Über den wirklichen Erschaffer und den Tod


Das Universum kann NUR von einer Existenz erschaffen worden sein ,

die über unvorstellbar überlegenes Denkvermögen und Macht verfügt .

Wer das wirklich begreifen kann , hat die Existenz des wirklichen Erschaffers

des Universums an seiner Schöpfung erkannt .

Und unser wirklicher Erschaffer kann der Menschheit natürlich ein wahres

(ewiges) Leben geben - das zu erreichen ist der eigentliche Sinn dieses

Lebens für die Menschheit . Wie dieses wahre(ewige) Leben ausschaut , da

können wir getrost auf unseren wirklichen Erschaffer vertrauen .
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Liebe Grüsse
Diese Tatsache habe ich schon vor sehr langer Zeit erkannt. Fuer mich war dann die Frage, was der Wille dieses Schoepfers ist, wie der Mensch leben soll, um zum Weltfrieden beitragen zu koennen, was an unserem anerzogenen Verhalten beibehalten, was vermieden werden sollte usw.
Diese Fragen koennen aber nur Gottesoffenbarer beantworten. Die Bahai Religion steht fuer die fortschreitende Gottesoffenbarung, was bedeutet, dass in jedem Zeitalter ein Gottesgesandter aufgestanden ist, um den Willen Gottes fuer die jeweilige Zeit zu verkuenden. Da ja die Entwicklung der Menschen voranschreitet, braucht es fuer jedes Zeitalter neue weltliche Gesetze, waehrend die ewigen geistigen, moralischen Gesetze in jeder Religion gleich bleiben. Solche Gottesoffenbarer sind fuer uns z.B. Moses, Jesus, Mohammed, Bab, Baha'u'llah und viele andere.
Was im Lauf der Zeiten von der urspruenglichen Offenbarung abweicht, ist menschengemacht und fuehrt unweigerlich zu Missverstaendnissen, darum verblasst nach geraumer Zeit das Licht und die Kraft der Offenbarung, sodass ein neues Zeitalter mit einer die Missverstaendnisse ausraeumenden und neue Erkenntnisse bringenden Offenbarung erscheint.
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Als ich 17 Jahre alt war, also im Prinzip die Hälfte vom jetzigen Lebensalter, wurde mir deutlich bewusst, dass es eine grundlegende Urquelle allen Lebens und Seins geben muss. Diese Urquelle als Hervorbringer und zugleich Summe allen Seins hat letztendlich die Grundeigenschaft von all dem, was letztendlich Substanz hat. Die grundlegende Wertschätzung im angemessenen Sinn gegenüber allen und allem ist letztendlich das eigentliche Ziel, damit Leben gelingen kann.
Zitat:
@dengler
Und unser wirklicher Erschaffer kann der Menschheit natürlich ein wahres
(ewiges) Leben geben - das zu erreichen ist der eigentliche Sinn dieses
Lebens für die Menschheit . Wie dieses wahre(ewige) Leben ausschaut , da
können wir getrost auf unseren wirklichen Erschaffer vertrauen .


Genau genommen haben wir bereits alle das ewige Leben, denn nur der Körper (das was geboren wurde) stirbt, wir die wir in diesem Körper sind, leben ewig.
Und Frei von Angst zu sein bedeutet, das nicht nur theoretisch zu verstehen, sondern verwirklicht zu haben.

Was ich damit sagen will ist, das "ewiges Leben" schon in diesem Leben erreichbar ist und nicht etwas Unbekanntes ist das nach unserem irdischen Ableben gratis vom Himmel fällt.
Narasimha hat folgendes geschrieben:
Genau genommen haben wir bereits alle das ewige Leben, denn nur der Körper (das was geboren wurde) stirbt, wir die wir in diesem Körper sind, leben ewig.

Das erste Problem an dem Leib-Seele-Dualismus ist, dass er der Lebenserfahrung widerspricht. Schon die Sprache ist da sehr beredt. Wenn jemand sagt "Ich bin verletzt" betrifft das immer beide Dimensionen zugleich, Leib und Seele. Es ist undenkbar, dass jemand sich durch spirituelle Übungen soweit von seinem Leib "distanziert", dass Seelenleben und leibliches Leben nichts mehr miteinander zu tun hätten.
Das Hauptbroblem, das durch den Dualismus entsteht ist zudem eine latente oder offene Leibfeindlichkeit, zumindest aber eine Geringschätzung des Leibes. Denn wenn der Leib nur "ein Stück Fleisch" wäre, dass mir eine zeitlang zudiensten ist, dann ist er nichts Heiliges - dann könnten wir die Leichname so wie in Tibet auch auf Bäumen "bestatten" wo Vögel deren Fleisch fressen, oder so wie es im mehrheitlich atheistischen Ostdeutschland immer öfter vorkommt, die Leichen irgendwie "entsorgen".

