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Alles Liebe
Liebe Freunde
Mit Paulus aus der Bibel, habe ich so meine Bedenken. Immerhin kannte er ja Jesus nicht einmal persönlich, Es liegt für mich also auf der Hand, dass seine Erkenntnisse sehr stark von seinem eigenen Verständnis gefärbt waren.
PS. könnte mich auch gut unter die "Liebeskummerexperten" einreihen
Kopf hoch
Alles Liebe
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Liebe Freunde
Seit einigen Jahren bin ich aber glücklicher Familienvater, so mit Bahai-Hochzeit und allem Drum und Dran und muss sagen, dass ich es noch nie schöner hatte.
Liebe Grüße
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Ja lieber Robinson.
Über den Apostel Paulus denke ich ähnlich wie du. Ich würde sogar soweit gehen, daß die Schriften jedes Offenbarers im Kontext der damaligen Kultur niedergeschrieben wurden. Auch wenn die Worte göttlichen Ursprungs sind, werden sie trotzdem durch einen Menschen mit einer bestimmten kulturellen Prägung wiedergegeben. Mit anderen Worten, die Offenbarung wird IMMER durch den Menschen, die Kultur und die Gesellschaft der jeweiligen Zeit gefiltert. Daran ändert auch die Reinheit eines Jesus oder Baha'u'llah nichts. Sie waren trotz Ihrer göttlichkeit in einem menschlichen Körper, in einer bestimmten Kultur.
Und jetzt komm ich zum Punkt: Was wäre, wenn Jesus oder Baha'u'llah in heutiger Zeit leben würden? Zweifelsohne würden sie wechselhafte sexuelle Beziehungen verurteilen. Aber glaubt ihr wirklich daß sie die Ehe als Dogma festschreiben würden? Würden sie nicht vielmehr einen respektvollen Umgang mit dem Partner verlangen, egal ob verheiratet oder nicht? Sie würden wahrscheinlich die Familie unter einen besonderen Schutz stellen. Aber sind unverheiratete Partner mit Kindern keine Familie? Darum sag ichs nocheinmal: Liebe, Treue, Respekt in einer Partnerschaft, Schutz der Kinder. Um diese Ideale zu verwirklichen, muß ich jedoch nicht verheiratet sein.
Wir Bahai stehen für ein "Neues Zeitalter". Darum müssen wir diese veralteten Vorurteile überdenken.
Franz hat geschrieben daß er in einer eher konservativen Bahai Gemeinde lebt, ich bin Mitglied in einer sehr weltoffenen und aufgeschlossenen Gemeinde. Natürlich gibt es wie in jeder Religionsgemeinschaft konservative und liberale Strömungen. Ich denke man sollte einen gesunden Mittelweg zwischen Einhaltung der Gebote und zeitgemäßer Integration der Lehren finden. Alles wächst und verändert sich, und auch die Religion muss mitwachsen ohne dabei die Essenz der Lehre zu verlieren.
Alles Liebe
Mukunda
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Lieber Mukunda, lieber Robinson,
Ihr sprecht mir in gewisser Weise aus dem Herzen.
Was Paulus schreibt ist sicher unter dem Eindruck des damaligen Zeitgeistes geschrieben, - da es Wort Gottes geworden ist, hat es auch Gültigkeit. Hier kommt wieder ein 'Sowohl als auch' zum Ausdruck, je nachdem in welcher Stellung ein Kind Gottes steht, ob es 'mündig' ist, in der 'Jünglingsstellung' oder der 'Väterstellung', oder ein 'Kindlein', das noch unter Vormündern und Verwaltern steht, weil es diese Leitung und diesen Schutz braucht.
Was ist den die Vollmacht des Menschensohnes?
DER HERR DES SABBATS
Markus 2, 23 Und es begab sich, daß er am Sabbat durch die Saatfelder wandelte. Und seine Jünger fingen an, auf dem Wege die Ähren abzustreifen. 24 Und die Pharisäer sprachen zu ihm: Siehe, warum tun sie am Sabbat, was nicht erlaubt ist? 25 Und er sprach zu ihnen: Habt ihr niemals gelesen, was David tat, da er Mangel litt, als ihn und seine Begleiter hungerte, 26 wie er in das Haus Gottes hineinging zur Zeit des Hohenpriesters Abjathar und die Schaubrote aß, die niemand essen darf als nur die Priester, und wie er auch denen davon gab, die bei ihm waren? 27 Und er sprach zu ihnen: Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht, nicht der Mensch um des Sabbats willen. 28 Also ist des Menschen Sohn auch Herr des Sabbats.
