Baha'u'llah, Medizin und andere Fragen


Stimmt. Diese Grenzüberschreitungen gehen mir auch auf den Keks.
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Es sind aber immer wieder die Grenzüberschreitungen, mit denen etliche Religionsanhänger mit falschen Zitaten oder mit angeblich wissenschaftlich begründeten Aussagen ihre Religion untermauern wollen. Bei näherer Betrachtung dieser "Beweise" und entsprechender Gegenargumentation wird sich dann sofort auf eine rein metaphysische Begründung zurückgezogen. Pjotr Kala


Das finde ich auch recht niedlich

Raumtrenner:


Gleich ob Religion, Medizin oder weitere Wissenschaften

Diese Schöpfung hat einiges noch zu bieten welches weit über den jeweilig individuellen Tellerrand hinaus geht.

Diese Evolutions-Theorie zeigt sich lediglich und umschrieben als "Beiwerk" des Ganzen. Die Endstehung des Lebens wie vieles weitere essentielle vermag diese Theorie nicht mal Ansatzweise erklären. Darwin wusste in welchem Maße er mit seiner Theorie sich auf Glatteis begab. Dies drückte Darwin auch in den kaum beachteten Briefen von ihm aus (Internet war noch nicht .

Der Mensch lernt eine vorgekaute Gedanken- oder Vorstellungswelt zu akzeptieren mit welcher eine jeweils hoch individuelle Prägung, Intellekt oder auch Gefühlswelt klar kommt. Anders lautendes bringt fortan "Unordnung" in diese Welt.
Der menschliche Geist schützt sich davor indem man neuartiges nicht objektiv betrachtet sondern subjektiv nach der Maßgabe: Suche (nicht nach der Wahrheit sondern) nach Bestätigung deiner Ansichten; denn dies vorgehen verhindert gewisse geistige(auch psychische) Unordnung und gedankliche Anstrengungen welche die Biologie des Menschen im Normalfalle zu verhindern sucht. Also kein Vorwurf, ok? Ist menschlich. [Rot ist und bleibt den Moderatoren vorbehalten. Sören]

Das Verständniss darum baut Professor Mausfeld sehr gut in seine Vorträge ein. Nebenbei kann man noch ganz detachiert erfahren wie das Denken der Menschen, des Volkes, gezielt fremdbestimmt wird. Eine jede seiner Aussagen wird unterlegt.

Es ist also tatsächlich in etwa so wie bei den Religionen: Anderes lautende oder griffig konträres blendet man gerne großflächig aus. So kommen Alternativen(Entwicklung) nicht in einen angemessenen öffentlichen Fokus zur genaueren Wissenschaftlichen Beleuchtung ihrer Inhalte falls diese als unpässlich (Politisch, Kommerz, sonstiges) deklariert werden.

Mausfeld ist nicht irgendwer:

Mausfeld studierte von 1969 bis 1979 Psychologie, Mathematik und Philosophie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und Mathematische Psychologie an der Universität Nijmegen. Anschließend war er bis 1981 Referent am Institut für Test- und Begabungsforschung der Studienstiftung des deutschen Volkes in Bonn. 1984 promovierte Mausfeld an der Universität Bonn zur Fechner-Skalierung. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die Prinzipien der Konstruktion psychophysikalischer Diskriminationsskalen. 1987 wurde er Visiting Research Professor an der UC Irvine. 1990 wurde Mausfeld in Bonn mit Forschungsarbeiten vor allem zur Wahrnehmungspsychologie habilitiert und nahm 1992 eine Professur für Allgemeine Psychologie an der Universität Mannheim an. 1993 wechselte er an die Universität Kiel. 2004 wurde er zum Mitglied der Sektion Psychologie und Kognitionswissenschaft der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina gewählt

https://www.youtube.com/watch?v=-hItt4cE0Pk

ziraki hat folgendes geschrieben:
Im Fall der Evolutionstheorie handelt es sich um eine relativ gesicherte Annahme, die nur von kleinen Gruppen aufgrund der weltanschaulichen Diskrepanzen, die sie mit ihren dogmatischen Ansprüchen sehen, infrage gestellt wird.


Lässt sich völlig anders betrachten. Weder weltanschauliche Diskrepanzen noch dogmatische Ansprüche weisen diese Zweifler auf. Vielleicht ist es auch so dass relative Theorien sich in "Wahrheit" mutieren/verwandeln können und zu relativen Dogmatismus führen.

Es gibt eine ganze Menge äußerst rationale Menschen welche sich damit befassen jedoch es schwer haben gehört zu werden, siehe oben Vortrag Mausfeld. Überprüfbare Literatur wie diese:

"Das kooperative Gen. Abschied vom Darwinismus" Joachim Bauer, Verlag Hoffmann und Campe. Joachim Bauer ist Arzt, Molekularbiologe, Neurobiologe, Internist, Psychiater und psychosomatischer Mediziner.

Was erforscht oder nicht erforscht wird unterliegt auch in "D" nicht dem (Grund)Gesetz {Art. 5 Absatz 3 Satz 1 GG} zum Wohle aller Menschen sondern unbekannten (Aufschlüsselung siehe Mausfeld oben) Interessen.

Referat "Medienzensur in der Wissenschaft" Prof. Dr.-Ing. Konstantin Meyl (Hochschule Furtwangen University) Werdegang Prof. Dr.-Ing. Mayl, Podium vor Beginn des Vortrages

https://www.youtube.com/watch?v=OL0YKARQ9Zg&t=84s

ziraki hat folgendes geschrieben:
Wissenschaftliche Einwände kenne ich nicht.


