Hungerkatastrophe


Weinberg hat folgendes geschrieben:
Hallo,
betreff Überbevölkerung, seid bitte nicht blind.[...]


Extrem als Bild:

https://www.google.de/search?q=coru.....igB#imgrc=3IilJw1DdYAAbM:


Ich verstehe den Zusammenhang zwischen deiner Angst vor Überbevölkerung und dem Bild von einem fiktiven Planeten nicht. Kannst du mir den kurz erklären?
Man kann - wie man sieht - sehr unterschiedliche Positionen zur momentanen Entwicklung in der Welt beziehen. Aber egal in welche Richtung man tendiert, ich sehe keine Lösung.

Den Politikern ist keine langfristiges Denken zuzutrauen und die die vorausschauend denken, sind nicht in der Politik.
Abschottung führt zu Hass und wer weiß zu was noch, Öffnung zu Problemen der kulturellen Kompatibilität.
Unsere Ideale wie Bildung, Freiheit und Gleichberechtigung sind nicht immer die Ideale der Zuwanderer.
Und was ist Demokratie? Über die Begriffsdefinition sind sich alle einig, aber was bedeutet Demokratie in der Praxis? Erdogan, Trump und Assad sind demokratisch gewählt. Viele Türken jubeln über Erdogans Politik. Es sind aber kaum die Gebildeten und Wohlhabenden, die das tun. Ähnlich in den USA. Demokratie als Herrschaft des Volkes - also dessen Mehrheit - wird immer eine Demokratie derer sein, die sich am wenigsten mit komplexen Zusammenhängen auseinanderzusetzen verstehen und deren Urteilsvermögen daher nicht völlig zu trauen ist. Es besteht die Gefahr, dass Demokratie demokratisch abgewählt wird.
Welche Zukunft erwartet unsere Demokratie, wenn sich unser Land durch Zuwanderer in den nächsten 20-40 Jahren stark verändern wird? Die Einstellung zu Bildung, Gleichberechtigung, Freiheit, Religion und eben das jeweilige Demokratieverständnis der Zuwanderer wird die Politik des Landes erheblich beeinflussen.
Wir können auf etwas 50 Jahre türkischer Zuwanderung zurückblicken und sehen, dass auch die dritte Generation die traditionellen Vorstellungen ihrer Ursprungskultur nicht abgelegt hat und ein Aufstieg im Bereich Bildung nur marginal zu verzeichnen ist. Brüder, die ihren Schwestern Vorschriften machen, das Unter-sich-bleiben und Heiraten, das wieder neu in Mode kommende Tragen des Kopftuches und mangelnde deutsche Sprachkenntnisse sind noch immer zu beobachten, bis hin zur damaligen Kritik vieler Deutsch-Türken an Özil für die Deutsche Nationalmannschaft zu spielen.
Wie kann man sich die künftige Integration der neu zuwandernden Muslime vorstellen? Mir fallen ehrlich gesagt nur Maßnahmen ein, die im Grunde wieder diktatorisch und damit gegen die Selbstbestimmung gerichtet sind.
Schon die Idee der Ganztagsschulen, die ja zum Ziel hat, das Bildungsniveau aller Gesellschaftsschichten anzugleichen, ist ein Eingriff in die Lebensvorstellungen derer, deren Kinder die Ganztagsschule nicht benötigen, um auf den Stand zu kommen und die schon ab dem Mittagessen gerne als Familie leben und nicht erst am Abend.
Was also ist Demokratie in der Praxis? Wohin führt sie und was ist in diesem Zusammenhang Freiheit? Für wen gilt welche Freiheit? Das Grundgesetz als verpflichtende Grundlage regelt leider oft nicht den Alltag, indem viele Menschen ganz andere Erfahrungen machen, nämlich dann wenn Religionsfreiheit genutzt wird, eine Religion zu propagieren, die letztendlich die Freiheit, wie wir sie verstehen und schätzen, abschaffen möchte.
