Informationen ueber JAHWE.


Liebe shoshana

Deine Klarstellung finde ich hilfreich, man soll m. E. also keine „Dinge“ wie Tempel, Heilige, Symbole, Weihnachtsbäume, Geschenke, Institutionen usw. anbeten. Aus meiner Sicht kriecht ja fast die ganze Menschheit vor dem Profit, dem Geld dem Ansehen und dem Luxus und wirft sich im wahrsten Sinn des Wortes davor in den Staub.

Alles Liebe
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"Die Erde ist nur ein Land und alle Menschen sind seine Bürger"
Bahà'u'llàh
Lieber Robinson!

Das stimmt - aber es ist m.E. nur ein Teil des Bildes. Soviel ich weiß, heißt der Ausdruck
genau genommen nicht "Ich bin der 'Ich-Bin'", sondern das ist eine Konstruktion, die
sich im Deutschen nur schwer wiedergeben lässt - ungefähr so -
"Ich bin der, als der ich dasein werde" - aber da ist Thomas wohl am weitesten
eingestiegen, vielleicht kann er da etwas dazu sagen...

Warum ich auf diesem Punkt 'herumreite' ist eine Sache, die mir schon lange
sehr zentral ist - vor Jahren hab' ich's mal auf den einfachen Nenner gebracht
Zitat:
Gott sagt 'Du sollst dir kein Bild machen noch irgendein Gleichnis, es anzubeten'
aber wer 'Gott' sagt, der hat doch eigentlich immer schon ein Bild im Kopf...


Mit lieben Grüßen
Lieber Wu,

Was Du ausdrückst
Zitat:
"Ich bin der, als der ich dasein werde"
ist in der hier eingefügten Predigt umfassend gezeigt.

DAS ALPHA UND DAS OMEGA

DER ERSTE UND DER LETZTE ADAM

DER DA IST, DER DA WAR UND DER DA SEIN WIRD

DER ERSTGEBORENE AUS DEN TOTEN UNTER VIELEN BRÜDERN

Zitat:
Joh. E. Keller 4. März 1927
Bibliothek
Nr. 3086
Offenbarung 22
Inhalt: Der Sproß Davids


