Paulus, kein Knecht Jesu


Elem.Luft hat folgendes geschrieben:
Aber die Vernunft ist doch entscheidend. Blind glauben ist gefährlich und wie möchtest du echte von falscher Offenbarung unterscheiden, wenn du nicht selber ein Erlebnis hast?


Finde ich nicht; meinst Du, jeder wartet auf ein eigenes Erlebnis, um sich die Religion auszusuchen?
Ich hatte zwar in der Tat einige außergewöhnliche Erlebnisse, seitdem glaube ich, dass bei Gott alles möglich ist. Aber zur wahren Religion haben sie mir nicht verholfen.
Unsere Vernunft ist außerdem begrenzt. Wie kann ich damit die Wahrheit Gottes beurteilen? Es geschieht so viel, das zuerst fürchterlich zu sein scheint, uns aber dann doch in die Freude führt.
Die ultimative Wahrheit kann ich sowieso nie erkennen, da kann ich nur nach bestem Wissen und Gewissen entscheiden.
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Burkl schreibt:
Zitat:
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
gggg, wer hat denn von der Moral an der Schwelle zum Schlafzimmer geschrieben?
Pjotr Kala

Minou hat der Kirche vorgeworfen, sich mit "unbiblischen Geboten" in das Schlafzimmer einzumischen. Mehr als die letzten zwei Posts solltest du vor dem Vorpreschen schon lesen.


Habe ich! Daß sie recht hat beweisen ja immer wieder deine Versuche, Sexualität auf das zu beschränken, was die kath. Kirche für richtig hält, auch wenn sie durch wissenschaftliche Fakten in Teilen längst widerlegt worden ist.

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Ich finde, man sollte halt unterscheiden zwischen nabensächlichen und wesentlichen Bestandteilen des Glaubenslebens. Nebensächlich finde ich zum Beispiel die römisch-katholische Eucharistie. Es ist keineswegs abzuwerten, wenn es manche Menschen erbaut. Aber es mag Andere geben, die es vielleicht einfach als "trockene Schuhsohle" und kaum als mehr erleben, obwohl diese Personen trotzdem grundlegend im Glauben bemüht sein und im Heiligen Geist wandeln können. Wesentlich, also verbindlich im christlichen Glauben, ist letztendlich nur das Doppelgebot der Liebe, denn Jesus von Nazareth hat laut Bibel ausdrücklich gesagt: "Das ist das Gesetz und die Propheten."
Peter.Trim hat folgendes geschrieben:
Wesentlich, also verbindlich im christlichen Glauben, ist letztendlich nur das Doppelgebot der Liebe, denn Jesus von Nazareth hat laut Bibel ausdrücklich gesagt: "Das ist das Gesetz und die Propheten."

Also die Liebe und ob wir wirklich in ihr sind, das ist das Entscheidende - ja. Und uns dazu zu ernähren und stärken sind die beiden Tische da, die es in der Kirche gibt: Der Tisch des Wortes. Und der Tisch des Brotes, für den wir Katholiken besonders dankbar sind. Aber keine Frage - alles religiöse Streben dreht sich darum, die wahre Liebe zu erkennen und in ihr zu leben. Und was die Trockenheit beim Empfang der Eucharistie anbelangt - der heilige Josefmaria hat uns den Rat gegeben den Herrn jedesmal so zu empfangen als ob wir ihn nur ein einziges Mal empfangen könnten. Diese Vorstellung kann denke ich helfen, bewusster und liebevoller zu kommunizieren,

"Am Abend unseres Lebens werden wir nach der Liebe gerichtet werden."

Johannes vom Kreuz, spanischer Mystiker, Karmeliterpater und Kirchenvater
Was mir eigentlich nicht klar ist, warum in der römisch-katholischen Kirche beim "Abendmahl" von der Gemeinde kein Wein getrunken wird. Den trinkt der Priester allein.
Peter.Trim hat folgendes geschrieben:
Was mir eigentlich nicht klar ist, warum in der römisch-katholischen Kirche beim "Abendmahl" von der Gemeinde kein Wein getrunken wird. Den trinkt der Priester allein.


