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Die Welt als Gestaltung-Zum Verständnis des Briefs an Forel












Threadweiterführung aus: Abdu'l Baha - Brief an Forel
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Die Welt als Gestaltung - Zum Verständnis des Briefs an Forel

Es war eine Jahrhundertbegegnung, auch wenn sie nur in einem Briefwechsel bestand.

I

August Henri Forel, am 1. September 1848 in Morges (Kanton Waadt, Schweiz) geboren, gehörte zu den unermüdlichen Vorkämpfern der zweiten, der biologischen Aufklärung. Seine Lebenserinnemngen sind - über die zahlreichen Biographien hinaus - ein großartiges Dokument der Entwicklung eines überragenden Geistes im ausgehenden neunzehnten Jahrhundert. Die Kindheit inmitten einer Patrizierfamilie, unweit des Genfer Sees in ländlicher Umgebung verbracht, steht unter dem Eindruck der streng calvinistischen Mutter, die den kleinen Jungen mit Religion überfüttert. Der Achtjährige wünscht, nie geboren worden zu sein, der Heranwachsende ist, wie der psychosomatisch denkende Autobiograph festhält, "hoch aufgeschossen, sehr muskelschwach, in allen körperlichen Übungen außer dem Davonlaufen minderwertig", und der große Fleiß in der Schule, der hinzukommt, trägt ihm den Spitznamen "Perdrix" (Rebhuhn) ein. Aber da ist ein Onkel Edouard als Gegenpol der - sehr geliebten - Mutter. Er führt den Jungen an die Freuden der Naturforschung heran, und dieser "tröstet sich immer wieder bei den Ameisen" über das Christentum und sein "mystisches Blendwerk" hinweg. Noch bevor er Student ist, erwirbt er sich mit einer Beschreibung der Ameisen in der Schweiz die Anerkennung der Fachwelt. Über der Lektüre Darwins keimt der Monismus als Weltanschauung in ihm auf, der Glaube, daß alles Seiende aus einem einzigen Prinzip heraus entwickelt sei, im Gegensatz zum Dualismus der gealterten christlichen Religion, in der das Geistige überscharf vom Natürlichen geschieden und dogmatisch verkrustet ist.

Forel studiert Medizin. Im Winter 1870 / 71 meldet er sich zum Hilfsdienst in einem Kriegslazarett bei Belfort. Daß er sich nach seiner Promotion auf die bis dahin noch fast völlig im Dunkeln liegende Anatomie des menschlichen Gehirns stürzt, liegt nahe, wenn man sich das Bedürfnis vergegenwärtigt, vor sich selbst, seiner Mutter und allen anderen seinen Gegenglauben zu beweisen. In München entdeckt er die "bayrische Bierniere" bei Paralyrikern und legt den Grundstein für seine spätere Alkoholgegnerschaft. Der Satz in seiner Habilitationsschrift "Sämtliche Eigenschaften der menschlichen Seele können aus den Eigenschaften der Seele höherer Tiere abgeleitet werden" bringt seinen alten Anatomieprofessor an den Rand eines Schlaganfalls.

Als Psychiater übt er sich in Selbstcharakterisierung und findet sich "redselig, voreilig und zu scharf urteilend, ausdauernd, richtige Gedanken rasch realisierend ... Durch einen Pessimismus, bei welchem man von der Welt nichts, von sich alles erwartet, gelangt man allmählich am sichersten zu einem gesunden und dauerhaften Optimismus". Er habe ein Gedächtnis nur für Wichtiges, habe gern "rasch einen Strich durch die Vergangenheit gezogen und immer vorwärts in die Zukunft geschaut". Seine Phantasie lasse er ausschließlich intellektuell spielen.

So ist er für den ersten großen Kampf seines Lebens gut gerüstet: die Leitung der Irrenanstalt Burghölzli bei Zürich, die er 1879, mit 31 Jahren, neben der Professur für Nervenheilkunde an der Universität Zürich, übertragen bekommt. Er findet einen Augiasstall vor und setzt sich durch: gegen den korrupten Verwalter, gegen die unentschlossene Kantonsregierung, gegen das disziplinlose Personal, gegen Arztkollegen, die seinen neuen Methoden gegenüber skeptisch sind. Seine junge Frau und eine kleine Schar enger Mitarbeiter sind ihm verläßliche Stützen. Zum wissenschaftlichen Forschen und Beschreiben hinzu lernt er, für gesichertes Ideengut öffentlich in Wort und Schrift zu agitieren und politisch zu taktieren. Zunächst ist es die Hypnose, auf deren Erforschung und medizinische Anwendung er maßgeblichen Einfluß nimmt; sein grundlegendes Werk darüber erreicht bis 1923 zwölf Auflagen. In der Praxis der Irrenanstalt entdeckt er bald, welch verhängnisvollen Beitrag der Alkohol zum seelischen und sozialen Elend der Menschheit leistet.