Das ist endlich die Vollkommenheit des göttlichen Waltens und seiner Gnadenmitteilung: Der Strom vom Wasser des Lebens, glänzend wie Krystall. Das wäre gewiß an und für sich gar nicht sonderbar, wenn wir den Ausgang, den Ursprung dieses Stromes, den Thron Gottes und des Lammes sehen; da können wir wohl verstehen, daß dieses Wasser des Lebens glänzend ist wie Krystall. Aber warum ist vorher davon nicht die Rede? Warum erst jetzt am Schluß der Gottesoffenbarung? Der Thron Gottes und des Lammes ist doch nicht erst zu der Zeit der Ursprung des Wassers des Lebens; - könnte man annehmen; man könnte denken, - dieser Strom Lebenswasser hätte ja schon immer da sein können und brauchte keine besondere Bedeutung zu haben, daß es in dieser Verbindung so ausgedrückt ist.
Aber wir haben manchmal Ansichten, die sich aus unserer Stellung bilden, die wir einnehmen. Wir sehen nicht immer zu jeder Zeit den Ursprung der Gnadenwirkungen unseres Gottes. Darum sind die Menschenkinder eben so verschieden in ihrer Einstellung. Die einen haben mehr Einsicht, mehr Erkenntnis, dringen tiefer in die Wege, in die Geheimnisse Gottes ein; die anderen sind mehr äußerlich, fleischlich, oberflächlich und jeder sieht von seinem Boden aus. Das ist der Grund, daß so viel Meinungsverschiedenheit besteht.
So könnte man sagen, der Thron Gottes, aus dem das Lebenswasser hervorkommt, ist ja immer! - Ist das wahr?
Das ist nicht wahr, der Thron Gottes ist nicht immer derselbe gewesen, der Thron Gottes und des Lammes. Wir haben schon wiederholt auf Hes.43 hingewiesen, da heißt es:
„ … dies ist der Ort meines Thrones und die Stätte meiner Fußsohlen, wo ich unter den Kindern Israels ewig wohnen will!“ (Vers 7)
Und das ist der Tempel. Also dieser Tempel ist der Ort seines Thrones, die Stätte seiner Fußsohlen. Auf diesem Tempelboden wohnt dann Gott unter den Kindern Israels ewig, und dieser Tempel ist die Hütte Gottes, die Johannes hier schildert in diesen zwei Kapiteln, den letzten der Offenbarung und dem letzten der Bibel.
Womit endet dieses Zeitalter, womit fängt das neue an?
Man kann da vieles sagen, was alles richtig sein kann, was den Abschluß des Zeitalters charakterisiert, - und doch ist nur eins von all den in der Schrift gezeigten endzeitlichen Ereignissen der Mittelpunkt, um den sich alles dreht.
Was ist es? Das Kommen des Herrn zu seinem Tempel, oder das Kommen des Herrn zur Thronbesteigung. Ist das ein und dasselbe? Ist die Thronbesteigung und das Erfülltwerden des Tempels mit dem Rauch seiner Herrlichkeit dasselbe? Worin findet die Thronbesteigung statt? Davon redet dieses Kapitel, das ist der Schluß des Wortes Gottes:
„Ich bin die Wurzel und der Sproß Davids, der glänzende Morgenstern. Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es höret, der spreche: Komm!“ (Offb.22,16-17)
Die Wurzel und der Sproß Davids, der glänzende Morgenstern, sollen kommen, d.h. offenbar werden, in Erscheinung treten, seinen Platz einnehmen. Das ist aber der Thron, das ist die Thronesstellung für den Sproß Davids. Darum hängt das mit dem Wort zusammen, was Petrus sagt, daß der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen (2.Petri 1,19).
Erst wenn dieser Sproß Davids kommt, in Erscheinung tritt, offenbar wird, kann es zum Aufgehen des Morgensterns in den Herzen der Gläubigen kommen. Nun müssen wir uns klar sein, was das für ein Vorgang ist, wie sich das vollzieht, wie der Sproß Davids, die Wurzel und der Sproß Davids, der glänzende Morgenstern, kommt.
Nicht umsonst steht das am Ende der Bibel; das will uns erst recht klar machen, wie nötig uns alles ist, was die Schrift sagt. Der ganze Ertrag der Zeitalter, schreibt Paulus, kommt auf die am Ende lebenden Menschenkinder. Für alles, was die ganzen Zeitalter entwickelt haben, sind die letzten Menschenkinder verantwortlich, für sie ist alles Schule, Nutzanwendung, - sie können das Gesamtmaterial der Zeitalter verwenden, wenn sie wollen, wenn sie allen Fleiß daranwenden, wie Petrus sagt. Man kann das auch unterlassen, man kann oberflächlich, gleichgültig, selbstsüchtig auf ein ganz anderes Ziel hinsteuern, als die ganzen Zeitalter-Erfahrungen treiben und Hinweis sind.
Warum heißt es Sproß Davids und Wurzel Davids? Warum nennt sich Jesus beides:
Wurzel und Sproß Davids? Und dann als solcher nennt er sich noch glänzender Morgenstern.
Damit bringt er das Geheimnis zum Ausdruck, das im göttlichen Ratschluß in der Verbindung zwischen Jesus und David besteht.
Weil Jesus die Wurzel Davids ist, darum ist David im Wort Gottes das Geschöpf an dem Platz, wie wir ihn durch das ganze Schriftzeugnis hindurch finden, nicht nur als der geschichtliche König, sondern auch als der prophetische. Er war es nicht nur, sondern nach dem Schriftzeugnis wird er es wieder sein. Weil Jesus die Wurzel von David ist, d.h. David hat ihn in einer Weise als seinen Christus als den von Anbeginn Verheißenen erkannt wie vor ihm noch kein Mensch. Abraham hatte Offenbarung dieses Christus, Henoch hatte Offenbarung dieses Christus, gewiß in wunderbarer Weise, so daß er durch den Glauben ausgerüstet wurde, daß er den Tod nicht sah (Hebr.11,5). Noah hatte Offenbarung dieses Messias, um dessentwillen er die Arche zur Rettung seines Hauses baute. Abraham hatte Offenbarung dieses Christus, wodurch er der Vater aller Gläubigen wurde. Isaak, Jakob, Mose, sie alle hatten Offenbarungen über diesen Christus, aber keiner von allen hatte solche Offenbarung von Christus wie David, weil keinem die Offenbarung wurde, daß dieser Christus aus seinen eigenen Lenden kommen würde, das wurde erst dem David offenbart.
Dadurch wurde David erst auf den Boden dieser Wurzel gestellt. Wenn er diese Offenbarung nicht von Gott bekommen hätte, könnte in der Bibel nicht geschrieben stehen, daß Jesus die Wurzel Davids sei. Dann konnte das, was er nach dem Schriftzeugnis und im prophetischen Zeugnis ist, nur dadurch werden, daß Christus sein Wurzelboden ist. Das macht ihn erst zum Ewigkeitsmenschen; nicht nur im allgemeinen zum Ewigkeitsmenschen, wie die anderen es auch sind: Abraham, Henoch, Noah usw.; sie sind auch durch Glauben Ewigkeitsmenschen, aber jeder hat durch Glauben seinen Platz.
David konnte nur durch diese Gottesverheißungen für die Ewigkeit den Platz bekommen, auf dem er steht, weil ihm diese Verheißung wurde, daß Christus aus seinen Lenden kommen würde.
Was heißt es: Christus soll aus Davids Lenden hervorgehen?
Das heißt: Indem das Wort Fleisch wird, vereinigt sich Gott mit David.
Wenn Christus aus Davids Lenden kommt, muß er, ehe er aus Davids Lenden hervorgehen kann, in Davids Lenden sein. Gott muß seinen Ewigkeitsratschluß in diesem Menschen verwirklicht haben, zu dem er sagt, daß Christus aus seinen Lenden komme. Der ins Fleisch kommende Christus muß mit dem Fleisch, aus dem er hervorgeht, eins sein; er muß sich mit diesem Fleisch vereinigt haben. Darum kann Petrus von David bezeugen, daß darum, weil er Prophet war, er im Blick auf diese ihm gewordene Verheißung bezeugen konnte, daß seine Seele nicht im Totenreich bleibe und sein Fleisch nicht die Verwesung sehen würde (Apg.2,27). Er sah das in dem aus seinen Lenden kommenden Christus.
Wenn Christus aus seinen Lenden hervorgehen sollte, mußte er auf dem Boden des Fleisches mit Christus eins sein, dann ist Christus in ihm und er in Christus. Wenn Christus in ihm ist und Christus als Sproß Davids aus ihm gekommen ist, so stellt dieser Sproß wieder David dar, - dann haben wir die Verwirklichung des Wortes, daß Jesus die Wurzel Davids ist, aber damit auch der Sproß Davids und als Sproß Davids ist er eben auch Wurzel Davids. Wäre er nicht Wurzel, könnte er nicht Sproß sein. Sproß kann er nur sein, aus Davids Lenden konnte er nur hervorgehen, weil er dem David Wurzelboden für seinen Glauben und seine Heilsmitteilung sein konnte. So weit verstehen wir es ja gut; das ist ja für den unerleuchteten Menschenverstand faßlich. Wenn man diese Tatsachen richtig sieht, könnten sie gar nicht mißverstanden werden, aber damit ist die Thronbesteigung noch nicht erfolgt, der verheißene David ist zum Thron-Erben noch nicht gekommen. Was muß auf den Thron, das ist auf den Herrschersitz, auf den Herrscherplatz kommen?
Der Sproß Davids. Dem David ist der Herrscherplatz zugesagt. Auf den Sproß Davids weist das Schriftzeugnis hin von Anfang bis zum Ende der Schrift. In Mose setzt das Schriftzeugnis ein, und in der Offenbarung wird es beendet, und im ganzen Schriftzeugnis ist einheitlich der Sproß der Erbe der kommenden Herrschaft.