Im Augenblick könnte jede demokratische Wahl letztendlich dazu führen, die Freiheit abzuschaffen. Wähle ich liberal, gebe ich Menschen den Raum, mir meine Freiheit, wie ich sie kenne, zu nehmen. Wähle ich nicht liberal, gebe ich Menschen den Raum, die Wahlmöglichkeiten für die nächste Wahl einzuschränken oder gar - wie in der Türkei - abzuschaffen.
Ich bin traurig, dass meine Kinder nicht mehr mit der Freiheit groß werden können wie ich sie kenne. Meine Tochter abends alleine feiern gehen zu lassen ist nicht mehr möglich. Es ist nicht mehr allein die Warnung, nicht in fremde Autos zu steigen und immer in der Gruppe zu bleiben, sondern die Angst vor Übergriffen durch Migranten ist hinzu gekommen.
Über die Karnevalstage sind auf einer Tee_nie-Veranstaltung mittdreißiger Asylbewerber aufgetaucht und haben die Mädchen bedrängt. Einigen Jungs wurden die Jacke gestohlen und in der S-Bahn werden die Mädchen nach der Schule übermäßig häufig aufgefordert, ihre Handynummer herauszugeben. Die Cousine einer Klassenkameradin ist mit einem Nordafrikaner "zusammen", der nun das Mädchen auffordert, es solle Kopftuch tragen. Außerdem sehe er es nicht ein Deutsch zu lernen, er könne ja Englisch.
Wie soll die Reaktion der Betroffenen in solchen Fällen aussehen? Mitgefühl für die Armut der eintreffenden Asylbewerber? Verständnis für deren kulturellen Hintergrund? Vertrauen darauf, dass ein Integrationskurs die Menschen in ihrer inneren Haltung grundlegend verändert? Oder schuldbewusstes Innehalten, dass die Industriestaaten für die Migrationswellen verantwortlich sind, Konzerne auf deren Wirtschaftspolitik noch nie ein kleiner Wähler Einfluss hatte?
Ich fürchte, die Probleme, die da auf uns zurollen sind nicht zu lösen uns schon gar nicht kurzfristig.
Selbstverständlich gibt es auch andere Erfahrungen mit Migranten, neutrale bis nette, aber auch sie lösen nicht das Gesamtproblem der kulturellen Unterschiede und der Überbevölkerung in den armen Ländern.
Ich bin leider auch pessimistisch, was die Hilfe vor Ort angeht. Afrikanische Diktatoren, die die Schürfrechte an Edelsteinmienen zur persönlichen Bereicherung verschachern, während die eigene Bevölkerung in Armut, lebt, sind keine vertrauenswürdigen oder gar würdigen Verhandlungspartner in Sachen Entwicklungshilfe. Wo soll man da ansetzen? Mit wem kann man überhaupt reden, wenn die Machthaber kein Interesse am Wohl ihres Volkes haben? Die Einen sind reich an Bodenschätzen, aber dem Land nützt es nichts, die anderen leiden unter Dürre, aber die zu beenden steht auch wieder in keines Menschen Macht.
Besorgniserregend sind auch die Waffenexporte. Wenn man sich das mal ansieht, die Länder, in die die Waffen geliefert werden und dann den ganzen Terror drumherum ... da fällt einem nicht wirklich etwas Positives mehr ein.

Mich würden Lösungsansätze wirklich interessieren. Vor allem solche, die auch umsetzbar sind, welche, die von Europa bzw. von außen aus angegangen werden können. Geburtenkontrolle gehört sicher nicht dazu und nur ein Kind ist für das Kind nicht schön. Zwei wäre akzeptabel.
Elem. Luft hat folgendes geschrieben:
Mich würden Lösungsansätze wirklich interessieren. Vor allem solche, die auch umsetzbar sind, welche, die von Europa bzw. von außen aus angegangen werden können...


