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Herr Hanel-
ich bin immer nur ein, bis zweimal in der Woche in der Lage, auf diesen Seiten Stellungnahme zu beziehen.
So mögen sie mir meine späte Beantwortung ihrer Fragen bitte verzeihen, die, wie Sie ja schon Hoffnung äußerten, und nun auch sichtbar sehen, gottseidank nicht in Sprachlosigkeit mündete.
Überwältigt war ich ob der Fülle der Informationen über die Geschichte der Geldwirtschaft, sowie im weitaus größeren Maße von der Scharf- und Tiefsinnigkeit Ihrer Auslegungen!
So reichen sich in ihren Texten Wissen, Weisheit, Erkenntnis, Logik, Humor, Glaube, Hoffnung auf unvergleichliche Art die Hände, dass es mir das Herz erfüllt, in seltener Einigkeit mit meinem Verstande!
Wenn Sie nach Konsequenzen aus beschriebenem Zustand fragen, so kann ich Ihnen nur zweigleisig antworten:
Zum ersten, Herr Hanel sollten sie ihre Texte publizieren!
Schreiben Sie ein Buch!
Verströmen sie ihr Gedanken- und Herzensgut in der Welt!
Denn zu genau dieser Konsequenz komme ich zu allererst beim lesen ihrer Ausführungen!
Ihre Formulierungskunst, ihr historisches Hintergrundwissen, ihr Sprachwitz, sowie ihre scharfsinnige Art, Zusammenhänge in ein neues Licht zu stellen, sollten der Welt nicht vorenthalten bleiben!
Vermag diese, Ihre besondere Art womöglich doch zu helfen, Erkenntnis anstatt Fanatismus zu entwickeln!?
Fragen Sie mich nun noch nach persönlichen Konsequenzen, sowie, ob erreicht wurde, was gewünscht war, so kann ich nur sagen, dass ich mir Ihre Texte kopiert habe, um sie nocheinmal ausgiebig zu studieren.
Und meine eigene Weltsicht so eventuell zu erweitern (dieses mit Sicherheit sogar!).
Nun weiß ich natürlich nicht, was zu erreichen Ihrerseits im Speziellen das Gewünschte war!? (Denken könnt ich mir`s vielleicht)
Ich freue mich allerdings des Weiteren schon sehr darauf, neue Beiträge von Ihnen in diesem Forum finden, sie zu lesen und mich an ihnen erbauen zu dürfen!
Und bitte, Herr Hanel, versprechen sie mir eines: schreiben sie ein Buch!
Die Welt wird es Ihnen danken, glauben sie mir!
Mit freundlichen Grüßen und herzlicher Hochachtung,
ihr
Herr Jesse
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O lieber Herr Jesse
So viel Lob auf einmal . welch wohltuender Schmerz.
Jedenfalls habe ich wirkliche Freude daran, dass Sie den Gehalt des Aufsatzes erfassen und die Konsequenzen dessen Umsetzung (wenigstens erahnen.)
Zur Veröffentlichung.
Ich hatte vor Jahren den Text einem Verlag angeboten und dieser verlangte: "Wo ist der Rest?"
Hatte wenig Zeit und, ich gestehe, auch keine Lust, "mehr" daraus zu machen. Bin ich doch der Ansicht, dass Vorliegendes mal ausreicht und von vielen Menschen verstanden werden sollte, bevor wir den nächsten Schritt tun und GEMEINSAM die Reiseroute in das künftige Wirtschaftssystem entwerfen.
Erst vor kurzem erfuhr ich einige Anerkennung von einem deutschen Wirtschaftsprofessor und der Gruppe INWO (Stichworte: Neue Wirtschaftsordung, Silvio Gesell). Deren Begehr ist zwar auch eine Veröffentlichung, doch wollen sie den Text wieder gekürzt haben.
Sie sehen, die Welt kann einen schon manchmal, auch wenn sie es gut meint, ganz ordentlich zusetzen.
Wie auch immer. Habe mich also für eine Weiterführung der Dar- und Auslegungen ökonomischer Prinzipien entschlossen und werde diese halt auch im Netz veröffentlichen.
Ein Buch zu schreiben?
Ich glaube nicht, dass ich das will.
Der Text steht nun seit fast 10 Jahren im Netz und gesprochen habe ich auch sehr viel über die Thematik. Doch selbst nahe Freunde, Magister der Volkswirtschaft und Steuerprüfer konnten nicht über ihren eigenen Schatten springen und mal unvoreingenommen diese erkenntnisreiche gedankliche Reise des Nachvollzugs tun .
