Baha'u'llah, Medizin und andere Fragen


Hallo ziraki,
Zitat:
Ist es nicht ziemlich egal, ob Tolstoi die sog. Bahai-Religion ganz oder weniger toll gefunden hat? In jedem Fall wird ein spirituell Suchender sich seine eigene Meinung bilden müssen. Womöglich findet er dann das Bahaitum erleuchtend, ganz toll, nachdenkenswert, überflüssig, gefährlich oder großen Käse.

Solange Zitate von ihm zur Begründung einer Religion genannt werden und dabei andere Aussagen von ihm vernachlässigt werden, ist es nicht egal.
Sarkastisch könnte man sagen, dann haben alle Demagogen recht, da sie ja auch bewußt Halbwahrheiten falsch einsetzen, um die Menschen zu beeinflussen.
Übrigens hatten wir hier auch schon genau das gleiche Spielchen mit den Aussagen Einsteins zum Gottesglauben.

Zitat:
Woher kennst du die anderen Aussagen von Tolstoi?: Von einer Bahai-Seite.

gg, und genau deswegen wundert es mich, daß man sie nicht mehr unter "Kritik Bahai" aufrufen kann.

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:


Zitat:
Woher kennst du die anderen Aussagen von Tolstoi?: Von einer Bahai-Seite.

gg, und genau deswegen wundert es mich, daß man sie nicht mehr unter "Kritik Bahai" aufrufen kann.

Pjotr Kala

Vor ca. einer Stunde hast du noch geschrieben, dass du dich nicht genau erinnern kannst, wie du die anderen Textstellen gefunden hast.

Ich bin sehr dafür alles im Kontext zu verstehen. Ob es nun um Aussagen von Tolstoi, Einstein oder von sonst jemanden geht.
Wenn jemand den Zusammenhang nicht kennt, ist es sinnvoll darauf hinzuweisen.

Falls du die anderen Aussagen tatsächlich auf einer Bahaikritischen Seite gefunden hast, ist es natürlich sinnlos den Bahai vorzuwerfen, dass die nicht mehr auffindbar ist.
Aber du hast ja einen Link zum Artikel bekommen, der von Bahai verfasst wurde, zu finden auf einer privaten Seite, von einem Bahai betrieben.
Hallo ziraki,
Zitat:
Vor ca. einer Stunde hast du noch geschrieben, dass du dich nicht genau erinnern kannst, wie du die anderen Textstellen gefunden hast.


Wie üblich, mißverstehen wir uns wieder einmal.
Ich weiß nicht mehr, wer der Eigentümer der ursprünglichen Seite war. Soweit ich mich erinnere, habe ich den Beitrag auch nicht gekürzt, sondern so gefunden und übernommen. Mich wundert nur, daß ich bei jedem Aufruf dieses alten Links auf eine Bahai Seite lande. Daher nehme ich an, daß es sich um eine Unterseite dieser Seite gehandelt hat.
Insgesamt ändert das aber nichts an meinem Vorwurf, daß Hitman beim Zitieren nicht korrekt im Sinne von Leo Tolstoi gehandelt hat.

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
ziraki hat folgendes geschrieben:
... Zorn ist in der TCM als innerer pathogener Faktor bekannt. Brauchst du jetzt nicht glauben, benutze einfach Google...


Hey, ziraki !

Ob die TCM alles weis ist fraglich. Meine Verhaudungsprobleme konnte auch die große TCM Klinik in Bad Koetzting 2008 nicht bessern.

Zorn ist wie Mittagsessen. Da gibt es x Varianten: Würde ich als Lehrer Deinem Kinde jeden Mittag eine auf die Backe hauen würdest Du wahrscheinlich Zorn bekommen. Kommt dieser Zorn dann (wie x andere Möglichkeiten) etwa pathogen von innen? Der Zorn (Gereiztheit) welcher mit der Leber in Verbindung steht stammt aus dem Unvermögen der Leber all die essentiellen Funktionen durch zu führen welche der Körper braucht. Peptidhormone, Amine und Steroidhormone werden in der Leber deaktiviert. Kann sie das nicht richtig so wirkt das auch auf deine Psyche. Auch ist die Leber mit einer weiteren Reihe an Wirkstoffen beteiligt/involviert welche mit dem Gehirn Verbindung steht. Insofern kommt diese Form Zorn tatsächlich pathogen von innen. Jedoch biologisch begründet oder habe ich Dich völlig mißverstanden?