Danke für diese Eingabe. Deine Sicht der Dinge ist von realistischer Natur.

Es wären wahrhaft viele Dinge zu beachten. Ihre Anzahl ist aber endlich

Ganz grob sehe ich eine Möglichkeit so:

Ganz real müssen wir zunächst erkennen wer aus den Situationen wie sie heute sind profitiert. Dann können wir versuchen Alternativen für ihren Profit auf zu tun um nicht gegen sie arbeiten zu müssen welches schlicht das Unterfangen im Keime ersticken würde. Wir haben jede Menge NGO's mit speziellen Kenntnissen, x Ideen und Technologiewissen. Sie arbeiten unermüdlich und sind finanziell häufig sehr schlecht ausgestattet. Dafür besitzen sie Phantasie und Sachkenntnis aus all den Regionen.


Dann könnte man sich frei öffentlich Gedanken um eine Form Lösungssystem also ein gesellschaftspolitisches Organisationssystem machen und dies als Beispiel zur Diskussion stellen. Die Kriterien und Ansprüche (Auflösung der Problemfelder) daran sollten vor der Erarbeitung des Beispieles festgehalten sein. Es ließe sich sehr gut einrichten (wenn man sich Gedanken zur menschlichen Verhaltensbiologie macht und diese einbezieht) das es erkennbar funktioniert und damit berechenbar wird. Konspirationsresistent und Berechenbar in Form der Werte welche wir {das Bürgertum, frei öffentlich} neu definiert haben.
Lassen sich die Vorteile eines Lösungssystems im Vorfeld berechnen/erkennen so vermag der resultierende Rückhalt im Volke zu einer Einführung des neu überdachten gesellschaftspolitischen Organisationssystems führen. Ein derartiges wird vorhersehbar von den Menschen anderer Staaten genau beobachtet wie erkannt sein und die Menschen arbeiten anhand des bereits funktionierenden Beispiels auf ein der ihrigen Region angepasstes Organisationssystem hin. Die damit verbundene Einheit kann den NGO's und Staaten eine endlich potente Plattform bieten, sie frei öffentlich zusammenführen und ihnen die Instrumente in die Hand geben können welche diese seit Jahrzehnten fordern.

Jede konstruktive Frage kann beantwortet sein/werden. Ich bitte darum
_________________
Geheimnis der Alterung: - ஜ ♥ ஜ http://Genetik.bio ღ ஜ ღ -
Foto Avatar detailreich http://sonnensystem.org/assets/imag.....hemasseverteilung1245.jpg
impressum hat folgendes geschrieben:
[ Wir haben jede Menge NGO's mit speziellen Kenntnissen, x Ideen und Technologiewissen. Sie arbeiten unermüdlich und sind finanziell häufig sehr schlecht ausgestattet. Dafür besitzen sie Phantasie und Sachkenntnis aus all den Regionen.



Hast du da eine bestimmte im Hinterkopf?

Zitat:

Dann könnte man sich frei öffentlich Gedanken um eine Form Lösungssystem also ein gesellschaftspolitisches Organisationssystem machen und dies als Beispiel zur Diskussion stellen. Die Kriterien und Ansprüche (Auflösung der Problemfelder) daran sollten vor der Erarbeitung des Beispieles festgehalten sein. Es ließe sich sehr gut einrichten (wenn man sich Gedanken zur menschlichen Verhaltensbiologie macht und diese einbezieht) das es erkennbar funktioniert und damit berechenbar wird. Konspirationsresistent und Berechenbar in Form der Werte welche wir {das Bürgertum, frei öffentlich} neu definiert haben.
Lassen sich die Vorteile eines Lösungssystems im Vorfeld