Also bitte ich Sie bloss, den Link bekannt zu machen und die Thematik in Ihrem Bekanntenkreis zu beleuchten.
Dann können wir auch, wenn das gewünscht wird, ein Spiel spielen:
SIMISLANDER Nationalökonomie und mal probieren auf "einer Insel" eine neue Ökonomie nach vorliegenden Erkenntnissen aufzubauen.
Wäre eine gute Vorbereitung für die Zeit "danach".
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Lieber Herr Jesse
Habe gerade auf Ihre mail geantwortet - doch ohne automatisch eingeloggt zu sein. Kommt vielleicht etwas später rein.
Doch ergänzend dazu:
| Zitat: |
Zusammenhänge in ein neues Licht zu stellen, ...
Vermag diese, Ihre besondere Art womöglich doch zu helfen, Erkenntnis anstatt Fanatismus zu entwickeln!? |
Nur mit dieser Feststellung allein, haben Sie mir eine wirklich große Freude bereitet.
Ist es nicht das, was die Menschen wirklich brauchen?
Eine neue Sicht des "allzugut" Bekannten?
Eine neue Sicht auf das, was schmerzt?
Eine neue Sicht auf alte, verknöcherte, ungelöste Problematik?
Damit ENDLICH der Weg durch die Tür der Vernunft, anstatt durch die Wand der uneinsichtigen, unbarmherzigen Gewalt genommen werden kann?
Dennoch, mein lieber Herr Jesse - Menschen, vor allem die besonders gescheiten, lassen sich nicht gerne den Weg durch eine Türe, einen Durchlass weisen, die/den sie nicht selbst gebrochen haben .
In diesem Sinne - warten wir auf meinen "Gastbeitrag".
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Herr Hanel,
Sie beschreiben ein leider immer wiederkehrendes, leidiges Symptom:
Die Menschen wollen die Wahrheit-
jedoch nur kurz, knapp, verständlich, möglichst konform mit dem eigenen Weltbild und am besten in einen Ordner abheftbar.
Diese traurige Erfahrung läßt sich leider überall machen.
Ihre Entscheidung, kein Buch zu schreiben, respektiere ich vorerst, doch weise ich unverzüglich alle um mich versammelten,unsichtbaren Engel mit dringlicher Bitte an, hier für Ihre Belange eine Änderung herbeizuführen!
Ihre Texte im Netz finden sicherlich ihre Leser, Kritiker und Befürworter, doch leider hat "das Netz" auch die unangenehme Begleiterscheinung der Schnell- und Kurzlebigkeit!
Im Netz geht es darum, schnell, kurz und knapp Informationen abzurufen.
Bei Ihren anspruchsvollen Ausführungen benötigt es jedoch im Gegenteil viel Zeit und Muße, sich mit der großen Tragweite der Inhalte auseinanderzusetzen!
Und dieses wäre in Buchform sicherlich sinnvoller zu bewerkstelligen!?
Herr Hanel- man weiß nie, was im Leben noch geschieht!?
Und ich sehe einfach ein Buch mit Ihrem Namen vor meinen Augen- glauben Sie, was Sie wollen!
Ihre Idee, spielerisch eine neue Ökonomie auf "einer Insel" für die Zeit "danach" aufzubauen, halte ich leider noch aus meiner Sicht- entschuldigen Sie- für schwer durchführbar!
Denn noch ist die Zeit "davor" und die innere Haltung der meisten Menschen ist entsprechend!
So wäre dieses "Spiel" wohl erstmal nur ein weitestgehend "intellektuelles"?
Denn, wie sie schon sagten: Wer ist zur Zeit schon bereit, über seinen eigenen Schatten zu springen? (Ich verweise nur kurz auf die in meinen Beiträgen angeführten "Schatten" als innere "Nichtbewußtheiten")
Doch wer weiß- vielleicht stoße ich dabei gerade selbst an einen eigenen Schatten- so ist jedenfalls immer mehr möglich, als man denkt!
Herr Hanel, vielleicht geht es ja auch bei Ihnen darum, dass viel mehr noch möglich ist?
Belassen Sie es nicht auf dem bisher von Ihnen Erschaffenen- denn der vom Verlag (vielleicht nicht zu unrecht?) geforderte "Rest" bewegt sich doch längst in Ihnen? Und rumort?
Lassen sie ihn frei!
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Herr Jesse
Ich werde mir Ihre Worte zu Herzen nehmen - gingen mir doch Ihre Beiträge - an anderer Stelle - ohnehin auch schon ins Herz.
Wir werden ja mal sehen .
Beste Wünsche
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