Aber lassen wir das mal

Du spielst die ganze Zeit darauf an dass Bahaullah die Info nur von Gott haben könne?

Warum sollte Bahaullah sich nicht auf die TCM oder anderes Heilwissen beziehen? Er war aus edlem Hause und diese Leute umgaben sich über Generationen hinweg mit gebildeten Heilern, nämlich steht's den Besten. Sie gaben natürlich ihr Wissen auch weiter. Viele weit entfernte Regionen weisen vor x1000 Jahren zuvor bereits Kontakte auf. Was suchten die "Herrscher" wohl so alles? Also liegt Wissenstransfer doch nahe. Wo willst Du denn den Strich zwischen irdischer oder göttlicher Info erkennen wollen?

Nach Deinem Verständnis hat Gott Bahaullah Dinge übermittelt welche Menschen an anderen Orten also schon lange wussten?

Dann muss wohl Gott das früher schon übermittelt haben?

Oder vermag der Mensch(ein jeder von Gott gemacht) in Kollektivintelligenz etwa "selbst" darauf kommen können? So wie möglicherweise auf andere Dinge auch? Wenn man etwas von Bahaullah liest und denkt sodann in etwa so darüber wie: "Oh wie wahr und richtig ist das" Denkt man dieses etwa sofort weil es den Menschen neu ist? Nein, alle Menschen wissen und fühlen sofort (wenn sie nicht gerade wie Sarazenen, Spartaner oder ähnliches ab früher Kindheit konditioniert wurden) aus sich heraus was richtig ist. Und gerade das machte den Herscherkreisen um Bahaullah Angst, denn auch sie wussten bereits wie wahr die Macht der Liebe ist oder die Brisanz der Aussagen/Ideen der Umsetung ihrer sein könnten.

Heutige Politiker haben so etwas wie Handbücher. Sie sollen -besonders bei öffentlichem- das ausdrücken was die Menschen bereits wissen oder fühlen. Dann gelten Politiker im Normalbügertum(Wählermasse) als schlau.

Spricht man hingegen jedoch wahrhaft neues aus, so wird man in aller Regel nicht verstanden, ignoriert oder sogar ausgelacht. Dafür wird man grundsätzlich nie massiv angegangen. Bei politischen Inhalten jedoch schon eher. Bahaullah war wohl eher so etwas wie ein edel religiös denkender Politiker denn Schriften von welchen sich die "Mächtigen" (gleich ob religiös oder nicht, denn irdische Macht der Macht halber vermag sehr schwerlich nur glaubend göttlichen Sinn/Legitimation besitzen) bedroht fühlen sehen die Inhalte auf ihre Form Macht bezogen als gefährlich an.

So gesehen wäre eine göttliche Eingabe in welchen die Schriften der Relgionen von richtig und falsch wie gut und böse welche einjeder so zu nutzen vermag um sie gegen die Menschen richten zu können fraglich. Wie auch immer, ein Konzept für eine Basis öffentlicher Wissensmehrung, da wo sich Sachverhalte/Behauptungen/Anahmen durch Wiederholbarkeit öffentlich sichtbar festsetzen oder wieder legen lassen wäre sinnvoll und nicht von Religion besetzt. Also eine Systembasis öffentlicher Wissensmehrung welches die nationalen Verwaltungen individuell zu nutzen wissen werden können. Denn das größte Übel dieser Welt ist, wie Einstein schon wusste, das Unwissen. Und zwar das beharrliche.

@ allgemein

Wenn wir der eigenen Meinung willens nicht bereit sind in uns zu gehen um Fragen zu beantworten -vermutlich weil die Schlüsse daraus so einfach auf der Hand liegen-, so umgehen und ignorieren wir uns selbst. Dieser Art des Sehens wird m.e. auf keinem Pfad der Welt zu einer befriedeten Menschheit führen können.
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Hey Friededemland,

die TCM ist vor der Zeit der Labormedizin entstanden.
Als äußere pathogene Faktoren werden überwiegend klimatische Bedingungen gesehen und als innere pathogene Faktoren ein Zuviel an Emotionen.

Meine Vermutung geht eigentlich schon in die Richtung, dass Baha'u'llah Kenntnisse in traditioneller Medizin hatte.
Da das Zitat aus der Korrespondenz mit einem Arzt stammt, ist er wohl auf dessen Hintergrund eingegangen, den würde ich aber eher als von der islamischen und griechischen Kultur geprägt sehen.
Aber da sind meine Kenntnisse in Medizingeschichte begrenzt.

