Sexualität und Partnerschaft


Liebe Freunde
hallo franz

Es ist m. E. wirklich bemerkenswert wie offen Du dieses Thema beschreibst. Da ich erst vor einigen Jahren Bahai wurde (mit 36, nun bin ich 42) kann ich natürlich nicht mit Sicherheit beurteilen welche Linie Vorteilhafter ist. Ich finde Deine Einwände bezüglich einer totalen Aufweichung schon auch berechtigt. Man braucht sich ja nur unsere ganze Gesellschaft anzusehen. 50% Scheidungen, jede Menge Abtreibungen, kaum hoffnungsvolle Vorbilder für die Jugend. Es ist mir schon klar, dass eine totale Enthaltsamkeit bis zu Ehe einen großen „Druck“ erzeugen kann aber ich möchte auch zu bedenken geben, dass die Landes übliche Vorgehensweise, wie sie auch in den Medien und Studien dargestellt wird, sicher auch nicht das weiße vom Ei sein kann. Ich weis es noch aus meiner eigenen Jugend, man musste sich ja beinahe schon Sorgen machen, wenn man nicht so wie der angebliche Durchschnitt der jungen Leute schon mit 13- 16 das erste Mal hinter sich gebracht hatte. Und der Trend geht wie man glaubt eher zu noch jüngeren Semestern. Diese wie mir scheint orientierungslose Handhabe erzeugt ganz sicher auch einen enormen gesellschaftlichen „Leistungsdruck“ in eine offensichtlich falsche Richtung. Der Sex wird zum Thema Nr. 1 hochgehoben, mit all den schon angeschnittenen Nebenwirkungen.

Wenngleich ich auch nicht zu jenen gehöre, die jede Art von vorehelichem Sex als negativ ansehen wollen, so denke ich doch, dass eine gewisse Standhaftigkeit auch viel Frustration und Leid verhindern würde. Für mich persönlich glaube ich hätte dieses Gebot auch dazu beitragen können, dass mir so mancher übergroße Herzschmerz und so manche Trugbilder erspart geblieben wären. Es wird auf jeden Fall sehr viel wirkliche Verantwortung von jungen Bahai eingefordert und gefördert und es wäre glaube ich schade, wenn alles so aufgeweicht würde wie in der Gesellschaft um uns herum, in der es ja vor nicht langer Zeit auch noch als Sünde galt. Man sieht also wie schnell und leicht jede Form von Moral über Bord geworfen werden kann.

Beim Nachdenken über Deinen Beitrag ist mir noch was eingefallen. Wenn jemand vorehelichen Sex hat, so könnten sich m. E. daraus zwei durchaus hilfreiche Erkenntnisse ergeben. Entweder es trägt nicht wirklich zu einem Näher kommen bei, dann könnte es durchaus als „Fehltritt“ angesehen werden, oder aber es fördert wirklich die Zweisamkeit, dann könnte es als Zeichen für eine baldige Ehe gedeutet werden, auch wenn man noch nicht 25 ist.

Alles Liebe
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"Die Erde ist nur ein Land und alle Menschen sind seine Bürger"
Bahà'u'llàh
EHEBRUCH

Alles, womit wir uns beschäftigen, wenn wir uns mit dem befassen was wir hier in unserem Leibe tun oder lassen, ist Fleischesboden und gehört darum dem Wandel nach dem Fleische an.

Wir sollen nach dem Geiste wandeln.

Was heisst das nun praktisch.