Er sieht ein, daß er ohne persönliche Abstinenz auf Trinker nicht heilend einwirken kann, und "richtige Gedanken rasch realisierend", unterschreibt er mit seiner Frau ein Abstinenzversprechen auf zwei Jahre. Im Jahre 1887 gilt so etwas noch als vollendeter Beweis unverbesserlicher Schrulligkeit; eine Zeitung erklärt ihn für "den verrücktesten aller Geisteskranken in der Irrenanstalt Burghölzli". Aber Forel hält durch, gründet mit dem frommen Schuster Boßhardt eine erfolgreiche Trinkerheilstätte und stürzt sich in den öffentlichen Kampf gegen die Trunksucht. Hauptgegner seiner Agitation sind die Mäßigungsapostel, hinter denen sein politischer Spürsinn rasch die Interessen der Brauereien und Brennereien entdeckt und deren Argumente er wissenschaftlich entlarvt. Diesem Zweck dient auch ein Selbstversuch: Nach Ablauf der bewußten zwei Jahre beginnt er, wieder mäßig zu trinken, und notiert genau den dabei festgestellten Leistungsabfall, um sich bald danach endgültig zur völligen Abstinenz zu bekennen. Für seinen Standpunkt, jeder Leiter einer Irrenanstalt müsse abstinent sein, kann er eine ganze Reihe von Kollegen gewinnen.

Mehr und mehr nimmt der Kampf gegen den Alkohol bei Forel religiöse Züge an. Der Alkohol ist ihm ein Kulturgift, ja die realisierte Erbsünde. Er fühlt die Verpflichtung, selbst ins Volk zu gehen, und sträubt sich innerlich dagegen, daß erfolgreiche Trinkerheilung bislang mit irrationaler religiöser Bekehrung und Erweckung eng verknüpft ist. Belehrt werden müssen alle, nicht nur die, welche glauben können. Auch erweitert Forel das Problem Alkohol zum Problem der sozialen Hygiene schlechthin, die ihm zur Grundlage des Kulturfortschritts wird. Die frühen Forschungsergebnisse der Vererbungslehre auferlegen schwere Verpflichtungen. Was später bei dem Morartheologen und Mediziner Albert Schweitzer die "Ehrfurcht vor dem Leben" werden wird, konkretisiert sich bei dem Insektenforscher und Psychiater Forel zu einer "Ehrfurcht vor dem Keimplasma" als Träger des höheren Lebens, und alle schädigenden Einflüsse auf dieses Keimplasma werden zur Sünde schlechthin. 1892 gründet Forel die erste Guttemplerloge in der Schweiz; aber gleich zu Beginn seiner rührigen Arbeit für diese rein humanitäre Kampfvereinigung gegen den Alkoholismus erwägt er, ob nicht der Sozialismus der erweiterte Rahmen für seinen Kampf gegen die Unkultur sein müsse, und über diesen hinaus ein militanter Pazifismus.

So ist es bald die gesamte Kultur der Gattung Mensch, um die sich Forel als Arzt sorgen zu müssen glaubt. Der Naturforscher Forel studiert von frühester Kindheit an die höchst entwickelten Sozialorganismen, diejenigen der Ameisen, der Kryptocalvinist Forel steht unter einem starken Zwang zur Selbstverwirklichung im Dienst der Gesellschaft, dem Arzt und Anstaltsdirektor Forel brennt die praktische und seelische Not der unteren Gesellschaftsschichten auf den Nägeln, und der Monist und Evolutionsforscher Forel glaubt an die Lehren der neuen, der biologischen Aufklärung, die es im Volk zu verbreiten gilt, um die schweren Schäden der neuen industriellen Lebensbedingungen und der alten menschlichen Dummheit und Lasterhaftigkeit zu beseitigen oder doch wenigstens einzudämmen. Forel muß Missionar, ja Apostel oder gar Prophet werden. 1898, mit 50 Jahren, kündigt er seine Direktorstelle in der Irrenanstalt Burghölzli und läßt sich von seiner Professur beurlauben, um sich in seiner waadtländischen Heimat als frei praktizierender Nervenarzt und Schriftsteller niederzulassen. Daneben unternimmt er ausgedehnte Vortragsreisen über Europa hinaus. Auf Dutzenden von Kongressen steht er als überzeugender Redner und geachtetes Vorbild im Mittelpunkt. "Wer kann ihn sehen und hören, ohne ihn zu lieben?" fragt 1901 ein Tagungspräsident nach Forels Vortrag, und die Versammlung klatscht anhaltend Beifall.