Es würde mich aber nicht wundern, wenn in verschiedenen Kulturen ähnliche Erkenntnisse gewonnen wurden, wenn eine Kausalität für medizinisch Interessierte eben beobachtbar ist. In dem Fall Ursache Zorn, Wirkung Beeinträchtigung der Leber.

Zu dem Beispiel des Lehrers und dem Thema Zorn: Zorn zu vermeiden kann eigentlich nicht bedeuten, Ungerechtigkeiten oder Fehlverhalten zu ignorieren. Aber ob eine Emotion der beste Handlungsratgeber ist, wage ich auch zu bezweifeln.

Bzgl. deiner gesundheitlichen Probleme wünsche ich dir alle Gute!

Liebe Grüße!
@Pjotr:

Ich kannte das erweiterte Zitat nicht und finde jetzt auch keine Quellen dazu. Wenn das so sein sollte, dann kann ich das gerne revidieren. Auch Gandhi, der den Bahai-Glauben gelobt hat, hatte persönlich ein paar Ansichten, die dem Geist des Bahai-Glaubens widersprachen. Trotzdem darf man ihn doch zitieren, sofern man das richtig wiedergibt.

Allerdings habe ich nie, das Tolstoi Zitat als Grundlage für die „Wahrheit des Glaubens“ angebracht. Das was du daraus machst, ist tendenziös und traurig:

Zitat:
Und noch eins. Ich habe noch von keinem Bahai eine Stellungnahme oder Korrektur des Tolstoi Zitats gelesen.
Man kann auch mit Teilwahrheiten lügen.


Damit sagst du, dass ich das ganze Zitat kannte (sofern es sowas gibt) und bewusst die Hälfte weggelassen habe. Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass er beide Sichtpunkte in einem Satz gebracht hat, wäre etwas schizophren.

Genauso gut kann ich dich kritisieren, dass du in deiner Kritik unzählige Male die positiven Aspekte des Glaubens nicht erwähnst und so auch stark verzerrst.

Du bist jetzt so lange in diesem Forum und müsstest mittlerweile gemerkt haben, dass die Bahai nicht mit falschen Behauptungen oder „Tricks“ arbeiten. Dass deine ganze „Forums-Existenz“ stark von Kritik, Negativität und zum Teil absurden Behauptungen geprägt ist, finde ich sehr traurig. Nicht mir gegenüber, sondern dir selbst gegenüber.
Hallo Hitman,

ziraki hatte recht, die ursprüngliche Quelle ist wohl doch eine Bahai-Seite gewesen, von der es entnommen worden ist.
https://bahai-library.com/pdf/c/collins_jasion_lev_tolstoy.pdf

Zitat:
Auch Gandhi, der den Bahai-Glauben gelobt hat, hatte persönlich ein paar Ansichten, die dem Geist des Bahai-Glaubens widersprachen. Trotzdem darf man ihn doch zitieren, sofern man das richtig wiedergibt.

Allerdings habe ich nie, das Tolstoi Zitat als Grundlage für die „Wahrheit des Glaubens“ angebracht. Das was du daraus machst, ist tendenziös und traurig:

Ich habe auch nie behauptet, daß Tolstoi oder Gandhi die Grundlage für den Wahrheitsgehalt der Bahai-Religion bilden. Gandhi hat meines Erachtens sowieso nur durch seine Gewaltlosigigkeit geglänzt und ist sonst für den Fortschritt in den allgemeinen Menschenrechten inbesondere Frauenrechte nur durch Negativität aufgefallen.
Tolstoi hat wohl in späteren Lebensjahren eine sehr wechselhafte und eher kritische Einstellung zur Bahai Religion entwickelt.
Tatsache ist aber, daß Aussagen solcher prominenten Persönlichkeiten gerne als Aushängeschild oder sogar als Beweis für die Richigkeit der eigenen Einstellung benutzt werden, so nach dem Motto "wenn solche Leute das gut finden, brauch ich mir keine weiteren Gedanken machen".

Zitat:
Zitat:
Und noch eins. Ich habe noch von keinem Bahai eine Stellungnahme oder Korrektur des Tolstoi Zitats gelesen.
Man kann auch mit Teilwahrheiten lügen.