Dieser aus Davids Lenden kommende Sproß ist Jesus. So weit könnten erkenntnismäßig alle Kinder Gottes einig gehen, wenn sie sich ans klare Schriftzeugnis halten würden, - wenn sie nicht über die Hälfte des Wortes Gottes gedankenlos hinweggehen würden. Darin sind sich auch alle einig, wie oberflächlich sie auch in ihrer Bibelkenntnis sein mögen, daß Jesus wiederkommt; - nur lassen sie das Ende fort, von da ab, wo Jesus zur Rechten Gottes ist, wie sich bis dahin alles entwickeln muß.
Dafür sehen sie keine Entwicklung mehr, dafür sehen sie nur das buchstabenmäßige Kommen des Herrn vom Himmel, um den Thron einzunehmen. Bis dahin war Jesus als Wurzel und Sproß David, wie er sich mit David vereinigte und aus seinen Lenden hervorging, um so durch Tod, Grab und Auferstehung und Himmelfahrt seinen Platz zur Rechten Gottes einzunehmen, - Entwicklung. Von da ab, wo Jesus dann zur Rechten Gottes sitzend wiederkommen soll zur Thronbesteigung, wird keine Entwicklung mehr anerkannt. Das soll dann einfach so natürlich erfolgen, wie wir Menschen uns das Kommen des Herrn ohne Offenbarung, ohne Heilsmitteilung verstandesmäßig denken können, daß er so, wie er zur Rechten Gottes ist, wiederkommt, um seinen Thron der Königsmacht unter den Menschen einzunehmen. Nun ist er aber von den Menschen durch Entwicklung als Wurzel und Sproß Davids vor den Thron Gottes gekommen und stellt vor Gott als Sproß Davids den König David dar. Er stellt nicht in seiner Eigenschaft als Erlöser das Wort Gottes dar, sondern als Sproß David stellt er den König David dar. Der König David ist aber nicht das Wort Gottes, der Schöpfer der Schöpfung, er ist nur der Herrscher des Volkes Gottes, eines Teiles der göttlichen Geschöpfe; aber er hat die Geschöpfe, über die er als Herrscher gesetzt worden ist, nicht selbst geschaffen. Das Wort aber hat sie geschaffen. Aber dieses Wort entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, um durch seinen Gehorsam bis in den Tod am Kreuze, dann durch die Auferstehung nicht mehr Wort Gottes in der Schöpfermacht vor Gott zu sein, sondern Sproß David, König und Beherrscher der Geschöpfe, und nicht als Wort Schöpfer derselben.
Wenn nun Jesus wiederkommt, - wer kommt dann vom Himmel? Kommt das Wort, das Schöpferwort, oder der Sproß David? Der Herrscher David, der Sproß David kommt und nicht das Schöpferwort. Warum nicht? Wie müßte Jesus kommen, wenn er als Wort käme? Er dürfte nicht im Menschengewand kommen, er müßte sich des menschlichen Gewandes entkleiden. So lange er das Menschengewand trägt, kann er nicht auch als Wort kommen, wie er von Ewigkeit her im Schoße des Vaters war. Sobald er im Menschengewand kommt, kommt er als Sproß David, als Davids Sohn, als Erbe des davidischen Herrscherplatzes.
Darum, wenn Jesus kommt, kommt in Wirklichkeit David. Wenn Jesus kommt, dann geht das in Erfüllung, was ganz besonders die Propheten Jeremias und Hesekiel so kräftig unterstreichen, wenn es Jer.30,9-21 heißt:
„ … sie werden dem Herrn, ihrem Gott, und ihrem König David dienen, den ich ihnen erwecken will. Darum fürchte dich nicht, mein Knecht Jakob, spricht der Herr, und du Israel, erschrick nicht; denn siehe, ich will dich aus der Fremde erretten und deinen Samen aus dem Lande ihrer Gefangenschaft, und Jakob soll wiederkehren, ruhig und sicher und ungestört sein! Denn ich bin bei dir, spricht der Herr, daß ich dich errette. Denn ich will allen Völkern, dahin ich dich zerstreut habe, den Garaus machen; nur dir will ich nicht den Garaus machen, - aber gezüchtigt habe ich dich nach dem Recht und konnte dich nicht ungestraft lassen.
Denn also spricht der Herr: Dein Schade ist verzweifelt böse und deine Wunde unheilbar; niemand führt deine Sache, Heilmittel für die Wunde gibt es nicht, Verband ist keiner da für dich! Alle deine Liebhaber vergessen dich, sie fragen nicht nach dir; denn ich habe dich geschlagen, wie ein Feind schlägt, mit grausamer Züchtigung, weil deiner Schulden viel und deine Sünden zahlreich sind. Was schreist du über deinen Schaden und deinen unheilbaren Schmerz? Weil deiner Schulden viel und deine Sünden zahlreich sind, habe Ich dir solches getan! Darum sollen alle, die dich fressen, gefressen werden, und man wird alle deine Feinde gefangen führen; alle, die dich plündern, sollen geplündert werden, und alle, die dich berauben, will ich zum Raube machen. Denn ich will dir Genesung bringen und dich von deinen Wunden heilen, spricht der Herr, weil sie dich eine ‘Verstoßene’ nennen und sagen: ‘Das ist Zion, nach der niemand fragt!’
So spricht der Herr: Siehe, ich wende das Gefängnis der Hütten Jakobs und will mich seiner Wohnungen erbarmen, und die Stadt soll (wieder) auf ihrem Hügel erbaut werden und der Palast wie üblich bewohnt werden. Und es soll von da ausgehen Loben und Lachen; ich will sie mehren und nicht mindern, ich will sie verherrlichen und nicht verkleinern. Ihre Söhne sollen sein wie vormals, und ihre Gemeinde soll vor meinem Angesicht wiederhergestellt werden, und ich will alle ihre Bedränger heimsuchen. Und ihr Fürst wird von ihnen sein und ihr Herrscher aus ihrer Mitte hervorgehen. Den will ich herzutreten lassen, und er wird mir nahen; denn wer sonst wollte sein Leben daran wagen, mir zu nahen? spricht der Herr.“
Ebenso Hes.37,21-25:
„Wahrlich, ich will die Kinder Israels aus den Völkern, unter welche sie gekommen sind, wieder holen und sie allenthalben her wieder sammeln und sie auf ihren Heimatboden führen und sie im Lande auf den Bergen Israels zu einem Volke machen; sie sollen alle nur einen einzigen König haben, sie sollen auch hinfort nicht mehr zwei Völker sein, noch in zwei Reiche zerteilt werden. Und sie sollen sich auch hinfort nicht mehr mit ihren Götzen und mit ihren Greueln, noch mit allerlei Uebertretungen verunreinigen. Und ich will ihnen aus all ihrer Abtrünnigkeit, durch die sie sich versündigt haben, heraushelfen und sie reinigen; sie sollen mein Volk sein und ich will ihr Gott sein. Und mein Knecht David soll König über sie sein und sie sollen alle einen einzigen Hirten haben. Und sie werden in meinen Rechten wandeln und meine Satzungen beobachten und dieselben tun. Sie werden wieder in dem Lande wohnen, das ich meinem Knechte Jakob gegeben habe, darin auch ihre Väter gewohnt haben. Ja, darin sollen sie, ihre Kinder und Kindeskinder, allezeit wohnen, und mein Knecht David soll ihr Fürst sein ewiglich.“
Dasselbe bezeugen Hosea und Micha und Sacharia. Diese Propheten bringen dasselbe zum Ausdruck, daß der kommende König David sei. Im 33. Kapitel sagt Jeremias ausführlich, wie der Sproß David diese kommende Königsherrschaft haben soll. Das ist aber auch in Jesaja gezeigt, wenn da auch nicht in allen Stellen so leicht verständlich wie in den anderen Propheten von David die Rede ist. Dann bringen es die Psalmen wieder ausführlich zum Ausdruck.
Wenn aber Jesus kommt als Wurzel und Sproß David, was wirkt sich dann durch sein Kommen aus?
Er nennt sich nicht nur Wurzel und Sproß Davids, sondern auch glänzender Morgenstern, und wenn er kommt, so gibt er dem, der überwindet und seine Werke bis ans Ende bewahrt, den Morgenstern. Was ist der Morgenstern? Die Wurzel und der Sproß Davids. Aber wenn er den Namen Morgenstern gebraucht, muß dieser besondere Ausdruck auch wieder etwas zu sagen haben, was nebst den beiden Bezeichnungen 'Wurzel und Sproß Davids' seine Bedeutung haben muß.
Als Wurzel und Sproß Davids ist David in Jesus gewurzelt und Jesus aus David entsprossen, darum weil David in Jesus gewurzelt war. Wenn er aber den Morgenstern dem gibt, der überwindet, - worin muß derjenige überwinden? Doch darin, daß er seine Werke bis ans Ende bewahrt. Was sind seine Werke, die er bis ans Ende bewahren soll? Das sind die Werke, die David mit Jesus und Jesus mit David vereinigen. Und die Werke, die der, der überwindet, bewahren muß, mußte auch David bewahren, weil David auf diesem Boden seines Messias als seinem Wurzelboden seiner Ewigkeitsrettung blieb. Darum mußte Jesus aus seinen Lenden kommen. Und selbst die Maria ist von diesem Entwicklungsprozeß nicht ausgeschlossen; wenn sie nicht auch geglaubt hätte so, wie David geglaubt hat, hätte auch Jesus nicht von ihr können geboren werden. Daß David den Glauben hatte, war notwendig, aber es reichte allein nicht aus, daß Christus aus seinen Lenden kommen konnte. Er konnte eben nicht aus David geboren werden, es mußte noch ein zweites Menschenkind auf diesem Erkenntnis- und Glaubensboden stehen, so daß das, was David glaubte, sich verwirklichen mußte.
Eigenartige Winkelzüge über unseres Gottes Walten, nicht wahr!
Er kommt aus David, obgleich der ganze Ratschluß Gottes sich doch nicht aus David verwirklichen kann und durch David erst die davidische Erkenntnis und damit auch die davidische Glaubenseinstellung wieder in einem weiteren Menschenkind dann von der anderen Geschlechtsseite sich entwickeln konnte. Und so konnte Jesus als Wurzel Davids vermittels des Werkzeuges der Maria Sproß Davids werden; und als Sproß kommt er wieder, wenn jemand so glaubt, wie David geglaubt hat.
