200 Jahre Baha'u'llah


Friededemland hat folgendes geschrieben:
Kein Mensch ist geringer als Staub, möchte man doch meinen.


Ich denke, dass hier als "Selbst" unser Ego gemeint ist, von dem wir uns ja befreien sollen. Alle Dinge, die wir für unser Ego machen, sind wertlos für das ewige Leben, daraus können wir uns drüben nicht weiter entwickeln. Was uns im nächsten Leben hilft und eine Basis für eine Entwicklung darstellt, sind allein reine d.h. gottgewollte Taten.
Wir sollen materielle Dinge durchaus benutzen, uns aber nicht an sie binden.
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
@Friededemland

Es handelt sich ja offenbar um eine Hyperbel bezüglich des Egos in besagtem Kontext.
Tobias hat folgendes geschrieben:
@Friededemland

Es handelt sich ja offenbar um eine Hyperbel bezüglich des Egos in besagtem Kontext.


Offenbar(.) Inhalte für vorzüglich gebildete Kreise
Friededemland hat folgendes geschrieben:
Tobias hat folgendes geschrieben:
@Friededemland

Es handelt sich ja offenbar um eine Hyperbel bezüglich des Egos in besagtem Kontext.


Offenbar(.) Inhalte für vorzüglich gebildete Kreise


Soweit ich mich erinnere kam die Hyperbel als "Stilmittel der Übertreibung" in meinem Deutschunterricht in der Unterstufe vor. Damals wurden wir bis Klasse 6 noch gemeinsam beschult, also hat zumindest in meiner Generation jeder, egal auf welche weiterführende Schule er danach gekommen ist, diese Grundlagen mitbekommen.
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"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523
Soeren hat folgendes geschrieben:
Friededemland hat folgendes geschrieben:
Tobias hat folgendes geschrieben:
@Friededemland

Es handelt sich ja offenbar um eine Hyperbel bezüglich des Egos in besagtem Kontext.


Offenbar(.) Inhalte für vorzüglich gebildete Kreise


Soweit ich mich erinnere kam die Hyperbel als "Stilmittel der Übertreibung" in meinem Deutschunterricht in der Unterstufe vor. Damals wurden wir bis Klasse 6 noch gemeinsam beschult, also hat zumindest in meiner Generation jeder, egal auf welche weiterführende Schule er danach gekommen ist, diese Grundlagen mitbekommen.



Rosarote Brille

Aber ja ich sehe, wir verstehen uns auch blind

Wir müssen uns doch nicht an einer einzigen Begrifflichkeit hochziehen, aber nun gut: Wenn wir auf die Strasse gehen, und ich meine nicht Koordinaten wie Wien im klassischen Touristensektor, und lassen junge Kinder unbefangen je 100 Personen in 10 deutschen Orten auswählen, was schätzen wir wie viele Bürger hiermit etwas anfangen könnten? 10%? Oder eher 5%? Zudem steht das Ganze im Kontext wie so vieles davon. Nicht wenige Punkte dieser Kontexte sind wiederum in weiterführenden Kontexten zu betrachten. Und: Warum muss denn übertrieben werden? Wo steht das übertrieben wurde? Im Kontext? Für die Feststellung von Eindeutigkeit so vieler Inhalte verhilft oftmals nicht mal "Bildung" denn genügend fragliche Stellen in religiösen Schriften werden selbst von Gelernten dieser Welt divers verstanden/begriffen/ausgelegt. Das nennt sich Verwirrung. Und für den Versuch der Entwirrung Beziehungsweise des Verstehens müssen Wissenschaftler wie Du ran.

Zu alledem betrachtest Du in Deiner Eingabe einen winzigen Zeitabschnitt und Örtlichkeit was Bildung betrifft. "Hyperbel" das erste mal von Tobias gehört. Also muss meinereiner doch recht ungebildet sein
12. 'Abdu'l-Bahá über Baha'u'llah aus dem Buch Beantwortete Fragen, dies waren Gespräche mit Laura Clifford Barney (ca 1904 und später)

Auch fremde Völker und Sekten, die nicht an Ihn glaubten, schrieben Baha'u'llah große Dinge zu: Manche glaubten, dass Er ein Heiliger sei, und einige schrieben sogar über Ihn. Einer von ihnen, Siyyid Davu, ein sunnitischer Gelehrter verfaßte eine kurze Abhandlung, in welcher er über einige übernatürliche Begebenheiten berichtet. Bis heute gibt es überall im Orient Menschen, die zwar Seine Offenbarung nicht anerkennen, aber trotzdem glauben, dass Er ein Heiliger war und Wunder getan habe.