Wir können das Fleisch nicht verbessern!
Wir können unsere Triebe nicht so unterdrücken, dass wir alle Gebote einhalten könnten und ein sündloses Leben führen könnten.
Wer das verlangt zwingt die Menschen zu Heuchelei und legt eine grosse Gewissensbelastung auf sie. Wer das verlangt, verlangt etwas, das er selbst nicht zu tun vermag. Behauptet er aber, das ganze Gesetz zu erfüllen und sündlos zu sein, so ist er ein Lügner, denn nur Jesus, mit der GANZEN GEISTFÜLLE GOTTES konnte die ganze Gerechtigkeit erfüllen und stellt nun ALLE Menschen dar vor Gott, gerechtfertigt und unverklagbar durch seinen Tod, sein Grab, seine Auferstehung, seine Versetzung ins Himmlische, wo er uns Tag und Nacht als Hohepriester nach der Ordnung Melkisedeks vor Gott vertritt (wie ein Anwalt) gegen die Anklagen Satans.
Jesus hat den unter die Sünde verkauften 'ersten Adam', den Leib, den wir alle wie Adam durch Abstammung von diesem tragen, ans Fluchholz getragen und in den Tod gegeben, beseitigt. Der Sünde Sold ist der Tod. heisst es. Jede Ungerechtigkeit ist Sünde. Jesus selbst war ohne Sünde und Satan, als Fürst des Todes und des Totenreiches (weil der Tod durch seinen Fall in die Schöpfung kam) hatte daher kein Anrecht, Jesus in den Tod zu bringen, indem er die Menschen dahingehend beeinflusste, denn Jesus zeigt in seiner Aussage: "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!" dass die Menschen eben tun MÜSSEN, was der Fürst dieser Welt in ihnen wirkt, und das nicht einmal merken oder wissen!
Gott hat Satan in diesem Erlösungswerk überlistet, denn durch Jesu Tod für die Sünde der Welt, hat Satan das Anrecht an der ganzen Schöpfung verloren. An seinen Herrscherplatz ist nun Jesus getreten, , als Fürst des Lebens gemäss Gottes Ratschluss:
Römer 11, 32 Denn Gott hat alle miteinander in den Unglauben verschlossen, damit er sich aller erbarme.
Galatians 3:1 O ihr unverständigen Galater, wer hat euch bezaubert, der Wahrheit nicht zu gehorchen, euch, denen Jesus Christus als unter euch gekreuzigt vor die Augen gemalt worden war? 2 Das allein will ich von euch lernen: Habt ihr den Geist durch Gesetzeswerke empfangen oder durch die Predigt vom Glauben? 3 Seid ihr so unverständig? Im Geiste habt ihr angefangen und wollt nun im Fleisch vollenden? 4 So viel habt ihr umsonst erlitten? Wenn es wirklich umsonst ist! 5 Der euch nun den Geist darreicht und Kräfte in euch wirken läßt, tut er es durch Gesetzeswerke oder durch die Predigt vom Glauben? 6 Gleichwie «Abraham Gott geglaubt hat und es ihm zur Gerechtigkeit gerechnet wurde», 7 so erkennet auch, daß die aus dem Glauben Gerechten Abrahams Kinder sind. 8 Da es nun die Schrift voraussah, daß Gott die Heiden aus Glauben rechtfertigen würde, hat sie dem Abraham zum voraus das Evangelium verkündigt: «In dir sollen alle Völker gesegnet werden.» 9 So werden nun die, welche aus dem Glauben sind, gesegnet mit dem gläubigen Abraham. 10 Denn alle, die aus Gesetzeswerken sind, die sind unter dem Fluch; denn es steht geschrieben: «Verflucht ist jeder, der nicht bleibt in allem, was im Buche des Gesetzes geschrieben steht, es zu tun.» 11 Daß aber im Gesetz niemand vor Gott gerechtfertigt wird, ist offenbar; denn «der Gerechte wird aus Glauben leben.» 12 Das Gesetz aber lautet nicht: «Aus Glauben», sondern: «wer es tut, wird dadurch leben». 13 Christus hat uns losgekauft von dem Fluche des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns wurde; denn es steht geschrieben: «Verflucht ist jeder, der am Holze hängt», 14 damit der Segen Abrahams zu den Heiden käme in Christus Jesus, auf daß wir durch den Glauben den Geist empfingen, der verheißen worden war. 15 Brüder, ich rede nach Menschenweise: Sogar eines Menschen Testament, wenn es bestätigt ist, hebt niemand auf oder verordnet etwas dazu. 16 Nun aber sind die Verheißungen dem Abraham und seinem Samen zugesprochen worden. Es heißt nicht: «und den Samen», als von vielen, sondern als von einem: «und deinem Samen», welcher ist Christus. 17 Das aber sage ich: Ein von Gott auf Christus hin zuvor bestätigtes Testament wird durch das 430 Jahre hernach entstandene Gesetz nicht ungültig gemacht, so daß die Verheißung aufgehoben würde. 18 Denn käme das Erbe durchs Gesetz, so käme es nicht mehr durch Verheißung; dem Abraham aber hat es Gott durch Verheißung geschenkt. 19 Wozu nun das Gesetz? Der Übertretungen wegen wurde es hinzugefügt, bis der Same käme, dem die Verheißung gilt, und es ist durch Engel übermittelt worden in die Hand eines Mittlers.
20 Ein Mittler aber ist nicht nur Mittler von einem; Gott aber ist einer.
21 Ist nun das Gesetz wider die Verheißungen Gottes? Das sei ferne! Denn wenn ein Gesetz gegeben wäre, das Leben schaffen könnte, so käme die Gerechtigkeit wirklich aus dem Gesetz. 22 Aber die Schrift hat alles unter die Sünde zusammengeschlossen, damit die Verheißung durch den Glauben an Jesus Christus denen gegeben würde, die da glauben.
23 Bevor aber der Glaube kam, wurden wir unter dem Gesetz verwahrt und verschlossen auf den Glauben hin, der geoffenbart werden sollte.
24 So ist also das Gesetz unser Zuchtmeister geworden auf Christus hin, damit wir durch den Glauben gerechtfertigt würden. 25 Nachdem aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter dem Zuchtmeister;
26 denn ihr alle seid Gottes Kinder durch den Glauben, in Christus Jesus;
27 denn so viele von euch in Christus getauft sind, die haben Christus angezogen. 28 Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Knecht noch Freier, da ist weder Mann noch Weib; denn ihr seid alle einer in Christus Jesus. 29 Gehört ihr aber Christus an, so seid ihr Abrahams Same und nach der Verheißung Erben.

Ephesians 1:1 Paulus, Apostel Jesu Christi durch den Willen Gottes, an die Heiligen, die in Ephesus sind, und Gläubigen in Christus Jesus. 2 Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unsrem Vater und dem Herrn Jesus Christus! 3 Gepriesen sei der Gott und Vater unsres Herrn Jesus Christus, der uns mit jedem geistlichen Segen gesegnet hat in den himmlischen Regionen durch Christus; 4 wie er uns in ihm auserwählt hat vor Grundlegung der Welt, damit wir heilig und tadellos wären vor ihm;
5 und aus Liebe hat er uns vorherbestimmt zur Kindschaft gegen ihn selbst, durch Jesus Christus, nach dem Wohlgefallen seines Willens,
6 zum Preise der Herrlichkeit seiner Gnade, mit welcher er uns begnadigt hat in dem Geliebten; 7 in ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden nach dem Reichtum seiner Gnade, 8 die er gegen uns überfließen ließ in aller Weisheit und Einsicht; 9 er tat uns das Geheimnis seines Willens kund, gemäß seinem wohlwollenden Ratschluß, den er gefaßt hat in ihm, 10 damit es ausgeführt würde in der Fülle der Zeiten: alles unter ein Haupt zu bringen in Christus, was im Himmel und was auf Erden ist, in ihm. 11 In ihm haben auch wir Anteil erlangt, die wir vorherbestimmt waren nach dem Vorsatz dessen, der alles wirkt nach dem Ratschluß seines Willens, 12 daß wir zum Lobe seiner Herrlichkeit dienten, die wir zuvor auf Christus gehofft hatten; 13 in ihm seid auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eurer Rettung gehört habt, in ihm seid auch ihr, als ihr glaubtet, versiegelt worden mit dem heiligen Geiste der Verheißung, 14 welcher das Pfand unsres Erbes ist bis zur Erlösung des Eigentums, zum Preise seiner Herrlichkeit. 15 Darum lasse auch ich, nachdem ich von eurem Glauben an den Herrn Jesus und von der Liebe zu allen Heiligen gehört habe, 16 nicht ab, für euch zu danken und in meinen Gebeten euer zu gedenken, 17 daß der Gott unsres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch den Geist der Weisheit und Offenbarung gebe in der Erkenntnis seiner selbst,
18 erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr wißt, welches die Hoffnung seiner Berufung und welches der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen sei, 19 welches auch die überwältigende Größe seiner Macht sei an uns, die wir glauben, vermöge der Wirksamkeit der Macht seiner Stärke, 20 welche er wirksam gemacht hat in Christus, als er ihn aus den Toten auferweckte und ihn zu seiner Rechten setzte in den himmlischen Regionen, 21 hoch über jedes Fürstentum und jede Gewalt, Macht und Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird nicht allein in diesem Zeitalter, sondern auch in dem zukünftigen 22 und wobei er alles unter seine Füße tat und ihn zum Haupt über alles der Gemeinde gab,
23 (1-22) welche sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt;