Wo die Grenzen von Forels "darwinistischmechanistischem Standpunkt" (Wettley, S. 109) verlaufen, zeigt sich zum Beispiel an seinem Buch "Die sexuelle Frage", das bis 1942 Dutzende von Auflagen erlebte und in 23 Sprachen übersetzt wurde. Forel geht von der Gewinnsucht, dem "Erotismus" und der Religiosität des Menschen aus, die zu den verschiedensten Erscheinungen bis hin zur ekstatisch-erotischen oder zur asketischen Form der Mystik führen. Gelten läßt er nur den Zweck der Fortpflanzung. "Somit muß sich jeder Lösungsversuch der sexuellen Frage auf die Zukunft und auf das Glück unserer Nachkommen richten". Es ist dieselbe amusische Grundhaltung, aus der heraus ihm jedes Verständnis für das großartige Bild abgeht, das Oskar Kokoschka 1909 von ihm man, derselbe Rationalismus, mit dem er die tiefenpsychologischen Forschungen Sigmund Freuds als "Übertreibungen" abtut und nach einer Tagung von Psychoanalytikern in Zürich festhält, es seien wieder "die übliche Eitelkeit und Selbstüberschätzung" und "abgeschmackter Unsinn" zur Geltung gekommen.

Wie in der "sexuellen Frage" nach Forel alles darauf ankommt, daß sie "vom immanenten Zweck" der "Fortpflanzung" her, "vor allem naturwissenschaftlich, psychologich-physiologisch und soziologisch behandelt" wird, so geht er auch in vielen Vorträgen und Schriften mit den großen politischen Fragen seiner Zeit zu Werk. Einige Titelbeispiele zeigen, wie breit das Feld der Fragen ist, zu denen sich Forel äußerte, und nachdem Abdu’l Baha Forels Werke als "zweifellos sehr segensreich" bezeichnete, sollten wir sie durchaus als einen wertvollen Ausdruck des Zeitgeistes in Erinnerung behalten:

- Jugend, Evolution, Kultur und Narkose. München 1908
- Malthusianismus oder Eugenik. München 1908
- Die Vereinigten Staaten der Erde. Ein Kulturprogramm. München 1914/15
- Genug zerstört, wieder aufbauen. Zürich 1916
- Der supranationale Friede. 1916
- Die Zukunft des Strafrechts. Ethik der Zukunft. 1921
- Der Weg zur Kultur. Wien 1924
- Der wahre Sozialismus der Zukunft. Berlin 1926.
- Die Rolle der Heuchelei, der Beschränktheit und der Unwissenheit in der landläufigen Moral. München 1908

Und doch fehlt etwas in diesem rastlosen Wirken für die Sozialhygiene, den Frieden und den Kulturfortschritt. Forel spürt es selbst in dem Maß, wie er alt und krank wird und schwere Schicksalsschläge über ihn hereinbrechen. Der Monismus, von dem er nicht ablassen will, ist eine recht unpersönliche Weltanschauung; es tut auf Dauer nicht gut, sich zu sehr von des Geschickes Mächten abhängig zu wissen, auch wenn man diese Mächte nach und nach wissenschaftlich durchleuchtet. So können wir die Wirkung verstehen, die bei dem 72jährigen Forel eintrat, als er 1920 in Karlsruhe, im Hause seines Schwiegersohnes Dr. Artur Brauns, zum erstenmal von der Baha'i-Religion hörte. Vor allem die Berichte über das Leben und Wirken Abdu’l Bahas müssen Forel stark beeindruckt haben.
II

Wer war Abdu’l Baha? Wer ist und bleibt Er? Baha'u'llah (1817-1892), der prophetische Begründer der Baha'i-Religion, nannte Ihn, Seinen erstgeborenen Sohn, "das Geheimnis Gottes"; wir werden dieses Geheimnis nie ganz ergründen können. Halten wir uns also an die Daten:

Abdu’l Baha ist am 23. Mai 1844, vier Jahre vor Forel, geboren, in Tihran am selben Tag, an dem in Shiraz der Bab (1819-1850) Seine Sendung verkündete, eine neue religiöse Offenbarung einzuleiten und den Weg für "Den, den Gott offenbaren wird" (Baha'u'llah), zu bereiten. 'Abdu’l Baha ist sechs Jahre alt, als der Bab in Tabriz selbst zum Blutzeugen Seiner Sendung wird, und im Alter von acht Jahren - im selben Alter, in dem der junge Forel vor lauter Skrupeln und Zweifeln wünscht, nie geboren worden zu sein - darf Abdu’l Baha von fern beobachten, wie Sein über alles geliebter Vater in schweren Ketten aus dem "Schwarzen Loch", dem Kerker des Shah in Tihran, einige Minuten ans Sonnenlicht geführt wird. Kurz darauf beginnt eine Zeit der Verbannung und Erniedrigung, die für Abdu’l Baha, den Enkel eines Ministers aus altem persischem Adel, bis zu Seinem 65. Lebensjahr dauert. Die erste Station nach einem Wintermarsch durchs Gebirge ist Baghdad; dort ist der Heranwachsende der Erste, der Seinen Vater als den Verheißenen aller Religionen der Vergangenheit erkennt, lange bevor Baha'u'llah sich 1863 öffentlich erklärt. Wie es der Name, den Er annimmt, ausdrückt - 'Abdu’l Baha ist arabisch und bedeutet "Diener Baha'u'llahs" -, stellt 'Abdu’l Baha Sein ganzes Leben unter die Aufgabe, die "Sache Gottes" zu verkünden und zu verteidigen. Überall auf dem langen Verbannungsweg, in Konstantinopel, Adrianopel und ab 1868 in der Gefängnisstadt 'Akka, offenbart Er in triumphierender, leidgestählter Durchgeistigung diejenigen Eigenschaften und Kräfte, auf welche Baha'u'llah die Zukunft Seiner weltweiten Glaubensgemeinschaft gründete, und in Seinem Testament setzt Baha'u'llah 'Abdu’l Baha als Vorbild religiösen Lebens, als Ausleger Seines Wortes und als Mittelpunkt Seines Bündnisses ein.