Burkl hat mir das erklärt, aber es stört mich trotzdem noch.
Vielleicht kann er es hier ja nochmals posten?
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Der Bericht noch einmal mit Ergänzungen.
Ich glaube nicht, dass der Auftraggeber von Paulus Jesus gewesen ist. Paulus sagt selbst, der Satan könne sich als Engel des Lichts verkleiden. Da haben wir es. Der hat ihn geblendet, der war sein Knecht, er hielt ihn an der Stange und hat ihn auch gezwickt und gelenkt' Viele sagen, dass alle religiösen Kirchen und Sekten ein Ableger vom Satan sei. Im Vatikan pfeifen es die Spatzen vom Dach. Wie kann man den auf so was kommen? Das große Sektenwirrwarr sind ganz faule Früchte, daran sollt ihr sie erkennen. Und der angebliche Gott Jahwe sagt es ja selbst, dass er der Schaitan sei:
Gott redete mit Mose und sprach zu ihm:“ Ich bin Jahwe. Ich bin da. Ich bin Abraham, Isaak und Jakob als El-Schaddai (Gott, der Allmächtige) erschienen, aber unter meinem Namen Jahwe habe ich mich ihnen nicht zu erkennen gegeben.“ (2. Mose 6.2-3) „ Ich bin Gott, der El Schaddai.“ (1.Mose 17.1)
(Dabhar -Übersetzung aus den hebräischen.)
Dieser Vers wird in der deutschen Bibelübersetzung mit „der Allmächtige“ oder „der Herr“ falsch wiedergegeben.(Luther)
Also, wen man es sagen darf, beten die Christen den Satan an?
Jetzt wieder zu Paulus:
„2Pe 2:12.Aber sie sind wie die unvernünftigen Tiere, die von Natur dazu geboren sind, dass sie gefangen und geschlachtet werden; sie lästern das, wovon sie nichts verstehen, und werden auch in ihrem verdorbenen Wesen umkommen.“ (siehe auch den Talmud)
Dass Paulus dermaßen über die Kreter wettern kann, anstatt ihnen das Heil in Christo zu bringen, schlägt dem Fass den Boden aus. War Paulus vielleicht doch ein bisschen verrückt, er war ja ein ehemaliger Massenmörder, der römische Statthalter Festus sagte einmal zu ihm:
“Paulus, du bist von Sinnen! Das große Wissen macht dich wahnsinnig.“ Apg 26:24.
In 2 Kor.12,7. spricht Paulus von einem „Stachel im Fleisch“ und „Engel Satans, der mich mit Fäusten schlagen muss, damit ich mich nicht überhebe“ er hat ihn also vor seinen Karren gespannt.
Da sagt er ja selber, dass etwas mit ihm nicht ganz in Ordnung sei. (er war eine Frühgeburt, vermutlich litt er unter Epilepsie.
Die herkömmlichen Bibelgläubigen, die z. B. in der Schweiz in 250 registrierte Sekten zerspalten sind. Weltweit sind es über 1000, in Amerika werden jedes Jahr dutzende von neuen Sekten gegründet.
In einem Punkt sind sie sich aber alle einig: Jede Kirche, Sekte behauptet oder denkt, dass sie das richtige Salz in der Tasche hätte, und das in den anderen ein falscher Geist steckt.
Albi 2000 hat folgendes geschrieben:
Das große Sektenwirrwarr sind ganz faule Früchte, daran sollt ihr sie erkennen. Und der angebliche Gott Jahwe sagt es ja selbst, dass er der Schaitan sei

Jesus sagt aber auch - "Wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund." (Mt 12,34)
ziraki hat folgendes geschrieben:
Wie sollte ein persönliches Erlebnis überzeugen?
Bei vielen Berichten, zB Ufo-Entführung, zweifle ich ja nicht das Erlebnis der Berichtenden an, sondern die daraus gezogenen Schlussfolgerungen.
Folglich muss ich doch mit meinen eigenen Erlebnissen genau so kritisch umgehen.


Ja sicher. Kritischer Umgang ist sehr wichtig.
Durch die ganze Menschheits- und Weltgeschichte hindurch gibt es Erfahrungsberichte, die in religiöse Ansichten eingebunden sind und sie alle decken sich. Die immer wiederkehrende Aussage ist, dass es um Liebe geht, dass es ein Leben nach dem Tod gibt und dass es ein Gericht gibt.
Hat jemand selber eine solche Erfahrung gemacht, wird es ihm leicht fallen, danach zu leben. Der Alltag fordert uns jeden Tag heraus und oft ist es einfach zu schwer, "Liebe zu leben". Hat man aber das Licht gesehen, die Rückschau erlebt, verändert dies allen Berichten nach die gesamte Lebenseinstellung.
Aber selig die, die nicht gesehen haben und trotzem glauben .....
Was Ufos angeht: Da halte ich es mit dir. Ich nehme den Betroffenen ihre Erfahrung ab, aber ich würde mich hüten, diese Erfahrung zu bewerten.
Allerdings sind Ufo-Berichte nicht ausschlaggebend für mein Glaubensleben. Mein Weltbild wird nicht davon berührt ob es Außerirdische gibt oder nicht. Vielleicht wäre mein Sicherheitsempfinden gefährdet ....
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Locker bleiben, Maß halten (frei nach Aristoteles)
Minou hat folgendes geschrieben:
Elem.Luft hat folgendes geschrieben:
Aber die Vernunft ist doch entscheidend. Blind glauben ist gefährlich und wie möchtest du echte von falscher Offenbarung unterscheiden, wenn du nicht selber ein Erlebnis hast?


Finde ich nicht; meinst Du, jeder wartet auf ein eigenes Erlebnis, um sich die Religion auszusuchen?
Ich hatte zwar in der Tat einige außergewöhnliche Erlebnisse, seitdem glaube ich, dass bei Gott alles möglich ist. Aber zur wahren Religion haben sie mir nicht verholfen.
Unsere Vernunft ist außerdem begrenzt. Wie kann ich damit die Wahrheit Gottes beurteilen? Es geschieht so viel, das zuerst fürchterlich zu sein scheint, uns aber dann doch in die Freude führt.
Die ultimative Wahrheit kann ich sowieso nie erkennen, da kann ich nur nach bestem Wissen und Gewissen entscheiden.


Die wahre Religion ist die der Liebe. Ich muss mir da nichts aussuchen.
Wie oben geschrieben, halte ich ein "Erlebnis" für sehr hilfreich, auch wenn sich mir die letzte Wahrheit nie erschließen kann. Nur weil der Verstand begrenzt ist, kann ich schließlich nicht einfach etwas glauben, was mir unvernünftig erscheint. Dann würde ich ja den mir von Gott gegebenen Verstand ungenutzt lassen. Wenn wir nur bei all diesen katholischen Dogmen bleiben, wird das schon deutlich.
Wenn jemand von mir verlangt etwas zu glauben, was gegen jede Vernunft ist, weil ich andernfalls zu Hölle gehe, dann sieht das doch sehr nach Manipulation aus und nicht nach Liebe. Was Gott möchte, das ich glaube, das wird er mir eröffnen. Ansonsten ist es nicht wichtig und nicht das Eigentliche, was er von mir will
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Locker bleiben, Maß halten (frei nach Aristoteles)