Der Mensch ist etwas niedriger geschaffen als die Engel, sagt die Schrift.
Deshalb ist er leiblich dem Einfluss der gefallenen Engel und ihrem Fürsten ausgeliefert.

Romans 7:1 Oder wisset ihr nicht, Brüder (denn ich rede ja mit Gesetzeskundigen), daß das Gesetz nur so lange über den Menschen herrscht, als er lebt? 2 Denn die verheiratete Frau ist durchs Gesetz an ihren Mann gebunden, solange er lebt; wenn aber der Mann stirbt, so ist sie von dem Gesetz des Mannes befreit. 3 So wird sie nun bei Lebzeiten des Mannes eine Ehebrecherin genannt, wenn sie einem andern Manne zu eigen wird; stirbt aber der Mann, so ist sie vom Gesetze frei, so daß sie keine Ehebrecherin ist, wenn sie einem andern Manne zu eigen wird.
4 Also seid auch ihr, meine Brüder, dem Gesetze getötet worden durch den Leib Christi, auf daß ihr einem andern angehöret, nämlich dem, der von den Toten auferstanden ist, damit wir Gott Frucht bringen. 5 Denn als wir im Fleische waren, da wirkten die sündlichen Leidenschaften, durch das Gesetz erregt, in unsren Gliedern, um dem Tode Frucht zu bringen.
6 Nun aber sind wir vom Gesetz frei geworden, da wir dem gestorben sind, worin wir festgehalten wurden, so daß wir dienen im neuen Wesen des Geistes und nicht im alten Wesen des Buchstabens. 7 Was wollen wir nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferne! Aber die Sünde hätte ich nicht erkannt, außer durch das Gesetz; denn von der Lust hätte ich nichts gewußt, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte: Laß dich nicht gelüsten!
8 Da nahm aber die Sünde einen Anlaß und bewirkte durch das Verbot in mir allerlei Gelüste; denn ohne das Gesetz ist die Sünde tot. 9 Ich aber lebte, als ich noch ohne Gesetz war; als aber das Gesetz kam, lebte die Sünde auf; 10 ich aber starb, und das zum Leben gegebene Gesetz erwies sich mir todbringend. 11 Denn die Sünde nahm einen Anlaß und verführte mich durch das Gebot und tötete mich durch dasselbe. 12 So ist nun das Gesetz heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut!
13 Gereichte nun das Gute mir zum Tode? Das sei ferne! Sondern die Sünde, damit sie als Sünde erscheine, hat mir durch das Gute den Tod bewirkt, auf daß die Sünde überaus sündig würde durch das Gebot.
14 Denn wir wissen, daß das Gesetz geistlich ist; ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft. 15 Denn was ich vollbringe, billige ich nicht; denn ich tue nicht, was ich will, sondern was ich hasse, das übe ich aus.
16 Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, so stimme ich dem Gesetz bei, daß es trefflich ist. 17 Nun aber vollbringe nicht mehr ich dasselbe, sondern die Sünde, die in mir wohnt. 18 Denn ich weiß, daß in mir, das ist in meinem Fleische, nichts Gutes wohnt; das Wollen ist zwar bei mir vorhanden, aber das Vollbringen des Guten gelingt mir nicht! 19 Denn nicht das Gute, das ich will, tue ich, sondern das Böse, das ich nicht will, übe ich aus. 20 Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, so vollbringe nicht mehr ich dasselbe, sondern die Sünde, die in mir wohnt. 21 Ich finde also das Gesetz vor, wonach mir, der ich das Gute tun will, das Böse anhängt. 22 Denn ich habe Lust an dem Gesetz Gottes nach dem inwendigen Menschen; 23 ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das dem Gesetz meiner Vernunft widerstreitet und mich gefangen nimmt in dem Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist.
24 Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem Todesleib?
25 Ich danke Gott durch Jesus Christus, unsren Herrn! So diene nun ich selbst mit der Vernunft dem Gesetz Gottes, mit dem Fleische aber dem Gesetz der Sünde.