Zwischen 1892 und 1908 sind die Verfolgungen für Abdu’l Baha besonders hart; dann befreit Ihn wie viele andere politische und religiöse Gefangene die Jungtürkische Revolution. Die bis dahin seltenen Kontakte mit dem Westen können aufgebaut werden; 1911 bis 1913 reist 'Abdu’l Baha durch Europa und Nordamerika, besucht die jungen Baha'i-Gemeinden, festigt ihren Glauben vor der drohenden Katastrophe des Ersten Weltkrieges, die Er klar vorausschaut, und spricht zu zahllosen öffentlichen Versammlungen in Universitäten, Kirchen, Friedensvereinigungen und menschenfreundlichen Gesellschaften. Bei vielen prominenten Persönlichkeiten, bei hoch und niedrig, hinterlassen Seine Ansprachen in ihrer klaren, systematischen Zusammenfassung der Anliegen geistiger Kultur und aufgeklärter Religion einen nachhaltigen Eindruck. Als "Ansprachen in Paris", "Beantwortete Fragen", "The Promulgation of Universal Peace" und in Tausenden von "Tablets" sind Seine Gedanken festgeschrieben, und Abhandlungen wie "Das Geheimnis göttlicher Kultur" führen die aktuellsten politischen Probleme auf ewige Wahrheiten zurück. Während des Weltkrieges im Heiligen Land isoliert, festigt Abdu’l Baha die kleine dortige Gemeinde durch Erinnerungen an die großen Vorbilder des jungen Glaubens ("Memorials of the Faithful"¹); zugleich fordert Er die Baha'i des Westens auf, die Verbreitung der Sache Baha'u'llahs nach Seinem Beispiel fortzusetzen und als "Pioniere" zielbewußt in alle Länder des Planeten zu reisen.

Als General Allenby im Spätsommer 1918 Haifa von der türkischen Herrschaft befreit, kabelt er nach London: "Habe heute Palästina eingenommen. Verständigte die Welt, daß Abdu’l Baha in Sicherheit ist". Die Ritterschaft des Britischen Empires akzeptiert Abdu’l Baha als "Ehrengeschenk eines gerechten Königs", und Seine Bestattung im November 1921 ist die volkreichste Demonstration für die geistige Einheit der Religionen, die das Heilige Land bis dahin je erlebt hat.
III

Worum geht es in dem Brief, den Shoghi Effendi (1896-1957), der von Abdu’l Baha eingesetzte "Hüter der Sache Gottes", als "eines der schwerstwiegenden Sendschreiben, die Er je geschrieben hat"¹, wertet?

Forel führt sich ein als Monisten. Für ihn ist die Welt ein durchgehendes Ganzes. Dieses Ganze läßt sich zwar in Stufen, Formen, Klassen, Arten usw. unterteilen; aber solche Unterteilungen sind intellektuelle Hilfsmittel, so wie es die Längen- und Breitengrade auf unserem Globus sind. Die menschliche Kultur ist also die - vermutlich, aber nicht sicherlich - höchste Stufe oder Form der Entwicklung, die in diesem Universum möglich ist, und Gott ist für Forel, wie er wörtlich schreibt, "nichts als das - mutmaßlich absolute, aber für den Menschen absolut unerkennbare - Wesen des Universums". Er läßt offen und will, von seinem Bewußtsein als "absoluter Agnostiker" her, auch gar nicht klären, ob dieser Gott als "Wesen des Universums" nun ebenfalls eine intellektuelle Konstruktion wie die Meridiane auf unserem Globus ist, oder ob dieser Gott Substanz, folglich auch "Eigenschaften" und womöglich "Absichten" hat. Die Frage danach bezeichnet Forel als "absolut nutzlos", und man braucht kein Tiefenpsychologe zu sein um festzustellen, daß hier eine echte Verdrängung vorliegt, auch unter rein intellektuell-wissenschaftlichen Gesichtspunkten; Forel wittert hinter den möglichen Fragen nach den Eigenschaften und Absichten Gottes den Dogmatismus, den er bei seiner calvinistischen Mutter oder bei einem jesuitischen Freund erlebt hat. Er weiß, daß mit dogmatisch gebundenen Menschen intellektuelle Diskussionen mit logischen Mitteln kaum möglich sind. Unterbewußt hat er aber durchaus das Bedürfnis, in dieser Frage überzeugt zu werden und an dem wie auch immer vorgestellten Wesen des Universums, das Gott ist, Eigenschaften und Absichten zu erkennen; denn er lebt in einer furchtbaren, umfassenden Angst, der Angst vor dem Untergang der gesamten menschlichen Kultur.

