Die Zukunft der Weltpolitik


Ich habe mal einen neuen Thread für das Thema "Zukunft der Weltpolitik" aufgemacht. Admin

Hi

Ich habe das gerade mal grob überschlagen...
Die letzten paar tausend jahre war der Glaube an Gott die Basis für menschliche Kultur und das tägliche Miteinander, nahezu in allen Kulturen.
Die letzten paar tausend jahre gab es wohl niemals Weltfrieden....

Wie kann das sein?

Gruss Grubi
Grubi hat folgendes geschrieben:
Hi

Ich habe das gerade mal grob überschlagen...
Die letzten paar tausend jahre war der Glaube an Gott die Basis für menschliche Kultur und das tägliche Miteinander, nahezu in allen Kulturen.
Die letzten paar tausend jahre gab es wohl niemals Weltfrieden....

Wie kann das sein?

Gruss Grubi


Weil die Menschen notorisch lernresistent sind?
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"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523
Mir geht gerade durch den Kopf dass Angelegenheiten wie Kampf und Wettstreit in unserer Natur liegen könnten.
Möglicherweise ist der diffuse Wunsch nach Weltfrieden herbeigeführt durch schlichten Glauben, kein wirksames Instrument um denselben herbeizuführen.
Zumindes könnten wir das inzwischen gelernt haben

Gruss Grubi
Grubi hat folgendes geschrieben:
Mir geht gerade durch den Kopf dass Angelegenheiten wie Kampf und Wettstreit in unserer Natur liegen könnten.
Möglicherweise ist der diffuse Wunsch nach Weltfrieden herbeigeführt durch schlichten Glauben, kein wirksames Instrument um denselben herbeizuführen.
Zumindes könnten wir das inzwischen gelernt haben

Gruss Grubi


Naja, bei den Bahá'í soll der ja auch nicht durch "schlichten Glauben" herbeigeführt werden, sondern auf rechtlichem Wege, der auch dafür bürgt, dass kein einzelner Staat ausschert und Kriege unmöglich gemacht werden. Wir wollen eine starke, zunächst als Staatenbund und später einmal bundesstaatlich verfasste Weltgemeinschaft, die mit einer Stimme spricht und die Mittel hat, den weltweiten Frieden auch notfalls militärisch durchzusetzen.

Das ist was völlig anderes als das, was die Mädels bei der Misswahl schwafeln.
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"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523
Da sind die Christen mal ausnahmsweise realistischer. Die glauben, dass es einen andauernden Frieden erst im "Neuen Jerusalem", also nach dem Untergang der jetzigen Welt geben kann, vgl. Offenbarung des Johannes. Bis dahin kann ein sog. Frieden nur relativ sein, also zeitlich und/oder regional begrenzt (und meist auf Kosten anderer).
Soeren hat folgendes geschrieben:


Naja, bei den Bahá'í soll der ja auch nicht durch "schlichten Glauben" herbeigeführt werden, sondern auf rechtlichem Wege, der auch dafür bürgt, dass kein einzelner Staat ausschert und Kriege unmöglich gemacht werden. Wir wollen eine starke, zunächst als Staatenbund und später einmal bundesstaatlich verfasste Weltgemeinschaft, die mit einer Stimme spricht und die Mittel hat, den weltweiten Frieden auch notfalls militärisch durchzusetzen.

Das ist was völlig anderes als das, was die Mädels bei der Misswahl schwafeln.


Nunja, es ist die selbe Idee wie bei den Kreuzzügen, der Befriedung durch Mohammed und aktuell durch den IS, natürlich kriegen die Bahai auch noch ne Chane die Welt militärisch zu befrieden, aber dann war es endgültig der letzte Versuch...

Finde den Fehler

Gruss Grubi
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https://youtu.be/f2ROFnA4HRA
Sören hat folgendes geschrieben:

Das ist was völlig anderes als das, was die Mädels bei der Misswahl schwafeln.


Was ist damit gemeint?
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Grubi hat folgendes geschrieben:

Nunja, es ist die selbe Idee wie bei den Kreuzzügen, der Befriedung durch Mohammed und aktuell durch den IS, natürlich kriegen die Bahai auch noch ne Chane die Welt militärisch zu befrieden, aber dann war es endgültig der letzte Versuch...

Ich hoffe doch stark, dass jetzt keine Religion mehr offiziell eine Kriegserlaubnis bekommt.
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Jedes Schicksal ist angemessen, individuell zugeschnitten, denn nichts, was Gott tut, ist sinnlos!
Minou hat folgendes geschrieben:
Was ist damit gemeint?


https://www.youtube.com/watch?v=AfhVRAA4oGM
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"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523
Grubi hat folgendes geschrieben:
Nunja, es ist die selbe Idee wie bei den Kreuzzügen, der Befriedung durch Mohammed und aktuell durch den IS, natürlich kriegen die Bahai auch noch ne Chane die Welt militärisch zu befrieden, aber dann war es endgültig der letzte Versuch...

Finde den Fehler

Gruss Grubi


Die Bahá'í haben mit alledem nicht zwingend aktiv zu tun, höchstens als Bürger ihrer jeweiligen Staaten und als Impulsgeber. Es geht um einen politischen Prozess, nicht um einen "Heiligen Krieg" der Bahá'í gegen den Rest der Welt. Die Bahá'í sind dazu da, dem Rest der Welt die Notwendigkeit einer solchen politischen Lösung nahezubringen, aber nicht, sie eigenmächtig und gegen den Rest der Menschheit durchzuboxen.
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"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523