kreuze


Die neue Anordnung in bayrischen Behörden Kreuze als Pflichtausstattung finde ich völlig falsch, dazu die Begründung:

Das "Kreuz" ist die symbolische Darstellung des brutalen römischen Hinrichtungsgerät, mit dem wurden Tausende qualvoll umgebracht. nach Literatur allein 5000 des Slakvenaufstandes unter der Führung von Spartacus um ca. 69v.C.

Ich mag auch nicht in Amtsstuuben symbolisch Galgen, Richtblöcke mit Axt und Henker, Guiliotinen, Gaskammern, Erschiessungskommandos oder Scheiterhaufen als "Raumschmuck" sehen.
Christen sehen im Kreuz weniger das Hinrichtungswerkzeug. Das Kreuz erinnert an den Opfertod Jesu für die Sünden der Menschen und seine anschließende Auferstehung. Insofern ist das Kreuz sogar ein Zeichen für die Überwindung des Todes.
Und geanau damit aber ein dezidiert religiöses Symbol, das als solches in einem staatlichen Gebäude nichts zu suchen hat.
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"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523
Darum ging es mir nicht. Ansonsten gestattet es mir meine Toleranz, jedwedes religiöses oder spirituelles Symbol an jedem beliebigen Ort zu ertragen.
Hallo,
danke für die Erläuteung, ich sehe aber auch das Kreuz nur als symbolische Darstellung eines Hinrichtungsinstrument, nichts spirituelles oder religiöses.

Und ein Lehrer oder ein Amtsleiter der eine Wand mit einer Auchwitzgaskammer oder einen Galgen "verzieren" würde bekäme ernstliche dienstliche Probleme. Wegen Gewaltverherrlichung z.B..
Bei Lehrern wegen pädagogischen massiven Fehlverhalten.
Das Gegenteil ist richtig. Weder propagieren noch verherrlichen Christen das Kreuz als Hinrichtungswerkzeug, sondern verehren es als Symbol der Überwindung von Gewalt und Tod durch den Opfertod Jesu.
Hallo,
das Kreuz als Symbol der Überwindung von Gewalt, das so zu sehen erfordert höflich formuliert sehr viel Gehirnakrobatik, ich sehe das symbolische Tötungsinstrument. Und praktisch, ein gewisser Jesus störte mit seinen Sprüchen und Handlungen die religiöse Führung in Jerusalem, dafür die Hinrichtung.

Die Waldenser, Katharer, Johan Hus und andere störten das römische Machtgehabe, dafür Scheiterhaufen, Rädern, Ertränken usw.

Widukind bei Verden an der Aller wollte sich nicht dem religiös-weltlichen Machtanpruch des Karls aus Aachen unterwerfen, er und um 6000 weitere wurden niedergemetzelt. Später die Inquisition, Kreuzfahrer, "Mission" mit Schwert oder Tod in Südamerika.

Da ist der Jesus aus Nazareth nur einer unter vielen die religösen Machtanspruch zum Opfer fielen, und es hört seit dem auch nicht auf. Siehe aktuell Jesiden in Syrien oder Druck auf Bahai in Iran.

Das christliche Kreuz ist also auch nicht Ende von Tod und Gewalt.

Oder anders, der gewissen Jesus ist auch nur ein Mensch unter vielen der als Abweichler oder Wiederspenstiger getötet wurde.
Wenn die sich Christen nennenden Menschen sich nicht an die Lehre ihres vorgeblichen Religionsstifters halten, ist das nicht mein Problem. Templer sind weder in der Tradition der Katholischen noch in der der Evangelischen Kirchen.