Auch damals, als der junge Dozent Forel seine Münchener Professoren schockierte, ging es um Eigenschaften, um diejenigen der menschlichen Seele nämlich, deren "sämtliche Eigenschaften sich", Forel zufolge, "aus den Eigenschaften der Seele höherer Tiere ableiten" lassen. Dem Wissenschaftler Forel ist es unmöglich, Unterschiede zwischen Mensch und Tier zu beweisen. Wie, wenn die menschliche Kultur nur eine kurze, vorübergehende Episode in der Milliarden Jahre langen Naturgeschichte ist? Wie, wenn das Menschengeschlecht an seiner eigenen Dummheit und Böswilligkeit zugrunde geht, an denjenigen Eigenschaften, die sich aus den Eigenschaften der höheren Tiere ableiten lassen und die weder die Religion in Jahrtausenden noch die neuerworbene Wissenschaft in Jahrzehnten beseitigen konnte, ehe sie im Chaos des Ersten Weltkriegs aufbrachen? Wie, wenn der nachweisliche Degenerationsprozeß tatsächlich fortschreitet, bis zum Beispiel diejenigen sozialisierten Tierarten, die Forel unermüdlich studiert hat, die Ameisen, die Oberhand gewinnen und den Menschen in der Weltherrschaft ablösen? Wir wollen nicht versäumen hier anzumerken, daß einige der schlimmsten Zukunftsromane der zwanziger Jahre auf Forels Forschungen und Ideen zurückgeführt werden. Eine typisch Forel'sche Grundfrage lautete lange Zeit: "Was können wir tun, um ameisenähnlicher zu werden und zugleich Mensch zu bleiben?"

Diese verdrängten metaphysischen Fragen quälen den alten Forel umso mehr, als er nicht nur vom sicheren schweizerischen Beobachterposten aus den Ersten Weltkrieg miterlebt, sondern auch selbst schwer unter Alterskrankheiten leidet und durch den Tod seines ältesten Sohnes, der kurz nach der medizinischen Staatsprüfung an einer Embolie stirbt, seine größte Hoffnung zerschlagen sieht. Die Frage nach dem Sinn des Lebens und der menschlichen Kultur überhaupt bricht also förmlich über Forel herein. Der Jesuit Wasmann, den er als Forscher schätzt und 1918 einige Tage lang zu Gast hat, kann ihn nicht damit überzeugen, daß er solche Sinnfragen, die alle Wissenschaft übersteigen, "offen oder von Rom entscheiden läßt". Umso mehr muß Forel eine religiöse Bewegung faszinieren, die sich so gut wie alle Ziele seines lebenslangen Kampfes um Kultur und Sozialhygiene aufs Panier geschrieben hat, große Opfer dafür gebracht hat und von einer so überragenden Gestalt wie 'Abdu’l Baha repräsentiert wird.

Forel spitzt seine Zweifel am Dasein eines persönlichen Gottes, der Bewußtsein, Willen, Macht usw. besitzt, zu der Frage zu, ob er Monist und Agnostiker bleiben und zugleich Baha'i werden könne. Es ist abwegig und oberflächlich zu behaupten, 'Abdu’l Baha sei dieser Frage ausgewichen, nur weil Er nicht direkt darauf geantwortet hat. Ganz im Gegenteil geht 'Abdu’l Baha mit Seiner indirekten Antwort viel gründlicher und genauer auf Forels Frage ein, als Er es mit dem von Forel geforderten "ja oder nein" gekonnt hätte, behandelt Er doch im Grunde die Frage, wie Forel überhaupt zu seiner schroffen Fragerei kommt.

Abdu’l Baha unterscheidet die Naturphilosophen - im Französischen Forels ist von "naturalistes" die Rede, in der englischen Übersetzung der Antwort von Shoghi Effendi von "materialists" - nach dem Gesichtspunkt, ob sie an Gott glauben oder Gott ausdrücklich ablehnen; auch die "feingebildeten, bescheidenen materialistischen Philosophen, die (der Menschheit) Dienste getan haben", also über ihrem rührigen Einsatz für den Kulturfortschritt die Frage nach Gott offen gelassen haben, werden geschätzt. Nur den militanten Materialismus lehnt Abdu’l Baha nachdrücklich ab.