1 Corinthians 9:1 Bin ich nicht frei? Bin ich nicht ein Apostel? Habe ich nicht unsern Herrn Jesus Christus gesehen? Seid nicht ihr mein Werk im Herrn? 2 Bin ich für andere kein Apostel, so bin ich es doch für euch; denn das Siegel meines Apostelamts seid ihr in dem Herrn. 3 Dies ist meine Verteidigung denen gegenüber, die mich zur Rede stellen:
4 Haben wir nicht Vollmacht, zu essen und zu trinken?
5 Haben wir nicht Vollmacht, eine Schwester als Gattin mit uns zu führen, wie auch die andern Apostel und die Brüder des Herrn und Kephas?
6 Oder haben nur ich und Barnabas keine Vollmacht, die Arbeit zu unterlassen?
7 Wer zieht je auf eigene Kosten ins Feld? Wer pflanzt einen Weinberg und ißt nicht von dessen Frucht? Oder wer weidet eine Herde und nährt sich nicht von der Milch der Herde?
8 Sage ich das nur nach menschlicher Weise? Sagt es nicht auch das Gesetz?
9 Ja, im Gesetz Moses steht geschrieben: «Du sollst dem Ochsen das Maul nicht verbinden, wenn er drischt.»
10 Kümmert sich Gott nur um die Ochsen? Sagt er das nicht vielmehr wegen uns? Denn unsertwegen steht ja geschrieben, daß, wer pflügt, auf Hoffnung hin pflügen, und wer drischt, auf Hoffnung hin dreschen soll, daß er des Gehofften teilhaftig werde.
11 Wenn wir euch die geistlichen Güter gesät haben, ist es etwas Großes, wenn wir von euch diejenigen für den Leib ernten?
12 Wenn andere an diesem Recht über euch Anteil haben, sollten wir es nicht viel eher? Aber wir haben uns dieses Rechtes nicht bedient, sondern wir ertragen alles, damit wir dem Evangelium Christi kein Hindernis bereiten.
13 Wisset ihr nicht, daß die, welche die heiligen Dienstverrichtungen besorgen, auch vom Heiligtum essen, und daß die, welche des Altars warten, vom Altar ihren Anteil erhalten?
14 So hat auch der Herr verordnet, daß die, welche das Evangelium verkündigen, vom Evangelium leben sollen. 15 Ich aber habe davon keinerlei Gebrauch gemacht; ich habe auch solches nicht darum geschrieben, damit es mit mir so gehalten werde. Viel lieber wollte ich sterben, als daß mir jemand meinen Ruhm zunichte machte! 16 Denn wenn ich das Evangelium predige, so ist das kein Ruhm für mich; denn ich bin dazu verpflichtet, und wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht predigte! 17 Tue ich es freiwillig, so habe ich Lohn; wenn aber unfreiwillig, bin ich gleichwohl mit dem Verwalteramt betraut. 18 Was ist denn nun mein Lohn? Daß ich bei meiner Verkündigung des Evangeliums dieses kostenfrei darbiete, so daß ich von meinem Anspruch ans Evangelium keinen Gebrauch mache. 19 Denn wiewohl ich frei bin von allen, habe ich mich doch allen zum Knecht gemacht, um ihrer desto mehr zu gewinnen.
John 1:1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. 2 Dieses war im Anfang bei Gott. 3 Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist. 4 In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. 5 Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht begriffen. 6 Es wurde ein Mensch von Gott gesandt, der hieß Johannes. 7 Dieser kam zum Zeugnis, um zu zeugen von dem Licht, damit alle durch ihn glaubten. 8 Nicht er war das Licht, sondern er sollte zeugen von dem Licht. 9 Das wahrhaftige Licht, welches jeden Menschen erleuchtet, sollte in die Welt kommen. 10 Es war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. 11 Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. 12 Allen denen aber, die ihn aufnahmen, gab er Vollmacht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; 13 welche nicht aus dem Geblüt, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. 14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. 15 Johannes zeugte von ihm, rief und sprach: Dieser war es, von dem ich sagte: Der nach mir kommt, ist vor mir gewesen, denn er war eher als ich. 16 Und aus seiner Fülle haben wir alle empfangen Gnade um Gnade. 17 Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden. 18 Niemand hat Gott je gesehen; der eingeborene Sohn, der im Schoße des Vaters ist, der hat uns Aufschluß über ihn gegeben.
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