Wie glaubt ihr, ist die Welt entstanden?



Wie glaubt ihr, ist die Welt entstanden???
Gott hat alles erschaffen(auch den Urknall)
72%
 72%  [ 16 ]
Es war der (wissenschaftliche) Urknall (OHNE Gott)
9%
 9%  [ 2 ]
Es gibt keine Erklärung
9%
 9%  [ 2 ]
Durch den Urknall wurde Gott erschaffen
4%
 4%  [ 1 ]
Anderes...
4%
 4%  [ 1 ]
Stimmen insgesamt : 22

Ok, ich muss gestehen, ich bin eher nicht gläubig, ich finde das Forum trotzdem sehr interessant. Ich stelle mir aber grade die Frage: Wenn man annimmt, das kurz vor dem Zeitpunkt des Urknalls alle Materie in einem hinreichend kleinen Punkt konzentriert war, würde das bedeutet das Gott nicht materiell ist, d.h. nicht aus Materie besteht. Wie kann das sein?
Hallo Nefarius,

Gott ist nicht materiell, sonst könnte man ihn anfassen, er ist visuell.
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JCIV: Jüdisch-Christlich-Islamischer Verein
Shalom für Juden, Pax für Christen, Selam für Moslems, Peace für Bahá'ís und Frieden auf Erden!
Zitat:
Gott ist nicht materiell, sonst könnte man ihn anfassen, er ist visuell.
Heißt das etwa ich könnte Gott sehen? Es widerspricht aber dem menschlichen Verstand, das etwas visuelles existiert ohne eine materielle Erscheinungsform. Ich vermute das liegt daran, das man Gott nicht mit menschlichen Maßstäben vergleichen kann, richtig?
Hallo Nefarius,

Richtig, Gott ist für den Menschen nicht greifbar.
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Ich nehme an, Gott ist ein italienischer Pizzabäcker.

Er nimmt ein bisschen Teig, schleudert es auf seinem Finger hin und her, streut irgend ein Zeugs auf die Oberfläche und steckt es in den Backofen:
Fertig ist die Welt!

Denn wie jeder weiss: Die Erde ist eine Scheibe.

(Ob Gott nun Italiener ist oder nicht, kann man natürlich nicht wirklich sagen ...)

Aber ich glaube, die Frage dreht sich eher um das Universum. Hmm - mal überlegen ... ich glaube, ... ich mach mir jetzt was zu essen ...

Bis dann und liebe Grüße
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Denkt selber nach!
Hallo der_ding,

Die Erde ist keine Scheibe und auch nicht im Zentrum des Weltalls, das war Irrglauben.
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Hallo,

vielleicht ist einfach nur die Frage etwas verkehrt gestellt? Ist denn ein Traum "erschafft" wurden? Weder noch, oder?

Der Urknall -wenn man es denn so nennen möchte- ist für mein Verständnis immer JETZT.

Die phänomenale Welt, also die Welt der Erscheinungen, ist eine Welt der Formen und über die Formen sagt der Buddhismus sehr zutreffend: Form ist Leere und Leere ist Form. Zu gut Deutsch: Die wahrgenommenen Formen haben keine Eigenexistenz aus sich selbst heraus. Ihre "Existenz" ist ihrem Wesen nach illusorisch, besteht quasi einzig und allein in ihrem Wahrgenommenwerden. Das Jenseits ist nur ein Jenseits der sinnlichen Wahrnehmung, ist aber ebenso Hier und Jetzt und nicht "woanders".

Jenseits und unabhängig der Wahrnehmung existiert keine materielle Welt. Die Welt ist auch nicht materiell, sondern eine Welt aus Geist (= LIEBE), die aber in der sinnlichen Wahrnehmung als reflektierendes Bewusstsein materiell erscheint. ICH bin auch nicht "in" der Welt, sowenig wie ICH in einem Traum sein kann, denn Welt und Traum haben keine Eigenexistenz. Eher ist zutreffend: Die Welt erscheint in mir und ist reflektierendes Spiegelbild des wahrnehmenden Geistes, der ICHBIN.