Bei den "Geisteskräften" (mental faculties) unterscheidet Abdu’l Baha zwischen dem Verstand (mind, intellect, reasoning power), den Er als etwas Instrumentales faßt, und der Seele (soul) bzw. dem Geist (spirit), wobei Er diese beiden Begriffe fast identisch verwendet. Hier werden künftige Philosophen auf der Grundlage des persisch-arabischen Sprachgebrauchs und der islamischen Geistesgeschichte intensive Studien anzusetzen haben. Uns heutigen Nichtfachleuten sollte genügen, daß wir uns vor allzu weitgehenden Objektivierungen von Begriffen wie Geist, Vernunft und dergleichen fast ebenso in Acht nehmen müssen wie vor materialistischen Fehlschlüssen.

Abdu’l Baha sucht glaubhaft zu machen, daß der Mensch über der Natur steht, wobei Er Natur als "die besonderen Eigenheiten und die zwangsläufigen Beziehungen, die aus den Wirklichkeiten der Dinge herrühren", definiert. Gewiß, hier kann ein überzeugter Materialist von Taschenspielereien reden; denn sein Naturbegriff ist im Zweifel ein wenig weiter gefaßt. wesentlich in diesem Zusammenhang ist der Begriff der "alles vereinigenden Wirkkraft" (all-unifying agency), die "die mannigfaltigen Wirklichkeiten der Dinge miteinander verbindet" und die der Materialist als etwas Innernatürliches, Abdu’l Baha als etwas Übernatürliches, Transzendentes denkt. Warum? Weil der Mensch Vollkommenheiten besitzt, die der Natur abgehen, und ein Teil unmöglich Vollkommenheiten besitzen kann, die das Ganze nicht hat. Da es nur drei Arten von Gestaltung (formation) gibt und die Welt sich weder zufällig noch zwangsläufig entwickelt hat, muß sie das Ergebnis eines (göttlichen) Willens sein. Die Gottheit, die auf diese Weise als existent erkannt wird, ist über alle Eigenschaften und Vollkommenheiten, die wir Menschen ihr zuschreiben, erhaben; Eigenschaften und Vollkommenheiten sind nur Zeichen, die das Göttliche im Bereich des Diesseitigen widerspiegeln.

Entscheidend ist, wenn wir dieser Argumentationskette gegenübertreten, daß wir es nicht in derselben Weise tun, wie wir einen wissenschaftlichen Beweis in irgendeiner Einzelfrage prüfen. So wenig wir einen Ereignisablauf, in den wir selbst handelnd einbezogen sind, jemals exakt wissenschaftlich beschreiben und Behauptungen darüber "beweisen" können, so wenig können wir das mit einem Weltbild tun, so hochstehend es in logischer und ästhetischer Hinsicht auch sein mag. Letztlich geht es immer um eine Glaubensentscheidung, und die ist eine Willenssache. Nur dürften kam jemals die Argumente dafür so schön zusammengetragen worden sein wie in Abdu’l Bahas Brief an Forel.

Schön ist vor allem der nahtlose Übergang von der Natur- zur Geistphilosophie bei 'Abdu’l Baha. Die Naturgesetze sind ebenso wohltuend wie unerbittlich. Der Mensch ist wie eine Mikrobe in einer Frucht an einem Baum in einem Garten; er kann sich das Wesen Gottes so unmöglich vorstellen wie die Mikrobe sich das Wesen des Gärtners ausdenken kann. Er kann nur das Dasein Gottes erkennen, seine Absicht zu begreifen und zu verwirklichen suchen. Darum geht es. Dieses Anliegen zu verkünden, ist das Amt der Propheten Gottes, die in der gesellschaftlichen Hierarchie Abdu’l Bahas "die höchste Stufe und den hehrsten Bereich, den vornehmsten und erhabensten Rang" einnehmen¹.

So ist es nur logisch, daß Abdu’l Baha zum Schluß behauptet: "Die Lehren Baha'u'llahs ... umfassen alle anderen Lehren ... Sie sind wie ein Baum, der unter allen Bäumen die besten Früchte trägt".

