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Beweise für ein Leben nach dem Tod












Ich denke mir den unendlichen, d.h. ewig bestehenden Geist nicht als unveraenderlich (Du hast also voellig recht: nichts ist stetig), aber eben niemals endend vor, da er nicht geboren wird oder stirbt, sondern Geburten z.B. von religioesen Menschen, aber auch Erschaffung der Erde z.B. bewirkt. Bei Tod von etwas Materiellem kann der individuelle Anteil am gesamten Geist in ihm aufgehen oder gesondert fortbestehen: z.Bsp. in den Werken oder Worten des Verstorbenen oder im Erinnern anderer Menschen (Geister?)
Summa summarum: Geist kann ewig sein, ewig heisst aber nicht unveraenderlich (in dem Puenktchen stimme ich Dir also leider nicht zu)
Ein sogenanntes M.E. faelschlich als ewiges Leben bezeichnetes "Leben" ist also nicht unveraenderlich, kann aber als ewig bestehender Geist gedacht werden.
Wie in der Mathematik sich Parallelen in der Unendlichkeit schneiden und Null unendlich klein ist. Deshalb ist Teilen durch Null verboten (?)
Hallo Ihr Lieben,

van der Ruck schrieb:
Zitat:
Ein sogenanntes M.E. faelschlich als ewiges Leben bezeichnetes "Leben" ist also nicht unveraenderlich, kann aber als ewig bestehender Geist gedacht werden.
.

Auch eine Idee, Vorstellung, Erinnerung,Visionen, Gedanke etc. ist bedingt entstanden und vergeht eher man es begriffen hat. Es sind wie die Schaumblasen, die man fassen möchte. Der Umstand das sie ständig und stetig immer wieder neu geformt werden bedeutet nicht das sie dasselbe sind. Wenn eine Maschine Millionen von Teilen pro Tag erzeugen würde, so wäre bei genauerer Betrachtung doch jedes einzelne Teil das erzeugt würde verschieden. Auch wenn man es oberflächlich betrachtet nicht erkennen kann. Wenn wir einen " konstanten " Ton wahrnehmen, so ist es lediglich die Einbildung die uns diese Konstanz vortäuscht. In Wirklichkeit hören wir ca. 10000 gleichklingende unterschiedliche Töne in einer Sekunde ( weiss nicht genau wieviel Hz es sind ), die uns diese Konstanz vorgaukeln. So erliegen wir täglich tausenden falschen Vorstellungen über die Existenz. Sehen Beständigkeit wo keines ist. Auch auf der Ebene der Gedanken und Ideen ist es nicht anders. Ewige Liebe, Ewiges Leben, Ewiger Himmel, Ewiger Geist etc. Alles Trugschluss.
Das ständige Wiederholen eines Sinneseindruckes ( einschl. des Denkens ) bedeutet nicht das sie zu irgendeinem Moment bestehen. Alles nur eine Illusion, ein Zaubertrick, eine Fata Morgana.


Puuh, jetzt muss ich nach dieser erneut trockenen Aufzählung, zur Auflockerung, wieder einige Herzen für uns alle verteilen.


Mit lieben Gedanken
Natha
Liebe Natha: gern folge ich Deinen Fatamorgana-Vorstellungen und der unendlich schnell veraenderten Szene des anscheinend Gleichen... aber Du gehst nicht auf die Abstraktion der Mathematik ein: Parallelen, die sich im Unendlichen schneiden. Sind da nicht alle Vortaeuschungen auf eine Formel gebracht?
Es ist schon erstaunlich, was unser "Geist" (falls wir ihn begreifen) uns vorgaukelt und was wirklich ist. Neugnostiker sagen, dass nur in der Kunst und im Gebet die Wahrheit sei...und was ist alles andere?
Gaukelei.
Lass uns nie vergessen, dass wir endlich sind...und vielleicht ein Teil des Unendlichen, aber auf einer anderen Ebene.
Hallo Ihr Lieben,

von der Ruck schrieb :
Zitat:
aber Du gehst nicht auf die Abstraktion der Mathematik ein: Parallelen, die sich im Unendlichen schneiden. Sind da nicht alle Vortaeuschungen auf eine Formel gebracht?


Auch die Perspektive mit den Parallelen ist nur bedingt akzeptabel. Wenn ich behaupte, das es keine Parallelen gibt, dann hat auch diese Aussage seine Daseinsberechtigung. Diese gedanklichen Theorien sind nur behelfsmässige Konstrukte, um als Grundlage für mathematische Berechnungen herzuhalten. Gelten jedoch nur in einer relativen Wirklichkeit. Es ist wie mit dem Ur-Meter. Auch den gibt es ( bei genauerer Betrachtung ) nicht in der Art und Weise wie es gesehen wird, da er ebenfalls dieser ständigen Veränderung unterworfen ist. Doch wenn man es nicht so genau nimmt, genauso wie mit den Parallelen, dann entsteht der Eindruck ( Perspektive ) von Ewigkeit.
Das Leben so wie wir es erleben besteht ausschliesslich aus Überschneidungen verschiedener geistiger Ebenen. Es gibt keine Parallelen.

Uuppss..., die Erklärung oben ist schon wieder so trocken geraten.
Mal sehen, ob ich das oben geschilderte nicht einfacher und herzlicher rüberbringen kann.
Also.... Die meisten Menschen haben Angst vor dem Tod und suchen nach
Beweisen für die Weiterexistenz. Würden sie sich ( mehr ) die Mühe machen sich dem Tod zu stellen und nicht immer davon wegzurennen.
Oder oberflächliche Meinungen, Theorien einfach anzunehmen, ohne diese bei sich gründlich überdacht zu haben.So gäbe es viel mehr Menschen ohne Angst vor dem Tod.

Es gibt keinen Tod.

Es gibt ständiges Zerfallen, welches uns nur in dem Maße der Identifikation mit dem Zerfallenden, schmerzt.
Genau daran erkennt man das uns nichts etwas anhaben kann.
Die Dinge ( Sinneseindrücke, Gefühle....) kommen und gehen, doch
wir sind immer da.
Wäre ich eines dieser Sinneseindrücke oder Gefühle, so müsste ich bei dessen Zerfall, die Behauptung gelten lassen ich wäre zerfallen, was nicht sein kann, da ich ja noch bin.



Wünsche euch allen ein schönes Wochenende.
Mit lieben Gedanken
Natha
Liebe Natha:
schoen, dass Du noch da bist....in welch zerfallenen oder nicht zerfallenen Zustand auch immer !
Ich finde physischen Tod, hoffentlich normal ohne Unfall oder Krankheit, sehr notwendig, da es ohne ihn kein Leben gaebe. Habe auch - uebrigens schon wegen meines "Alters" auch keine Angst davor und bringe andere immer in Verlegenheit, wenn ich sage, dass ich nicht mehr jung sterben koenne.
Dein Relativitaetsdenken ist beachtlich...wie sieht denn das nun in der Ethik (Moral) aus? Gibt es auch dort nichts absolutes? (Ist fast meine Meinung!).
Absolute Paralleln gibt es also nur in der "abstrakten" Mathematik! Wie schoen also, dass wir keine Parallelen sind, sondern verschieden und auch verschieden denken und glauben und handeln und....Es lebe die Diversifikation!
Im natuerlichen, nicht so abstrakten Leben macht es mir immer Spass, mir vorzustellen, wie verschieden Empfindugen, z.B. beim Streicheln, sein koennen. Sogenannte Eidetiker koennen das besser (Kuenstler, Kinder).
Wochenend und Sonnenschein wuensche auch ich Euch allen.
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