Frei und öffentlich Gedanken machen, kann man sich ja schon eine ganze Weile. Wenn es D I E Lösung gäbe, die alle Menschen mitnimmt, dann hätten wir sie vermutlich schon umgesetzt.
Es ist einfach so, dass es immer unterschiedliche Interessen und Interessenvertreter geben wird. Gesellschaftspolitische Gerechtigkeit ist etwas, was jeder anders definiert und deshalb gibt es auch keine einheitlichen Wertevorstellungen "die die Bürger frei und öffentlich neu definieren" könnten. Ich glaube, es ist ein Trugschluss zu denken, dass eine breite Masse dasselbe denkt und das man dies nur formulieren müsse. Deshalb war Politik schon immer ein Minenfeld und mit neu hinzukommenden Ethnien und traditionsverhafteten Menschen wird es noch schwieriger.
Man könnte natürlich sehen, welche Dinge einer Gesellschaft gut tun und welche nicht. Dann könnte man bestimmen, wie die Leute zu leben haben und wie nicht. Das ist es aber was ich meine mit der Frage: Was ist Demokratie und wo hört Demokratie demokratisch auf? Und was unterscheidet eine Ideologie dann von einer Religionsgemeinschaft mit ihren Reglementierungen? Unter welchen Umständen wäre es vertretbar, dem Volk gegen seine Bedürfnisse etwas vorzuschreiben ? Haben wir nicht eigentlich schon Gesetze die genau das abwägen und regeln?

Die nächste Frage ist: Warum funktioniert das aber dann nicht? Wozu ein Grundgesetz, wenn gar nicht mehr überschaubar ist, wer sich daran hält und wer nicht, bzw. man denen nicht beikommen kann, die sich dagegen stellen?

Was verstehst du unter "Konspirationsresistent und berechenbar in der Form der Werte"?
Was in dieser Welt, außer Raum und Zeit, ist schon berechenbar? Der Mensch am allerwenigsten, da helfen auch Kenntnisse in der Verhaltensbiologie nicht. Am schönsten sieht man das, wenn du Aussagen von Politikern von heute mit denen vor ein paar Jahren vergleichst. Da wird so manches Mal das glatte Gegenteil gesagt.

Es gibt kein Sicherheit und in Anbetracht der Krisenherde auf dieser Erde und den globalen Vernetzungen wird die Sicherheit auch immer brüchiger.
Ich sehe da wirklich etwas schwarz, denn eine globale Lösung würde einen globalen Konsens voraussetzen und den haben wir ja schon in unserem kleinen Land kaum. Aber es ist schön, wenn jemand überhaupt Ideen hat. Lass doch mal ein paar deiner Vorstellungen hören. Wie stellst du dir die Zukunft Europas, des Nahen Ostens und Afrikas vor?
_________________
Locker bleiben, Maß halten (frei nach Aristoteles)
Vielen Dank für Deine Eingebung

Nein, die NGO's können wir uns aber zusammen ansehen. Eine Beispielauswahl lässt sich treffen und weiter ausfeilen je nach dem die Ressourcen und Potenziale (Kenner der NGO-Szene) dieser Idee im Laufe der Zeit wachsen.

>Die Voraussetzungen zum Gelingen zu etwas müssen nicht von Anfang an vorhanden sein. Die Möglichkeiten wachsen mit einer Bewegung und somit auch die jeweiligen Voraussetzungen zu etwas.

Die Lösungsform, also in welcher Form Lösungen geschaffen werden, können wir uns erarbeiten. Viele Unternehmungen machen uns dies über Gruppenintelligenz bereits vor. Die Lösungsform selbst wäre von unpolitischer Natur, von politischer Art und Weise wäre jedoch ihre Rechtstaatliche Einführung. Es muss zum Frieden hin bei weitem nicht ein jeder das gleiche denken, wozu auch? Einstein sagte einmal das dass größte Dilemma der Menschheit das Unwissen sei. Natürlich haben wir es mit unterschiedlichen Menschen zu tun, aber unsere Gemeinsamkeiten überwiegen. Die Gemeinsamkeiten sind zwar in der Minderheit jedoch handelt es sich um die wesendlichen Dinge. Diese wiegen ein vielfaches. Wäre das etwa nicht allgemeinverständlich zu vermitteln?