Wer überwindet und seine Werke bis ans Ende bewahrt. Wenn das zum Ende ausläuft, was von Anfang an den ganzen Kreis durchlaufen ist, bis es am Ende in den Anfang wieder ausmündet, dann ist Christus von der Wurzel aus den Weg als Sproß hin zum Vater als der Hohepriester wiedergekommen, bis er wieder da einmündet, wo man seine Werke bis ans Ende bewahrt, wie David geglaubt hat. Dann ist der Kreislauf vollendet. Dann hat diese Erkenntnis den Glaubensweg zurückgelegt durch die ganze Schöpfung hindurch, wie sie am Anfang ausgegangen ist und am Ende genau so wieder einmündet wie der Anfang war. Dann ist sein Werk bewahrt worden bis zum Ende, und das bedeutet wieder wie bei David: Mensch und Gott in einer Person.
Wie David das sehen konnte in Christo, so daß Christus aus David kommen konnte, so muß am Ende durch das Bewahren seiner Werke die Stellung wieder gesehen werden in Christo, so daß das Ergebnis davon werden kann: Christus in dem, der überwunden hat.
Dann ist es zur Verwirklichung gekommen, daß der Sproß David auf dem Thron der Königsmacht ist. Stimmt es nun? Ist es nun der Überwinder? Nein, Christus ist es!
Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob wir den Menschen, der überwindet, oder Gott und seine Werke in den Vordergrund stellen. Wir können den Überwinder in den Vordergrund stellen und bei jedem Schritt, den er tut, kann er ausgleiten und hinfallen und das Ziel verfehlen und alles kann verloren gehen. Sobald wir von der menschlichen Seite einsetzen und die menschliche Seite in den Vordergrund treten lassen, ihn, der überwindet und seine Werke bis ans Ende bewahrt, dann sind wir auf dem falschen Wege.
Darum wird nicht der, der überwindet und seine Werke bis ans Ende bewahrt, den Thron einnehmen, er bekommt nur den Morgenstern, er mündet nur durch das Bewahren seiner Werke, durch das Überwinden in den Anfang aus, in die Davids-Einstellung. Aber David hat gerade am Abschluß seines Lebens noch den größten Reinfall erlebt. Gerade das letzte, was uns von David berichtet ist, ist das, daß der Teufel ihn gereizt hat, das Volk zu zählen (2.Sam.24), also hochmütig zu werden, so daß noch ein Gottesgericht über ihn und sein Volk ergehen mußte, daß er wählen mußte: drei Jahre lang Hungersnot im Lande oder drei Monate lang vor dem Feind fliehen oder drei Tage Pestilenz im Lande. Er wählte Pestilenz, weil er lieber in Gottes Hände als in der Menschen Hände fallen wollte. Aber Siebenzigtausend seiner unschuldigen Untertanen, wie er selbst sagte, mußten das Leben lassen für den Hochmut ihres Königs. Und wie gern wollte ihn sein Heerführer schützen, diese Sünde nicht zu begehen, aber David blieb fest, Joab mußte sie zählen, damit er wußte: So viele sind es, und ich bin der Mann, der darüber steht! Wir müssen nur das Menschliche in den Vordergrund treten lassen, wir tun dann schon recht, wir meinen dann noch, es sei kein Unterschied, wenn doch alles auf dasselbe ausmündet, ob wir es von Gottes oder von der Menschen Seite aus sehen, und doch ist der Unterschied so gewaltig, daß alles zugrunde geht, wenn es auf den Menschen ankommt, und alles nur besteht, weil es auf Gott ankommt und nicht auf den Menschen.
So kommt es am Ende, daß Gott dem, der überwindet, den Morgenstern geben kann, und das ist die Wurzel und der Sproß Davids.
Es ist der Ewigkeitsratschluß Gottes der Erlösung, die er um unserer Rettung willen durch den Glauben beschlossen hat zu verwirklichen durch David und den aus Davids Lenden kommenden Sproß, indem er endlich wieder dem, der überwindet, Besitz wird als Morgenstern.
Was wird ihm denn Besitz? Was ist der Morgenstern? Was ist der Sproß? Die Lenden Davids gibt er dem, der überwindet, dadurch, daß er ihm den Morgenstern gibt, indem er sich ihm selbst gibt, und er ist selbst der Sproß Davids, Fleisch Davids, und er kommt zu dem, der überwindet. Dann findet das statt, was Paulus sagt: Das Sterbliche wird vom Leben verschlungen; er wird mit dem Haus, das im Himmel ist, überkleidet (2.Kor.5,2-4), das ist der Leib Davids.
So ist dann wirklich, wenn Jesus gekommen ist, der Sproß Davids, David selbst, der König David der Thronerbe und die zur Entwicklung gekommenen, in der Zeit lebenden, durch Glauben entwickelten Menschenkinder. Warum aber Morgenstern? Wenn der Tag anbricht, dann geht der Morgenstern in den Herzen der Gläubigen auf. Der Morgenstern kommt wann? Ehe das Tageslicht kommt. Was ist das Tageslicht. Die Sonne. Wenn die Sonne der Gerechtigkeit den Tag erleuchtet, dann ist das Licht des Morgensterns verblaßt; wenn die Sonne scheint, sieht man das Licht des Morgensterns nicht mehr, es ist über dem heller und größer werdenden Licht der Sonne nicht mehr wahrzunehmen. Es ist noch da, im Sonnenlicht steht es auch noch, das Licht des Morgensterns, aber es wird nicht mehr wahrgenommen über dem größeren Licht des Tages.
Der Morgenstern ist also nur die Verkündigung des kommenden Tages für die Gläubigen, indem der Morgenstern in den Herzen der Gläubigen aufgehen kann. Was ist das?
Es ist die Erkenntnis, daß das Haus vom Himmel her, eben der Leib Davids, dem, der überwunden hat, zuteil wird, und am Ende, wenn der Herr ihm den Morgenstern gegeben hat, zuteil geworden ist.
Das ist dann nur der Weg, wie der Tempel voll vom Rauch der Herrlichkeit Gottes wird, wie die Herrlichkeit als offenbarte Kraft Gottes zur Umwandlung wirksam wird, so daß das Sterbliche vom Leben verschlungen wird, von der Braut gesehen, erkannt und geglaubt wird, indem ihr der Morgenstern aufgegangen ist im Herzen, indem sie den Gottesweg erkannt hat, wie Christus kommt, um als Sproß durch den, der überwindet, den Thron zu besteigen, die ihm zugesagte Königsherrschaft anzutreten.
Darum ist der Thron Gottes und des Lammes erst zu der Zeit, wenn durch das Kommen des Herrn der Morgenstern bei dem, der überwunden hat, Besitz geworden ist. Dann erst kann von dem Thron Gottes und des Lammes ein Strom Wasser des Lebens ausgehen, glänzend wie Krystall.
Das, was nun Wirklichkeit geworden ist durch die Wurzel und den Sproß Davids und den glänzenden Morgenstern, das wird nun ein Strom, der durch die Straße der Stadt fließt, wo auf beiden Seiten dieses Stromes der Baum des Lebens steht, der vom Paradiese in die heilige Stadt verpflanzt worden ist durch das Kommen des Herrn als Sproß Davids, indem er dem Überwinder den Morgenstern gegeben hat; darum ist der Strom Wasser des Lebens in den Straßen der Stadt. Das sind die Vollendeten der heiligen Stadt, und der Baum des Lebens ist auch an den Seiten dieses Stromes, weil nun der Strom nicht mehr nur die Wirklichkeit des göttlichen Ratschlusses, sondern diese Wirklichkeit erkannt und geglaubt wird von denen, die auf dem Vollendungsboden der Gottesordnung stehen, die die heilige Stadt selbst ist.
Lebenswasser ist es, vom Throne Gottes ausgehend, nur, weil es Bedürfnis ist für die vielen, die Durst haben und trinken wollen und trinken müssen von diesem Wasser des Lebens, um in sich selbst wieder den Willen Gottes verkörpert darzustellen, indem sie den letzten Feind, den Tod, zum Schemel seiner Füße gelegt haben durch dieses Wasser des Lebens, das sie getrunken haben vom Throne Gottes und des Lammes ausgehend, weil durch das Kommen des Königs David, indem er dem Überwinder den Morgenstern gibt, der Sieg des Lebens über den Tod bestätigt ist. Wer überwindet und seine Werke bis ans Ende bewahrt, der bekommt zu essen vom Baum des Lebens, der im Paradiese Gottes ist. Und wenn dieser Baum des Lebens in der heiligen Stadt ist und zwölfmal, jeden Monat, seine Frucht bringt, dann können alle diejenigen, die auf diesem Boden stehen, von dieser Frucht des Baumes des Lebens essen und ewig leben.
Die Blätter des Baumes dienen dann noch zur Heilung der Nationen.
Können wir verstehen, was es heißt, ein Strom vom Wasser des Lebens, glänzend wie Krystall, wo keine verunreinigende Beimischung mehr vorhanden ist, wo der ganze Strom den lauteren Gottesratschluß zum ewigen Leben durch Christum nun wirksam ist für diejenigen, wo nun endlich Gottes Absicht in Erfüllung geht, daß der letzte Feind zum Schemel seiner Füße gelegt ist, der Fürst dieser Welt, der Tod, den niemand überwinden konnte als die Wurzel und der Sproß Davids, der glänzende Morgenstern.
Verstehen wir nun, was Jesus meint, wenn er sagt:
„ … wen dürstet, der komme!“
Und Johannes sagt dazu:
„ … wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst.“
Hell, glänzend hell, ohne verunreinigende Beimischung, - wer will, kann es haben, dieses herrliche Wasser des Lebens.
* * * * 
B21.02.03

