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Hallo Danielle,
danke für deine Antwort..!
Das beruhigt mich ja ein klein bisschen.. Das kann sehr gut sein, mein Ego hat sich im letzten Jahr, vorallem in letzter Zeit extrem geändert.. Vieles hat sich bei mir geändert..
Eigentlich hätte ich überhaupt kein Grund das mein Selbstwertgefühl nicht grad so hoch ist... Aber im moment kann ich da wohl nicht viel ändern.. Lieber bin ich für mich, in der Natur, oder im Göttliche sein, am meditieren..
Mal schauen was in nächster Zeit noch alles abgeht...
Wie habt ihr das den, oder wie könnt ihr mit dem umgehen?
Danke & Alles Liebe!
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| musste mein Nick ändern... Danke!
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Hallo Ihr Lieben,
lieber chill, es ist alles in bester Ordnung. Diese Veränderung die du in dir
wahrnimmst, zeugt von der guten Qualtität deiner Meditation. Es hat nichts mit deinem Selbstwertgefühl zu tun. Diese geistige Veränderungen die du angesprochen hast deuten darauf hin, das du vom charakter her wieder auf dem Rückweg zu Unschuld ( zum göttlichen, Edlen, himmlischen ) bist. Es gibt im Buddhismus zwei sehr hochgeschätzte Charakter-Merkmale, die als Hüter der geistigen ( herzlichen ) Ordnung angesehen werden, weil diese Eigenschaften, je nach Grad ihres Vorhandenseins, die Menschen davor bewahren charakterlich abzufallen. Es sind " Scham " und " Zurückhaltung ".
Es gibt viele Aspekte des Seins, die zeigen, warum diese beiden Eigenschaften so wichtig sind.
Es ist nicht dein Selbstwertgefühl, der sinkt, sondern das Gefühl sich als Jemand im Mittelpunkt ( besonderes ) stehend, nicht wohl zu fühlen. Da sich deine Wertmasstäbe hinsichtlich dessen was gut und schlecht ist mit verändern.
Ich kann es gut nachvollziehen, da es mir zeitweise ähnlich geht. Als Kind hatte ich es noch viel intensiver. Ich war ein ziemlich schüchterner, zurückhaltender, ruhiger, lieber Junge. Mit den Jahren und der Anpassung an die hiesige Gesellschaft, veränderte sich meine Haltung. Ich wurde immer " "Selbsbewusster", redete immer lauter, sagte immer öfters meine Meinung, stand immer öfters im Mittelpunkt und fing an dieses " immer mehr, im Mittelpunkt zu stehen" zu geniessen. Doch eines Tages merkte ich, das mir während dieser Entwicklung etwas abhanden gekommen war. Mein Ego, hatte ganz unmerklich die ganzen guten Eigenschaften wie Zurückhaltung,Respekt,Ruhe, Bescheidenheit und Gestilltheit, überschattet. Ganz unmerklich war ich zu Jemandem geworden, der ich nicht sein wollte. Ich fühlte mich in dieser Rolle nicht wohl und sehnte mich danach, so zu werden, wie ich als Kind war. Die Suche nach einem Weg hierzu, gepaart mit der Suche nach dem Sinn des Lebens, brachte mich auf den Weg der Tugend und Meditation. Und nach vielen Jahren der Übung, freue ich mich immer wieder, über diese liebe, kindliche Unschuld in mir, die sich nach Zeiten der intensiveren Arbeit ( Meditation ) am Herzen, zeigt. Auch ich gehe in diesen Phasen öfters alleine im Wald spazieren und fühle mich wohl, ohne irgendetwas zu missen.
Aber die Tugend ist nur ein Teilaspekt meiner Meditation ist. Ein anderer Aspekt ist die Förderung der Weisheit. Weisheit bedeutet die Sicht über die Dinge zu bekommen, wie sie in letzter Instanz sind. Und dieser Punkt ist es, der dir dann auch die Zusammenhänge zwischen emotionaler Veränderung und Geistige Einsicht, aufzeigt.
Z.B. habe Ich mich als Kind immer geschämt, wenn es nach dem Turnen oder Fussballspielen zum Duschen ging. Deshalb zog ich es vor, lieber Zuhause für mich alleine zu Duschen. Im laufe der Jahre, verflüchtigte sich dieser Scham und ich gewöhnte mich daran. Heute wiederrum, könnte ich ebenfalls nicht mit anderen unter die Dusche gehen, da im Zuge der geistigen Aufhellung , sich die Einstellung zum Körper verändert hat. Im Buddhismus heist es, das die Göttlichen Wesen ( für die Monotheistischen Rel. : Engel ) nur ungern und nur mit zögern sich der Menschenwelt zuwenden. Da für diese , der menschliche Körper vom Geruch ( Schweiss ) und Beschaffenheit ( Grob, Derb ) als abstoßend empfunden wird. Wenn ein Wesen sich in geistiger Hinsicht zum Reineren, Edlerem entwickelt, wird ihm aufgrund des geistigen Wohles, dieser Körperliche Eindruck zunehmend derber und uninteressanter werden. Die Selbstverliebtheit ( Trieb ) hinsichtlich des Körpers schwindet und schafft die Grundlage nicht mehr in einer menschlichen Welt, wiedergeboren zu werden.
Wie du sehen kannst, ist alles in bester Ordnung. Ich würde sagen.... einfach weiter machen.
Mit lieben Gedanken,in geistiger Verbundenheit
Natha
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Lieber Natha,
danke vielmals für deine antwort! Das tut sehr gut zu hören & stimmt mein herz zuversichtlich..
Es tut gut zu hören, da dies für mich sehr neu ist! Früher in der schulzeit war ich einer der anführer, frech und zum teil gemein zu meinen mitschülern.. jetzt, fast 10 jahre später bin ich das puure gegenteil von allem was ich vor 10 jahren war.. ! Vor knapp 3 jahren habe ich mit einer weiterbildung angefangen, die nun noch 2 jahre geht.. gerade in dem letzten jahr hat sich so vieles geändert, ich weiss eigentlich jetzt schon das ich diesen beruf nicht lange machen werde, weil es mich im herzen nicht richtig befriedigt.. aber vor 3 jahren habe ich noch ganz anders gedacht..
und eben neu ist jetzt auch, also seit ca 3 monaten das ich mich scheue mich vorzustellen, geschweige den was vorzutragen, und das ist nicht sehr angenehm in meiner jetztigen lage, weil ich noch so manchen vortrag vor mir habe..
in der freizeit mach ich dann die dinge, die mir besonders gut tun.. natur/sport/meditation/yoga/und sattwische nahrung essen...
ich danke dir nochmals für deine/eure mühe, es tut sehr gut dies zu lesen!
Auch in lieben Gedanken & in geistiger Verbundenheit..
Chill
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