1 Kings 11:1 Aber der König Salomo liebte viele ausländische Frauen neben der Tochter des Pharao: moabitische, ammonitische, edomitische, zidonische und hetitische, 2 aus den Völkern, von denen der HERR den Kindern Israel gesagt hatte: Geht nicht zu ihnen und lasset sie nicht zu euch kommen, denn sie werden gewiß eure Herzen zu ihren Göttern neigen! An diesen hing Salomo mit Liebe. 3 Und er hatte siebenhundert fürstliche Frauen und dreihundert Nebenfrauen; und seine Frauen neigten sein Herz. 4 Denn als Salomo alt war, neigten seine Frauen sein Herz fremden Göttern zu, daß sein Herz nicht mehr so vollkommen mit dem HERRN, seinem Gott, war wie das Herz seines Vaters David. 5 Also lief Salomo der Astarte nach, der Gottheit der Zidonier, und Milkom, dem Greuel der Ammoniter. 6 Und Salomo tat, was böse war in den Augen des HERRN, und folgte dem Herrn nicht gänzlich nach, wie sein Vater David.
7 Auch baute Salomo eine Höhe dem Kamos, dem Greuel der Moabiter, auf dem Berge, der vor Jerusalem liegt, und dem Moloch, dem Greuel der Kinder Ammon. 8 Und ebenso tat er für alle seine ausländischen Frauen, die ihren Göttern räucherten und opferten. 9 Aber der HERR ward zornig über Salomo, weil sein Herz sich abgewandt hatte von dem HERRN, dem Gott Israels, der ihm zweimal erschienen war, 10 ja, der ihm gerade darüber Befehl gegeben hatte, daß er nicht andern Göttern nachwandeln solle; aber er beachtete nicht, was ihm der HERR geboten hatte. 11 Darum sprach der HERR zu Salomo: Weil solches von dir geschehen ist und du meinen Bund nicht bewahrt hast, noch meine Satzungen, die ich dir geboten habe, so will ich dir gewiß das Königreich entreißen und es deinem Knechte geben. 12 Doch zu deiner Zeit will ich es nicht tun, um deines Vaters David willen; der Hand deines Sohnes will ich es entreißen.
13 Nur will ich ihm nicht das ganze Reich entreißen; einen Stamm will ich deinem Sohne geben, um meines Knechtes David und um Jerusalems willen, die ich erwählt habe. 14 Und der HERR erweckte dem Salomo einen Widersacher, Hadad, den Edomiter, er war vom königlichen Samen in Edom.


Wir sehen am Beispiel Salomos, aber auch an vielen anderen Beispielen, dass vor Gott nicht in erster Linie das zählt, wie unser Erdenwandel sich gestaltet, sondern in welcher Gesinnung wir zu IHM stehen (Das Innere des Gefässes, der Geist und die Seele müssen gereinigt werden, dann wird das Gefäss, der Leib, von selbst rein).

Matthäus 23, 23 Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr die Minze und den Anis und den Kümmel verzehntet und das Wichtigere im Gesetz vernachlässiget, nämlich das Gericht und das Erbarmen und den Glauben! Dies sollte man tun und jenes nicht lassen.
24 Ihr blinden Führer, die ihr Mücken seihet und Kamele verschlucket!
25 Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr das Äußere des Bechers und der Schüssel reiniget; inwendig aber sind sie voller Raub und Unmäßigkeit! 26 Du blinder Pharisäer, reinige zuerst das Inwendige des Bechers und der Schüssel, damit auch das Äußere rein werde! 27 Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr getünchten Gräbern gleichet, welche auswendig zwar schön scheinen, inwendig aber voller Totengebeine und allen Unrats sind! 28 So erscheinet auch ihr äußerlich vor den Menschen als gerecht, inwendig aber seid ihr voller Heuchelei und Gesetzwidrigkeit. 29 Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, daß ihr die Gräber der Propheten bauet und die Denkmäler der Gerechten schmücket 30 und saget: Hätten wir in den Tagen unsrer Väter gelebt, wir hätten uns nicht mit ihnen des Blutes der Propheten schuldig gemacht. 31 So gebt ihr ja über euch selbst das Zeugnis, daß ihr Söhne der Prophetenmörder seid. 32 Ja, machet nur das Maß eurer Väter voll! 33 Ihr Schlangen! Ihr Otterngezüchte! Wie wollt ihr dem Gerichte der Hölle entgehen? 34 Darum, siehe, ich sende zu euch Propheten und Weise und Schriftgelehrte; und etliche von ihnen werdet ihr töten und kreuzigen, und etliche werdet ihr in euren Synagogen geißeln und sie verfolgen von einer Stadt zur andern; 35 auf daß über euch komme alles gerechte Blut, das auf Erden vergossen worden ist, vom Blute Abels, des Gerechten, an bis auf das Blut Zacharias, des Sohnes Barachias, welchen ihr zwischen dem Tempel und dem Altar getötet habt. 36 Wahrlich, ich sage euch, dies alles wird über dieses Geschlecht kommen. 37 Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küchlein unter die Flügel sammelt, aber ihr habt nicht gewollt! 38 Siehe, euer Haus wird euch öde gelassen werden; 39 denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht mehr sehen, bis ihr sprechen werdet: Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!

Denn wenn wir nicht IHN als das Wichtigsten in unserem Leben anerkennen, also als die oberste Herrschaft über alles und uns selbst, und an Stelle Gottes uns oder unsere Werke, irgendein Geschöpf oder das Werk unserer Hände verehren, d.h. höher achten als unseren Gott, oder Götzen dienen (geschnitze, in Stein gehauene Bilder, Menschen Tiere, aber auch Habsucht etc.), dann begehen wir EHEBRUCH, denn ER ist unser EHEHERR und wir Gläubigen als SEINE Gemeinde SEINE BRAUT, zu der er kommt, in der Wiederkunft Christi, IN UNS.

Darum geht es! DAS GEISTIGE IST DAS WICHTIGE!
Das Fleisch nützt gar nichts und kann niemals Vollkommenheit vor Gott darstellen, bevor nicht auch die Umwandlung zur Unsterblichkeit durch den Vater an uns in der Wiederkunft Christi offenbar wird, an unseren Leibern!

Also:

Wenn uns der Weg zum Baum des Lebens, zu Jesus Christus wieder gezeigt wird, der verschlossen war, zuerst, als Adam und Eva aus dem Paradies vertrieben wurden, dann wurde der Erlöser, der Messias verheissen, - er kam, und somit war er selbst als der Weg, die Wahrheit und das Leben da. ~70 Jahre nach Jesu Tod, Grab und Auferstehung, seit dem Verlust der ersten Liebe in der ersten Gemeinde, Siehe Off. 3, ging durch diesen Verlust der ersten Liebe, die den GANZEN Heilsbeschluss Gottes darstellt, das Wesentliche wieder verloren, so dass der Weg zum Baum des Lebens bis zur sechsten Gemeinde (Philadelphia=Bruderliebe) verschlossen war, bis vor diesem Boten der sechsten Gemeinde durch die von Gott gegebene offene Tür der Zugang zum Baum des Lebens gezeigt wird. Nur dadurch wird es heute möglich, vom Baum des Lebens zu essen, und wer angefangen hat, vom Baum des Lebens zu essen, der hat aufgehört vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen zu essen, dessen Frucht zum Tode führt.