Gibt es. Und:

Sind tatsächlich weniger leicht zu widerlegen siehe wie diese:

https://www.youtube.com/watch?v=6XeHou4x65I

https://www.youtube.com/watch?v=YBrnzgas4Xw

ziraki, was drückte doch Bahāʾullāh immer wieder aus? Man solle selbst denken!?! Warum sage er das so ausdrücklich? Ist das etwa ein von ihm erkanntes Manko in Kollektiven? Und zwar dass man zu gerne zu oft vorgekaut taschengerechtes akzeptiert?

Friededemland hat folgendes geschrieben:

Diese Evolutions-Theorie zeigt sich lediglich und umschrieben als "Beiwerk" des Ganzen. Die Endstehung des Lebens wie vieles weitere essentielle vermag diese Theorie nicht mal Ansatzweise erklären.

Die Evolutionstheorie befasst sich mit der Entwicklung des Lebens, wenn es schon entstanden ist.
Die Entstehung von Allem und auch des Lebens ist ein Fachbereich der Physik.
Friededemland hat folgendes geschrieben:
[...]Weder weltanschauliche Diskrepanzen noch dogmatische Ansprüche weisen diese Zweifler auf.

Die Videos die du empfiehlst sind Vertretern von Intelligent Design zuzuordnen, die aus sehr konservativen christlichen Kreisen stammen.
Ich werde aus der Diskussion nicht schlau. Meint ihr das so:
Anerkennung der Evolutionstheorie - gute Religion,
Ablehnung der Evolutionstheorie - schlechte Religion?
@Templer
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es Menschen gibt, die ihre Religion weitaus besser ausleben, als es mir gelingt und der Evolutionstheorie eher skeptisch gegenüberstehen, zB weil ihr naturwissenschaftliches Interesse hinter andere Interessen zurücktritt.

Ich kenne auch keine Religion, die sich ausdrücklich gegen die Evolutionstheorie ausspricht. Religiöse Gruppen innerhalb verschiedener Religionen schon. Und wenn diese Gruppen die Zweifel an der Evolutionstheorie zum Thema im öffentlichen Diskurs machen, betrachte ich sie schon mit großer Skepsis und als eher wenig vertrauenswürdig.
Danke Ziraki und Templer fürs Post

Templer, eher so:

Nicht richtig zuhören - Schlechte Religion
Offen wie Kind - Gute Religion

Konservativ bezieht sich bei diesen Wissenschaftlern weniger auf die damals implizierten Vorstellungswelten einer archaischen Kirche sondern vielleicht eher auf ein Christentum in einer sehr alten reineren Form. Es scheint nicht viel simpel greifbares übrig zu sein davon.

Ja, gerade die Physik weis {im übertragenen Sinne} derzeit so gar nicht mehr wo unten und oben ist. Die Aufschlüsselung grundlegender Fragen zu vielen Fachbereichen erweisen sich als Teil eines(r) noch viel größeren Problems/Frage, zumindest Dato und seit einiger Zeit.

Die Definition von Technik ist "Verfahren und Arbeitsweisen". Evolutionstheorie ist die gedachte Beschreibung einer Technik, also wie das Leben sich (weiter)entwickelt.

Nun ist es aber eher schwerlich mit einem Werkzeug oder einer Technik etwas weiter zu entwickeln wenn von den Verfahren und Arbeitsweisen der Entstehung keinerlei Anlehnungspunkte vorhanden sind, ja sein können, diese Theorie kapselt sich schließlich {als einzig mögliche Wahrheit zur Sache; Art Religion}völlig ab.

In dem Video wird sehr eindruckvoll, wie ich finde, erklärt wie extrem unwahrscheinlich die Evolutionstheorie universell ist oder sein könnte.

Unabhänig vom Video/Vertretern Intelligent Design:

Selbst im Falle dass "Zufall" exakt jenes sei welches sich ein Mainstream darunter vorstellt so wäre dies bei weitem nicht genug der Erklärung. Hier lassen sich xBeispiele anführen wobei diese Theorie nur noch zu passen versteht. Es spielen Geschichten mit vor welchen man eines Tages nur ehrfürchtig staunen kann.

ziraki hat folgendes geschrieben:
... Und wenn diese Gruppen die Zweifel an der Evolutionstheorie zum Thema im öffentlichen Diskurs machen, betrachte ich sie schon mit großer Skepsis und als eher wenig vertrauenswürdig.


Bedeutet jene welche einer Theorie skeptisch gegenüberstehen besitzen sozusagen gemindertes naturwissenschaftliches Interesse? So? Was hast Du neulich zu Dogmen geschrieben? Moderne Physiker stellen derartige Ansichten schon lange ins Museum.
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Friededemland hat folgendes geschrieben:

Bedeutet jene welche einer Theorie skeptisch gegenüberstehen besitzen sozusagen gemindertes naturwissenschaftliches Interesse? So? Was hast Du neulich zu Dogmen geschrieben? Moderne Physiker stellen derartige Ansichten schon lange ins Museum.

Definitiv würde ich das Interesse von Michael Behe, er und einige seiner Mitstreiter treten in den von dir verlinkten Videos auf, als eher religiös denn naturwissenschaftlich bezeichnen.
Und er tut der Religion damit gewiss keinen Gefallen.
Mir scheint, ich hab da Glück gehabt und kann mich wichtigeren Dingen zuwenden. Templer orientieren sich ja an Jeschua, und der hat kein Wörtlein für oder gegen die Evolutionstheorie gesagt. Ich vermute, die war ihm piepegal.
... und die Fragen die zur Zeit von Jeschua keine Rolle gespielt haben, spielen natürlich heute auch keine Rolle?
War das von dir als Satire gemeint, Templer, oder doch ernst?
Es geht um Prioritäten.