Es hätte den Rahmen des Briefes an Forel gesprengt, hätte 'Abdu’l Baha hier im einzelne gehend die Drei-Welten-Theorie von Gott, Seiner "Sache" (englisch cause, arabisch 'amr) und der Schöpfung, die von der Sache, dem Befehl, der Absicht Gottes her "globalgesteuert" wird, entwickelt, hätte Er die Idee der fortschreitenden Gottesoffenbarung dargelegt, wonach an Wendepunkten der Weltgeschichte jeweils eine neue "Manifestation Gottes" das Programm für den Lernfortschritt der Menschheit in einem neuen Abschnitt ihrer Kultur festlegt, oder hätte Er alle die geistigen und politischen Ziele, die persönlichen Motivationen und die gesellschaftlichen Imtrumente behandelt, die Baha'u'llah für das Programm unserer Zeit, die umfassende Einheit der Menschheit, vorgesehen hat. Begnügen wir uns damit zu erwähnen, daß die Aussage 'Abdu’l Bahas, diese Lehren umfaßten alle anderen Lehren, von einem der bedeutendsten Vertreter des abendländischen Geisteslebens voll bestätigt wurde: Graf Leo Tolstoi schrieb 1908 an Frid ul Khan Wadelbekow, Baha'u'llah habe "den Schlüssel zum Geheimnis des Universums" und beschenke uns "mit der höchsten und reinsten Form religiöser Lehre".

"Aber die Macht des Heiligen Geistes strahlt hell aus der Wirklichkeit der Gottesboten und stählt deren Willen in solcher Weise, daß er ein großes Volk über Jahrtausende hin beeinflußt, die Menschenseele neu erschafft und die ganze Menschheit neu belebt".
IV

Wie reagierte Forel auf Abdu’l Bahas Brief? Wie richtete er den Rest seines Lebens ein?

In dem 1912 abgefaßten, 1921 erweiterten Testament, das er 1931 an seinem Grab verlesen ließ, schreibt er:

"Erst im Jahre 1920 habe ich in Karlsruhe die überkonfessionale Weltreligion der Bahai kennengelernt, die von dem Perser Baha'u'llah vor siebzig Jahren im Orient gegründet wurde. Sie ist die wahre Religion des Wohls der menschlichen Gesellschaft, hat weder Dogmen noch Priester und verbindet alle Menschen miteinander, die auf dieser kleinen Erdkugel leben. Ich bin Bahai geworden. Möge diese Religion fortleben und von Erfolg gekrönt sein; dies ist mein heißester Wunsch."

Ein klares Bekenntnis, aber zugleich ein Widerspruch zu früheren Teilen dieses Testaments, wo Forel monistische Vorstellungen formuliert, die sich mit den Baha'i-Lehren nicht vereinbaren lassen. Er spricht von dem "sogenannten persönlichen Schöpfer ... Gott", der "immer stummer wird angesichts der Offenbarungen der Wissenschaft", von "Propheten", die den Menschen "einen oder mehrere Götter mit Menschenantlitz vorgetäuscht haben" und "in ihrer Verzückung die persönlichen Offenbarungen dieser Pseudogottheiten zu hören und zu schauen glaubten". Der hochbetagte Greis konnte sich offenbar nicht mehr von denjenigen Vorstellungen lösen, die seinem kämpferischen Leben Sinn und Ziel gegeben hatten. Er hat die Frage an 'Abdu’l Baha, ob er Baha'i werden und Monist bleiben könne, ja oder nein, wohl ein bißchen zu gewaltsam, "richtige Gedanken rasch realisierend", wie er sich selbst in jungen Jahren charakterisiert, mit Ja beantwortet, nachdem 'Abdu’l Baha in Seinem herrlichen Lehrbrief auf dieses schroffe "ja oder nein" wohlweislich nicht eingegangen ist.

Wenn wir nach den Gründen für diesen Widerspruch fragen, bieten sich zwei Erklärungen an: Forel hatte ein so geringes Bedürfnis nach Antworten auf transzendentale, metaphysische Fragen, daß er die in den Baha'i-Lehren bereitliegenden Erklärungen kaum zur Kenntnis nahm, geschweige denn verinnerlichte; die Aussicht, daß es eine religiöse Gemeinschaft mit viel Zukunft gab, deren sittliche und humanitäre Ziele sich fast völlig mit seinen eigenen lebenslänglichen Kampfzielen deckten, bot Forel genau den Trost, den er nach den Schicksalsschlägen seines Alters brauchte. Zum andern dürften es die Baha'i-Gesprächspartner Forels trotz aller Aufgeklärtheit schwer gehabt haben, grundlegende Überzeugungen eines Geistes, der "seine Phantasie ausschließlich intellektuell spielen ließ", zu verändern.

Wir besitzen das undatierte, maschinengeschriebene Konzept eines französischen Briefes, mit dem Forel nach dem Tod 'Abdu’l Bahas dem von Ihm eingesetzten Nachfolger und "Hüter" des Baha'i-Glaubens, Shoghi Effendi, antwortete, nachdem Shoghi Effendi offenbar die englische Übersetzung von 'Abdu’l Bahas Brief an Forel übersandt und um Zustimmung zu einer Veröffentlichung gebeten hatte. Hier die Übersetzung des vollen Textes:


Hochverehrter Herr,

ich erhielt soeben Ihren liebenswürdigen Brief und die verschiedenen Übersetzungen der Antwort, welche der hochgeschätzte Abdul Baha Abba freundlicherweise auf den Brief gab, den ich im Januar 1921 an ihn richtete. Ich hoffe, Sie haben Ihrerseits mein Beileidsschreiben an seine Familie und meine kleinen Aufsätze erhalten. Leider kann ich Ihnen nicht auf Englisch antworten; ich kann es lesen, aber nicht schreiben. Ich darf noch einmal zum Ausdruck bringen, welch unermeßliches Leid auch mir der Tod Abdul Bahas gebracht hat.