Damit sagst du, dass ich das ganze Zitat kannte (sofern es sowas gibt) und bewusst die Hälfte weggelassen habe. Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass er beide Sichtpunkte in einem Satz gebracht hat, wäre etwas schizophren.

Genauso gut kann ich dich kritisieren, dass du in deiner Kritik unzählige Male die positiven Aspekte des Glaubens nicht erwähnst und so auch stark verzerrst.



Ich habe auch nirgendwo behauptet, daß Tolstoi an gleicher Stelle sofort eine andere Meinung hinterher geschoben hat. Das wäre in der Tat irgendwie blöd und niemand käme auf den Gedanken, so etwas als Argument zu benutzen.
Hier geht es um die Gesamteinstellung einer Person zu einer Religion (oder was auch immer), die sich durchaus ändern kann und nur bei Betrachten aller Aussagen zu dem Problemfeld zu einer richtigen Einschätzung führt. Dies gilt zB auch für Einstein, der ebenfalls oft einseitig und seiner Einstellung nicht gerecht werdend, zitiert wird.
Die positiven Aspekte der Bahai-Religion muß ich hier nicht erwähnen, dafür sorgen in einem BahaiForum die Bahai-Anhänger in mehr als ausreichendem Maße schon selber. Wo ich allerdings durch meine Kritik
den Glauben verzerrt habe, solltest du mir erst einmal anchweisen.

Zitat:
Du bist jetzt so lange in diesem Forum und müsstest mittlerweile gemerkt haben, dass die Bahai nicht mit falschen Behauptungen oder „Tricks“ arbeiten. Dass deine ganze „Forums-Existenz“ stark von Kritik, Negativität und zum Teil absurden Behauptungen geprägt ist, finde ich sehr traurig. Nicht mir gegenüber, sondern dir selbst gegenüber.


gg, gerade deswegen weiß ich ja, daß viele Religionsanhänger durch ihre oft selektive Wahrnehmung nicht genehme Fakten oft runterspielen
oder erst gar nicht zur Kenntnis nehmen oder versuchen, einem eindeutigen Sachverhalt doch noch einen anderen Sinn zu geben.
Und solange du mir keine Beweise für die "zum Teil absurden Behauptungen" lieferst, halte ich dies zumindest für schlechten Diskussionsstil.
Ich geb gerne zu, daß ich eventuell auch ab und zu "Fake-News" aufgesessen bin. Aber nach meiner Erinnerung habe ich mich dann doch eines Besseren belehren lassen.
Religionsanhänger haben es da wesentlich schwerer, da ihre Bereitschaft zur Meinungsänderung spätestens an der Unfehlbarkeit des Offenbarers scheitert.

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:

gg, gerade deswegen weiß ich ja, daß viele Religionsanhänger durch ihre oft selektive Wahrnehmung nicht genehme Fakten oft runterspielen
oder erst gar nicht zur Kenntnis nehmen oder versuchen, einem eindeutigen Sachverhalt doch noch einen anderen Sinn zu geben.
Und solange du mir keine Beweise für die "zum Teil absurden Behauptungen" lieferst, halte ich dies zumindest für schlechten Diskussionsstil.
Ich geb gerne zu, daß ich eventuell auch ab und zu "Fake-News" aufgesessen bin. Aber nach meiner Erinnerung habe ich mich dann doch eines Besseren belehren lassen.
Religionsanhänger haben es da wesentlich schwerer, da ihre Bereitschaft zur Meinungsänderung spätestens an der Unfehlbarkeit des Offenbarers scheitert.


Und wie viele sind Viele, oder deiner Meinung nach gar die Mehrheit? Die meisten Menschen, die ich kenne, die sich einer Religion zugehörig fühlen tun das nicht. Ob sie nun Buddhisten, Christen, Muslime oder Baha'i sind.
Und wenn sie es doch tun, bekommen sie Widerspruch aus den eigenen Reihen.
Sowohl religiöse Schriften, als auch durch wissenschaftliche Erkenntnisse gesicherte Fakten, liefern erst mal keine Handlungsanweisung. Erst die Interpretation ist dazu fähig und Interpretation ist fehleranfällig.
Du beharrst schon manchmal auf einer Interpretation der Baha'i-Schriften, die so, wenn man den Kontext beachtet, der eben auch andere Aussagen beinhaltet, von mir nicht nachvollzogen werden kann. Und dann wirfst du Beschönigung vor, wenn ich oder sonst jemand das anders sieht.
hallo ziraki,

nein, ich glaube nicht, daß es die Mehrheit der Religionsanhänger ist. Aber hier im Forum melden sich nun mal oft sehr konservative schriftgetreue Anhänger einer Religion. Ich erinner zB nur an Burkl oder einige streng orthodoxe Schreiber oder aber auch Meinungen von Muslimen.
Da sie hier meist als "Einzelkämpfer" auftreten, erhalten sie auch nur selten Widerspruch von der eigenen Seite.

