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Hallo JCIV!
Muss doch noch mal was schreiben ...
>>"jhwh" heißt für einige Menschen Jehova. Gott nennen sie auch so.
Ich denke, dass hier das "Grundübel" liegt - "jhwh" mit irgendeinem "Etikett" zu versehen. Ich hatte das "Goldene Kalb" bereits erwähnt. Ich möchte die Geschichte hier mal ein wenig vertiefen.
Szenerie: Die Menschen haben gerade den "Geist jhwh" kennengelernt - die Zehn Gebote empfangen - und "basteln" sich sofort ein Bild zum Anfassen ... und Anbeten. Damit keine Missverständnisse entstehen: Es handelt sich dabei um eine Darstellung von "jhwh" - nicht um eine andere Gottheit (auch wenn dieser Eindruck "gern" vermittelt wird)! Eindrucksvoll werden die negativen Folgen beschrieben.
Gegenwart: Die Menschen haben heute viele "Bilder" von "jhwh". Die "Bilder", die ich meine, sind die Namen der heutigen Religionen. Jeder meint, die "Wahrheit gepachtet zu haben" - und hat damit vor dem Hintergrund "jhwh" sogar Recht ...
Vergangenheit: Glaubenskriege durchziehen die Menschheitsgeschichte wie ein roter Faden. Viele Menschen haben dabei ihr Leben verloren - im Kampf um und für dieselbe Sache ... exakt davor haben uns unsere Vorväter und -mütter bereits eindringlich gewarnt, oder? ...
Ausblick: Man besinnt sich heute immer mehr auf Gemeinsamkeiten, auf Dialog, Toleranz und Mitmenschlichkeit. Da gibt es ein "Weltethos" oder die Weltkonferenz der Religionen, bei dem man sich auf gemeinsame "Eckpfeiler" verständigte (Chicago 1992). Lange hat es gedauert, aber wir bewegen uns langsam wieder auf "jhwh" zu ...
Soweit die gedankliche Fortsetzung meines ersten Beitrags.
Im Ergebnis wissen wir doch alle um die Kraft "jhwh" - wissen!
Und unseren Glauben finden wir in dieser oder jenen Religion, wobei beispielsweise unser Geburtsort dabei nicht unerheblich ist.
Nur legt uns "Gott" (ich nenne "ihn" mal so - nach meinem Glauben) allen das gleiche Wissen um "jhwh" in die Wiege ...
Schließen möchte ich mit dem Nazarener, der in der christlichen Religion der "Sohn Gottes" ist, in anderen als "Sohn jhwhs" geschätzt wird ...
Alles Liebe
Thomas - Webarche
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Zwischenzeitlich ging eine Antwort von Dir ein, auf die ich auch eingehen möchte - das "zweite Gebot".
Ich kenne keinen Menschen, der sich nicht sein Bild von seinem Glauben oder seinem Gott macht. Im Grunde sind alle Religionen dieser Welt doch nichts anderes als Bilder.
Das kann damit also nicht gemeint sein.
Ich bin mir sicher, dass es hier vielmehr darum geht, dass man nicht sein Bild zum Bildnis für oder über andere macht. Denn erst ab diesem Punkt wird es problematisch.
Was meinst Du?
Thomas - Webarche
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Hallo Webarche,
Die ihre eigenen Meinungen und Auslegungen verbreiten.
Deswegen auch die Glaubens- und Meinungsfreiheit.
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Hallo JCIV!
Danke für Deine Antwort, die ich vor dem Hintergrund des Gebots erweitern möchte:
Freiheitsrechte stoßen dort an ihre Grenzen, wo sie in die Freiheitsrechte anderer eingreifen - bis zur vollständigen Verdrängung.
Bezogen auf das sogenannte "Bilderverbot" würde das bedeuten, dass man einem anderen sein eigenes Bild aufdrängt - bis hin zur vollständigen Ersetzung des Bildes des anderen.
Das meinte ich mit dem "Bild über andere" - also dem Erheben des eigenen Bildes über die Bilder anderer.
Richtigerweise hast Du sofort den Bezug zum "Goldenen Kalb" hergestellt. Hier haben wir eine sehr plastische Darstellung des Vorgenannten.
Bemerkenswert finde ich aber in diesem Zusammenhang, dass in der Überlieferung sogar davor gewarnt wird, Bilder, die im Kern die Wahrheit in sich tragen, anderen aufzudrängen. Ich finde, dass dies sogar weiter geht, als es noch heute verbreitet angetroffen wird - und man selbst vielleicht in dem einen oder anderen Fall denkt und/oder handelt ...
Für mich heißt so das zweite Wort im Rahmen des ZehnWorts:
Glaubensfreiheit
Grüße
Thomas - Webarche
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Hallo Webarche,
Glaubensfreiheit ist für mich eines der obersten Gebote.
Es kann aber auch ausarten, zum Beispiel Satanismus.
Jedes Gebot und Verbot hat und sollte auch seine Grenzen haben, da es sonst mit anderen zusammenstößt, zum Beispiel Meinungsfreiheit mit Glaubensfreiheit.
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