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Weg zur Wahrheit
Liebe Shoshana!

"Ich bin der, als der ich dasein werde" hatte ich eigentlich gesehen als Abkehr
von allen Bildern, als Warnung, sich keine Bilder zu machen - deshalb auch
meine persönliche Bemerkung dazu - in dem Text, den Du 'reinstellst, sehe
ich aber - abgesehen von der m.E. eher zufälligen Wortgleichheit - fast schon
das Gegenteil - eine Anhäufung, ja Auftürmung von neuen Bildern noch auf
die alten drauf - oder sehe ich da was falsch...
Lieber Wu,

Dass WIR, Mensch im Menschenleib, dazu geschaffen wurden, als WOHNUNG des bis dahin unsichtbaren GEISTES GOTTES, - in dieser GANZEN ERFÜLLUNG erst der Mensch sind, 'ZUM BILDE GOTTES GESCHAFFEN', - darum geht der ganze Entwicklungsprozess der Menschheit der letzten 6000 Jahre, und der Ertrag fällt auf uns, die wir in der Zeit des Abschlusses dieser Entwicklung leben, weshalb uns jetzt das alles auch wieder aufgeschlossen wurde und gezeigt wird.

Der 7. Schöpfungstag ist das 7. Jahrtausend, das Reich Gottes, da ruht er von seinen Werken.

Zitat:
Genesis 1, 27 Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; männlich und weiblich schuf er sie.


Zitat:
Epheser 3, 14 Deswegen beuge ich meine Knie vor dem Vater unsres Herrn Jesus Christus, 15 nach welchem jede Vaterschaft im Himmel und auf Erden genannt wird, 16 daß er euch nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit verleihe, an Kraft zuzunehmen durch seinen Geist am inwendigen Menschen, 17 daß Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne, damit ihr, in Liebe gewurzelt und gegründet,
18 mit allen Heiligen zu begreifen vermöget, welches die Breite, die Länge, die Höhe und die Tiefe sei, 19 und die Liebe Christi erkennet, die doch alle Erkenntnis übertrifft, auf daß ihr erfüllt werdet bis zur ganzen Fülle Gottes. 20 Dem aber, der weit mehr zu tun vermag, als wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt, 21 ihm sei die Ehre in der Gemeinde und in Christus Jesus, auf alle Geschlechter der Ewigkeit der Ewigkeiten! Amen.


Was vom Fleisch geboren ist, ist Fleisch, zum Sterben geboren, wie das Vieh.

