Diverse religiöse Ansichten zu diversen Lebensthemen


Demetrius hat folgendes geschrieben:

Dann will ich Dir noch ein Fehler zeigen: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
Auch diese Aussage ist falsch übersetzt!
Sie muß lauten: „Du sollst Deinen Nächsten lieben ALS Dein Selbst“.
Denn DICH Selbst, betrifft die Person. DEIN Selbst betrifft Deine Seele!
Denn im Selbst ist alles was lebt EINS. Das dICH (die Person) kann nie eins mit allem werden.


Die Übersetzung des Gebotes: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" halte ich für richtig. In dieser Welt sollen wir nicht die Person von der Seele getrennt sehen, sondern es geht zunächst um die Liebe zur Person.
Diese Liebe kann und soll sich jedoch entwickeln und über die Liebe zur Person wachsen bis hin zur Liebe der Seele.

Dies wird geschehen, wenn wir das vorausgehende Gebot jenes Doppelgebotes der Liebe beachten:
"Er (Jesus) antwortete ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken. Das ist das wichtigste und erste Gebot. (Matth. 22, 37 u.38 )

Der Weg zur vollkommenen Liebe der Seele führt im Christentum über die Gottesliebe. Wer in Liebe mit Gott eins ist, erreicht in der Liebe zu den Menschen (sich selbst und den anderen) jene Reife die keine Gebote mehr braucht.

Wenn sich durch die vollkommene Gottesliebe die ursprüngliche Liebe zu Menschen in reine Seelenliebe wandelt, gibt es keinen Tod mehr, auch wenn die Person stirbt.
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OM LOKAH SAMASTHA SUKHINO BHAVANTHU
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
Burkl hat folgendes geschrieben:
Peter.Trim hat folgendes geschrieben:
Elem. Luft hat folgendes geschrieben:
Hallo Burkl,
Jesus ist für mich Lehrer und Vermittler dessen wie Gott ist.
Wenn ich Vermittler ablehne, meine ich Priester etc., die sich zwischen Gott und mich drängen und meine persönliche Beziehung negieren, indem sie behaupten, ich bräuchte sie.

Da bin ich ganz bei dir!

Also ist doch die Vermittlung durch jemanden zwischen Gott und Mensch erforderlich und wir können uns das auch eurer Meinung scheinbar nicht mit Gott "alleine ausmachen".

Nichts anderes ist das Priestertum. Es vermittelt durch die Sakramente Jesus Christus, der im Priester real gegenwärtig wird. Gott will eben einerseits, dass die Botschaft von Mensch zu Mensch weitergegeben wird und andererseits aber auch durch Menschen besonders gegenwärtig bleiben. Ein sehr menschlicher Gott, der sich sehr konkret mitteilt und nicht fern ist.


Diese Auffassung ist leider ein Verquerung biblischer Aussagen.
Ich brauche niemanden als Vermittler zwischen Gott und mir. Jesus hat sich so verhalten, wie Gott es tut, daher sagte er: Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wenn Jesus also Sünden vergibt, tut er es, um zu zeigen, wie Gott ist.
Wenn ich etwas mit Gott auszumachen habe, brauche ich keinen Priester, ich wende mich direkt an Gott.
Darüber hinaus hat Jesus mit dem Einmischen von Priestern Schluss gemacht und aufgeräumt. Symbolisch gibt die Bibel das im Kreuzigungsbericht wieder, in dem es heißt, der Vorhang im Tempel sei mit dem Tod Christi zerrissen. Da gibt es keine Schranke zwischen Gott und Menschen mehr, die durch einen Priester geöffnet werden müsste oder geschlossen werden könnte.
Ich denke, die katholische Lehre von der Notwendigkeit von Vermittlern ist hoch manipulativ. Wenn jemand Vermittler nötig hat, um sich Gott nahe zu fühlen, dann ist er im Glauben noch weit entfernt von dem, was Gott ist.
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Locker bleiben, Maß halten (frei nach Aristoteles)
Elem. Luft hat folgendes geschrieben:
Wenn ich etwas mit Gott auszumachen habe, brauche ich keinen Priester, ich wende mich direkt an Gott.

Warum bist du dann nicht Moslem? Die brauchen Jesus oder sonst einen Propheten überhaupt nicht für die Gottesbeziehung, sondern nur weil sie einen Text übermitteln und gewisse Vorbildfunktion haben.
Burkl hat folgendes geschrieben:
Elem. Luft hat folgendes geschrieben:
Wenn ich etwas mit Gott auszumachen habe, brauche ich keinen Priester, ich wende mich direkt an Gott.

Warum bist du dann nicht Moslem? Die brauchen Jesus oder sonst einen Propheten überhaupt nicht für die Gottesbeziehung, sondern nur weil sie einen Text übermitteln und gewisse Vorbildfunktion haben.