Selbstverständlich ermächtige ich Sie, die lange und interessante Antwort zu veröffentlichen, die mir zu geben sich Abdul Baha die Mühe machte. Aus Liebe zur Wahrheit muß ich Ihnen aber sagen, daß ich in einem Punkt von der Meinung Abdul Bahas abweiche, wiewohl ich von Herzen ein Parteigänger der zwölf Bahai-Prinzipien bin. Nachdem ich das Gehirn bei Mensch und Tier, seine Struktur und seine psychologischen Funktionen von Grund auf studiert habe, hat mich die Wissenschaft zum Monisten gemacht, das heißt, sie hat mir bewiesen, daß die Seele des Menschen, ihre Empfindung ebenso wie ihr Verstand, mit den Funktionen seines Großhirns identisch ist. Folglich stirbt die Seele mit dem Gehirn, und ich kann an ein Weiterleben der Seele nach dem persönlichen Tod nicht glauben.

Dem Wunsch Abdul Bahas entsprechend und Sie selbst als seinen Rechtsnachfolger betrachtend, übersende ich Ihnen zwei meiner wichtigsten Bücher, eine Broschüre (Leben und Tod) und verschiedene Aufsätze. Ich empfehle Ihnen vor allem "L'activité psychique" (Gehirn und Seele, Bonn 1894?). Mein Aufsatz über die "Religion des gesellschaftlichen Wohls" oder die wissenschaftliche Religion wurde im April 1919 geschrieben, also bevor ich im Dezember 1920 in Karlsruhe die Bahai kennenlernte.

Die kurze und einfache Frage, auf die ich Sie anstelle Ihres viel zu früh verstorbenen Großvaters bündig zu antworten bitte, lautet wie folgt:

"Kann ich nach dem Glaubensbekenntnis, das ich Ihnen soeben abgelegt habe, mich als Bahai betrachten, ohne Heuchler zu sein, ja oder nein?"

Wenn Sie "Leben und Tod", "L'activité psychique" und "Die Religion des gesellschaftlichen Wohls" lesen, sind Sie über meinen wissenschaftlichen Standpunkt völlig im klaren.

Unser gemeinsamer Freund Isfahani hat mir gesagt, ich könne auf ehrliche Weise Bahai sein. Die Tatsache, daß Katholiken, Protestanten, Buddhisten, Muhammadaner, Juden und Brahmanen Bahai werden können, ohne jeweils ihrem Glaubensbekenntnis abzuschwören, scheint ihm recht zu geben. Auch das sechste Bahai-Prinzip, das keinen Widerspruch zwischen der Religion und der Wissenschaft duldet und das Forschen nach Wahrheit über alles stellt.

Kurz, ich möchte keine metaphysischen Dissertationen über das Absolute machen, das für den Menschen unerkennbar ist, das heißt über das, was Gott sein kann oder das Universelle. Agnosco.

Entschuldigen Sie meinen viel zu langen Brief, aber ich möchte klar und deutlich sein, denn es drängt mich, ohne Mißverständnis, ohne Heuchelei Bahai zu sein, ein "Links"-Bahai, wenn Sie so wollen, aber mit denselben Rechten wie diejenigen rechts. Ich wollte Abdul Baha selbst antworten; aber es ist zu spät. Deshalb bitte ich Sie, mir an seiner Stelle zu schreiben.

Gestatten Sie, mein Herr, den Ausdruck meiner tief ergebenen und brüderlichen Gefühle.

Dr. A. Forel, vormals Professor der Psychiatrie an der Universität Zürich

P.S.: Mit den anderen Aufsätzen der Zeitschrift "La libre pensée" bin ich ganz und gar nicht einverstanden.

Die Antwort kennen wir nicht, noch nicht; weitere Archivstudien sind im Gang. Aber unsere Frage lautete, wie Forel auf 'Abdu’l Bahas Lehrbrief reagiert hat. Wir müssen sagen: Er wurde Baha'i, bekannte sich oft und verstandesgemäß überzeugt zu Baha'u'llah, aber er blieb ein Sohn der zweiten, der biologischen Aufklärung, fand keinen Zugang zu den Wahrheiten, die das wissenschaftlich Beweisbare übersteigen, oder wenn er diesen Zugang fand, konnte er ihn nicht mehr mitteilen.
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