Das klingt natürlich alles sehr konzeptuell und das ist es auch. Worte sind immer nur Beschreibung, bestenfalls Abbild, aber eben niemals das Beschriebene selbst. Die EINE WAHRHEIT, jenseits aller intellektuellen und relativen Schein-Wahrheiten, kann nur selbst lebendig erkannt werden und diese lebendige Selbsterkenntnis verwandelt sozusagen das Konzept in direktes nicht verbales Wissen. Die Erkenntnis wiederum geschieht und läßt sich mit nichts erzwingen. Im Gegenteil, jedes Erkennenwollen wirkt kontraproduktiv. In der völligen absichtslosen Hingabe geschieht die Erkenntnis ganz allein und nur diese Erkenntnis verleiht Gewissheit. Erkenntnis ist jenseits von Glauben/Zweifel, jenseits aller Polaritäten. Sie verschmilzt alle Polaritäten ohne sie jedoch selbst zu sein.

Die Erkenntnis selbst ist der reine nichtbeschreibbare Wahnsinn und ICH (= der Geist der ICHBIN, nicht das reflektierte gedanklich konstruierte "Ich/Ego") erlebte sie vor Jahren ganz spontan, ohne in dem Moment danach gefragt zu haben. Es ist aber kein übliches "Erleben", sondern eher eine Offenbarung, in der das Erlebte, das Erleben und der Erlebende geistig miteinander verschmelzen. Alles was darüber verbal gesagt werden kann, ist nur billig mickriger Abklatsch. Wie immer man sich das Höchste, Gott, das Absolute, das Tao vorstellen mag, die Vorstellung verhält sich zur Wahrheit wie ein Staubkorn.

Niemand muß sich sorgen und der größte Witz dabei, es "existiert" real gar niemand, keine ontologische Einzelentität, der/die sich wirklich sorgen müßte oder gar könnte. Alle Sorgen sind nur mental, sind Vorstellungen, geboren aus der mentalen Unwissenheit. DU selbst bist Gott, auch dann, wenn Du es vermeintlich nicht weißt. Gott, das Licht, die LIEBE selbst, sie ist Dein wahres einziges und ewiges unsterbliches Wesen...

L O V E



PS: Übrigens sind auch eine Reihe von Naturwissenschaftlern längst zu dieser Erkenntnis gekommen, wenngleich sie diese noch sehr zurückhaltend formulieren. Im Internet sind -ich füge die Links dazu an- 2 Video-Streming-Vorträge des Nobelpreisträgers und Elementarteilchen-Physikers Prof. Dr. Hans-Peter Dürr, die das ansich schon sehr anschaulich belegen. Die Vorträge lohnen zum Anschauen, laufen über den RealPlayer.

