Hungerkatastrophe


impressum hat folgendes geschrieben:


Nein, die NGO's können wir uns aber zusammen ansehen.



Kannst du nicht einfach eine nennen, die dir gedanklich nahe steht? Einfach so, um deinen Hintergrund besser einschätzen zu können.

Ich muss nämlich sagen, dass ich diese Aussage:

Zitat:
Menschen sind unter bestimmten Umständen tatsächlich sehr gut berechenbar. Dies bedeutet dass man diese Umstände erschaffen muss unter welchen deratiges zutrifft. In Gruppen bestimmter Form fällt das besonders auf. Aber auch alleine ist der Mensch sehr berechenbar: Ein Trickkünstler nutzt die überraschende Berechenbarkeit des Menschen virtuos aus.


sehr grenzwertig finde.
Umstände erschaffen, um Menschen berechenbar zu machen? Meinst du damit manipulieren, so wie ein Trickbetrüger?
Ich habe keine Interesse an einem System, das Menschen austrickst oder in eine bestimmte Richtung manipuliert. Ideologien haben noch zu etwas Gutem geführt, weil sie am Ideal vorbei schießen. Man muss immer eine gesunde Mitte finden, Extreme führen zu nichts.

Du bleibst mit deinen Lösungsvorschlägen sehr unkonkret und das Meiste bleibt mir unverständlich.
Ich denke, dass es wichtig ist, dem ganzen Lobbyisteneinfluss entgegenzutreten und den Drittweltländern nicht den Markt mit "unseren" Produkten zu zerstören. Außerdem wären Politiker/innen wünschenswert, die konsequent für ihre Sache stehen und nicht wetterwendisch hin und her drehen, nur um an der Macht zu bleiben. Ich glaube, wenn jeder einmal ehrlich in sich geht, wäre damit schon viel auf den Weg gebracht.
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Locker bleiben, Maß halten (frei nach Aristoteles)
ziraki hat folgendes geschrieben:

Mir ist nicht klar, welche Definition von Bildung du ablehnst.
Und was hat das jetzt mit dem Empfinden zu tun, dass Zugang zu Bildung günstiger ist, als mangelnder Zugang?


Nichts. Mißverständniss. Ich meine die Form der Bildung, also die Art und Weise wie Montessori und andere. Hier sollte man die Vorteile der diversen Lehrformen angemessen öffentlich darlegen. Vor allem auch was die soziale komponente darin angeht.

Wir wissen recht wenig. Wir alle weil es so viel zu wissen gibt. Bildung ist sehr wichtig und wenn wir das vernachlässigen so wird das teuer, mit Geld nicht zu bezahlen. Schon klar.

Ich drücke mich öffters unglücklich aus, ich weis. Gleiche Worte besitzen u.u. auch recht unterschiedliche Synonyme. Da bin ich oft am herumsuchen und versuche zudem es so auszudrücken dass es sich leserlich "gut" anhört. Das scheint mir auffallend häufig zu mißlingen

Pflicht, Verantwortung hmm ja schon. Gewissenhaftigkeit ?

Was ich sagen möchte ist das man sich selbst nicht als unwichtig sehen sollte. Heute sind viele Menschen schon recht Ohnmächtig nach dem Motto: Kann ich eh nichts dran machen und wenn ich was machen würde so hätte es eh keinen Effekt. Dahinter "verstecken" sich m.E. viele. Deine Worte hörten sich für mich etwas danach an. Sorry
Elem. Luft hat folgendes geschrieben:
Kannst du nicht einfach eine nennen, die dir gedanklich nahe steht? Einfach so, um deinen Hintergrund besser einschätzen zu können.


Die kleineren Gruppen/Vereinigungen finde ich persönlich ansprechender. Plan-ev , Hexenkinder Afrika, Save the Children sind ganz interessant. Es gibt natürlich etliche weitere für die drei laufen jedenfalls Daueraufträge.

Elem. Luft hat folgendes geschrieben:
Ich muss nämlich sagen, dass ich diese Aussage sehr grenzwertig finde. Umstände erschaffen, um Menschen berechenbar zu machen? Meinst du damit manipulieren, so wie ein Trickbetrüger?


