Zitate für das Herz


Lasst uns doch einige Zitate die direkt oder indirekt aufs Herz zielen
vortragen.
Ich mache mal den Anfang :
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Weisst,
wo es keinen Herrn
und keinen Diener gibt ?

Wo eins dem andern dient,
weil eins das andre liebt.

Rückert

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Mit lieben Gedanken an euch alle
Natha
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"Es ist gut wenn uns die Zeit, die vergeht,
nicht als etwas erscheint was uns verrinnt,
sondern als etwas daß uns vollendet "
Gute Idee

Im Hause meines Vaters
gibt es viele Wohnungen
und es ist Platz fuer Alle darin

JC

Das Herz ist wie ein tiefer Brunnen,
und wie klar das Wasser ist ,
sieht man erst wenn man daraus schoepft.


Das Herz ist eine Feste
nichts kann sie erschuettern,
die Bruecke zum Tor
wird immer von innen herabgelassen.


Alles Liebe
Ellen
Ich will dir einen
Liebestrank verraten
ohne Arznei,
ohne Heilkräuter,
ohne den Zauber
irgendeiner Kräuterfee:
Wenn du
geliebt werden willst,
so liebe.

Hekaton von Rhodos

Mit lieben Gedanken
Natha
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"Es ist gut wenn uns die Zeit, die vergeht,
nicht als etwas erscheint was uns verrinnt,
sondern als etwas daß uns vollendet "
"Suchst du die Wirklichkeit des Lebens,

mußt du dein Sein ins Herz verlegen,

es ist der einzige Ort allein,

der Gott gehört und niemals dein."



"Das ist des Menschen wahres Ich,

das im innersten Herzen wohnt

als Ebenbild der Gottheit Licht,

sich selbst erkennt als ewigen Sohn."

"Unser wahres Ich ist göttlich,

jedoch nicht die Gottheit selbst,

Licht ist es von seinem Licht,

das Herz und Haupt erhellt."

"Auch wenn man täglich sich bemüht

und opfert betet, meditiert,

jedoch sein niederes Ich behält,

vermehrt man nur das Leid der Welt."

"Nur wer sein Schein-Ich überwindet,

durch´s wahre Opfer seiner selbst

wird nicht nur seine Seel gewinnen,

er hilft gleichzeitig auch der Welt."

"Der Geistesmensch stirbt vor dem Tod,

geht in sein göttliches Wesen ein,

das ihn erlöst aus Welten-Not

und heimführt in das lichte Sein."

"Kann eine Seel' zur Zelle werden

am universellen Christusleib,

ist sie bereit in ihm zu sterben,

webt sie ihr Auferstehungskleid."

"Des Menschen irdischer Verstand,

er solte ein Empfänger sein

von Geist-Impulsen rechter Hand

des Herzenszentrums ewigen Seins."

"Die wahre Demut ist die Kraft

ohne die kein Mensch es schafft

obwohl für viele eine Bürde,

bleibt sie der Seele wahre Zierde."

"Durch Leiden kommen wir zur Reife,

erst wenn wir dieses ganz begreifen,

weist es den Weg zur Seligkeit

und öffnet uns die geistige Welt."

"Was uns im Leben auch geschieht,

wir haben's irgendwann gerufen,

auch wenn man dies nur schwer versteht,

es dient als Ausgleich unserer Stufe."

"Vergiß nie jeden Tag zu danken,

leg alles stets in seine Hände,

Gefühle Taten und Gedanken,

dann wird in dir das Werk vollendet."

"Der Dankbarkeit zu jeder Stunde

liegt unsere Seligkeit zu Grunde,

wer stets bejaht, was auch geschieht,

sein inneres Leben wachsen sieht."


"Solang wir andere kritisieren

auf niedere oder höhere Art,

so werden wir dadurch stets wieder

getrennt von Gottes Gegenwart."

"Wer kann im Gleichmut stets ertragen,
der Menschen Leid, der Menschen Fehl,

von einem solchen darf man sagen,

er schützt das Wachstum seiner Seel."

"Laß den Geist den Kampf bestreiten,

gib deinen Willen ganz zurück,

nur er allein kann dir bereiten


den Sieg des Lichtes als dein Glück."

"Der Geistesmensch ruht in sich selbst

in Harmonie im Licht der Welt,

nicht tuend tut er unentwegt,
den Willen der ihn stets bewegt."

"Solang die Liebe fehlt im Leben,

ist alles Tun umsonst gewesen,

denn außer ihr kannst du nichts geben,

ist sie doch selbst dein wahres Wesen."

"Wird es in unserem Herzen Licht,

die Liebe sich nach außen bricht,

und jedes Wesen wird geliebt

von ihrem Strahl ohn’ Unterschied."

"Liebe muß man erst empfangen

Von oben, als die heilige Kraft,

man wird sie jedoch nur erlangen,

wenn man sich selbst vergessen hat."

"Die eingeborene Liebeskraft,

die immerwährend in uns schafft,

lässt jedes Herz stets richtig handeln,

um alles Sein ins Licht zu wandeln."