Hallo Ihr Lieben,

lieber Wolfgang, gut geschrieben. Gefällt mir gut und ähnelt sehr
der meinigen Vorstellung, an deren Verwirklichung ich täglich arbeite.
Wäre vielleicht gut, noch einige praktische Beispiele aus dem Alltag zu
nennen, die diese Behauptungen unterstützen.
Spontan fällt mir hier z.B. auch die Lehre von Anatta ( Wesenslosigkeit, ohne Persönlichkeit ) aller Erscheinungen ein, welches sich um genau diese von dir angesprochenen Aspekte , dreht. Es gibt z.B. nichts in unserer Erfahrungswelt, wo man den Finger drauf legen und sagen könnte, dies sei es. Wenn wir z.B. die Vorstellung von Blume nehmen, so ist dies das Ergebniss von tausenden Sinneseindrücken die sich ständig wiederholen und den Eindruck von Blume vermitteln. Beim Versuch jedoch genau den Teil ausfindig zu machen, der die Blume darstellen soll, merken wir, das dies nicht möglich ist. Wir greifen unvermeidlich immer wieder zu verschiedenen Sinneseindrücken zurück, welche wiederrum im ständigen Wechsel eine Vorstellung aufbauen. Wenn wir aufgefordert werden die Blume zu bezeichnen, nennen wir z.B. Blätter, Stiel, die Blüte, die Farbe , den Duft etc., ohne jedoch das was man unter Blume versteht, als eine Sache ausfindig machen zu können. Dementsprechend ist die gesammte Existenz aufgebaut. So gesehen ist es rechtens, wenn im Buddhismus die Welt als eine Fata Morgana, Vision, Trugbild, Zauber- Trick, einer Wasserblase gleich etc. beschrieben wird. Es baut sich in jeder Sekunde millionenmal auf und in der selben Sekunde wieder zu vergehen. Ganz gleich ob hier auf Erden oder im Himmel. Dies alles Geshieht unter der Gesetzmässigkeit von Karma, welches unabhängig von
den Erscheinungen ist. Wie eben ein Spiegel, alles ohne wollen oder eigenes Zutun wiedergibt, ganz gleich ob es etwas schönes oder ekelerregendes ist, so ist unser Erleben die Konsequenz dieser Gesetztmässigkeit, der wir alle ,ohne Ausnahme, erlegen sind. Und auf diese Gesetztmässigkeit gründet die Lehre im Buddhismus und der edle achtfache Pfad.

Wolfgang schrieb :
Zitat:
...Die Welt erscheint in mir und ist reflektierendes Spiegelbild des wahrnehmenden Geistes, der ICHBIN....


Hier stimme ich mit deiner Behauptung nicht überein. Es gibt keine Welt, die in oder um etwas erscheint. Es ist lediglich die Erscheinung die unter ganz bestimmten Voraussetzungen erfahren wird. Nicht mehr oder weniger.

Mit lieben Gedanken
Natha
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"Es ist gut wenn uns die Zeit, die vergeht,
nicht als etwas erscheint was uns verrinnt,
sondern als etwas daß uns vollendet "
Liebe Isa und liebe Leser,

Wenn ich es recht verstehe, Isa, und auf Deine Frage ungefragt auch meine Gedanken beisteuern darf, so ist es auch für mich als Christ nicht vollends abwegig, es so zu sehen, dass auch in den verschiedensten Tierarten, welche ja auch Seelen, also Gefühl haben, Geister innewohnen. Es sind die Geister, die vor der heute sichtbaren Schöpfung geschaffen worden waren, die Engelschöpfung, die dann durch Abfall unter dem Einfluss ihres Fürsten zum grossen Teil von der Wahrheit, dass sie durchs Wort geschaffene Geschöpfe seien, abdriften mussten. In diesem unserem Zeitlalter, wo der paradiesische Zustand der Freude und Wonne, der Glückseligkeit, noch nicht erreicht ist, muss man vielleicht sagen, innewohnen müssen, denn dieses Dasein ist ja noch auch mit Leiden verbunden und harter Überlebenskampf. So sind auch wir Menschen, in unserem Menschenleib zwecks Entwicklung unseres Geistes. Lernen durch Erfahrung könnte man das nennen, und auch die Engel, inklusive ihres Fürsten, können nur am Anschauungsunterricht dieser Erfahrungsebene schlussendlich Gottes Macht und Lebenskraft erkennen, so, wie alles was eine Seele hat, auch mitleidet, unter der Störung der Harmonie durch den Engelfall, und wie dann dadurch, je nachdem wie wir Menschen zum Wort Gottes unsere Stellung einnehmen und in welcher Gesinnung wir also stehen und ob und wie sich dies bewährt, was wir in unserem Geiste aufnehmen, solange bis die Herrlichkeit Gottes allem Fleisch vollumfänglich offenbar ist. Ich glaube, aus der folgenden Aussage des Paulus so etwas herauszulesen, dass es vielleicht in diesem Sinne eine Art 'Seelenwanderung' geben könnte, will dies aber nicht behaupten, darüber weiss ich nicht mehr, als was hier steht, und wer die folgende Bibelstelle liest, soll mir auch seine Sicht kundtun, denn darüber bin ich mir nicht schlüssig.
Ich weiss nur, dass wir, wenn wir als Menschen geboren wurden, nicht dazu bestimmt sind, in eine niedrigere Stufe abzusteigen, - es ist alles gegeben, was wir brauchen, um auf der Stufe Mensch als solcher erfunden zu werden, so wir uns nach oben nach dem was uns von Gott im Wort als Licht gegeben ist, hin wenden, und uns nicht von Schein und Glanz der Welt bestimmen lassen, weil diese Welt unter dem Machteinfluss des Lügengeistes steht. Ob wir dies aber wollen und können, liegt nicht einmal in unserer Macht und hat auch gar nichts mit unseren Werken, einem besseren Wandel oder einem reiner sein als andere zu tun, nein, alles was uns gegeben ist, ist reine Gnade Gottes, weil er uns in Christo beschlossen hat, heilig und untadelig zu sein vor ihm, darum bringt er uns auch an dieses Ziel.