Nein sondern die Auswahl der Gruppe, der positiv wirkende Fokus darauf.
Ich meine wenn Du Beispielsweise einen Flugplatz bauen willst braucht es Leute welche das gerne machen und nachweislich (Referenzen) befähigt sind. Weiterhin sollten auch Menschen involviert sein welche dort wohnen damit bestimmte Aspekte nicht erst dann diskutiert werden müssen wenn die Sache steht. Zudem brauchst du einen öffentlichen Fokus welche sich zeitgleich Rechnungen und den Geldfluss ansieht damit nicht plötzlich ein Pfeiler 50.000 kostet von ursprünglich 25.000. Manche Anwohner und Schüler hätten sicherlich Interesse etwas bei zu wohnen. Zu lernen gäbe es dabei wohl auch einiges. Dinge von dieser Art könnten leicht geregelt werden. Das wäre m.E. berechenbar. Das Ergebnis meine ich.
Das lässt sich auch auf andere Beispiele beziehen/übertragen. So könnten wir fachliche Parlamente bilden, in der Schule geht auch nicht alles auf einmal. Es hat Fächer. Bei fachübergreifenden lässt sich zusammenarbeiten.

Elem. Luft hat folgendes geschrieben:
Ich denke, dass es wichtig ist, dem ganzen Lobbyisteneinfluss entgegenzutreten und den Drittweltländern nicht den Markt mit "unseren" Produkten zu zerstören. Außerdem wären Politiker/innen wünschenswert, die konsequent für ihre Sache stehen und nicht wetterwendisch hin und her drehen, nur um an der Macht zu bleiben. Ich glaube, wenn jeder einmal ehrlich in sich geht, wäre damit schon viel auf den Weg gebracht.

Natürlich. Verbieten geht jedoch mal nicht, wie auch? Hier jedoch können wir Mechanismen ersinnen welche in der Lage sind öffentlich zu filtern. Interesse wecken, öffentlich erkennbar machen was die Dinge im Endeffekt für die öffentlich Kasse bedeuten, mit welchen Nutzen für das Land und mit welchen Nutzen für die Menschen außerhalb des Landes. Das lässt sich beleuchten und frei öffentlich sehen. Dann können die Lobbyisten dazu Stellung beziehen falls es noch etwas zu stehen gibt.

Ein neues System braucht -für die Lösungen zumindest- keine Politker. Das lässt sich bestens auftrennen.
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Geheimnis der Alterung: - ஜ ♥ ஜ http://Genetik.bio ღ ஜ ღ -
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Alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht..
Hallo, "Unabhängigkeit" scheint für kleine Staaten ohne Sponsor ( NATO-EU für das Baltikum ) garnicht so attraktiv zu sein.

Ob Kirkisien und Usbekistan, Kosovo und Montenegro, als Teil der UdSSR oder Titos Jugoslavien ging es den Menschen besser.


Und den Menschen der französischen Überseepepartemensts oder den britischen Besitzungen wie Ascension, St. Helana usw. gehte es auch besser als in den seit etwa 1960 unabhängigen Staaten Afrikas....
Der Hungerkrieg gegen die schwächsten unserer Schöpfung

In dieser Welt werden Regenwälder abgeholzt für Biosprit. Neue amtliche Untersuchungen werden zurückgehalten, seit Jahrzehnten werden Warnungen zur Unverträglichkeit ignoriert. Belegt ist dass die Umweltschädlichkeit 70% schlechter ist als bei normalen Treibstoff. Und das ist nur jene Verträglichkeit welche den angebliochen Grund für Biospritt liefern soll. Diese Industrien pumpen wir voll mit Subventionen.

Wir sehen Hungerrevolten in armen Ländern. Die Preise für Lebensmittel steigen. Der Raum, das Land wird genutzt nicht um Lebensmittel für Nahrung zu erzeugen sondern um die Nahrung zu verbrennen.

Tiere und Menschen werden des Landes enteignet. Die Menschen verlieren ihre Selbstständigkeit und verarmen.

Neuartige Technologien zur Fortbewegung werden lediglich beäugelt. Für Biospritt gibt es keinen Grund welcher sich in einem sachlich rationalen Diskurs halten ließe. Zu allem Überfluss steigen die herkömmlichen Ölvorkommen an, es werden immer größere Ölfelder aufgefunden. Es wird seit Jahren mehr gefunden als verbraucht wird.

Das in blau nur nebenbei:

Christof Rühl, Seit 07 Chefvolkswirt der BP Gruppe in London. Im Mai 2005 trat der gebürtige Deutsche als stellvertretender Chefvolkswirt in die BP Gruppe ein. Zuvor arbeitete er zunächst von 1998-2000 als Senior Economist bei der Weltbank in Washington, dann als Chefvolkswirt der Weltbank in Russland (2001-2004) und zuletzt in gleicher Position in Brasilien (2004-2005).

1996 bis 1998 arbeitete Rühl als Volkswirt bei der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung in London. Davor war er fünf Jahre Professor für Volkswirtschaft an der Universität von Kalifornien in Los Angeles. Seine akademische Laufbahn in Lehre und Forschung begann in Deutschland und führte ihn dort an verschiedene Universitäten. Darüber hinaus war er auch Gastprofessor an verschiedenen akademischen Einrichtungen weltweit, unter anderem an den Universitäten von Western Ontario und von Chicago.