Frage nach mehr, ich vermittle Dir das, was ich auch bekommen darf, durch die Gnade in Christo Jesu, denn dieser Bote ist der Wegbereiter für ALLE die seine ERSCHEINUNG lieb gewonnen haben und die die Liebe zur Wahrheit annehmen. Es ist Lektüre im Überfluss da, auch auf Datenträger erhältlich.

Wer es fassen kann, der fasse es!
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Weg zur Wahrheit
Ich habe mit großem Interesse die Beiträge zu diesem Thema gelesen und war erstaunt über die vielen offenen Fragen, die im Raum herumschweben. Franz, du hast dich sehr intensiv mit dem Thema beschäftigt und ich finde deine Fragestellungen sehr interessant und auch sehr wichtig! Ich denke prinzipiell, dass über dieses Thema eine offene Diskussion unter Bahá’i geführt werden sollte, da ich selbst auch immer wieder erlebe, dass in Bahá’i Kreisen das Thema Sexualität und Partnerschaft eher vermieden wird. Doch es sollte nicht zum zentralen Gesprächsthema werden. Und genau das ist meiner Meinung nach der Punkt. Es geht um den Fokus. Wenn wir uns als Bahá’i bewusst sind, dass der Bund Gottes der Mittelpunkt ist, nachdem wir unser Leben gestalten, dann wird alles andere zum Diener dieser Fokussierung. Sexualität kann niemals isoliert betrachtet werden, genauso, wie man einen Teil des Körpers nicht isoliert vom ganzen Körper betrachten kann. Der Mensch als körperlich-geistig-seelische Einheit ist eingebetet in die Schöpfung Gottes. Gut, das klingt jetzt sehr groß und universell, aber im Grunde geht es um unser alltägliches Leben. Worauf wir unsere Konzentration lenken, das verstärkt sich auch und wird zum bestimmenden Thema unserer Gedanken. Natürlich können unsere Gedanken nicht ständig kontrollieren, schweifen mal ab, träumen vor uns hin und können nicht den ganzen Tag an Dienen denken und es ist auch ganz normal, dass man mal an Fußball denkt. Im Grunde ist es eine tägliche Übung, die unsere Gedanken mehr und mehr auf den Fokus lenkt.

Prinzipiell sehe ich darin die Lösung für das „Problem“ der Sexualität. Für manche mag dies wahrscheinlich zu weit gegriffen sein, was ich auch verstehen kann. Doch damit klären sich viele Fragen von selbst auf. Es ist, als ob man sich vom Boden erhebt und aus einer größeren Entfernung auf das Objekt schaut. Dadurch wird der Zusammenhang zwischen den Dingen deutlicher.

Liebe Grüße

PS: Den Beitrag von Shoshana habe ich hier noch nicht berücksichtigt.
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"The earth is but one country and mankind its citiziens." (Bahá'u'lláh)
Soshana,

Es würde mich interessieren, deine persönliche Meinung zu diesem Thema zu hören oder Erfahrungen, die du damit gemacht hast.


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"The earth is but one country and mankind its citiziens." (Bahá'u'lláh)
Lieber bloffim,

Nun, einen kleinen Einblick darüber, wie ich es erlebt habe, bekommst Du unter dem Thema: Hilfe ich bin verzweifelt.

Habe hier einen Teil meines dortigen Beitrages herauskopiert und füge am Schluss noch einen Gedanken dazu an:


Datum: 05.12.2005, 22:36 Titel: Re: ich bin verzweifel bitte hilf mir!


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Ja, liebe Maika,

Ich wünsche Dir, dass Dein Schmerz sich schon lindert.

Ach was habe ich auch unter Liebeskummer gelitten!

Es alles ist so, wie alle Postings bis hier her zeigen, es geht wirklich auf eine Art vorbei, dass man hinterher sogar froh und glücklich sein kann, dass es damals so passiert war!

Ich habe heute, im Nachhinein, nach vielen Jahren wieder Kontakt, zu solchen Menschen, von welchen ich mir absolut sicher war,
der, nur der muss es sein und sonst kann ich auf keinen Fall glücklich sein.
Heute liebe ich diese Menschen auch noch, und stell Dir vor, heute könnte ich sie sogar so bekommen, wie ich es mir damals gewünscht hätte, und möchte es so nicht mehr! Auch sie haben nicht wirklich das gefunden, wonach sie suchten. Das hätte ich auch nur schwer glauben können, wenn mir das damals jemand gesagt hätte.

Ich war 6 Jahre lang einem Mann richtiggehend 'verfallen', man könnte fast sagen 'hörig'. Ich nahm alles in Kauf, nur um bei ihm zu sein. Wo er nicht war, war alles langweilig und öde. Es schien, als lebe ich nur durch ihn.

Damals konnte ich mir kaum vorstellen, dass es möglich ist, einen anderen Mann auch überhaupt nur wahrzunehmen. Er war derart etwas Besonderes. Heute lebt er nicht mehr. Manchmal erscheint er mir in Träumen. Dann sind es sogar Situationen, wo er anscheinend noch von dort aus versucht, um mich zu werben oder mir nahe zu sein oder ich habe auf Grund der Traumsituationen das Gefühl, jemand stelle Vergleiche an und möchte herausfinden, welchen Mann ich denn nun am Liebsten mag, von denjenigen, die ich sehr liebe. Für mich ist es nicht abschreckend, dass ein Mensch, der längst gestorben ist, in meinen Träumen manchmal, selten, aber es kommt wiederholt vor, erscheint. Ich bin mir dann im Traum voll bewusst, dass dieser gestorben war. Ich stelle immer fest, dass ich heute gefühlsmässig frei bin, dass er jemand ist, den ich noch gerne habe, aber nicht mehr so ausschliesslich, wie das damals war.