"Sobald ein Mensch vom Geist geboren,

aus dem Licht und Klang von oben,

wird alles, was ihm auch begegnet,

von ganzem Herzen stets gesegnet."

"Dann strahlt die Seel den wahren Frieden

und das Herz die göttliche Ruh

allem Lebenden hinieden

selbstlos liebend immerzu."




"Ich bin dein Kelch o Christus mein,

du Gegenwart im Herzensschrein,

ich bin dein Träger tönend Licht,

du bist in mir mein wahres Ich,

dein Wille nur gescheh' in mir,

jetzt und für alle Zeit,

bis ich vollkommen bin in dir,

Ich Bin, in Ewigkeit."



(Franz Bernhardt Ammann,


Zu den Quellen der Erkenntnis,


Der Weg zur geistigen Wiedergeburt)
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Bei Seinem Tode triumphierten alle Seine Feinde, bei Seiner Auferstehung aber hatte das Leben den Sieg über allen Tod errungen. Darum werden alle, die an Ihn glauben, leben, obgleich sie sterben“.
Gütige
Herzen
altern
nie.

Tommasio
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"Es ist gut wenn uns die Zeit, die vergeht,
nicht als etwas erscheint was uns verrinnt,
sondern als etwas daß uns vollendet "
Ein liebendes Herz
ist
ein lebendiges Herz
Der Herzen reiner Duft genügt,
Man braucht sie nicht zu fassen-
und wer sich mit dem Duft begnügt,
Wird vom Bösen, eilig lassen.
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"Es ist gut wenn uns die Zeit, die vergeht,
nicht als etwas erscheint was uns verrinnt,
sondern als etwas daß uns vollendet "
eines tages wirst du mich fragen, wen ich mehr liebe: dich oder mein leben. ich werde antworten: mein leben.

du wirst mich verlassen ohne zu wissen, dass du mein leben warst.
"Von der Liebe"

Da sagte Almitra: Sprich uns von der Liebe.

Und er hob den Kopf und sah auf die Menschen, und es kam eine Stille über sie und mit lauter Stimme sagte er: Wenn die Liebe dir winkt, folge ihr, sind ihre Wege auch schwer und steil. Und wenn ihre Flügel dich umhüllen, gib dich ihr hin, auch wenn das unterm Gefieder versteckte Schwert dich verwunden kann. Und wenn sie zu dir spricht, glaube an sie, auch wenn ihre Stimme deine Träume zerschmettern kann wie der Nordwind den Garten verwüstetet. Denn so, wie die Liebe dich krönt, kreuzigt sie dich. So wie sie dich wachsen lässt, beschneidet sie dich. So wie sie emporsteigt zu deinen Höhen und die zartesten Zweige liebkost, die in der Sonne zittern, steigt sie hinab zu deinen Wurzeln und erschüttert sie in ihrer Erdgebundenheit. Wie Korngarben sammelt sie dich um sich. Sie drischt dich, um dich nackt zu machen. Sie siebt dich, um dich von deiner Spreu zu befreien. Sie mahlt dich, bis du weiß bist. Sie knetet dich, bis du geschmeidig bist. Und dann weiht sie dich ihrem heiligem Feuer, damit du heiliges Brot wirst für Gottes heiliges Mahl.

All dies wird die Liebe mit dir machen, damit du die Geheimnisse deines Herzens kennen lernst und in diesem Wissen ein Teil vom Herzen des Lebens wirst. Aber wenn du in deiner Angst nur die Ruhe und die Lust der Liebe suchst, dann ist es besser für dich, deine Nacktheit zu bedecken und vom Dreschboden der Liebe zu gehen. In die Welt ohne Jahreszeiten, wo du lachen wirst, aber nicht dein ganzes Lachen, und weinen, aber nicht all deine Tränen.

Liebe gibt nichts als sich selbst und nimmt nichts als von sich selbst. Liebe besitzt nicht, noch lässt sie sich besitzen, denn die Liebe genügt der Liebe. Und glaube nicht, du kannst den Lauf der Liebe lenken, denn die Liebe, wenn sie dich für würdig hält, lenkt deinen Lauf. Liebe hat keinen anderen Wunsch, als sich zu erfüllen.

Aber wenn du liebst und Wünsche haben mußt, sollst du dir dies wünschen:
Zu schmelzen und wie ein plätschernder Bach zu sein, der seine Melodie der Nacht singt. Den Schmerz all zu vieler Zärtlichkeit zu kennen. Vom eigenen Verstehen der Liebe verwundet zu sein, und willig und freudig zu bluten. Bei der Morgenröte mit beflügeltem Herzen zu erwachen und für einen weiteren Tag des Liebens dank zu sagen. Zur Mittagszeit zu ruhen und über die Verzückung der Liebe nachzusinnen. Am Abend mit Dankbarkeit heimzukehren, und dann einzuschlafen mit einem Gebet für den Geliebten im Herzen und einem Lobgesang auf den Lippen.

Khalil Gibran
aus "Der Prophet"
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Wem die Andacht ein Fenster ist, das man öffnet und schließt, der hat noch nicht das Haus seiner Seele besucht, dessen Fenster von Morgenröte zu Morgenröte reichen.
Khalil Gibran (1883-1931)