Ursprung des ganzen Übels in der Welt ist das BEGEHREN!


Templer hat folgendes geschrieben:
Burkl, mir wird das langsam unheimlich. Schon wieder sind wir einer Meinung.

In dem Fall möchte ich das für ein gutes Zeichen halten. Bekehrungen zum katholischen Glauben geht im Regelfall ein gewisses Gefühl der Beunruhigung, Ängstlichkeit und der Dunkelheit voraus .
gg, das kann einem eigentlich nur passieren, wenn man die ganze Historie der kath Kirche vollkommen außer Acht läßt.

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
gg, das kann einem eigentlich nur passieren, wenn man die ganze Historie der kath Kirche vollkommen außer Acht läßt.

Die Kirche gibt es ja überhaupt nur, weil Christus die "Historie" seiner Apostel in gewisser Weise außer Acht gelassen hat - ihr Unverständnis, ihren schwachen Glauben, den Verrat durch Judas, die Feigheit des Petrus etc.
Ich glaube der Herr will sein Haus auf unserer Schwäche und Zerbrechlichkeit bauen - damit wir nicht überheblich werden, damit wir immer sehen und spüren, dass das Wesentliche nicht von uns, sondern allein von Ihm kommt.
Ich bin viel weiter als Demetrius , Burkl , Kala , usw.

Aber was hilft das der Menschheit , wenn es nicht gelingt , sie nachzuholen ?
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Liebe Grüsse
Zitat:
Burkl schreibt:
Ich glaube der Herr will sein Haus auf unserer Schwäche und Zerbrechlichkeit bauen - damit wir nicht überheblich werden, damit wir immer sehen und spüren, dass das Wesentliche nicht von uns, sondern allein von Ihm kommt.


Na, wenn man so die Argumente des Opus Dei betrachtet, scheint "das Wesentliche" in der Auslegung der heiligen Schrift nach Maßgabe ihres komischen Heiligen zu liegen.
Außerdem ist "das Wesentliche" nichts weiter als eine Worthülse.

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Die Erfahrung der eigenen Schwäche und Fehlerhaftigkeit, die Ernüchterung, die die schmerzliche Engstirnigkeit oder gar die Niedertracht mancher, die sich Christen nennen, verursacht, ein scheinbares Scheitern oder die Verwirrung, die in dieser oder jener apostolischen Unternehmung herrscht, kurz, die Berührung mit der Wirklichkeit der Sünde und der menschlichen Beschränktheit kann zu einer Probe für den Glauben werden und Versuchung und Zweifel aufkommen lassen: Wo sind in all dem die Kraft und die Macht Gottes? In einem solchen Augenblick müssen wir noch lauterer und noch fester die Hoffnung leben und so versuchen, unsere Treue noch beständiger zu machen.

Erlaubt mir, daß ich euch ein persönliches Erlebnis erzähle, das schon viele Jahre zurückliegt. Ein Freund, ein guter Mensch, aber ohne Glauben, sagte mir eines Tages, während er auf eine Weltkarte zeigte: Sehen Sie, von Norden bis Süden, von Osten bis Westen... Was soll ich sehen? fragte ich ihn. Und er antwortete: Das Scheitern Christi. Seit so vielen Jahrhunderten versucht man, seine Lehre im Leben der Menschen wirksam sein zu lassen, und sehen Sie nun das Ergebnis. Zunächst überkam mich Traurigkeit; es ist wirklich schmerzlich zu sehen, wie viele Menschen Christus noch nicht kennen und wie viele, die Ihn kennen, so leben, als kennten sie Ihn nicht.

Aber dieses Gefühl dauerte nur einen Moment und wich dann der Liebe und Dankbarkeit, denn Jesus hat in seinem Erlösungswerk den Menschen als Mitarbeiter in Freiheit haben wollen. Er ist nicht gescheitert: Jesu Lehre und Leben befruchten immerfort die Welt, und die Erlösung - sein Werk - ist ausreichend und überfließend.

Gott will keine Sklaven, sondern Kinder, und Er respektiert so unsere Freiheit. Die Erlösung hört nicht auf, und wir nehmen an ihr teil; nach dem Willen Christi müssen wir an unserem Fleisch, an unserem Leben das ausfüllen, was an seinem Leiden noch fehlt, wie uns Paulus mit starken Worten sagt - und zwar pro Corpore eius, quod est Ecclesia, zugunsten seines Leibes, der die Kirche ist (VgI. KoI 1,24).

