Methode, die alle Menschen im Jetzt ans Ziel bringt


Manche Befürworter des Yoga behaupten, sie würden nichts Böses darin sehen, es zu praktizieren, da sie die dahinterstehende Philosophie ablehnen. Das so verstandene Yoga betrachten sie nur als eine Art Trainingsreihe, die der Entspannung dient. Hierzu wurde ein indischer Yogi befragt, der mit einem Lächeln geantwortet haben soll: "Sollen sie üben. Die Chakren werden sich bei ihnen sowieso öffnen".
Die Verbreiter des Yoga stellen deutlich fest, dass Philosophie und Praxis untrennbar miteinander verbunden sind.

Gefährliches Yoga, S. 31-32
Ich weiß, dass Hatha-Yoga im Zusammenhang mit den Chakras stehen soll. Dazu muss man aber auch etwas von den Chakras wissen, was hier zu weit führen würde. Auch die Öffnung der Chakras kann man im geistigen Sinn verstehen, was ich persönlich für nichts Schlechtes halte. Ein Chakra ist ein kompliziertes Gebilde, das man in seiner Bildersprache nur verstehen kann, wenn man die indischen Religionen kennt. Es mag sein, dass manche Yoga-Lehrer die geistigen Auswirkungen von Hatha-Yoga für "automatisch" halten, ich halte dies für einen ebensolchen Irrtum wie zu glauben, dass das Absingen von Mantras ohne Kenntnisse der Mantra-Praxis irgendeine Wirkung hätte.
In meinen Augen ist es dann nur das gedanken- und folgenlose Plärren sinnloser Silben.
Und noch einmal: Yoga ist nicht gleich Yoga, es gibt viele verschiedene Richtungen der Yoga-Praxis. Und hier gilt wie bei allen anderen Sachen auch: ein qualifizierte Lehrer sollte, wie im Fitness-Studio auch, immer dabei sein. Schon alleine wegen der körperlichen Schäden, die falsches Üben hervorrufen kann.
Und wer Hatha oder eine andere Form des Yoga für gegen Gottes Gebote gerichtet hält, der soll es lassen. Es gibt genug andere körperertüchtigende Übungen, wenn es darum geht.
Und übrigens: Dies bezieht sich auch auf den Begriff "Meditation" im östlichen Sinn. Meditation ist nicht gleich Meditation. Auch da gibt es verschiedene Formen mit verschiedenen Hintergründen. Meditation gibt es auch in der Katholischen Religion, da heißt sie "Kontemplation", gerade umgekehrt wie im Osten. Beide Begriffe werden im Westen umgekehrt gebraucht wie im Osten. Erichs Meditationsform hat offenbar die Erweckung der "Kundalini" zum Ziel, was allgemein gesagt auch andere Yoga-Formen zum Ziel haben. Dabei steigt die "Kundalini", die als Schlange vorgestellt wird, vom Steißbein auf bis zum Scheitel-Chakra und darüber hinaus und "öffnet" die auf ihrem Weg liegenden Chakra. Wie gesagt, dies weiter auszuführen, würde in diesem Forum den Rahmen sprengen. Ich kann da nur auf diesbezügliche Literatur verweisen. Ich hatte Ende der 80er und anfangs der 90er Jahre einen persönlichen Lehrer, den Ehrenwerten Ranjit Ananda, bin also nicht ganz blöd in dieser HInsicht.
Liebe Brüder und Schwestern!

Yoga heißt Verbindung mit dem Göttlichen. Um Blockaden iin den Chakren zu beseitigen, wurden schon vor Tausenden von Jahren durch Patanjali Körperübungen, sogenannte asanas, speziell auf jedes einzelne Chakren abgestimmt, eingeführt. Daraus hat sich unter anderem Hata Yoga entwickelt. Es handelt sich dabei um ein Yoga, das vor allem Menschen, die extrem auf der rechten Seite sind, nicht zu empfehlen ist. Menschen, die zu sehr auf der rechten Seite sind, sind Menschen, die zuviel denken, planen, agieren, handeln und in die Zukunft ausgerichtet sind. Außerdem wird durch Hata Yoga das Ziel des Yoga, die Verbindung mit dem Göttlichen, nicht erreicht. Hata Yoga und andere Yogaarten haben natürlich auch positive Wirkungen auf Körper, Geist und Seele, aber die Verbindung mit dem Göttlichen kommt nicht zustande, nicht einmal nach lebenslanger Praxis. Das erreicht einzig und allein Sahaja Yoga, was soviel wie spontane Verbindung mit dem Göttlichen bedeutet.

Ob Jesus oder irgendjemand anderer, an den ihr glaubt, ein wahrer Guru ist, können euch alle Sahaja Yogis beantworten. Es ist allerdings besser, wenn ihr diese Erfahrung selber macht, denn dann habt ihr auch das Wissen und nicht nur den blinden Glauben an das, was in den heiligen Schriften geschrieben steht.