Phi. 2, 12 Darum, meine Geliebten, wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, nicht allein in meiner Gegenwart, sondern jetzt noch vielmehr in meiner Abwesenheit, vollendet eure Rettung mit Furcht und Zittern; 13 denn Gott ist es, der in euch sowohl das Wollen als auch das Vollbringen wirkt, nach Seinem Wohlgefallen. 14 Tut alles ohne Murren und Bedenken, 15 damit ihr unsträflich seid und lauter, untadelige Gotteskinder, mitten unter einem verdrehten und verkehrten Geschlecht, unter welchem ihr scheinet als Lichter in der Welt, 16 indem ihr das Wort des Lebens darbietet, mir zum Ruhm auf den Tag Christi, daß ich nicht vergeblich gelaufen bin, noch vergeblich gearbeitet habe.


Denn der Mensch, wenn er rein fleischlich geboren ist und keine Zeugung durchs Wort stattfindet, dass er sich auch im Geiste Gottes entwickeln kann, so ist er eben nur Fleisch, - zum Sterben geboren, wie das Vieh, in diesem Zeitalter. Er kann in diesem Zustand auch nichts anderes, als was Trieb und Instinkt ihn zu tun zwingen und bliebe er in diesem Zustand, und Gott würde nicht eingreifen, so wäre er fähig, sämtliches Leben in dieser Schöpfung zu verderben und auszurotten. Der Mensch im Naturzustand ohne die Leitung im Geiste ist das 'wildeste Tier', wenn man seine Zerstörungskraft in Betracht zieht.

Hier also die Stelle, die auf 'Seelenwanderung' oder Karma wie manche es nennen, hinweisen könnte:

1. Kor. 15, 35 Aber, wird jemand sagen, wie sollen die Toten auferstehen? Mit was für einem Leibe sollen sie kommen? 36 Du Gedankenloser, was du säst, wird nicht lebendig, es sterbe denn! 37 Und was du säst, das ist ja nicht der Leib, der werden soll, sondern ein bloßes Korn, etwa von Weizen, oder von einer andern Frucht. 38 Gott aber gibt ihm einen Leib, wie er es gewollt hat, und zwar einem jeglichen Samen seinen besonderen Leib.
39 Nicht alles Fleisch ist von gleicher Art; sondern anders ist das der Menschen, anders das Fleisch vom Vieh, anders das Fleisch der Vögel, anders das der Fische.
40 Und es gibt himmlische Körper und irdische Körper; aber anders ist der Glanz der Himmelskörper, anders der der irdischen; 41 einen andern Glanz hat die Sonne und einen andern Glanz der Mond, und einen andern Glanz haben die Sterne; denn ein Stern unterscheidet sich vom andern durch den Glanz. 42 So ist es auch mit der Auferstehung der Toten: Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich;
43 es wird gesät in Unehre und wird auferstehen in Herrlichkeit; es wird gesät in Schwachheit und wird auferstehen in Kraft; 44 es wird gesät ein natürlicher Leib und wird auferstehen ein geistiger Leib. Gibt es einen natürlichen Leib, so gibt es auch einen geistigen Leib. 45 So steht auch geschrieben: Der erste Mensch, Adam, wurde zu einer lebendigen Seele; der letzte Adam zu einem lebendigmachenden Geiste.
46 Aber nicht das Geistige ist das erste, sondern das Seelische, darnach kommt das Geistige. 47 Der erste Mensch ist von Erde, irdisch; der zweite Mensch ist der Herr vom Himmel. 48 Wie der Irdische beschaffen ist, so sind auch die Irdischen; und wie der Himmlische beschaffen ist, so sind auch die Himmlischen.