Zusammengefaßt, Seine Gegner und Seine Freunde sowie alle diejenigen, die am heiligen Ort Seiner Gegenwart empfangen wurden, anerkannten und bezeugten die Größe Baha'u'llahs. Auch wenn sie nicht an ihn glaubten, anerkannten sie Seine Erhabenheit, und sobald sie zum heiligen Ort gelangten, übte die Gegenwart Baha'u'llahs eine solche Wirkung auf die meisten aus, daß sie kein Wort äußern konnten. Wie oft geschah es, daß ein hasserfüllter Mensch aus den Reihen Seiner Feinde zu Ihm kam, der sich fest vorgenommen hatte: „Wenn ich vor ihm stehe, werde ich dies und das sagen und über dies und jenes diskutieren und mit ihm streiten“, - aber wenn er in Seine Heilige Gegenwart kam, wurde er bestürzt und verwirrt und brachte kein Wort heraus.
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
linde hat folgendes geschrieben:
12. 'Abdu'l-Bahá über Baha'u'llah aus dem Buch Beantwortete Fragen, dies waren Gespräche mit Laura Clifford Barney (ca 1904 und später)

Auch fremde Völker und Sekten, die nicht an Ihn glaubten, schrieben Baha'u'llah große Dinge zu: Manche glaubten, dass Er ein Heiliger sei, und einige schrieben sogar über Ihn. Einer von ihnen, Siyyid Davu, ein sunnitischer Gelehrter verfaßte eine kurze Abhandlung, in welcher er über einige übernatürliche Begebenheiten berichtet. Bis heute gibt es überall im Orient Menschen, die zwar Seine Offenbarung nicht anerkennen, aber trotzdem glauben, dass Er ein Heiliger war und Wunder getan habe.

Zusammengefaßt, Seine Gegner und Seine Freunde sowie alle diejenigen, die am heiligen Ort Seiner Gegenwart empfangen wurden, anerkannten und bezeugten die Größe Baha'u'llahs. Auch wenn sie nicht an ihn glaubten, anerkannten sie Seine Erhabenheit, und sobald sie zum heiligen Ort gelangten, übte die Gegenwart Baha'u'llahs eine solche Wirkung auf die meisten aus, daß sie kein Wort äußern konnten. Wie oft geschah es, daß ein hasserfüllter Mensch aus den Reihen Seiner Feinde zu Ihm kam, der sich fest vorgenommen hatte: „Wenn ich vor ihm stehe, werde ich dies und das sagen und über dies und jenes diskutieren und mit ihm streiten“, - aber wenn er in Seine Heilige Gegenwart kam, wurde er bestürzt und verwirrt und brachte kein Wort heraus.



Vorweg:
Meine Sicht: Baha'u'llah ist ein Gelehrter, Wissenschaftler des Menschen, Denker sowie Theoretiker positiv humanistischen Zusammenlebens. Wenn Denker ihn für heilig hielten ist es um so fraglicher warum sie nicht an seine Lehren glaubten. Ist das Wort, die gefrorene Formulierung nicht tauglich genug um schlechthin das Medium Gottes zu sein?

Zum Inhalt von Linde: Sicher ein guter Standpunkt oder/und Sichtweise

Demgegenüber stand die Angst der Andersgläubigen vor dieser Information bzw. Lehre.

Und zwar so stark dass nicht nur Teile weltlicher und religiöser Eliten innerhalb dieses Volkes ihre eigene Religion vergaßen. Das führte dazu dass viele Menschen geächtet, misshandelt oder/und wie er selbst im Kerker landeten. Derartiges hält bis heute an, es ist die andere Seite der Medaille von welcher man nichts so richtig wissen möchte welches nun mal auf seine Information zurück geht. Kann man denn sagen dass der Schnitt der Moslems im Verhältnis zum Schnitt der Bahai's die weniger Informierte Personengruppe ist? So wie die Hauptbotschaft oder Voraussetzung zum weltlichen Frieden: Ist ihnen(den Moslems oder anderen Menschen anderer Religionen) also weniger bewusst dass die Religionen nur zusammen können und nicht Gegeneinader bzw einzeln? Können wir das nicht so fragt sich für was all die Opfer(?) falls eine tatsächlich Gottesreine Angelegenheit überhaupt Opfer zu zeugen im Stande sei(!)
Dass Religion ein Land/die Länder(damals für die Menschen die Welt) nur dann zur Blüte bringt wenn man Religionen auf gleiche Basen stellt wussten schon die Perserkönige. Das machte dies Reich(größer als Rom zur Blütezeit) sprichwörtlich derart reich dass die berühmten Paläste, Prachtbauten, Gärten, Kunstwerke, Wasseranlagen etc über das Reich verteilt von bezahlten Arbeitern erschafen wurden. Besser, humaner, intelligenter als x Reiche danach.