Lass Dich nicht vom Terror verrückt machen. Die Gemeinsamkeiten sind auch jene welche uns zusammen friedlich leben lassen können. Neben dem kann ein jeder seinen eigenen Raum mit dem erfüllen welches er (die Gemeinschaften) für richtig halten, niemand bekommt gesagt das er so oder so zu leben habe wenn er im Gegenzug bereit ist das andere zu akzeptieren. Hierfür lassen sich vorhandene neuartige Konzepte von autonomen (Energie, Wasser, Ernährung) modernen Siedlungen schaffen. Das Geld ist nicht das Problem.

Ein Grundgesetz für alle kann dann funktionieren wenn es von den Menschen gemeinsam definiert wurde. Es sind die Gebote als Grundwerte wie Freiheit und Frieden nach welchen sein Lösungssystem sich als Maßgabe sodann auszurichten hat. Das Grundgesetz einer Region muss gar nicht sehr umgangreich sein, es hebt die Gemeinsamkeiten hervor, es ermöglicht die Unterschiedlichkeiten.

Konspirationsresistenz: Du startest eine Bewegung für Bio-Birnen und zum Schluss hast Du mit der Bewegung KFZ Teile gemacht. Damit das nicht geschieht ist die Bewegung Konspirationsresistent kreiert. Sie kann ihr Ziel nicht aus den Augen verlieren.

Menschen sind unter bestimmten Umständen tatsächlich sehr gut berechenbar. Dies bedeutet dass man diese Umstände erschaffen muss unter welchen deratiges zutrifft. In Gruppen bestimmter Form fällt das besonders auf. Aber auch alleine ist der Mensch sehr berechenbar: Ein Trickkünstler nutzt die überraschende Berechenbarkeit des Menschen virtuos aus. Zum weiteren ist es die Auswahl: 50% Frauenanteil, nie darunter. Gewisse Kriterien und Form der Auswahl der Menschen welche für das Lösungswesen nominiert, öffentlich vorgestellt und erwählt werden ist ebenso ein Faktor für Berechenbarkeit. Einige weitere Sicherungsinstrumente in der Hand des Volkes sind ebenso möglich. Sie entfalten die so genante Vorauswirkung: Geht man ins Kino zum Ottospielfilm und stellt sich Otto mit seiner Grimasse auf dem Poster vor so ist die Heiterkeit bei vielen Menschen schon vor dem Film programmiert/angelegt. Das funktioniert mit vielerlei Themen.

Alles ist möglich, Element Luft. Man braucht nur mal etwas darüber nachzudenken. Um globalen Konsens zu erreichen, zumindest was die Gemeinsamkeiten betrifft, müssen wir erstmal vormachen wie Konsens geht. Was meinst Du?
_________________
Geheimnis der Alterung: - ஜ ♥ ஜ http://Genetik.bio ღ ஜ ღ -
Foto Avatar detailreich http://sonnensystem.org/assets/imag.....hemasseverteilung1245.jpg
ziraki hat folgendes geschrieben:
am 26.02.17, 13:29 [...]

Bildung sollte nach einem frei öffentlichen Diskurs völlig neu definiert und geregelt werden

Ob Schuld von Schulden kommt? Es heißt ja auch das jeder für seine Taten bezahlen müsse denn dies sei dann Gerechtigkeit, so wie das Gericht auch daher rührt. So wird "schuld" vermeidlich verrechenbar gemacht. Ein Unding. Wenn es eine Schuld gibt so sind es wir alle welche diese hervorrufen. Vor allem dort wo alle Möglichkeiten gegeben sind und all die neuen Informationen welches man sich aneignen könnte um neue Perspektiven zu erkennen. Religion ist derweil zum Betäubungsmittel mutiert.
ziraki hat folgendes geschrieben:
Deine Frage zu meinen persönlichen Reaktionen, halte ich für nicht relevant. Einzelne Entscheidungen spielen eine eher untergeordnete Rolle im Gesamtbild.

