Ursprung des ganzen Übels in der Welt ist das BEGEHREN!


@Demetrius

So wie allgemein beim Begehren kommt es auch beim Verlangen nach Lohn auf den Beweggrund an.

"Wer euch auch nur einen Becher Wasser zu trinken gibt, weil ihr zu Christus gehört - amen, ich sage euch: er wird nicht um seinen Lohn kommen." Mk 9,41
Zitat:
"Wer euch auch nur einen Becher Wasser zu trinken gibt, weil ihr zu Christus gehört - amen, ich sage euch: er wird nicht um seinen Lohn kommen." Mk 9,41


Ja, aber man darf den Becher nicht in Erwartung des Lohnes geben, sondern aus Liebe.
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Minou hat folgendes geschrieben:
Zitat:
"Wer euch auch nur einen Becher Wasser zu trinken gibt, weil ihr zu Christus gehört - amen, ich sage euch: er wird nicht um seinen Lohn kommen." Mk 9,41


Ja, aber man darf den Becher nicht in Erwartung des Lohnes geben, sondern aus Liebe.

Sich der Liebe geöffnet zu haben ist bereits der Lohn.
Wer bedingungslos liebt, kann das durchaus so sehen.
Burkl hat folgendes geschrieben:
Sich der Liebe geöffnet zu haben ist bereits der Lohn.


Das ist natürlich wahr.
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Burkl hat folgendes geschrieben:
@Demetrius

So wie allgemein beim Begehren kommt es auch beim Verlangen nach Lohn auf den Beweggrund an.


Wo siehst Du einen Unterschied zwischen Begehren und Verlangen?
Ich kann auch sagen, Ich ERWARTE auf mein Handeln das entsprechende Ergebnis!
ICH habe Gutes getan, und dafür kann ich doch wohl ein ERGEBNIS für mICH ERWARTEN?

Du kannst es drehen und wenden wie Du willst! Ein Ergebnis erwarten, etwas Verlangen, oder etwas Begehren, kommt immer auf das Gleiche heraus. Es ist EGO – ein Begehren für sICH – also Eigennutz oder EGOISMUS!

Bhagavad Gita
4.16 Selbst die Intelligenten können nicht genau zwischen Handeln und Nicht - Handeln unterscheiden. Ich werde dir nun erklären, was Handeln ist, und wenn du dies weißt, wirst du von allen Sünden befreit sein.
4.17 Die Feinheiten des Handelns sind sehr schwer zu verstehen. Daher sollte man genau wissen, was Handeln, was verbotenes Handeln und was Nicht - Handeln ist.
4.18 Wer Nicht - Handeln in Handeln und Handeln in Nicht - Handeln sieht, ist ein wahrhaft intelligenter Mensch und gründet in der Transzendenz, obgleich er alle Arten von Aktivitäten ausführt.
4.19 Wer in allen Handlungen frei von Verlangen nach Sinnesbefriedigung ist, gründet in vollkommenem Wissen. Die Weisen nennen ihn einen Handelnden, dessenfruchtbringende Arbeit vom Feuer des vollkommenen Wissens verzehrt ist.
http://www.demetrius-degen.de/religionen/hinduismus/gita2.htm
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Auf der Erde gibt es seit jeher den Kampf zwischen Egoismus und Selbstlosigkeit.
Die Egoisten werden reich, die Selbstlosen schaffen große Werke.
www.demetrius-degen.de
Demetrius hat folgendes geschrieben:

Du kannst es drehen und wenden wie Du willst! Ein Ergebnis erwarten, etwas Verlangen, oder etwas Begehren, kommt immer auf das Gleiche heraus. Es ist EGO – ein Begehren für sICH – also Eigennutz oder EGOISMUS!

Es gibt aber eben auch eine gesunde Form der Selbstzuwendung, eine die darauf abzielt sich an Leib, Geist und Seele gesund zu erhalten, um der Liebe zu dienen. Das Problem entsteht dann, wenn jemand vermeint, dass über das Glück hinaus in der Liebe zu sein ein Lohn zustünde. Da wird Christus sehr hart - denn er kennt die menschliche Neigung, zu meinen, dass einem für das Gutsein etwas "Besonderes" zustünde:

"So soll es auch bei euch sein: Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen wurde, sollt ihr sagen: Wir sind unnütze Sklaven; wir haben nur unsere Schuldigkeit getan." Lk 17,10

"Sklaven" Christi, der die Liebe ist, zu sein ist bereits Alles, was es an Lohn geben kann. Das bedeutet, dass jenes Begehren schlecht ist, dass darüber hinaus geht und mehr will als die Liebe zu leben, die für uns Christen in Jesus vollkommen personifiziert ist. In Jesus zu sein und alles Begehren auf ihn auszurichten - das ist das legitime Begehren. Es geht daher im Christentum nicht darum, so wie oft in den östlichen Religionen, "leer" zu werden, sondern sich ganz mit Christus anzufüllen, sodass kein Platz mehr in der Seele für die falsche Selbstliebe ist.

"Er muss wachsen, ich aber muss kleiner werden." Joh 3,30
Ursprung des Übels (oder doch eines großen Teils der Übel) ist die Fantasie bzw. die Zwangsvorstellung, man müsse seine spirituellen oder religiösen Ideen anderen Menschen oder am besten gleich der ganzen Menschheit aufzwingen.
Templer hat folgendes geschrieben:
Ursprung des Übels (oder doch eines großen Teils der Übel) ist die Fantasie bzw. die Zwangsvorstellung, man müsse seine spirituellen oder religiösen Ideen anderen Menschen oder am besten gleich der ganzen Menschheit aufzwingen.

Zwanghaftigkeit ist vor Allem in religiösen Dingen sicherlich ein großes Problem. Und immer ein Zeichen von Angst und letztendlich Glaubensschwäche: andere Ansichten nicht zulassen zu können und "ausmerzen" zu wollen, damit sie ihn in seinem schwachen und wurzellosem Glauben nicht verunsichern. Was dem Glaubensfanatiker fehlt ist die Liebe, und damit auch Gott - wie wir ihn als Christen sehen, nämlich als die personifizierte Liebe.
Burkl, mir wird das langsam unheimlich. Schon wieder sind wir einer Meinung.