Interview mit Rühl - Frage :
Als der Ölpreis bei 150 Dollar stand, gab es immer neue Nachrichten, die Ölvorräte würden wesentlich schneller zur Neige gehen, als ursprünglich angenommen. Wie lange rechnen Sie damit, dass die Weltwirtschaft noch auf Öl zurückgreifen kann?
“Solange sie es braucht. [….] Aber die Welt ist in diesem Sinne nicht ressourcenbeschränkt. Die Beschränkungen liegen im Zugang zu relativ billigem, konventionellen Öl. Und auch hier sind die ausgewiesenen Reserven genug, um für Dekaden den Verbrauch auf gegenwärtigem Niveau sicher zu stellen. Was noch wichtiger ist, seit wir Reservedaten sammeln, haben sich die ausgewiesenen Reserven ständig erhöht – jedes Fass, das verbraucht wurde, wurde, wurde mehr als ersetzt. Die Probleme, die die Industrie hat, liegen nicht unter der Erde, sondern über der Erde: Jahre steigender Preise haben dazu geführt, dass immer mehr Zugangsbeschränkungen für neue Investitionen errichtet wurden: Für Regierungen ging es um mehr Geld, und in Zeiten hoher Preise können auch ineffiziente Staatsgesellschaften mit Gewinn Öl fördern. Inzwischen sind viele Regionen der Welt 'off limits' für private Ölförderung, weil Regierungen und regierungseigene Ölgesellschaften den Zugang für private Förderungen beschränken. Unsere Probleme sind nicht geologischer, sondern politischer Natur.”


Hier findet man alle Infos:
Dokumentationen Phoenix HD, 5 Oktober 2017 – 21:00 - 21:45

Wir tanken Regenwald - Die Lüge vom Öko-Diesel

Zum Film auf Youtube:
https://www.youtube.com/watch?v=c-3J9XKQKYk

Jean Ziegler im Film "Die Lüge vom Öko-Diesel, Zitat: Die World Food Report, welcher von niemanden in Frage stellt wird stellt fest das die gegenwärtige Nahrungslandwirtschaft soviel produziert so dass heute 12 bis 14 Milliarden Menschen ernährt werden könnten.
http://www.weltagrarbericht.de/index.php?id=2203&L=0


Der Film "tastethewaste" zeigt wie beweist in welchen Größenordnungen und abartigen Wahn der/die Staat/Industrie-(wir?) mit Lebensmitteln umgehen!
http://tastethewaste.com/info/film

Jean Ziegler: Der 3. Weltkrieg beginnt gegen die ganz Schwachen

Jean Ziegler ist ein Schweizer Soziologe, Politiker und Sachbuch- und Romanautor. Er gilt als einer der bekanntesten Globalisierungskritiker. Von 1967 bis zu seiner Abwahl 1983 und erneut von 1987 bis 1999 war er Genfer Abgeordneter im Nationalrat für die Sozialdemokratische Partei.
Von 2000 bis 2008 war er UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung – zuerst im Auftrag der Menschenrechtskommission, dann des Menschenrechtsrats – sowie Mitglied der UN-Task Force für humanitäre Hilfe im Irak. 2008 bis 2012 gehörte Ziegler dem Beratenden Ausschuss des Menschenrechtsrats der UN an, im September 2013 wurde er erneut in dieses Gremium gewählt.[1] Er ist ausserdem im Beirat der Bürger- und Menschenrechtsorganisation Business Crime Control.


Jean Ziegler im Interview:

An Ziegler: Wenn Sie schreiben: „Der dritte Weltkrieg gegen die dritte Welt hat längst begonnen. 54 Millionen Menschen sind 2016 gefallen.“ Das ist doch polemisch gemeint, oder?

Ziegler: Nein, das ist durch Fakten belegt. Diese Menschen sterben durch Kriege, Hunger, Kindersterblichkeit, durch verseuchtes Wasser oder an sich längst besiegte Epidemien.

Zum Interview:
https://kurier.at/wirtschaft/global.....aeuft-laengst/254.067.101

Krieg gegen die Armen in vollem Bewusstsein: Georg Schramm, 3Sat
Interessant
https://www.youtube.com/watch?v=U46bbmFaq74

Wir, die Menschen dieser Welt, werden nach Wegen zur neutralisation dieses Wahnsinns suchen. Wir werden deratiges ab sofort mit aller vehemenz nicht mehr tolerieren.