Zitat:
Du beharrst schon manchmal auf einer Interpretation der Baha'i-Schriften, die so, wenn man den Kontext beachtet, der eben auch andere Aussagen beinhaltet, von mir nicht nachvollzogen werden kann. Und dann wirfst du Beschönigung vor, wenn ich oder sonst jemand das anders sieht.


Ich habe gerade in Bezug auf die Bahai schon mehrmals geschrieben, daß die angeführten Mängel a) nicht von mir herausgefunden worden sind und
b) zum großen Teil nur Marginalien sind, die wenig Einfluß auf die Gesamtaussage haben.
Mir wäre es lieb, wenn du mir mal ein Beispiel nennen würdest, wo ich etwas als Beschönigung abgetan habe und diese Meinung nicht einen objektiven Hintergrund hatte.
Meines Erachtens bleibt ein Hauptvorwurf gegenüber den Bahais bestehen. Trotz ihres Anspruches schaffen sie es nicht, Wissenschaft und Religion konfliktfrei zusammen zu führen (z.B. Evolution, von den neueren
genetischen Möglichkeiten ganz zu schweigen).
Andere Religionen haben die Widerspruchsfreiheit erst gar nicht in ihr Programm aufgeführt. Wer das allerdings macht, muß sich auch daran messen lassen.

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:

Mir wäre es lieb, wenn du mir mal ein Beispiel nennen würdest, wo ich etwas als Beschönigung abgetan habe und diese Meinung nicht einen objektiven Hintergrund hatte.


Jüngstens hast du geschrieben:
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
die Bahai (oder einige Bahai?) schränken den Anthropozentrismus lokal auf Terra ein und gehen von einer weiteren Evolution des Menschen aus.

nachdem ich wiederholt darauf hingewiesen habe, dass eine Entstehung des Menschen nur auf unserem Planeten nicht der Bahai-Ansicht entspricht.
Im gleichen Thread http://www.geistigenahrung.org/ftopic72468-170.html hast du auf meinen Einwand, dass ich das Gesetz bzgl. der Erneuerung von Möbeln anders verstehe, als du, geschrieben:
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Meiner Meinung nach ist das hauptsächlich Wortklauberei


Sehr eindrücklich sind mir auch noch deine Erwiderungen zu Gesetzen des Kitab-i-Aqdas in diesem Thread in Erinnerung: http://www.geistigenahrung.org/ftopic9076-70.html
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Ich lege diese Sätze anders aus als du!

Auf welcher Grundlage legst du denn Sätze anders aus als ich. Sicher nicht indem du den Kontext, der eben nun mal nur in Bahai-Schriften zu sehen ist, beachtest.

Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Meines Erachtens bleibt ein Hauptvorwurf gegenüber den Bahais bestehen. Trotz ihres Anspruches schaffen sie es nicht, Wissenschaft und Religion konfliktfrei zusammen zu führen (z.B. Evolution, von den neueren
genetischen Möglichkeiten ganz zu schweigen).


Ich verstehe einfach nicht, worin du da einen Widerspruch siehst. Inzwischen habe ich eine ältere Diskussion mit unter anderem dir und dem User Rahyim nachgelesen. Beziehst du dich darauf?
Persönlich glaube ich, dass sich Abdul-Baha's Aussage, aus den Beantworteten Fragen, nicht auf eine parallele Entwicklung von verschiedenen Arten, Mensch und Tier, bezieht, sondern philosophischen Charakter hat und nur aus dem philosophischen Hintergrund, auf den er sich bezieht verständlich ist. Das ist aber kein naturwissenschaftlicher Hintergrund.
Ich gebe aber zu, dass es in der Bahai-Welt dazu verschieden Ansichten gibt und gab. Das laste ich aber nicht der Religion an, sondern einem mangelnden Verständnis des kontextuellen Hintergrundes, in dem diese Aussagen getätigt wurden