|
|
|
Hallo!
Eine interessante Wendung, die diese Diskussion genommen hat.
Aber zunächst zu Dir Wu:
Gott sagt 'Du sollst dir kein Bild machen noch irgendein Gleichnis, es anzubeten'
aber wer 'Gott' sagt, der hat doch eigentlich immer schon ein Bild im Kopf...
Ich stimme Dir zu! Ich möchte aber zugleich darauf hinweisen, dass es Deutung ist, die die Mitteilung (bzw. die Übergabe) des ZehnWorts "Gott" zuspricht. Eindeutig ist nur, dass hier der Geist "jhwh" vorgestellt wird (mit unmittelbarem Bezug zur Genesis und Menschwerdung).
"Elohim" spricht - so der Urtext. Damit KANN "Gott" (Mehrzahl) gemeint sein, aber EBENSO ein Mensch, der seine Autorität unter die "jhwhs" stellt.
Dazu gibt es in der Überlieferung mehrere Parallelen. Bekannteste vielleicht Mose ("elohim") oder der Nazarener ("Sohn jhwhs").
Zu welchem Ergebnis man auch immer gelangt - entscheidend ist die "Autorität jhwh". Wer sich der Deutung "Gott" anschließt, muss sich freilich genau die Frage stellen, die sich auch Wu gestellt hat ...
Wu, vielleicht konnte ich Dir hier weiterhelfen.
Jetzt aber zu dem zentralen Punkt, der Anbetung - und den weiteren Ausführungen:
Deine Klarstellung finde ich hilfreich, man soll m. E. also keine „Dinge“ wie Tempel, Heilige, Symbole, Weihnachtsbäume, Geschenke, Institutionen usw. anbeten. Aus meiner Sicht kriecht ja fast die ganze Menschheit vor dem Profit, dem Geld dem Ansehen und dem Luxus und wirft sich im wahrsten Sinn des Wortes davor in den Staub.
Das finde ich nun keineswegs hilfreich, weil es von der Grundproblematik ablenkt. Um es noch einmal zu betonen: Nach Empfang des ZehnWorts wird "jhwh" in ein Bild gegossen. Und dann tritt genau das ein, wovor das Gebot eindringlich gewarnt hatte! Deutlicher: "Gott" wurde ein Gesicht gegeben ... "Gott" wurde einfach nur dargestellt ... und man kann "Gott" heute noch an so manchem Ort betrachten ...
UND
die Menschen sollten dies anbeten. Denn erst in dieser Kombination wird es zum Problem - so das Gebot ... und so auch die gesamte Geschichte der Menschheit ...
Da kein Lebender "Gott" je sehen wird, kann auch niemand seinen Glauben als den allein seligbringenden anderen "verkaufen" (aufzwingen). Die konsequente Fortsetzung dieses Gedankens mündet in der völligen Glaubensfreiheit.
Gleichwohl gibt es das Erkennbare von "Gott" - von Eva ("chawah") als "jhwh" bezeichnet. Die erkannten und erkennbaren Inhalte dieses "jhwh" wurden auf den Steinernen Tafeln festgehalten. Dieses "jhwh" ist der Weg, der konsequenter Weise zu "Gott" führt.
Der Glauben an was auch immer ist sekundär, weil "Gott" ohnehin Fakt ist (so auch das frühe Judentum, das einen Glauben an "Gott" nicht kannte). Wichtig ist meines Ecachtens der erkannte und erkennbare Geist - damals und heute - "jhwh".
Die heutigen Religionen vermitteln einen "Glauben an" sowie dieses "jhwh". Und mit jedem geschichtlich belegten Streit um den "wahren Glauben an" entfernte man sich automatisch von "jhwh" - wovor uns unsere ach so primitiven Vorväter einst warnten.
Das "Bilderverbot" ist wohl das weiseste und nichtbeachteste Gebot der gesamten Menschheit ... und die biblische Überlieferung ein ungeheuer unterschätztes Buch - nach meinen Erfahrungen selbst für Menschen, die daran glauben, dass es "Gottes Wort" ist ...
Liebe Grüße
Thomas - Webarche
|
|
|
|
Hallo Thomas!
Danke - in dieser Frage hast Du mir wirklich weitergeholfen...
Wu
|
|
|
|
Hallo Wu!
Für Dich noch dieses - an einer Stelle, wo Du es mit Sicherheit nicht vermutest:
"Und er schloß jhwh hinter sich aus."
Diese wortgetreue Übersetzung findet sich an der Stelle, als Noah den "Deckel" der Arche schließt - also im Zusammenhang mit der Sintflut. Nur das Noah "jhwh" ausschließt, kann man nun wirklich nicht nachvollziehen oder glauben ...
Da der Satz so keinen Sinn macht, muss man sich über einen Schreibfehler Gedanken machen. Und es bedarf in der Tat nur der Anfügung eines "th" und der Satz erhält folgende Bedeutung:
"Und er verschloss jhwh in den (steinernen) Tafeln." ...
Es gilt wohl als unstrittig, dass das Wissen um "jhwh" bereits zu Noahs Zeiten vorlag. Angesichts der nahenden Katastrophe wäre demnach eines mit Sicherheit in jedem Fall vor dem Untergang zu bewahren: Dieses Wissen um "jhwh"!
Im Ergebnis für mich ein starkes Indiz dafür, dass Moses das ZehnWort von einem menschlichen "elohim" entgegennahm ...
Für mich erhält das ZehnWort dadurch sogar noch mehr Gewicht.
Liebe Grüße
Thomas - Webarche
|
|
|
|
Liebe(r) Webarche,
Der Herr schloss hinter Noah die Arche zu!
Ich wundere mich, was für schlechte Übersetzungen ihr scheinbar zur Verfügung habt.
Ich empfehle Franz Eugen Schlachter Übersetzung!
| Zitat: |
SCH Genesis 7:1 Und der HERR sprach zu Noah: Geh in die Arche, du und dein ganzes Haus! Denn dich habe ich gerecht ersehen unter diesem Geschlecht. 2 Nimm von allem reinen Vieh zu dir je sieben und sieben, das Männchen und sein Weibchen; von dem unreinen Vieh aber je ein Paar, das Männchen und sein Weibchen; 3 auch von den Vögeln des Himmels je sieben und sieben, Männchen und Weibchen, um auf dem ganzen Erdboden Samen am Leben zu erhalten. 4 Denn es sind nur noch sieben Tage, so will ich auf Erden regnen lassen vierzig Tage lang und alles Bestehende von dem Erdboden vertilgen. 5 Und Noah machte alles, wie ihm der HERR gebot. 6 Und Noah war sechshundert Jahre alt, da die Wasser der Sündflut auf die Erde kamen. 7 Er ging aber samt seinen Söhnen, seinem Weib und seiner Söhne Weibern in die Arche vor dem Gewässer der Sündflut. 8 Von dem reinen Vieh und von dem Vieh, das nicht rein war, und von den Vögeln und von allem, was auf der Erde kriecht, 9 gingen paarweise in die Arche, Männchen und Weibchen, wie Gott dem Noah geboten hatte. 10 Und es begab sich nach den sieben Tagen, daß die Wasser der Sündflut auf die Erde kamen. 11 Im sechshundertsten Lebensjahre Noahs, am siebzehnten Tage des zweiten Monats, an dem Tage brachen alle Quellen der großen Tiefe auf, und die Fenster des Himmels öffneten sich. 12 Und es regnete auf die Erde vierzig Tage und vierzig Nächte lang. 13 An ebendemselben Tage war Noah in die Arche gegangen mit Sem, Ham und Japhet, seinen Söhnen, und seinem Weibe und den drei Weibern seiner Söhne; 14 sie und alle Arten der Tiere und des Viehs und allerlei Kriechendes, was auf Erden kriecht, von jeglicher Art, auch aller Art Geflügel, Vögel und Federvieh; 15 die kamen zu Noah in die Arche, je zwei und zwei, von allem Fleisch, das lebendigen Odem in sich hatte. 16 Und die hineingingen, Männchen und Weibchen von allem Fleisch, kamen herbei, wie Gott ihm geboten hatte;
und der HERR schloß hinter ihm zu.