Weil Jesus mich liebt und ich ihn
Weil Jesus den Weg ins ewige Leben gezeigt hat
Weil Jesus die Liebe gelehrt hat, die Frauengleichberechtigung und die Heilung von Krankheiten
Weil Jesus in vielen Symbolen und Gleichnissen das Gottesbild gelehrt hat, was ich für das nachvollziehbarste halte, den Panentheismus, auch wenn du das nicht sehen kannst.
Jesus war ein großer Schamane

.... und jetzt atme bitte erst einmal tief durch, bevor du mich mit beißender Polemik provozierst.
Muslima ..... Gott schenk' mir Sanftmut ! .... und Burkls Kindern einen Hund

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Locker bleiben, Maß halten (frei nach Aristoteles)
Da kann ich leider nicht ganz folgen, Element Luft. Der Phanteismus braucht keinen Jesus. Im Phanteismus ist kein Mittlerdienst Jesu notwendig, denn es ist ja eh Gott in jedem Baum und jeder Blume. Errinnert mich an John Harvey Kellogg, dem Erfinder der Kornflakes. Der vertrat auch solche Ideen und löste in seiner Gemeinde damals eine verheerende Glaubenskrise aus.

Gottes Lebensgeist ist in allem Lebendigen ja, aber sein heiliger Geist, das ist noch mal was anderes, den kriegt nicht jeder hinterhergeworfen. Den kriegt nur, wer den Sohn des lebendigen Gottes hat, denn er kommt über diesen zu uns. Nicht um Schamanismus zu betreiben und nicht in erster linie um Zeichen, Wunder und zungenrede zu geben, sondern um die Welt von Sünde zu überführen, Raum zur Buße und umkehr zu geben....unbequeme Sachen, die nicht jeder will. Jesus von Nazareth war sicher kein Schamane. Aber es sind heute viele Christusse unterwegs. so kennst du halt einen, der Schamane war. Aber ist dieser auch das lebendige Wort Gottes, der Engel des HERRN, das Wort, das Fleisch wurde und als Lamm Gottes am Kreuz starb und am dritten Tag auferstand und nun der einzige Mittler zwischen Gott und den Menschen steht? Daran musst du deinen Schamanen auf Echtheit prüfen. Wer den Vater und den Sohn nicht hat......hat was anderes
Elem. Luft hat folgendes geschrieben:
Weil Jesus mich liebt und ich ihn
Weil Jesus den Weg ins ewige Leben gezeigt hat
Weil Jesus die Liebe gelehrt hat, die Frauengleichberechtigung und die Heilung von Krankheiten
Weil Jesus in vielen Symbolen und Gleichnissen das Gottesbild gelehrt hat, was ich für das nachvollziehbarste halte,

Dasselbe würde eine Muslima auch sagen können.

Zitat:

.... und jetzt atme bitte erst einmal tief durch, bevor du mich mit beißender Polemik provozierst

Ich meine das durchaus ernst mit dem islamischen Glauben. Das ist die Position, die du Jesus gegenüber einnimmst.
Burkl hat folgendes geschrieben:
Ich meine das durchaus ernst mit dem islamischen Glauben. Das ist die Position, die du Jesus gegenüber einnimmst.


Das sehe ich aber nicht so, da ist schon ein Unterschied zur islamischen Lehre festzustellen.
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Minou hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:
Ich meine das durchaus ernst mit dem islamischen Glauben. Das ist die Position, die du Jesus gegenüber einnimmst.


Das sehe ich aber nicht so, da ist schon ein Unterschied zur islamischen Lehre festzustellen.

Und welcher?
Burkl hat folgendes geschrieben:
Und welcher?


Ja, erstens spricht sie von Jesus, nicht von Mohammed.

Zweitens sehe ich das
Zitat:
Weil Jesus die Liebe gelehrt hat, die Frauengleichberechtigung und die Heilung von Krankheiten

nicht so im Islam. Liebe hat Mohammad zwar auch gelehrt, aber die beiden anderen Punkte sind mir im Islam so nicht bekannt.

Drittens sagt sie hier
Zitat:
Weil Jesus in vielen Symbolen und Gleichnissen das Gottesbild gelehrt hat, was ich für das nachvollziehbarste halte,


deutlich, dass das Gottesbild Jesu für sie maßgebend ist.
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Minou hat folgendes geschrieben:
dass das Gottesbild Jesu für sie maßgebend ist.

Eben - Elem.Luft tritt auf Basis eines geoffenbarten Gottesbildes persönlich und ohne Mittlerschaft direkt mit Gott in Beziehung. Das ist im Grunde der islamische Zugang.

Das Christentum ist demgegenüber die Religion der mystischen Vereinigung mit Jesus Christus, um in das innergöttliche Liebesgeschehen einzutreten und so selbst göttlich zu werden.