Es ist lange her, jedoch ich kann den Kummer gut nachfühlen.

Ich musste dann Ähnliches auch weitere Male durchmachen und war danach 15 Jahre verheiratet, und das war auch nicht das Glück, wie ich es mir vorstellte.

Alle Männer, die ich liebte oder liebe, kamen oder kommen in meinen Träumen seltsamerweise auch noch vor. Plötzlich, ohne besonderen Anlass, ohne dass ich sonst viel an sie denken würde. Wenn ich mich nach dem Grund frage, kann ich mir nichts anderes vorstellen, als dass diese Männer oder sonst jemand, Gott vielleicht, durch diese Träume feststellen möchten, wen ich denn nun am meisten liebe, denn es handelt sich immer irgendwie um Situationen, wo auch noch andere Menschen dabei sind, auch andere Männer und oft mein Ex-Mann, den ich auch noch gern habe, so gern, wie unsere gemeinsamen Kinder, jedoch bin ich froh, dass er eine andere Frau hat und möchte ihn nicht mehr zurück. Es war eine grosse Befreiung für mich.

Erst als ich gelernt hatte, dass ich alleine auch schon einen Wert habe, dass ich auch alleine mit meiner Zeit etwas Sinnvolles anfangen kann,
dass Liebe nicht etwas ist, das nur in einer Paarbeziehung zählt, sondern dass die Tatsache, dass Gott uns geliebt hat und liebt, uns am Leben erhält und mit Glückseligkeit erfüllt, uns fähig macht zu lieben...die Menschen, die Brüder, sogar die Feinde, wîe uns Jesus lehrt.
Sollte ich, die ich auch Tiere, meine kleinen Hündchen gern habe und weine, wenn eines von einem Auto überfahren wird und stirbt, einen Menschen, weil er mich hasst, deshalb weniger lieben, als einen Hund?

...erst dann, bin ich dem liebevollen Partner begegnet, den ich lieben darf und von dem ich wiedergeliebt werde...und, obwohl er konstant lieb ist zu mir, wir uns noch nie gestritten haben, ich glückich bin ihn zu haben und alles bekomme, was ich als Frau brauche, ich klammere mich nicht an ihn, dass ich denke, ich könnte ohne ihn nicht weiterleben. Er weiss, dass er frei ist, wenn er sich in jemanden anderen verlieben würde, - dass ich ihn deswegen nicht hassen würde. Wir haben nun das fünfte Jahr unserer Beziehung angefangen und er hat noch nie das Bedürfnis gehabt, auch nur daran zu denken, sich anderweitig zu verlieben.

Dazu ist er der schönste Mann, den ich je hatte, halb so alt wie ich und erscheint mir doch als der reifste Mensch von allen, die ich kenne. Er hat die gleichen Interessen und empfindet es wie ich, als Geschenk Gottes, dass wir uns gefunden haben.

Aus der Freiheit heraus ist alles möglich.

Wichtigster Punkt, in einer Beziehung, ist, denke ich, das Vertrauen, das nur daruf beruhen kann, sich gegenseitig nicht belügen zu wollen. Dies auch aus Sicherheitsgründen angesichts der lebenbedrohenden Infektionsmöglichkeiten.
Spiel diesbezüglich nie 'Russisches Roulette', kann ich da nur sagen.

Nun wünsche ich Dir, dass Du diese Zeit gut überstehst und Freude für Dich persönlich erleben darfst, auch wenn Du diese gerade (noch) nicht mit einem Mann teilen kannst, den Du liebst und von dem Du wiedergeliebt wirst.

Stell Dir vor, ich habe dieses Glück erst mit 48 gefunden.

Du hast ja ALLE Zeit! Nutze sie für Dich! Erweitere Deinen geistigen Horizont, Deine praktischen Fähigkeiten, damit Du für Dich persönlich Anerkennung erleben darfst und auch für einen eventuellen zukünftigen Mann eine besonders interessante, geistreiche Partnerin werdest, die ihre Zeit nützlich zu verbringen weiss, auch ganz alleine. Das macht Dich erst begehrenswert, und ist für Dich persönlich wichtig, wenn Du herausfindest, was Dich sonst noch interessiert, ausser DEN Mann zu finden. Was ist Deine Lebensaufgabe hier. Wo kannst Du ein nützlicher Beitrag sein. Was fällt Dir leicht, gelingt Dir gut, wo liegen Deine Begabungen, was kannst Du durch Fleiss und Übung noch besser, evt. sogar besser als andere usw.

Und wisse zudem: Der Sinn des Lebens besteht nicht darin, sich zu paaren und fortzupflanzen, sondern darin, dass wir den erkennen, den Gott gesandt hat, uns mit ihm zu versöhnen und uns sein unvergängliches Leben zu vermitteln.

Gott liebt Dich und Du bist in seinem Erlösungswerk in Jesus Christus eingeschlossen. Vielleicht kommt ja auch der Hunger oder der Durst nach dieser geistigen Nahrung, nach dem Wasser des Lebens, das Bedürfnis, nach Gott zu fragen.

Schlussgedanke:

Es geht ja darum, dass wir nicht durch unsere Triebe unser Leben auf's Spiel setzen. Also dass eine Beziehung auf Vertrauen beruhen muss, dass man weiss: Wir sind uns treu, denn alles andere ist lebensgefährlich!
Die Ehe ist ja ein Schutz und Vorbild auf die Vereinigung Gottes, als Eheherr mit seiner Brautgemeinde in Christo. Es ist aus diesem Grund etwas Heiliges.