Das Gesamtbild ergibt sich aus den Einzelnen. Mache es Sinn zu sagen: Ich benötige die gelbe Tonne nicht weil eine Tonne so gering sei? Selbst einzelne Entscheidungen sind es welche direkte Änderung vermögen. Wäre das denn zu weit hergeholt?
[quote="Pjotr Kala"
Es hat niemand gestört, Migrationsbewegungen auszulösen, als es Arbeitskräftemangel gab (Polen früher in den Bergbau, Italiener und Spanier später in die Fabriken. Da war Deutschland dann nicht überbevölkert.
Pjotr Kala[/quote]

Hallo,
richtig, um 1900 auf doppelte Fläche ungefähr 60 Mio Einwohner, da war noch Platz, schaut mal von eurer (West)BRD Luftbilder und Stadtpläne von 1900 und 2010 an, dann siehtbman deutlich den Unterschied in Besiedlungsdichte..

Und was hat es mit "Blut und Boden" zu tun sich Gedanken zu machen wie Ernährung sicherstellbar ist ohne Import von Getreide, Futtermittlen und Erdöl?

Die Alternavie ist doch wir sind die Reichen und kaufen den Armen der Welt alles weg..., siehe Landgrabbing!
impressum hat folgendes geschrieben:

Bildung sollte nach einem frei öffentlichen Diskurs völlig neu definiert und geregelt werden

Mir ist nicht klar, welche Definition von Bildung du ablehnst.
Und was hat das jetzt mit dem Empfinden zu tun, dass Zugang zu Bildung günstiger ist, als mangelnder Zugang?

Ansonsten kann ich auch nicht viel mit deiner Antwort anfangen.
Ich habe doch schon eingeräumt, dass Schuld evtl. nicht der geeignete Begriff ist. Ich hatte ihn in meiner Antwort übernommen aus Weinbergs Beitrag.

Ersetze ihn durch Pflicht, Verantwortung..., was immer du sinnvoll empfindest.
Aber in einer Antwort zu argumentieren, dass (was auch immer) nur kollektiv zu sehen ist, um dann anzufügen:
Zitat:
Das Gesamtbild ergibt sich aus den Einzelnen. Mache es Sinn zu sagen: Ich benötige die gelbe Tonne nicht weil eine Tonne so gering sei? Selbst einzelne Entscheidungen sind es welche direkte Änderung vermögen. Wäre das denn zu weit hergeholt?
und damit individuelle Pflicht, Verantwortung..., was auch immer zu betonen, führt schon zu der Frage, was willst du jetzt eigentlich sagen?
Es ist nicht das erste Mal, dass eine kultur, eine Weltordnung oder eine Weltzeit zugrunde geht und etwas Neues, Unvorhergesehenes, Unvorhersehbares entsteht. Dass dies friedlich und in allseitigem Wohlgefallen vor sich geht, ist zwar ein verständlicher frommer Wunsch, angesichts historischer und archäologischer Erkenntnisse aber unrealistisch.
Elem. Luft hat folgendes geschrieben:

Im Augenblick könnte jede demokratische Wahl letztendlich dazu führen, die Freiheit abzuschaffen. Wähle ich liberal, gebe ich Menschen den Raum, mir meine Freiheit, wie ich sie kenne, zu nehmen. Wähle ich nicht liberal, gebe ich Menschen den Raum, die Wahlmöglichkeiten für die nächste Wahl einzuschränken oder gar - wie in der Türkei - abzuschaffen.

Stimmt! Die irdische Freiheit steht immer irgendwie auf wackeligen Beinen im übertragenen Sinn.
_________________
Jedes Schicksal ist angemessen, individuell zugeschnitten, denn nichts, was Gott tut, ist sinnlos!