Viel Freude beim Erfahrung sammeln, Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Templer hat folgendes geschrieben:
Dazu muss man aber auch etwas von den Chakras wissen, was hier zu weit führen würde. Auch die Öffnung der Chakras kann man im geistigen Sinn verstehen

Kann man sicher. Da gibt es ja auch eine Schlange, die entlang irgendwelcher Chakren in den Menschen Eingang finden soll und der Mensch soll sich so selbst befreien, quasi zu Gott werden. Nicht mehr zu Gott sagen "Ich bin dein!", sondern "Ich bin du!". Auch in der Genesis kommt eine Schlange vor, die den Menschen mit dieser Lüge zu Fall bringt: "Ihr werdet sein wie Gott!" (Gen 3,5)
Das ist ein völliges Missverständnis. Die "Schlange" der Genesis ist nicht identisch mit der Kundalini. Übrigens soll die Kundalini nicht in den Menschen "eindringen", sie ist bereits in ihm, so die Vorstellung.
Das "ham so" bedeutet nicht, sich mit Gott (eigtl. brahma) gleichzusetzen, sondern sich zu verbinden. Man kann es mit christliche Mystik vergleichen.
Und noch einmal: hatha und japa (Mantras chanten) sind nur Teile des Yoga, der ein kompliziertes System von Übungen ist und, wie ich es verstehe, zum samadhi führen soll.
Wer die spirituellen und philosophischen Hintergründe nicht kennt, der macht eben nur Körperübungen oder plappert sinnlose Silben. Beides schadet nicht, im Fall des hatha kann es dem Körper sogar nützen.
Es ist wie beim Christentum auch.
Oder bringt es einem Inder etwas, wenn man ihm das Vaterunser in deutscher Sprache beibringt, das er also nicht versteht, und wenn man ihm gegenüber behauptet, wenn er das täglich oft spricht, ihm würden seine Sünden vergeben und er käme nach seinem Tod zu Gottß Wäre doch Quatsch, oder?
Und genauso verfällt auch niemand dem "Teufel" oder den "Dämonen", wenn er die "Katze" oder den "Sonnengruß" des hatha praktiziert.
Bitte beruhige dich. Ich weiß, auch die sog. "bibeltreuen" Christen verteufeln im wahrsten Sinn des Wortes Yoga und meinen hatha, aber sie spinnen, weil sie in Wirklichkeit gar keine ahnung weder vom hatha noch vom yoga haben.
(Also: Wenn man's beispielsweise am Rücken hat, kann und darf man entsprechende Yoga-Übungen machen, aber es gibt auch ersatzweise andere ebenso wirksame Gymnastik.)
Ich sehe hier was es aus Erich macht - und das macht mir Sorgen und bestätigt mein negatives Bild über Yoga und damit einhergehende Philosophien.
Burkl, ich weiß, was du meinst, aber du wirfst hier wieder etwas durcheinander. Erichs Methode hat mit dem, was wir im Westen unter Yoga, nämlich hatha yoga, verstehen, nichts zu tun. Es ist eine besondere Form der Meditation, also hier eine geistige, um nicht zu sagen Gedankenübung. Ich glaube aber trotzdem nicht, dass die Methode an sich eine Persönlichkeitsstörung erzeugt, bestenfalls eine latent vorhandene Disposition triggert. Ob das bei den uns bekannten Praktizierenden der Fall ist, kann ich nicht beurteilen, glaube es aber nicht. Aber, wie gesagt, ich weiß, was du meinst. In jedem Fall halte ich die Übungen des hatha yoga, also das ist nicht die Methode, die Erich propagiert, für völlig hermlos, wenn sie für sich genommen werden. Ich habe selbst einmal an einer Volkshochschule einen hatha yoga kurs mitgemacht und wieder aufgehört, weil es mir einfach zu langweilig war. Meine damalige Freundin hat diese Form des Yoga schon jahrelang vorher und nachher praktiziert, die hat aber nie eine Persönlichkeitsstörung gleich welcher Art entwickelt, das kann ich glaube mir beurteilen.
n Abend

Ich glaube auch nicht dass Yoga grundsätzlich irgendwelche Probleme verursacht, natürlich ist es nicht auzuschliessen dass sich die Weltsicht leicht verändert wenn man nicht nur christliche Gebete abarbeitet
Ich begrüsse das grundsätzlich.

In dieser Stelle sehe ich ein anderes Problem, und das ist der Umstand dass Erich einer vereinnahmenden Gemeinschaft in die Hände gefallen ist die zunehmend sein Wesen und seine Persönlichkeit verändert.

Das ist auch nicht grundsätzlich ein Problem, ist ja schön wen sich jemand auf so einem Wege entwickeln kann, aber in diesem Fall geht es soweit dass ich das Gefühl habe ihm ein Recapchta zum Lösen geben zu müssen damit er sich als Person identifiziert.

Die automatisch generierten Mails die ich täglich in den Spam Ordner verschiebe klingen ganz ähnlich...
Seine Gespräche drehen sich ausschliesslich darum dass wir alle Shaja Yoga machen sollen, einem selbstverwirklichten Menschen würde ich mehr als langweilige Werbung zutrauen.

Es ist auch kein Problem sich im Web über die Erlebnisse von Aussteigern dieser Organisation zu informieren, das vereinnahmende Wesen dieser Gemeinschaft konnten wir hier jahrelang life bei seiner Entwicklung verfolgen...

Gruss Grubi
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https://youtu.be/f2ROFnA4HRA
Ich sehe mich außerstande, irgendeine seine reale Persönlichkeit betreffende Aussage zu machen.
Templer hat folgendes geschrieben:
Ich sehe mich außerstande, irgendeine seine reale Persönlichkeit betreffende Aussage zu machen.

Ich habe da leider kein gutes Gefühl und glaube, dass er sehr isoliert lebt. Seine Spiritualität lässt ihn auf andere herabblicken, seine Enthaltsamkeit ist nicht tugendhaft, denn er fühlt sich dadurch "reiner" als die anderen und ihnen überlegen. Pjotr Kala hat er gestern in einem später von der Moderation gelöschten Post vorgehalten dumm und arrogant zu sein, weil nur Menschen auf die das zuträfe die Sahaja-Lehre nicht annähmen. Die Gründerin hat sich selbst als die Reinkarnation der heiligen Jungfrau Maria und für sündlos erklärt. Ich habe ein ganz übles Gefühl bei dieser Lehre...