Für mich ist es nicht notwendig, dass mir ein Staat oder sonst jemand bestätigt, dass ich mit meinem Freund und Bruder sein darf
und ich ihm Freundin, Schwester und Mutter sein darf. Wir sind heute in solchen Sachen frei und Gott verwirft uns deswegen nicht!

Das kann ein Bund sein, der zwischen zweieen vor Gott besteht, dann ist es EHE.

Ich bin geschieden und habe nun einen Freund. Sollte ich deshalb von Gott verbannt werden?

Niemals!

Gott stellt seine Ordnung ins Licht und seine Ordnung ist gut.

Wo wir unsere Schwachheiten erkennen und bekennen, ist er gnädig und vergibt. Er kennt die Umstände und weiss alles und lässt uns für die Gestaltung unseres Lebens allen vernünftigen Freiraum, so wir auf seinen Heilsbeschluss in Christo eingestellt sind und nicht meinen, wir könnten unsere Erlösung durch persönliche Sündenfreiheit schaffen.

Es ist ein Studium. Gott kennenzulernen, in die Tiefe zu gehen, die Breite, Länge und Höhe kennenzulernen, von dem, was seine Pläne sind. Je mehr man das tut, desto mehr lernt man, zu glauben, desto mehr Freude und Liebe wird in unsere Herzen ausgegossen, wenn einmal unser Herz (unser Geist) ungeteilt auf seinen Willen eingestellt ist.

Das Gesetz hat nichts zur Vollkommenheit gebracht.
Einzig Jesus Christus macht uns vollkommen. Er ist das Ende des Gesetzes dadurch, dass er ALLEIN es IN ALLEM erfüllt hat und er für uns Gerechtigkeit Gottes geworden ist. Wir haben ALLES in IHM.

Hebräer 7, 15 Und noch viel klarer liegt die Sache, wenn nach der Ähnlichkeit mit Melchisedek ein anderer Priester aufsteht, 16 welcher es nicht nach dem Gesetz eines fleischlichen Gebotes geworden ist, sondern nach der Kraft unauflöslichen Lebens; 17 denn es wird bezeugt: «Du bist Priester in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks.» 18 Da erfolgt ja sogar eine Aufhebung des vorher gültigen Gebotes, seiner Schwachheit und Nutzlosigkeit wegen 19 (denn das Gesetz hat nichts zur Vollkommenheit gebracht), zugleich aber die Einführung einer besseren Hoffnung, durch welche wir Gott nahen können.
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Weg zur Wahrheit
Alles Liebe

Liebe Freunde
Mit Paulus aus der Bibel, habe ich so meine Bedenken. Immerhin kannte er ja Jesus nicht einmal persönlich, Es liegt für mich also auf der Hand, dass seine Erkenntnisse sehr stark von seinem eigenen Verständnis gefärbt waren.

PS. könnte mich auch gut unter die "Liebeskummerexperten" einreihen
Kopf hoch

Alles Liebe
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"Die Erde ist nur ein Land und alle Menschen sind seine Bürger"
Bahà'u'llàh
Liebe Freunde
Seit einigen Jahren bin ich aber glücklicher Familienvater, so mit Bahai-Hochzeit und allem Drum und Dran und muss sagen, dass ich es noch nie schöner hatte.

Liebe Grüße
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"Die Erde ist nur ein Land und alle Menschen sind seine Bürger"
Bahà'u'llàh
Ja lieber Robinson.
Über den Apostel Paulus denke ich ähnlich wie du. Ich würde sogar soweit gehen, daß die Schriften jedes Offenbarers im Kontext der damaligen Kultur niedergeschrieben wurden. Auch wenn die Worte göttlichen Ursprungs sind, werden sie trotzdem durch einen Menschen mit einer bestimmten kulturellen Prägung wiedergegeben. Mit anderen Worten, die Offenbarung wird IMMER durch den Menschen, die Kultur und die Gesellschaft der jeweiligen Zeit gefiltert. Daran ändert auch die Reinheit eines Jesus oder Baha'u'llah nichts. Sie waren trotz Ihrer göttlichkeit in einem menschlichen Körper, in einer bestimmten Kultur.
Und jetzt komm ich zum Punkt: Was wäre, wenn Jesus oder Baha'u'llah in heutiger Zeit leben würden? Zweifelsohne würden sie wechselhafte sexuelle Beziehungen verurteilen. Aber glaubt ihr wirklich daß sie die Ehe als Dogma festschreiben würden? Würden sie nicht vielmehr einen respektvollen Umgang mit dem Partner verlangen, egal ob verheiratet oder nicht? Sie würden wahrscheinlich die Familie unter einen besonderen Schutz stellen. Aber sind unverheiratete Partner mit Kindern keine Familie? Darum sag ichs nocheinmal: Liebe, Treue, Respekt in einer Partnerschaft, Schutz der Kinder. Um diese Ideale zu verwirklichen, muß ich jedoch nicht verheiratet sein.
Wir Bahai stehen für ein "Neues Zeitalter". Darum müssen wir diese veralteten Vorurteile überdenken.
Franz hat geschrieben daß er in einer eher konservativen Bahai Gemeinde lebt, ich bin Mitglied in einer sehr weltoffenen und aufgeschlossenen Gemeinde. Natürlich gibt es wie in jeder Religionsgemeinschaft konservative und liberale Strömungen. Ich denke man sollte einen gesunden Mittelweg zwischen Einhaltung der Gebote und zeitgemäßer Integration der Lehren finden. Alles wächst und verändert sich, und auch die Religion muss mitwachsen ohne dabei die Essenz der Lehre zu verlieren.

Alles Liebe
Mukunda
Lieber Mukunda, lieber Robinson,

Ihr sprecht mir in gewisser Weise aus dem Herzen.