Es lohnt sich, das Leben aufs Spiel zu setzen, sich ganz hinzugeben, um so der Liebe und dem Vertrauen zu entsprechen, die Gott uns geschenkt hat. Vor allem lohnt es sich, daß wir uns entschließen, unseren christlichen Glauben ernst zu nehmen. Wenn wir das Credo beten, bekennen wir unseren Glauben an Gott, den allmächtigen Vater, an seinen Sohn Jesus Christus, der gestorben und auferstanden ist, und an den Heiligen Geist, den Herrn und Lebensspender. Wir bekennen, daß die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche der Leib Christi ist, vom Heiligen Geist beseelt. Wir bekennen freudig den Nachlaß der Sünden und die Hoffnung auf das ewige Leben. Aber: dringen diese Wahrheiten bis ins Herz, oder bleiben sie an den Lippen hängen? Die göttliche Botschaft des Pfingstfestes, die Sieg, Freude und Frieden verkündet, muß das unverbrüchliche Fundament im Denken, im Handeln, im ganzen Leben jedes Christen sein.

http://de.escrivaworks.org/book/5/_c13
Wer nicht will , der hat schon - leider das FALSCHE
Burkl schrieb:
Zitat:
Aber dieses Gefühl dauerte nur einen Moment und wich dann der Liebe und Dankbarkeit, denn Jesus hat in seinem Erlösungswerk den Menschen als Mitarbeiter in Freiheit haben wollen. Er ist nicht gescheitert: Jesu Lehre und Leben befruchten immerfort die Welt, und die Erlösung - sein Werk - ist ausreichend und überfließend.

Jesus ist hier auf Erden nicht mehr greifbar. Seine Religion wird nicht scheitern, sie wird nur sehr stark wie alle Religionen an Bedeutung verlieren.
Vieles, was von bleibendem Wert ist, haben entweder Philosophen oder Offenbarer schon vor ihm verkündet. Und was an neueren Erkenntnissen heute zur Verfügung steht, wird von den meisten Religionen verneint, da es nicht mit ihrer Unfehlbarkeit in Einklang zu bringen ist.
Das ist die Realität, an der die Religionen scheitern werden.

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:

Jesus ist hier auf Erden nicht mehr greifbar.

Doch - in den Sakramenten der Kirche, vor Allem in der Eucharistie. Du kannst Ihm im Tabernakel in jeder katholischen Kirche einen Besuch abstatten.

Zitat:
Seine Religion wird nicht scheitern, sie wird nur sehr stark wie alle Religionen an Bedeutung verlieren.

Das ist so, dass es in Europa eine Säkularisierung gibt, die relativ stark ist, teilweise erschreckende Ausmaße annimmt, wenn in christlich geprägten Ländern nur mehr 3% der Menschen an der Sonntagsmesse teilnehmen. Aber für unumkehrbar halte ich das nicht. Und selbst wenn die Kirche in einzelnen Ländern untergehen sollte - sie wird es überleben. Jesus hat ja nicht zugesichert, dass die Kirche in Deutschland, Österreich oder Holland unzerstörbar ist, sondern dass sie insgesamt unzerstörbar ist. Denke beispielsweise an Nordafrika oder die Türkei, wo die Kirche einmal ganz stark war und geblüht hat und wo sie heute nur mehr eine verschwindende Minderheit darstellt. Abseits von Europa ist global gesehen ein Verschwinden der Kirche nicht ansatzweise erkennbar. Außerdem bemisst sich der Erfolg der Kirche nicht an Statistiken, sondern am Grad der Heiligkeit der Gläubigen.

Zitat:
Vieles, was von bleibendem Wert ist, haben entweder Philosophen oder Offenbarer schon vor ihm verkündet.

Ja, das mag sein. Die Kirche erhebt ja auch kein "Monopol" auf das Wahre und Gute - wohl aber darauf, Jesus Christus zu vermitteln. Und der hat etwas sehr entscheidend Neues gebracht: die Auferstehung.
Was ist der Unterschied zwischen den Schriften

der Religionen und den Märchen aus aller Welt ?

Die Märchen sind wahrheitsgetreuer !