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Standhaftigkeit im Glauben, Ruhe und Seelenfrieden












Ihr Lieben!

Ich fühle, daß es an der Zeit ist, dieses überaus wichtige Thema separat aufzugreifen, ist es doch das Fundament selbst für all unsere Herzenshäuser!

Bahá'u'lláh weist daraufhin, wie wichtig Standhaftigkeit im Glauben für den Seelenfrieden ist.

Zitat:
Der Geist, der des Menschen Herz belebt, ist die Erkenntnis Gottes, und sein wahrer Schmuck ist die Anerkennung der Wahrheit, daß »Er tut, was Er will, und verordnet, was Ihm gefällt.«¹ Sein Gewand ist die Gottesfurcht und seine Vollkommenheit die Standhaftigkeit in Seinem Glauben. So unterweist Gott jeden, der Ihn sucht. Er, wahrlich, liebt den, der sich Ihm zuwendet. Es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Vergebenden, dem Großmütigsten. Aller Lobpreis sei Gott, dem Herrn aller Welten. (Baha'u'llah, Aehrenlese 134:3)


Die unendliche Freude, das Glück und die Zuversicht, welche wir erlangen, wenn wir Ihm nahe sind, wenn wir Ihn erkannt haben, zu bewahren, das erreichen wir mit jener Standhaftigkeit.

Dafür gibt es auch ein Rezept, Er sagt uns genau wie es geht, und zeigt uns ebenso genau wie es nicht geht:

Zitat:
Selig ist der Mensch, der seinen Glauben an Gott und Seine Zeichen bekannt hat und anerkennt, daß »Er nicht über Sein Tun befragt werden soll«.¹ Anerkennung hat Gott zur Zier jeden Glaubens und zu dessen wahrer Grundlage gemacht. Von ihr muß die Annahme jeder guten Tat abhängen. Richtet darauf euere Blicke, damit euch das Geflüster der Widerspenstigen nicht zum Straucheln bringe.

Würde Er für rechtmäßig erklären, was seit unvordenklichen Zeiten verboten war, und verbieten, was zu allen Zeiten als rechtmäßig galt, so hätte niemand das Recht, Seine Allgewalt in Frage zu stellen. Wer zögert, und wäre es weniger als einen Augenblick lang, soll als ein Übertreter gelten.

Wer immer diese hehre und grundlegende Wahrheit nicht anerkennt, wer diese höchst erhabene Stufe nicht erreicht, den werden die Stürme des Zweifels schütteln, und die Reden der Ungläubigen werden seine Seele verwirren. Wer aber diesen Grundsatz anerkennt, der wird mit vollkommener Standhaftigkeit begabt sein. Alle Ehre sei dieser allherrlichen Stufe, deren Erwähnung jede erhabene Tafel schmückt. Dies ist die Lehre, die Gott dir erteilt, eine Lehre, die dich von jeglichem Zweifel und jeder Verwirrung befreien und dich befähigen wird, in dieser Welt wie in der nächsten Erlösung zu finden. Er, wahrlich, ist der ewig Vergebende, der Großmütigste. (Bahá'u'lláh, Ährenlese 37)


Jesus sagte es so:

Zitat:
Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.


Der Menschliche Geist ist endlich und schwach, das Wort Gottes geht der Schöpfung voraus, und alles ist machtlos vor der Offenbarung Seines Wortes. Er tut was Er will.

Alles, was Jesus damals sagte, was sein wird, wurde, wenngleich Heerscharen sogenannter Gelehrter lange Abhandlungen verfaßten, Seinen Glauben zu relativieren, Seinen Anspruch zu untergraben, Seine Worte auf die Stufe normaler menschlicher Äußerung zu reduzieren.

Wenn wir also glauben, das Wort Gottes erkannt zu haben, so können wir nur dann sehen, wie das Wort wirkt, und von Wem dieses Wort stammt, wenn wir alles, was wir hören, auf diesem Worte wiegen.

Wiegen wir aber das Gewicht des Wortes Gottes auf jedweder menschlicher Äußerung, muß zwangsläufig Verzweiflung, Unsicherheit und verwirrung zur Heimstatt der Seele werden. Wohingegen das Wort Gottes ein Palast für die Seele ist, größer als Himmel und Erde, voller Friede und Glück.

Dies ist eine der grundlegenden Lehren von Bahá'u'lláh, und Sein Glaube kann auf keine andere Weise jemals wirklich begriffen werden:

Zitat:
Wenn es euer Wunsch ist, o ihr Menschen, Gott zu erkennen und die Größe Seiner Macht zu entdecken, dann schaut auf Mich mit Meinen eigenen Augen und nicht mit den Augen eines anderen außer Mir. Nie werdet ihr sonst imstande sein, Mich zu erkennen, selbst wenn ihr über Meine Sache nachdenkt, solange Mein Reich dauert, und über alles Erschaffene nachsinnt durch alle Ewigkeit Gottes, des höchsten Herrn über alle, des Allgewaltigen, des Allewigen, des Allweisen. So haben Wir die Wahrheit Unserer Offenbarung verkündet, damit die Menschen aus ihrer Achtlosigkeit aufgerüttelt werden und zu den Verstehenden gehören.
(Baha'u'llah, Aehrenlese 127:1)


Alles Liebe von Yojo
Forum -> Baha'i-Religion


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