Was ist nur mit den Indern los?


Ja, Erich, mach das mal und beantworte meine Frage in dem dir zugehörigen thread, wo das ja auch hingehört.
versetzt an anderen Ort, auf Wunsch von einigen Schreibern
Danke, sehr Aufmerksam...

LG
leuthner hat folgendes geschrieben:

Meine persönliche Erfahrung mit Indien beruht darauf, dass ich in dieser Hinsicht sowohl Mutter als auch den Erzählungen von allen indischen Sahaja Yogis, die ich persönlich kennengelernt habe, glauben schenke, sowie meiner persönlichen Erfahrung, was Ego und Konditionierungen aller Menschen betrifft, und zwar in meiner Familie, in meinem Freundes und Bekanntenkreis, und in all den Institutionen, wo ich gearbeitet und gelebt habe. Allerdings wirklich bemerken tut man Ego und Konditionierungen erst dann, wenn man wirklich im Zeugenstand ist, so wie Gott der Allmächtige, der nicht eingreift, außer er will seine eigene Schöpfung zerstören, was so hoffe ich, nie der Fall sein wird.

Ich bin mir sicher, dass Gott absolut reine Liebe ist und es sowohl mit fernöstlichen Kulturen wie Indern als auch mit dem Westen zum Guten wendet, um uns frei zu machen und zu halten, so wir bereit sind.
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Jedes Schicksal ist angemessen, individuell zugeschnitten, denn nichts, was Gott tut, ist sinnlos!
Das kann man denken bzw. hoffen, in der Bibel ist allerdings anderes zu lesen.
Templer hat folgendes geschrieben:
Das kann man denken bzw. hoffen, in der Bibel ist allerdings anderes zu lesen.


In der Bibel ist viel zu lesen; was meinst Du hier genau?
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Ich finde, Margit Pönitz sagt es auf ihrem YouTube-Channel "Christusfreundin" zu Recht: "Doch, wer die Bibel wörtlich nimmt, wird den Sinn nicht verstehen."
Gut dann kombiniere ich die Themen Christianisierung in Indien und dortige Frauenrechte beziehungsweise deren Situation.

Hindus entledigen sich ihrer überflüssigen Töchter häufig durch Abtreibungen.

Christen hingegen stecken die zuviel geborenen Töchter ins Kloster.

Die zweit- und drittgeborenen werden da einfach nicht gefragt aber zumindest überleben sie.

Manche dieser Schwestern schaffen es, einen Mann zu finden, das ist jedoch sehr schwierig, denn niemand wird ihnen das Mitgift aufbringen.

Und indische Männer, da muss man sich nichts vormachen, sind auch häufig auch Mitgiftjäger.

Nicht selten bringt ein Mann seine Frau einfach um, um auf diese Weise vielleicht noch mal heiraten zu können und ein zweites Mal Mitgift zu bekommen.
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PapaLoooo hat folgendes geschrieben:
Gut dann kombiniere ich die Themen Christianisierung in Indien und dortige Frauenrechte beziehungsweise deren Situation.

Hindus entledigen sich ihrer überflüssigen Töchter häufig durch Abtreibungen.

Christen hingegen stecken die zuviel geborenen Töchter ins Kloster.

Die zweit- und drittgeborenen werden da einfach nicht gefragt aber zumindest überleben sie.


Gibt es in Indien Klöster, in denen tatsächlich Christen ihre "überzähligen" Töchter abgeben oder werden nicht viel mehr weibliche Babies einfach vor Kirchen und Klöstern abgelegt oder anderweitig ausgesetzt und haupsächlich von christlichen Institutionen aufgenommen?

Treffen die von dir geschilderten Zustände auch für gebildete Familien zu?

Mir scheint das Grundübel in Armut und mangelnder Bildung zu liegen.
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OM LOKAH SAMASTHA SUKHINO BHAVANTHU
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
Nun, aus meiner jahrelangen Erfahrung in Indien kann ich schon einiges berichten.

Und da ich dank der Entwicklungshilfeprojekte meiner Eltern eben auch Einblick in die Situation der Christen in Indien habe umso mehr.

Ja, es ist schon so, dass Töchter ich da in den Familien erstmal aufwachsen, und dann, wenn sie ins heiratsfähige Alter kommen an Klöster weitergegeben werden.

Und das trifft eben die zweit und dritt geborenen.

Manche Familien können es sich leisten auch zwei Mädchen zu verheiraten Komma aber Bauernfamilien eben nicht.

Und Bauernfamilien wiederum zählen auf viele Kinder, denn die Ernährungslage auf dem Land ist schlechter noch als in den Slums.

Das mag wie ein Widerspruch klingen, aber ist eine Folge der Globalisierung. Die Globalisierung macht den Anbau von Baumwolle lukrativer als den von Reis.

Das verknappt und verteuert den Reis.

Und da auf dem Land auch noch die Dürre sehr in Spiel fällt, wird die Sache für die Bauern noch schwieriger.

Dies führt häufig dazu, dass Kinder schon als Tagelöhner arbeiten manchmal sind sie erst fünf Jahre alt.

Und die Verheiratung von Töchtern ist für Bauern sehr schwierig.

Oft müssen sie dadurch ihre Ländereien verkaufen und werden somit selbst zu Tagelöhnern.
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