Wir müssen zusätzlich durch das Wort der Wahrheit gezeugt, uns bis zur Geburt aus Gott und Geist entwickeln um 'Von Gott Geboren', Kinder Gottes zu sein.

Nur durch das, was von Gott als Wort gezeugt, in seinem Schosse ist, als Wort, durch welches ALLES erschaffen wurde, als Wort, das ins Fleisch gezeugt wurde und als der ins Fleisch gekommene 'Christus', als der 'Gesalbte' = 'Erleuchtete' = Krone der Schöpfung und 'KÖNIG', Träger dieses Wortes ist, ist die Verbindung mit dem unauflöslichen Leben vorhanden.

Nur so wird von DIESER 'Krone der Schöpfung' aus, das Leiden der Welt, das Leiden aller Kreaturen die bisher unter der Gewaltherrschaft der 'wilden Tiere', der Fleischgeborenen, sich alles anmassenden irdisch gesinnten Menschen unter dem Machteinfluss des Störers und Zerstörers und seines Anhangs als wirkenden Gewalten, ein Ende finden.

Der Weg dorthin ist ein Leidensweg.

Zitat:
Römer 8, 17 Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi; wenn anders wir mit ihm leiden, auf daß wir auch mit ihm verherrlicht werden. 18 Denn ich halte dafür, daß die Leiden der jetzigen Zeit nicht in Betracht kommen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll.
19 Denn die gespannte Erwartung der Kreatur sehnt die Offenbarung der Kinder Gottes herbei. 20 Die Kreatur ist nämlich der Vergänglichkeit unterworfen, nicht freiwillig, sondern durch den, der sie unterworfen hat, auf Hoffnung hin, 21 daß auch sie selbst, die Kreatur, befreit werden soll von der Knechtschaft der Sterblichkeit zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes. 22 Denn wir wissen, daß die ganze Schöpfung mitseufzt und mit in Wehen liegt bis jetzt;


Zitat:
Galater 4, 16 Bin ich also euer Feind geworden, weil ich euch die Wahrheit sage? 17 Sie eifern um euch nicht in edler Weise, sondern wollen euch ausschließen, damit ihr um sie eifert. 18 Eifern ist gut, wenn es für das Gute geschieht, und zwar allezeit, nicht nur in meiner Gegenwart bei euch. 19 Meine Kindlein, um die ich abermals Geburtswehen leide, bis daß Christus in euch Gestalt gewinnt
20 wie gerne wollte ich jetzt bei euch sein und meine Stimme wandeln, denn ich weiß nicht, wo ich mit euch daran bin. 21 Saget mir, die ihr unter dem Gesetz sein wollt: höret ihr das Gesetz nicht? 22 Es steht doch geschrieben, daß Abraham zwei Söhne hatte, einen von der Sklavin, den andern von der Freien. 23 Der von der Sklavin war nach dem Fleisch geboren, der von der Freien aber kraft der Verheißung. 24 Das hat einen bildlichen Sinn: Es sind zwei Bündnisse; das eine von dem Berge Sinai, das zur Knechtschaft gebiert, das ist Hagar. 25 Denn «Hagar» bedeutet in Arabien den Berg Sinai und entspricht dem jetzigen Jerusalem, weil dieses samt seinen Kindern in Knechtschaft ist. 26 Das obere Jerusalem aber ist frei, und dieses ist unsere Mutter. 27 Denn es steht geschrieben: «Freue dich, Unfruchtbare, die du nicht gebierst; brich in Jubel aus und schreie, die du nicht in Wehen liegst, denn die Vereinsamte hat mehr Kinder als die, welche den Mann hat.» 28 Wir aber, Brüder, sind nach der Weise des Isaak Kinder der Verheißung. 29 Doch gleichwie damals der nach dem Fleisch Geborene den nach dem Geist Geborenen verfolgte, so auch jetzt. 30 Was sagt aber die Schrift: «Stoße aus die Sklavin und ihren Sohn! Denn der Sohn der Sklavin soll nicht erben mit dem Sohn der Freien.» 31 So sind wir also, meine Brüder, nicht Kinder der Sklavin, sondern der Freien.


Seit Kain und Abel gibt es nur diese zwei Sorten von Menschen, die 'Fleischgeborenen' und die 'Geistgeborenen'.

Dabei ist darum schlussendlich nicht die Abstammung nach dem Fleisch massgebend, diese dient nur der Entwicklungsschule...

Zitat:
Galater 3, 6 Gleichwie «Abraham Gott geglaubt hat und es ihm zur Gerechtigkeit gerechnet wurde», 7 so erkennet auch, daß die aus dem Glauben Gerechten Abrahams Kinder sind.


Zitat:
Romans 9:1 Ich sage die Wahrheit in Christus, ich lüge nicht, wie mir mein Gewissen bezeugt im heiligen Geist, 2 daß ich große Traurigkeit und unablässigen Schmerz in meinem Herzen habe.3 Ich wünschte nämlich, selber von Christus verbannt zu sein für meine Brüder, meine Verwandten nach dem Fleisch, 4 welche Israeliten sind, denen die Kindschaft und die Herrlichkeit und die Bündnisse und die Gesetzgebung und der Gottesdienst und die Verheißungen gehören; 5 ihnen gehören auch die Väter an, und von ihnen stammt dem Fleische nach Christus, der da ist über alle, hochgelobter Gott, in Ewigkeit. Amen! 6 Nicht aber, als ob das Wort Gottes nun hinfällig wäre! Denn nicht alle, die von Israel abstammen, sind Israel; 7 auch sind nicht alle, weil sie Abrahams Same sind, seine Kinder, sondern «in Isaak soll dir ein Same berufen werden»; 8 das heißt: Nicht die Kinder des Fleisches sind Kinder Gottes, sondern die Kinder der Verheißung werden als Same gerechnet. 9 Denn das ist ein Wort der Verheißung: «Um diese Zeit will ich kommen, und Sara soll einen Sohn haben.» 10 Und nicht dieses allein, sondern auch, als Rebekka von ein und demselben, von unserm Vater Isaak schwanger war,
11 ehe die Kinder geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten (auf daß der nach der Erwählung gefaßte Vorsatz Gottes bestehe, nicht um der Werke, sondern um des Berufers willen), 12 wurde zu ihr gesagt: «Der Größere wird dem Kleineren dienen»; 13 wie auch geschrieben steht: «Jakob habe ich geliebt, aber Esau habe ich gehaßt.» 14 Was wollen wir nun sagen! Ist etwa bei Gott Ungerechtigkeit? Das sei ferne! 15 Denn zu Mose spricht er: «Welchem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich.» 16 So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen. 17 Denn die Schrift sagt zum Pharao: «Eben dazu habe ich dich erweckt, daß ich an dir meine Macht erweise und daß mein Name verkündigt werde auf der ganzen Erde.» 18 So erbarmt er sich nun, wessen er will, und verstockt, wen er will. 19 Nun wirst du mich fragen: Warum tadelt er dann noch? Wer kann seinem Willen widerstehen? 20 Nun ja, lieber Mensch, wer bist denn du, daß du mit Gott rechten willst? Spricht auch das Gebilde zu seinem Bildner: Warum hast du mich so gemacht? 21 Hat nicht der Töpfer Macht über den Ton, aus derselben Masse das eine Gefäß zur Ehre, das andere zur Unehre zu machen? 22 Wenn aber Gott, da er seinen Zorn erzeigen und seine Macht kundtun wollte, mit großer Geduld die Gefäße des Zorns getragen hat, die zum Verderben zugerichtet sind, 23 damit er auch den Reichtum seiner Herrlichkeit an den Gefäßen der Barmherzigkeit kundtäte, die er zuvor zur Herrlichkeit bereitet hat, 24 wie er denn als solche auch uns berufen hat, nicht allein aus den Juden, sondern auch aus den Heiden, was dann?
25 Wie er auch durch Hosea spricht: «Ich will das mein Volk nennen, was nicht mein Volk war, und Geliebte, die nicht die Geliebte war, 26 und es soll geschehen an dem Ort, wo zu ihnen gesagt wurde: Ihr seid nicht mein Volk, da sollen sie Kinder des lebendigen Gottes genannt werden.» 27 Jesaja aber ruft über Israel aus: «Wenn die Zahl der Kinder Israel wäre wie der Sand am Meer, so wird doch nur der Überrest gerettet werden; 28 denn eine abschließende und beschleunigte Abrechnung in Gerechtigkeit wird der Herr auf Erden veranstalten, ja eine summarische Abrechnung!»
29 Und, wie Jesaja vorhergesagt hat: «Hätte der Herr der Heerscharen uns nicht eine Nachkommenschaft übrigbleiben lassen, so wären wir wie Sodom geworden und gleich wie Gomorra!» 30 Was wollen wir nun sagen? Daß Heiden, welche nicht nach Gerechtigkeit strebten, Gerechtigkeit erlangt haben, nämlich Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt, 31 daß aber Israel, welches dem Gesetz der Gerechtigkeit nachjagte, dem Gesetz nicht nachgekommen ist. 32 Warum? Weil es nicht aus Glauben geschah, sondern aus Werken. Sie haben sich gestoßen an dem Stein des Anstoßes, 33 wie geschrieben steht: «Siehe, ich lege in Zion einen Stein des Anstoßes und einen Fels des Ärgernisses; und wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden!»

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Weg zur Wahrheit
Hallo!

Eine interessante Wendung, die diese Diskussion genommen hat.

Aber zunächst zu Dir Wu:

Gott sagt 'Du sollst dir kein Bild machen noch irgendein Gleichnis, es anzubeten'
aber wer 'Gott' sagt, der hat doch eigentlich immer schon ein Bild im Kopf...


Ich stimme Dir zu! Ich möchte aber zugleich darauf hinweisen, dass es Deutung ist, die die Mitteilung (bzw. die Übergabe) des ZehnWorts "Gott" zuspricht. Eindeutig ist nur, dass hier der Geist "jhwh" vorgestellt wird (mit unmittelbarem Bezug zur Genesis und Menschwerdung).

"Elohim" spricht - so der Urtext. Damit KANN "Gott" (Mehrzahl) gemeint sein, aber EBENSO ein Mensch, der seine Autorität unter die "jhwhs" stellt.
Dazu gibt es in der Überlieferung mehrere Parallelen. Bekannteste vielleicht Mose ("elohim") oder der Nazarener ("Sohn jhwhs").

Zu welchem Ergebnis man auch immer gelangt - entscheidend ist die "Autorität jhwh". Wer sich der Deutung "Gott" anschließt, muss sich freilich genau die Frage stellen, die sich auch Wu gestellt hat ...

Wu, vielleicht konnte ich Dir hier weiterhelfen.

Jetzt aber zu dem zentralen Punkt, der Anbetung - und den weiteren Ausführungen:

Deine Klarstellung finde ich hilfreich, man soll m. E. also keine „Dinge“ wie Tempel, Heilige, Symbole, Weihnachtsbäume, Geschenke, Institutionen usw. anbeten. Aus meiner Sicht kriecht ja fast die ganze Menschheit vor dem Profit, dem Geld dem Ansehen und dem Luxus und wirft sich im wahrsten Sinn des Wortes davor in den Staub.

Das finde ich nun keineswegs hilfreich, weil es von der Grundproblematik ablenkt. Um es noch einmal zu betonen: Nach Empfang des ZehnWorts wird "jhwh" in ein Bild gegossen. Und dann tritt genau das ein, wovor das Gebot eindringlich gewarnt hatte! Deutlicher: "Gott" wurde ein Gesicht gegeben ... "Gott" wurde einfach nur dargestellt ... und man kann "Gott" heute noch an so manchem Ort betrachten ...

UND

die Menschen sollten dies anbeten. Denn erst in dieser Kombination wird es zum Problem - so das Gebot ... und so auch die gesamte Geschichte der Menschheit ...

Da kein Lebender "Gott" je sehen wird, kann auch niemand seinen Glauben als den allein seligbringenden anderen "verkaufen" (aufzwingen). Die konsequente Fortsetzung dieses Gedankens mündet in der völligen Glaubensfreiheit.

Gleichwohl gibt es das Erkennbare von "Gott" - von Eva ("chawah") als "jhwh" bezeichnet. Die erkannten und erkennbaren Inhalte dieses "jhwh" wurden auf den Steinernen Tafeln festgehalten. Dieses "jhwh" ist der Weg, der konsequenter Weise zu "Gott" führt.

Der Glauben an was auch immer ist sekundär, weil "Gott" ohnehin Fakt ist (so auch das frühe Judentum, das einen Glauben an "Gott" nicht kannte). Wichtig ist meines Ecachtens der erkannte und erkennbare Geist - damals und heute - "jhwh".

Die heutigen Religionen vermitteln einen "Glauben an" sowie dieses "jhwh". Und mit jedem geschichtlich belegten Streit um den "wahren Glauben an" entfernte man sich automatisch von "jhwh" - wovor uns unsere ach so primitiven Vorväter einst warnten.

Das "Bilderverbot" ist wohl das weiseste und nichtbeachteste Gebot der gesamten Menschheit ... und die biblische Überlieferung ein ungeheuer unterschätztes Buch - nach meinen Erfahrungen selbst für Menschen, die daran glauben, dass es "Gottes Wort" ist ...

Liebe Grüße
Thomas - Webarche
Hallo Thomas!

Danke - in dieser Frage hast Du mir wirklich weitergeholfen...

Wu
Hallo Wu!

Für Dich noch dieses - an einer Stelle, wo Du es mit Sicherheit nicht vermutest:

"Und er schloß jhwh hinter sich aus."

Diese wortgetreue Übersetzung findet sich an der Stelle, als Noah den "Deckel" der Arche schließt - also im Zusammenhang mit der Sintflut. Nur das Noah "jhwh" ausschließt, kann man nun wirklich nicht nachvollziehen oder glauben ...