Weitere Stellen, die zeigen, wie 'Geister' ihre Verkörperung in den hier wandelnden Geschöpfen suchen, sind hier unten noch angefügt.

Lukas 8, 26 Und sie fuhren zum Land der Gerasener, welches Galiläa gegenüber liegt. 27 Und als er ans Land gestiegen war, kam ihm aus der Stadt ein Besessener entgegen, der seit langer Zeit kein Kleid mehr trug, auch in keinem Hause blieb, sondern in den Gräbern. 28 Als er aber Jesus sah, schrie er, warf sich vor ihm nieder und sprach mit lauter Stimme: Was habe ich mit dir zu schaffen, Jesus, du Sohn Gottes, des Höchsten? Ich bitte dich, peinige mich nicht! 29 Denn Jesus hatte dem unreinen Geiste geboten, von dem Menschen auszufahren; denn er hatte ihn schon lange Zeit in seiner Gewalt, und man hatte ihn mit Ketten gebunden und mit Fußfesseln verwahrt. Aber er zerriß die Bande und wurde vom Dämon in die Wüste getrieben. 30 Jesus aber fragte ihn: Wie heißest du? Er sprach: Legion! Denn viele Dämonen waren in ihn gefahren.
31 Und sie baten ihn, er möge ihnen nicht befehlen, in den Abgrund zu fahren. 32 Es war aber daselbst eine große Schweineherde an dem Berg zur Weide, und sie baten ihn, daß er ihnen erlaube, in jene zu fahren. Und er erlaubte es ihnen. 33 Da fuhren die Dämonen von dem Menschen aus und fuhren in die Schweine, und die Herde stürzte sich den Abhang hinunter in den See und ertrank. 34 Als aber die Hirten sahen, was geschehen war, flohen sie und verkündigten es in der Stadt und auf dem Lande. 35 Da gingen sie hinaus zu sehen, was geschehen war, und kamen zu Jesus und fanden den Menschen, von welchem die Dämonen ausgefahren waren, bekleidet und vernünftig zu den Füßen Jesu sitzen, und sie fürchteten sich. 36 Die aber, welche es gesehen hatten, erzählten ihnen, wie dem Besessenen geholfen worden war. 37 Da bat ihn die ganze Bevölkerung der umliegenden Landschaft der Gerasener, von ihnen wegzugehen; denn große Furcht hatte sie ergriffen. Er aber trat in das Schiff und kehrte zurück. 38 Der Mann aber, von welchem die Dämonen ausgefahren waren, bat ihn, daß er bei ihm bleiben dürfe. Aber Jesus entließ ihn und sprach: 39 Kehre zurück in dein Haus und erzähle, was Gott dir Großes getan hat! Und er ging und verkündigte in der ganzen Stadt, was Jesus ihm Großes getan habe.

