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| Was haltet ihr vom JCIV (Jüdisch-Christlich-Islamischer Verein)? |
| Gute Idee |
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57% |
[ 12 ] |
| Braucht kein Mensch |
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9% |
[ 2 ] |
| Theoretisch gut, aber praktisch nicht möglich |
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33% |
[ 7 ] |
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| Stimmen insgesamt : 21 |
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Guten Morgen JCIV,
"Toleranz und Akzeptanz unter den Kulturen, Völkern und Religionen" kann meiner Meinung nach nur bis zu einem bestimmten (subjektivem) Punkt realisiert werden.
Ich denke, irgendwann muss und darf man religiöse Vorstellungen nicht mehr tolerieren oder gar akzeptieren (z.B. die befohlene Polygamie in den Schriften von John Smith (Mormonentum), Verbot von Bluttransfusionen bei den Zeugen etc.).
Das Problem ist eben nur, was die "religiöse Freiheit" nun alles umfasst und was sie ausschliesst!
Und selbst da steht der deutsche Rechtsstaat wohl noch in der Schwebe (siehe den Fall "Glaubensfrage oder Selbstmord? ---> http://www.geistigenahrung.org/ftopic5271.html )
Man bedenke, wie viele Gruppierungen sich als "Religion" verstehen... (selbst so paradoxe Ideen der Raelianer, wie ---> "Verschiedene Forschergruppen synthetisierten die verschiedenen Rassen, wobei die Juden als am besten gelungenes Volk gelten"; "Als "psychischer Katalysator" (Die Ausserirdischen... S. 137) dient auch ein Anhänger mit dem Symbol der Gruppe, einem Hakenkreuz in einem Davidstern (das Hakenkreuz wurde später in ein Windrad verwandelt)."; "Leidet ein geliebter Mensch zu stark, darf man ihm beim Selbstmord helfen.", müsste man demnach akzeptieren, wobei ich diese noch nicht mal respektieren kann.)
Zu deinem 2. Punkt hege ich dieselben Bedenken ----> "Weltfrieden und die Gleichberechtigung unter Kulturen, Völkern und Religionen".
Vielleicht erklärst du mir in diesem Zusammenhang den Begriff "Gleichberechtigung"?
Deine dritte Aussage: "Man darf seinen Glauben behalten. Und muss gar nichts aufgeben.", empfinde ich widersprüchlich zu der ersten und zweiten Aussage!
Akzeptanz bedeutet ja nicht nur einen anderen Glauben als solchen zu verstehen und anzuerkennen, sondern dessen Glaubensinhalte eventuell zu übernehmen.
Doch dann gibt man logischerweise seine eigenen, vorhergehenden Glaubenseinstellungen auf, für neue Ideen.
Was meiner Meinung nach ziemlich schwer und fast schon utopisch ist, da sich selbst die "Gottesvorstellung" z. B. im Islam und Christentum unterscheidet.
Ich kann die "Dreifaltigkeitslehre" für mich nicht akzeptieren, aber bei anderen respektieren.
Deine letzte Antwort: "Die Ideale sind die, die in der Thora, der Bibel, dem Koran", schränkt deine beiden ersten Antworten ziemlich ein, da es etliche Kulturen, Völker und Religionen gibt, die weder an die Thora, noch an die Bibel oder den Kuran glauben.
Deine ersten beide Punkte finde ich aber diskussionswürdig, da ich denke, dass man erst einmal hier eine allgemeingültige Lösung finden sollte, um dann zum nächsten Schritt übergehen zu können.
Viele Grüsse
Umay
PS: Nehme meine Einwürfe bitte nicht persönlich, ich finde deine Grundidee nicht schlecht, nur so nicht durchführbar.
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Hallo Umay Hatun,
Ich weiß, irgendwann und irgendwo endet jede Toleranz und Akzeptanz.
Gleichberechtigung meint, dass alle Völker, Kulturen und Religionen die gleichen Rechte und Pflichten haben.
Der Verein ist eine Organisation, keine neue Religion.
Es geht hauptsächlich um die Religionen Judentum, Christentum, Islam, die alle "Buchreligionen" sind.
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Hallo JCIV,
warum sprichst du dann von "Toleranz und Akzeptanz unter den Kulturen, Völkern und Religionen"?
Ich weiss, das es keine neue Religion darstellen soll
Hab auch nie etwas derartiges behauptet.
Vielleicht liest du etwas zu oberflächlich die Beiträge durch?
Ich wollte eher den Ausmass der Gleichberechtigung, wie du ihn definierst, wissen!
Und was bedeutet dann für dich Religionsfreiheit?
Grüsse
Umay
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Hallo Umay Hatun,
Weil das auch in der heutigen Zeit wichtig ist.
Religionsfreiheit bedeutet, dass man seine Religion frei ausleben darf, solange es nicht das Grundrecht von anderen verletzt.
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| JCIV hat folgendes geschrieben: |
Hallo Umay Hatun,
Weil das auch in der heutigen Zeit wichtig ist.
Religionsfreiheit bedeutet, dass man seine Religion frei ausleben darf, solange es nicht das Grundrecht von anderen verletzt. |
Hallo JCIV,
du hast meinen Kommentar nicht verstanden!
Die Betonung lag auf "Toleranz und Akzeptanz unter den Kulturen, Völkern und Religionen".
Und soweit ich informiert bin, geht das weit über das Judentum, Christentum und über den Islam hinaus.
Und schon sind wir wieder am Anfang der Diskussion....
Du findest es also legitim, wenn z. B. ein Mormone eine polygame Ehe führt mit dem Einverständnis seiner "Ehefrauen", solange diese die Grundrechte ihrer Mitbürger nicht verletzen?
Darf dann ein Avatar einem seiner Kursteilnehmer, der freiwllig hingeht, das Geld aus der Tasche ziehen?
Grüsse
Umay
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