Möglichst schlicht gesagt:

Der kollektive Effekt

Wie schwer hatte es der Prophet Mohamed? Ihm wollte erst gar niemand zuhören. Es fiel ihm schwer jemanden von seiner Idee zu überzeugen. Doch als er nach Mühen die ersten paar zusammen hatte potenzierte sich das Ganze schlagartig: Der Inhalt von einem getragen: uninteressant; der gleiche Inhalt von mehreren getragen: Hoch interessant. Der kollektive Effekt.
Die gerichtete Energie von Menschen auf Einzelne oder kleine Gruppen erwirkt Stärken oder Eigenschaften welche diese Personen alleine nicht auf zu bringen in der Lage sind. Der kollektive Effekt.


Übernatürlich

Übernatürlich oder Magisch ist immer nur das von welchem man keine hinreichende Erklärung besitzt. Diese Effekte/Phänomene völliger Hingabe, Extasse oder des Verstummens lassen sich in der Szene der Superstars erkennen ob nun Musiker, Superreiche, Politiker oder auch ganz andere.

Ein Mensch welcher es erreicht(Charisma, Aura) für seine Ideen genügend Hörer zu generieren erzeugt kollektive Effekte. Diese können im positiven wie im negativen genutzt werden, wie wir wohl wissen dürften. Baha'u'llah's Thema war/ist Liebe und Eintracht, dies von Ihm forciert wird/wurde über die schönen, guten und beruhigenden Gedanken/Gefühle von den Menschen übernommen. Positives potenziert sich innerhalb der zusammengekommenen Menschen und wird zu einem (Um)Feld der Gegenseitigkeit, der guten Gefühle, der Positivität, Zuversicht. Alles Sparten der Liebe; es wird in Liebe eingetaucht welches die Menschen im Nahfeld um Baha'u'llah's herum verstärken. Dem gegenüber ist kaum ein Mensch in der Lage sich zu entziehen.

Aufmerksamkeit oder Fokus Baha'u'llah's Umfeldes war sicherlich auf sein bzw das Wort gerichtet. Wer als Gegenredner zu Baha'u'llah sprach(oder wollte) stand nun diesem Fokus gegenüber. Ihm, dem Gegenredner, sind bei diesem Gegenüber und Umfeld schlicht die Worte aus dem Munde gefallen. Das kollektive Gefühl sprang auf ihn über und die Gegenrede erübrigte sich. So könnte man die Sache sehen. Der kollektive Effekt. Man kann deratiges heute sehr gut erklären.

Wunder werden im übrigen derzeit am Fließband gemacht, man muss nur mal hinsehen. Die Frage wird sein wer sie zu welchen Zwecke nutzen wird.

Die forcierte Aufmerksamkeit von Menschen auf Einzelne oder kleine Gruppen erwirkt Stärken oder Eigenschaften welche einzelne Personen alleine nicht auf zu bringen in der Lage sind. Aus dieser Erkenntniss und Sachverhalt lässt sich auch ein neuartiges Staatswesen generieren welches alle Fragen löst. Nachhaltig, belastbar und flexibel.
13.) 'Abdu'l-Bahá über Baha'u'llah aus dem Buch Beantwortete Fragen, dies waren Gespräche mit Laura Clifford Barney (ca 1904 und später)

Baha'u'llah hatte nie Arabisch studiert, Er hatte weder Lehrer noch Meister, noch hatte Er eine Schule besucht, aber der Redefluß und die Gewähltheit Seiner gesegneten Äußerungen in Arabisch, ebenso wie Seine arabischen Schriften, verursachten Erstaunen und Verblüffung bei den vollendetsten arabischen Gelehrten. Alle anerkannten und bezeugten, daß Er unerreicht und ohnegleichen sei.

Wenn wir den Text der Bibel prüfen, sehen wir, daß keiner der göttlichen Offenbarer zu denen, die ihn leugneten, sagte: „Ich bin bereit, jedes erwünschte Wunder zu erfüllen und Mich jeder Prüfung zu unterziehen.“ Aber im Sendschreiben an den Shah hat Baha'u'llah deutlich gesagt: „Versammle die 'Ulama und laß Mich kommen, damit Beweise und Argumente erbracht werden.“

Fünfzig Jahre lang stand Baha'u'llah Seinen Feinden wie ein Berg gegenüber. Alle wollten ihn verderben und vernichten. Tausendmal hatten sie beabsichtigt, ihn zugrunde zu richten und zu kreuzigen, und während dieser fünfzig Jahre war Sein Leben beständig in höchster Gefahr.
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Bahá'u'lláh
https://www.youtube.com/watch?v=MK5_0XBi41U&feature=share

Ab ca. Min. 22 spricht Franz Alt. Meiner Meinung nach sollte das die ganze Welt hören. (den Rest des Videos hab ich mir noch nicht angehört)
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Was für eine tolle Rede von Dr. Alt! Sollte sich wirklich Jeder anhören.
Vielen Dank für's Teilen, liebe Linde!
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten