Zur Wiedergeburt gehört automatisch das Karma!


Noch ein paar grundlegende Informationen:
Das Wissen über Karma und Wiedergeburt hat nichts mit Religion zu tun! Das sind nur Informationen, um das Leben zu verstehen. Denn, wenn man sich die aktuelle Welt ansieht, und nur die unendlich großen Unterschiede im Wohlstand der Menschen feststellt. Wird doch offensichtlich, daß es nicht nur EIN Leben geben kann!
Sonst wäre der Gott – der diese Welt geschaffen hat – äußerst UNGERECHT! Einen solchen Gott würde ich verachten!
Darum muß es Wiedergeburt und Karma geben, und da der Mensch seinen freien Willen hat, hat er diese Ungerechtigkeit SELBST verursacht (nicht Gott).
Den Grund für diese Ungerechtigkeit habe ich schon genannt, das ist das BEGEHREN.
http://www.geistigenahrung.org/ftopic72825.html

Was Religion ist, das zeigen uns die Großen des Geistes (wie auch immer genannt).
Diese Geistesgrößen, zeigen den WEG, wie sich der Mensch SELBST aus der Gefangenschaft im Körper befreien kann.
Buddha sagt selbst: „Ich zeige den Weg, der Euch aus dem Kreislauf von Geburt Tod und Wiedergeburt befreit“! (frei zitiert).
Wenn wir bei Buddha sind, so ist er der reine Logiker. In der Bibel zeigen Noah, Moses und Jesus den GLEICHEN Weg, aber hauptsächlich über Symbolik. Der Hinduismus kennt BEIDES. Sowohl den Weg (Logik) als auch die Symbolik (Tarot). Es ist aber immer der GLEICHE Weg – nur mit unterschiedlichen Worten, auf eine andere Art und anderer Symbolik.

Meine persönliche Meinung:
Im Judentum gibt es die Tora (Schrift) und den Taro (Symbolik).
In alten Zeiten wurde das höchste Wissen nicht an das unwissende Volk weiter gegeben, sondern nur an ausgewählte. Ich denke daß das Trennen von Symbolik und Schrift auch eine Sicherheit war, damit das höchste Wissen nicht an Unwissende gegeben wird.

Den Taro findet Ihr hier etwas erklärt:
http://www.demetrius-degen.de/symbolik/symbolik.htm

Grüße
© Demetrius
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Auf der Erde gibt es seit jeher den Kampf zwischen Egoismus und Selbstlosigkeit.
Die Egoisten werden reich, die Selbstlosen schaffen große Werke.
www.demetrius-degen.de
Demetrius hat folgendes geschrieben:
Hallo Minou,

in der geistigen Welt gibt es keine Weiterentwicklung, sondern nur einen SEINZUSTAND.
Die materielle Welt dient der geistigen Weiterentwicklung – der Bewusstwerdung.
Denn der Geist muß sich seines wahren Selbst (göttliche Seele) bewusst werden. Das geht nur durch dies Sinneswahrnehmung und die entsprechenden Erfahrungswerte.
Dadurch muß der Mensch in seinem Geiste, SELBST erkennen, daß er nicht Körper, sondern Geist ist.
Dazu muß die falsche Vorstellung von ICH BIN Körper und Person „STERBEN“, damit die neue Vorstellung (im Bewusstsein) entstehen kann – ICH BIN LEBENDIGER GEIST. Der Körper ist nur Funktionsorgan, um in der materiellen Welt handeln zu können.
Wer das geschafft hat, ist FREI! Er wird nicht mehr durch die Sinneswahrnehmung des Körpers Gesteuert, sondern bestimmt SELBST.


Nach meinem Glauben gibt es schon eine Entwicklung in den unendlichen Welten Gottes.

Dass wir Seele sind und einen Körper haben, ist mir schon ziemlich lange bewusst. Dies ist aber nicht an den Glauben an Reinkarnation gebunden.

LG
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Demetrius hat folgendes geschrieben:
Denn, wenn man sich die aktuelle Welt ansieht, und nur die unendlich großen Unterschiede im Wohlstand der Menschen feststellt. Wird doch offensichtlich, daß es nicht nur EIN Leben geben kann!
Sonst wäre der Gott – der diese Welt geschaffen hat – äußerst UNGERECHT! Einen solchen Gott würde ich verachten!
Darum muß es Wiedergeburt und Karma geben, und da der Mensch seinen freien Willen hat, hat er diese Ungerechtigkeit SELBST verursacht (nicht Gott).


Hallo Demetrius,
in dem Moment, in dem man Gott verachtet, hat man ein falsches Gottesbild. Man verachtet nicht Gott, sondern das falsche Gottesbild. In so einem Moment wird einem klar, dass man sich neu sortieren muss, dass man seine Vorstellung von Gott überdenken sollte.
Ungerechtigkeit ist schwer auszuhalten und man muss sich immer wieder klar machen, dass sie weder von Gott verursacht wird, noch dass er eingreifen könnte, um sie zu beenden.
Das Konstrukt Reinkarnation scheint auf den ersten Blick schlüssig, aber in Verbindung mit der Karmalehre ist es doch auswegslos. Es ist nicht möglich kein sogenanntes Karma zu schaffen. Ein Kind, das unmittelbar nach seiner Geburt getötet wird oder in Afrika verhungert, schafft doch auch schon Karma, weil sein Leiden Reaktionen auslöst.
Die Erde müsste bersten vor Menschen, die sich aus dem Leben zurückgezogen haben, um kein Karma mehr zu schaffen. Wir hätten nach Jahrtausenden der Menschheitsgeschichte Millionen von Leutchen, die es geschnallt hätten, dass man den "Kreislauf der Wiedergeburt" durchbrechen muss.
Demetrius hat folgendes geschrieben:
Denn, wenn man sich die aktuelle Welt ansieht, und nur die unendlich großen Unterschiede im Wohlstand der Menschen feststellt. Wird doch offensichtlich, daß es nicht nur EIN Leben geben kann!
Sonst wäre der Gott – der diese Welt geschaffen hat – äußerst UNGERECHT! Einen solchen Gott würde ich verachten!
Darum muß es Wiedergeburt und Karma geben, und da der Mensch seinen freien Willen hat, hat er diese Ungerechtigkeit SELBST verursacht (nicht Gott).


Interessant, wie Du das ableitest.Der Gerechtigkeitsgedanke hat mich lang von "Religionen" fergehalten! Mein Sohn fasste es nach seinen, separaten, christlichen Religionserlebnissen heulend zusammen: "Ich werde nie wieder meinen besten Freund, meine Oma und mich erleben. Er ist Moslem, meine Oma Christin und ich glaube nicht mal an Gott."
Wie ähnlich Kinder einem werden können... Er kann sich nicht entscheiden zu einer "richtigen" Religion, erlebt das Ausschließen anderer Menschen. Seine Gedanken waren von Gerechtigkeit und Liebe geprägt. Sein Weinen verriet den Grundglauben und den Herzenswunsch.

Meine Theorie, die Alles verbindet: Wir sind frei (analog zur Vertreibung aus dem Paradies), wir bauen den Mist der Ungerechtigkeit und Gott nimmt keinen direkten Einfluss (Versprach er nach der Sintflut). Wir sollen vergeben und nicht richten.
Weil das Chefsache ist und er die Wahrheit kennt.

Bei den Bahai steht sinngemäß geschrieben (finde es gerade nicht), dass wir vor Gott das unbegrenzt Gute sehen werden und nur wir selbst das, je nach unserem Leben, nicht ertragen. Das könnte für mich die eigene Limitierung darstellen.
Wir würden uns also evtl. selbst 'richten'. Eine Fortentwicklung kann ich mir dann vorstellen.
Dann ergäbe das Üben von Liebe und Vergebung einen noch höheren Sinn. Unabhängig davon ergibt es schon hier mehr als nur Sinn für die Welt.
Hallo Kisses,

es ist ganz einfach. Der Geist ist das Leben, und die Seele ist ein Prinzip. Als EINHEIT sind beide ein LEBENDIGES PRINZIP. Das wird Gott genannt – mit welchem Namen auch immer.
Hier ausführlich: http://www.demetrius-degen.de/zeit-themen/mensch44.htm

Da der Geist das Leben ist, will er sICH auch AUSLEBEN (nicht nur im Sein ruhen). Also schafft Gott einen „Spielplatz“ für den Geist. Wir nennen den Erde.
Die materielle Natur entspricht dem göttlichen PRINZIP (also der Seele), das feststehend und unveränderlich ist.