17 Da sich aber die Sündflut vierzig Tage auf die Erde ergoß, wuchsen die Wasser und hoben die Arche, daß sie über der Erde schwebte. 18 Und die Wasser wurden so groß und nahmen so sehr zu, daß die Arche auf dem Wasserspiegel dahinfuhr. 19 Ja, das Gewässer nahm so sehr überhand, daß alle hohen Berge unter dem ganzen Himmel bedeckt wurden; 20 fünfzehn Ellen höher stieg das Wasser, nachdem die Berge schon zugedeckt waren. 21 Da ging alles Fleisch zugrunde, das auf Erden sich bewegte, Vögel, Vieh und wilde Tiere und alles, was sich auf Erden regte, samt allen Menschen; 22 und es starb alles, was auf dem trockenen Lande einen lebendigen Odem in der Nase hatte. 23 Er vertilgte alles Bestehende auf dem Erdboden, vom Menschen an bis auf das Vieh, bis auf das Kriechende und bis auf die Vögel des Himmels; es ward alles von der Erde vertilgt; nur Noah blieb übrig und was mit ihm in der Arche war. 24 Und das Wasser blieb hoch über der Erde, hundertundfünfzig Tage lang. |
|
|
|
|
Lieber Theo,
Glaubst Du wirklich, besser informiert und klüger als Gott zu sein, der ALLES geplant und geschaffen hat was ist, - auch Dich.
Gott kennt die Menschen, jeden Einzelnen schon bevor sie geboren wurden, und er kennt auch seine Feinde, auch die, die wider besseres Wissen trotzig bis am Schluss seine Feinde bleiben. Er kannte sie alle schon bevor sie da waren, - erkennet ihr es nicht!
Studier die Propheten des AT, dann weisst Du über die Zukunft Bescheid!
Er ist es, der den Listigen überlistet, - nieman kann vor ihm bestehen.
Israel kommt zuerst ins Gericht, - Gott liefert sie ihren Feinden ein Stück weit aus, - aber er wird sie nicht ganz vertilgen, - er straft sie, aber er rettet einen ÜBERREST.
DANACH kommen alle Völker ins Gericht, die GEGEN Israel Krieg geführt haben. Die über sie spotten haben, wenn sie die Übermacht gewinnen, und sie glauben, es geschehe aus ihrer eigenen Kraft und Stärke, und sie sehen nicht, dass es Gott ist, der durch sie Israel richtet (in die richtige Richtung richten!).
Dann wird Gott selbst mit ihnen Krieg führen und die Völker richten und aus jedem Volk, jeder Nation, jeder Sprache wird nur ein ÜBERREST Geretteter übrigbleiben. Etliche Gegenden werden 40 Jahre lang oder für immer von Menschen unbewohnt/unbewohnbar zurückbleiben!!!
Vergleiche in allen Propheten: Jesaia 5; 6; 32; Jeremia 44; 50; Ezechiel 26; 29; 35; Sacharja 9, Hosea und und und...
Gott selbst wird mit ihnen Krieg führen und die Völker richten, indem sie sich gegenseitig zerstören und aus jedem Volk, jeder Nation, jeder Sprache wird nur ein ÜBERREST Geretteter übrigbleiben. Etliche Gegenden werden 40 Jahre lang oder für immer von Menschen unbewohnt/unbewohnbar zurückbleiben!!!
Vergleiche in allen Propheten: Jesaia 5; 6; 32; Jeremia 44; 50; Ezechiel 26; 29; 35; Sacharja 9, Hosea und und und...
|
|
|