Da der Satz so keinen Sinn macht, muss man sich über einen Schreibfehler Gedanken machen. Und es bedarf in der Tat nur der Anfügung eines "th" und der Satz erhält folgende Bedeutung:

"Und er verschloss jhwh in den (steinernen) Tafeln." ...

Es gilt wohl als unstrittig, dass das Wissen um "jhwh" bereits zu Noahs Zeiten vorlag. Angesichts der nahenden Katastrophe wäre demnach eines mit Sicherheit in jedem Fall vor dem Untergang zu bewahren: Dieses Wissen um "jhwh"!

Im Ergebnis für mich ein starkes Indiz dafür, dass Moses das ZehnWort von einem menschlichen "elohim" entgegennahm ...

Für mich erhält das ZehnWort dadurch sogar noch mehr Gewicht.

Liebe Grüße
Thomas - Webarche
Liebe(r) Webarche,

Der Herr schloss hinter Noah die Arche zu!

Ich wundere mich, was für schlechte Übersetzungen ihr scheinbar zur Verfügung habt.

Ich empfehle Franz Eugen Schlachter Übersetzung!

Zitat:
SCH Genesis 7:1 Und der HERR sprach zu Noah: Geh in die Arche, du und dein ganzes Haus! Denn dich habe ich gerecht ersehen unter diesem Geschlecht. 2 Nimm von allem reinen Vieh zu dir je sieben und sieben, das Männchen und sein Weibchen; von dem unreinen Vieh aber je ein Paar, das Männchen und sein Weibchen; 3 auch von den Vögeln des Himmels je sieben und sieben, Männchen und Weibchen, um auf dem ganzen Erdboden Samen am Leben zu erhalten. 4 Denn es sind nur noch sieben Tage, so will ich auf Erden regnen lassen vierzig Tage lang und alles Bestehende von dem Erdboden vertilgen. 5 Und Noah machte alles, wie ihm der HERR gebot. 6 Und Noah war sechshundert Jahre alt, da die Wasser der Sündflut auf die Erde kamen. 7 Er ging aber samt seinen Söhnen, seinem Weib und seiner Söhne Weibern in die Arche vor dem Gewässer der Sündflut. 8 Von dem reinen Vieh und von dem Vieh, das nicht rein war, und von den Vögeln und von allem, was auf der Erde kriecht, 9 gingen paarweise in die Arche, Männchen und Weibchen, wie Gott dem Noah geboten hatte. 10 Und es begab sich nach den sieben Tagen, daß die Wasser der Sündflut auf die Erde kamen. 11 Im sechshundertsten Lebensjahre Noahs, am siebzehnten Tage des zweiten Monats, an dem Tage brachen alle Quellen der großen Tiefe auf, und die Fenster des Himmels öffneten sich. 12 Und es regnete auf die Erde vierzig Tage und vierzig Nächte lang. 13 An ebendemselben Tage war Noah in die Arche gegangen mit Sem, Ham und Japhet, seinen Söhnen, und seinem Weibe und den drei Weibern seiner Söhne; 14 sie und alle Arten der Tiere und des Viehs und allerlei Kriechendes, was auf Erden kriecht, von jeglicher Art, auch aller Art Geflügel, Vögel und Federvieh; 15 die kamen zu Noah in die Arche, je zwei und zwei, von allem Fleisch, das lebendigen Odem in sich hatte. 16 Und die hineingingen, Männchen und Weibchen von allem Fleisch, kamen herbei, wie Gott ihm geboten hatte;

und der HERR schloß hinter ihm zu.

17 Da sich aber die Sündflut vierzig Tage auf die Erde ergoß, wuchsen die Wasser und hoben die Arche, daß sie über der Erde schwebte. 18 Und die Wasser wurden so groß und nahmen so sehr zu, daß die Arche auf dem Wasserspiegel dahinfuhr. 19 Ja, das Gewässer nahm so sehr überhand, daß alle hohen Berge unter dem ganzen Himmel bedeckt wurden; 20 fünfzehn Ellen höher stieg das Wasser, nachdem die Berge schon zugedeckt waren. 21 Da ging alles Fleisch zugrunde, das auf Erden sich bewegte, Vögel, Vieh und wilde Tiere und alles, was sich auf Erden regte, samt allen Menschen; 22 und es starb alles, was auf dem trockenen Lande einen lebendigen Odem in der Nase hatte. 23 Er vertilgte alles Bestehende auf dem Erdboden, vom Menschen an bis auf das Vieh, bis auf das Kriechende und bis auf die Vögel des Himmels; es ward alles von der Erde vertilgt; nur Noah blieb übrig und was mit ihm in der Arche war. 24 Und das Wasser blieb hoch über der Erde, hundertundfünfzig Tage lang.

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Weg zur Wahrheit
Lieber Theo,

Glaubst Du wirklich, besser informiert und klüger als Gott zu sein, der ALLES geplant und geschaffen hat was ist, - auch Dich.

Gott kennt die Menschen, jeden Einzelnen schon bevor sie geboren wurden, und er kennt auch seine Feinde, auch die, die wider besseres Wissen trotzig bis am Schluss seine Feinde bleiben. Er kannte sie alle schon bevor sie da waren, - erkennet ihr es nicht!

Studier die Propheten des AT, dann weisst Du über die Zukunft Bescheid!

Er ist es, der den Listigen überlistet, - nieman kann vor ihm bestehen.

Israel kommt zuerst ins Gericht, - Gott liefert sie ihren Feinden ein Stück weit aus, - aber er wird sie nicht ganz vertilgen, - er straft sie, aber er rettet einen ÜBERREST.

DANACH kommen alle Völker ins Gericht, die GEGEN Israel Krieg geführt haben. Die über sie spotten haben, wenn sie die Übermacht gewinnen, und sie glauben, es geschehe aus ihrer eigenen Kraft und Stärke, und sie sehen nicht, dass es Gott ist, der durch sie Israel richtet (in die richtige Richtung richten!).

Dann wird Gott selbst mit ihnen Krieg führen und die Völker richten und aus jedem Volk, jeder Nation, jeder Sprache wird nur ein ÜBERREST Geretteter übrigbleiben. Etliche Gegenden werden 40 Jahre lang oder für immer von Menschen unbewohnt/unbewohnbar zurückbleiben!!!
Vergleiche in allen Propheten: Jesaia 5; 6; 32; Jeremia 44; 50; Ezechiel 26; 29; 35; Sacharja 9, Hosea und und und...

Gott selbst wird mit ihnen Krieg führen und die Völker richten, indem sie sich gegenseitig zerstören und aus jedem Volk, jeder Nation, jeder Sprache wird nur ein ÜBERREST Geretteter übrigbleiben. Etliche Gegenden werden 40 Jahre lang oder für immer von Menschen unbewohnt/unbewohnbar zurückbleiben!!!
Vergleiche in allen Propheten: Jesaia 5; 6; 32; Jeremia 44; 50; Ezechiel 26; 29; 35; Sacharja 9, Hosea und und und...
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