Lukas 11, 14 Und er trieb einen Dämon aus, der stumm war. Es begab sich aber, nachdem der Dämon ausgefahren war, redete der Stumme. Und das Volk verwunderte sich.
15 Etliche aber von ihnen sprachen: Durch Beelzebul, den Obersten der Dämonen, treibt er die Dämonen aus. 16 Andere aber versuchten ihn und verlangten von ihm ein Zeichen aus dem Himmel. 17 Er aber, da er ihre Gedanken wußte, sprach zu ihnen: Ein jedes Reich, das mit sich selbst uneins ist, wird verwüstet, und ein Haus, das wider sich selbst ist, fällt. 18 Wenn aber auch der Satan mit sich selbst uneins ist, wie kann sein Reich bestehen? Ihr saget ja, ich treibe die Dämonen durch Beelzebul aus. 19 Wenn ich aber die Dämonen durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben eure Söhne sie aus? Darum werden sie selbst eure Richter sein. 20 Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen! 21 Wenn ein Starker bewaffnet seinen Hof bewacht, so bleibt sein Besitztum in Frieden. 22 Wenn aber ein Stärkerer als er über ihn kommt und ihn überwindet, so nimmt er ihm seine Waffenrüstung, darauf er sich verließ, und verteilt seine Beute. 23 Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut. 24 Wenn der unreine Geist von dem Menschen ausgefahren ist, so durchzieht er wasserlose Stätten und sucht Ruhe. Und da er sie nicht findet, spricht er: Ich will in mein Haus zurückkehren, aus dem ich weggegangen bin. 25 Und wenn er kommt, findet er es gesäubert und geschmückt. 26 Alsdann geht er hin und nimmt sieben andere Geister mit, die schlimmer sind als er selbst, und sie ziehen ein und wohnen daselbst, und es wird der letzte Zustand dieses Menschen ärger als der erste. 27 Es begab sich aber, als er solches redete, erhob eine Frau aus dem Volk die Stimme und sprach zu ihm: Selig ist der Leib, der dich getragen, und die Brüste, die du gesogen hast! 28 Er aber sprach: Ja vielmehr, selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren! 29 Als aber die Volksmenge sich herzudrängte, fing er an zu sagen: Dieses Geschlecht ist ein böses Geschlecht! Es fordert ein Zeichen; aber es wird ihm kein Zeichen gegeben werden als das Zeichen des Propheten Jona. 30 Denn gleichwie Jona den Niniviten ein Zeichen war, so wird es auch des Menschen Sohn diesem Geschlechte sein. 31 Die Königin von Mittag wird im Gericht wider die Männer dieses Geschlechts auftreten und sie verurteilen; denn sie kam vom Ende der Erde, um Salomos Weisheit zu hören, und siehe, hier ist mehr als Salomo!


Le|gi|on, die; -, -en [lat. legio, eigtl.= ausgehobene Mannschaft, zu: legere, lesen]:

1. Heereseinheit in altrömischer Zeit.

2. Truppe aus freiwilligen [fremdländischen] Soldaten, Freiwilligen-, Söldnerheer: *die L. (Jargon; die Fremdenlegion; frz. légion [étrangère]).

3. große Anzahl, Menge: die L. der Touristen fährt nach Spanien; -en von Ameisen; die Zahl der Emigranten war L. (geh. emotional; war unüberschaubar groß).

© Duden - Deutsches Universalwörterbuch, 5. Aufl. Mannheim 2003 [CD-ROM].

Mit liebem Gruss
Shoshana
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Weg zur Wahrheit
Sorry, da in meinem oberen Beitrag ist ein unvollständiger Satz: ich ergänze hier was fehlt:
...,und wie dann dadurch, je nachdem wie wir Menschen zum Wort Gottes unsere Stellung einnehmen und in welcher Gesinnung wir also stehen und ob und wie sich dies bewährt, was wir in unserem Geiste aufnehmen, solange bis die Herrlichkeit Gottes allem Fleisch vollumfänglich offenbar ist, sich alles ausgestaltet.

954 Beelzebou,l Beelzeboul {beh-el-zeb-ool'}
Meaning: Beelzebub = "lord of the house" 1) a name of Satan, the prince of evil spirits
Origin: of Aramaic origin [by parody on 01176]; TDNT - 1:605,104; n pr m
Usage: AV - Beelzebub 7; 7
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Weg zur Wahrheit