Um in dieser materiellen Welt „spielen“ zu können, muß der Geist sich mit Ihr verbinden.
Der Geist ist das Männliche - die Zeugungskraft und gibt den Samen (seine VORSTELLUNG). Die Seele ist das Weibliche – die Empfangende, und gebärt in der materiellen Natur das, was sich der Geist vorstellt.
Bhagavad Gita: „Dieses SELBST ist zu finden, dessen VORSTELLUNGEN wahr werden, dem alle Wünsche in Erfüllung gehen“!

Das wäre das Ideale, wie es sein sollte.

Wenn der Geist sICH aber mit der Materie verbindet, übernimmt er die VORSTELLUNG von ICH BIN KÖRPER (Materie – Fleisch). Durch die Sinneswahrnehmung des Körpers, entsteht beim Geist das BEGEHREN. Was den Fall aus dem paradiesischen Zustand bedeutet. Denn das Begehren wird zum EIGENNUTZ in die materielle Welt gelenkt.

Jetzt muß dieser Geist so oft in einem anderen Körper geboren werden, bis er wieder SELBST ERKENNT (nicht blind glaubt) – ICH BIN lebendiger Geist – NICHT Körper.
Der trennt sich im Geiste (Vorstellung) vom Körper, wird wieder frei, und vereint sich wieder mit seinem Wahren Selbst.

Wie lange dieses Spiel (die Bewusstwerdung) dauert liegt eben an jedem Menschen SELBST.

Bibel: „Geist gesinnt wird zu Geist – Fleisch gesinnt wird zu Fleisch“!
Bhagavad Gita: „Wenn alle Begehren die im Herzen wallen abgetan sind, wird der Sterbliche UNSTERBLICH“!

Na, dann mal viel Vergnügen.
Alles Gute,
© Demetrius
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Auf der Erde gibt es seit jeher den Kampf zwischen Egoismus und Selbstlosigkeit.
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Demetrius hat folgendes geschrieben:
Noch ein paar grundlegende Informationen:
Das Wissen über Karma und Wiedergeburt hat nichts mit Religion zu tun! Das sind nur Informationen, um das Leben zu verstehen. Denn, wenn man sich die aktuelle Welt ansieht, und nur die unendlich großen Unterschiede im Wohlstand der Menschen feststellt. Wird doch offensichtlich, daß es nicht nur EIN Leben geben kann!
Sonst wäre der Gott – der diese Welt geschaffen hat – äußerst UNGERECHT! Einen solchen Gott würde ich verachten!


Versuchs mal mit der Ansicht, dass es keinen Gott gibt. Nimmt dir viel Denkarbeit ab ...
Noch ein kurzer Nachtrag:

Jede Tat, jedes Wort und jeder Gedanke des Menschen setzt eine URSACHE, die auch entsprechend eine Wirkung hervorbringt. Ob nun im Guten oder schlechten. So lange der Mensch also eine Ursache setzt, wird automatisch eine Wirkung (früher oder später – wenn es sein muß nach dem körperlichen Tod im nächsten Leben) hervorbringen.
Darum spricht ein Lao-Tse von „Tun ohne Tun“ – das nur selten erreicht wird.
Oder auch Bhagavad Gita: „Wer Handeln in nicht Handeln, und nicht Handeln im Handeln sieht, der sieht die Dinge wie sie wirklich sind“!
Was letztendlich ein GRUNDLOSES Handeln ist (als Pflichterfüllung) – ohne ein Ergebnis (für sICH) zu erwarten.

© Demetrius
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Auf der Erde gibt es seit jeher den Kampf zwischen Egoismus und Selbstlosigkeit.
Die Egoisten werden reich, die Selbstlosen schaffen große Werke.
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