Ostern.................


Hallo,
um Ostern erklärte mir jemand die besondere Bedeutung die Christen in dem Osterereigniss sehen, das brachte mich zum Nachdenken und es ergab sich eine Frage zum christlichen Gottesbild.

Hart formuliert muß der christliche Gott ( die Menschen erschufen sich a zig Götter ) ein grausamer Kerl sein.

Begründung, abgleitet aus der überlieferten Literatur. Der römische Staathalter Pontius Pilatus war bereit mit der ihm von Rom verliehende absoluten Macht einen gewissen Jesus zu begnadigen, einfach so wenn das Volk es wünscht. Stattdessen verlangte das Volkl einen gewissen Barabas zu begnadigen.
Der als allmächtig geltende christliche Gott hätte dann mit seiner absoluten Macht auch die Menschheit "einfach so" begnadigen können, OHNE Blutopfer als Ersatz in Form des Predigers und Zimmernmann Jesus aus Nazareth.

Wenn schon ein römische Staathalter die Größe hat ohne Ersatzopfer zu begnadigen, dann sollte doch ein Gott das auch können. Es sei der ist kleinlich und blutgierig.

Gruß
Der Opfertod Jesu, wie ihn die Christen verstehen, erklärt sich aus dem jüdischen Verständnis eines Opfers. Im Alten Testament wird beschrieben, welche Tiere für die Vergebung welcher Gesetzesverstöße geopfert werden sollen und wie dies zu geschehen hat. Das Blut der Tiere spielt dabei die wesentliche Rolle. Wenn Jesus also für die Sünden der Menschen geopfert werden soll, muss Blut fließen, wie dies bei seiner Hinrichtung ja auch geschah. Man kann natürlich auch der Meinung sein, Gott könne "einfach so" vergeben, dies stünde aber im Gegensatz zu der mosaischen Auffassung. Nach dem Opfertod Jesu sind nun aber die Christen der Meinung, dass für die Vergebung der Sünden keine weiteren Opfer notwendig sind, Jesus hat durch seinen Tod alle Sünden schon im Voraus vergeben, vorausgesetzt, man nimmt dieses Opfer für sich persönlich an und glaubt an ihn als die zweite Person Gottes.