Was Paulus schreibt ist sicher unter dem Eindruck des damaligen Zeitgeistes geschrieben, - da es Wort Gottes geworden ist, hat es auch Gültigkeit. Hier kommt wieder ein 'Sowohl als auch' zum Ausdruck, je nachdem in welcher Stellung ein Kind Gottes steht, ob es 'mündig' ist, in der 'Jünglingsstellung' oder der 'Väterstellung', oder ein 'Kindlein', das noch unter Vormündern und Verwaltern steht, weil es diese Leitung und diesen Schutz braucht.

Was ist den die Vollmacht des Menschensohnes?

DER HERR DES SABBATS

Markus 2, 23 Und es begab sich, daß er am Sabbat durch die Saatfelder wandelte. Und seine Jünger fingen an, auf dem Wege die Ähren abzustreifen. 24 Und die Pharisäer sprachen zu ihm: Siehe, warum tun sie am Sabbat, was nicht erlaubt ist? 25 Und er sprach zu ihnen: Habt ihr niemals gelesen, was David tat, da er Mangel litt, als ihn und seine Begleiter hungerte, 26 wie er in das Haus Gottes hineinging zur Zeit des Hohenpriesters Abjathar und die Schaubrote aß, die niemand essen darf als nur die Priester, und wie er auch denen davon gab, die bei ihm waren? 27 Und er sprach zu ihnen: Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht, nicht der Mensch um des Sabbats willen. 28 Also ist des Menschen Sohn auch Herr des Sabbats.

1 Corinthians 9:1 Bin ich nicht frei? Bin ich nicht ein Apostel? Habe ich nicht unsern Herrn Jesus Christus gesehen? Seid nicht ihr mein Werk im Herrn? 2 Bin ich für andere kein Apostel, so bin ich es doch für euch; denn das Siegel meines Apostelamts seid ihr in dem Herrn. 3 Dies ist meine Verteidigung denen gegenüber, die mich zur Rede stellen:

4 Haben wir nicht Vollmacht, zu essen und zu trinken?
5 Haben wir nicht Vollmacht, eine Schwester als Gattin mit uns zu führen, wie auch die andern Apostel und die Brüder des Herrn und Kephas?
6 Oder haben nur ich und Barnabas keine Vollmacht, die Arbeit zu unterlassen?
7 Wer zieht je auf eigene Kosten ins Feld? Wer pflanzt einen Weinberg und ißt nicht von dessen Frucht? Oder wer weidet eine Herde und nährt sich nicht von der Milch der Herde?
8 Sage ich das nur nach menschlicher Weise? Sagt es nicht auch das Gesetz?
9 Ja, im Gesetz Moses steht geschrieben: «Du sollst dem Ochsen das Maul nicht verbinden, wenn er drischt.»
10 Kümmert sich Gott nur um die Ochsen? Sagt er das nicht vielmehr wegen uns? Denn unsertwegen steht ja geschrieben, daß, wer pflügt, auf Hoffnung hin pflügen, und wer drischt, auf Hoffnung hin dreschen soll, daß er des Gehofften teilhaftig werde.
11 Wenn wir euch die geistlichen Güter gesät haben, ist es etwas Großes, wenn wir von euch diejenigen für den Leib ernten?
12 Wenn andere an diesem Recht über euch Anteil haben, sollten wir es nicht viel eher? Aber wir haben uns dieses Rechtes nicht bedient, sondern wir ertragen alles, damit wir dem Evangelium Christi kein Hindernis bereiten.
13 Wisset ihr nicht, daß die, welche die heiligen Dienstverrichtungen besorgen, auch vom Heiligtum essen, und daß die, welche des Altars warten, vom Altar ihren Anteil erhalten?
14 So hat auch der Herr verordnet, daß die, welche das Evangelium verkündigen, vom Evangelium leben sollen. 15 Ich aber habe davon keinerlei Gebrauch gemacht; ich habe auch solches nicht darum geschrieben, damit es mit mir so gehalten werde. Viel lieber wollte ich sterben, als daß mir jemand meinen Ruhm zunichte machte! 16 Denn wenn ich das Evangelium predige, so ist das kein Ruhm für mich; denn ich bin dazu verpflichtet, und wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht predigte! 17 Tue ich es freiwillig, so habe ich Lohn; wenn aber unfreiwillig, bin ich gleichwohl mit dem Verwalteramt betraut. 18 Was ist denn nun mein Lohn? Daß ich bei meiner Verkündigung des Evangeliums dieses kostenfrei darbiete, so daß ich von meinem Anspruch ans Evangelium keinen Gebrauch mache. 19 Denn wiewohl ich frei bin von allen, habe ich mich doch allen zum Knecht gemacht, um ihrer desto mehr zu gewinnen.

John 1:1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. 2 Dieses war im Anfang bei Gott. 3 Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist. 4 In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. 5 Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht begriffen. 6 Es wurde ein Mensch von Gott gesandt, der hieß Johannes. 7 Dieser kam zum Zeugnis, um zu zeugen von dem Licht, damit alle durch ihn glaubten. 8 Nicht er war das Licht, sondern er sollte zeugen von dem Licht. 9 Das wahrhaftige Licht, welches jeden Menschen erleuchtet, sollte in die Welt kommen. 10 Es war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. 11 Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. 12 Allen denen aber, die ihn aufnahmen, gab er Vollmacht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; 13 welche nicht aus dem Geblüt, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. 14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. 15 Johannes zeugte von ihm, rief und sprach: Dieser war es, von dem ich sagte: Der nach mir kommt, ist vor mir gewesen, denn er war eher als ich. 16 Und aus seiner Fülle haben wir alle empfangen Gnade um Gnade. 17 Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden. 18 Niemand hat Gott je gesehen; der eingeborene Sohn, der im Schoße des Vaters ist, der hat uns Aufschluß über ihn gegeben.
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Weg zur Wahrheit
Liebe Freunde!

Es hat sich aus der Diskussion heraus ein Parallelthema ergeben, das aber trotzdem irgendwie zum Thema passt.
http://www.geistigenahrung.org/viewtopic.php?p=38286#38286

Lieber Franz!
Schau mal rein!

Alles Liebe
Mukunda