So ist das aber Gott sei Dank nicht, dass die Endbestimmung des Leibes ist, ein stinkender Haufen Fäulnis und Würmer zu sein. Der Leib ist wesentlich, heilig und für die Ewigkeit bestimmt. Diese Wahrheit verteidigt nur das Christentum.
Minou ,

ich kann Dir sagen , was der wirkliche Erschaffer des Universums von der Menschheit möchte .
Das kann (fast) jeder Mensch erkennen , der in der richtigen Weise suchen kann
und will ( das ist allerdings bei dieser Menschheit unvorstellbar schwer ) .
Das Ergebnis zu erkennen , ist leider auch unvorstellbar schwer :

Aufgabe und Ziel der Menschheit hier ist es , das wirklich harmonische

Miteinander mit unserem wirklichen Erschaffer und seiner Schöpfung -

allen Menschen und der Natur - zu erreichen .
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Liebe Grüsse
dengler hat folgendes geschrieben:
Aufgabe und Ziel der Menschheit hier ist es , das wirklich harmonische

Miteinander mit unserem wirklichen Erschaffer und seiner Schöpfung -

allen Menschen und der Natur - zu erreichen .

Das stimmt als Ausgangspunkt ganz sicher.

Damit ist aber keinerlei Antwort darauf gegeben, wie diese Harmonie erreicht werden kann. Hier beginnen die eigentlichen Fragen erst.
Burkl , das kann ich Dir sagen .

Das ist nur möglich , wenn die Menschheit erkennt ,
dass der wirkliche Erschaffer des Universums existiert , und das von uns möchte .

Das ist nicht unmöglich , denn ich konnte es auch .
Eine andere Möglichkeit gibt es nicht .
Zitat:
@burkl
Das erste Problem an dem Leib-Seele-Dualismus ist, dass er der Lebenserfahrung widerspricht. Schon die Sprache ist da sehr beredt. Wenn jemand sagt "Ich bin verletzt" betrifft das immer beide Dimensionen zugleich, Leib und Seele.

Aha du sagst also "ich Kopf" oder "ich Bauch"?
Nein, deutsch ist eine sehr deut-liche Sprache. Wir sagen ich habe einen Kopf, einen Körper der schmerzt.

Shri Krishna erklärt in der Bhagavad-Gita das unser vergänglicher Körper aus zwei Komponenten besteht.
Aus dem grob, materiellen Körper, und aus dem feinstofflich, materiellen Körper (Geist = denken, fühlen, wünschen).
Und unsere transzendentale Seele, unser wahres, ewiges Selbst ist getrennt davon. So wie auch die Unter- und Oberbekleidung eines Mannes verschieden sind vom Körper.

Im Moment des Todes verlässt der feinstoffliche Körper, der Geist (Verstand), den Körper, begleitet von der Seele.
Und dem Bewusstseinszustand des Geistes entsprechend bekommen wir wieder einen neuen Körper.
Entweder einen irdischen oder einen göttlichen oder einen dämonischen oder einen tranzendentalen wenn wir Vollkommenheit erlangt haben.
Zitat:
"in meies Vaters Haus sind viele Wohnungen..." Joh. 14.2


Dieser "Geistkörper" kann tatsächlich ebenfalls "verletzt" werden, dem stimmt Shri Krishna zu.

Wenn man also in der Bhagavad-Gita von "Seele" (atma in Sanskrit) spricht wird nicht dasselbe gemeint wie in der Bibel.
Narasimha hat folgendes geschrieben:

Aha du sagst also "ich Kopf" oder "ich Bauch"?
Nein, deutsch ist eine sehr deutliche Sprache. Wir sagen ich habe einen Kopf, einen Körper der schmerzt.

Das wäre ja auch sinnlos. Ich bin ja eine Summe aus dem gesamten Leib und der Seele. Ein Glied alleine ist nicht der Leib.

Es gibt aber auch den Spruch - demjenigen, der Zahnschmerzen hat, dem sitzt die Seele im Zahn.
Auf der anderen Seite sind leibliche Wohltaten - gutes Essen, (nicht sündhafte) Sexualität etc. - immer auch große seelische Wohltaten. Wie gesagt - es ist undenkbar die leibliche Ebene von der seelischen zu trennen.

Zitat:

Im Moment des Todes verlässt der feinstoffliche Körper, der Geist (Verstand), den Körper, begleitet von der Seele.
Und dem Bewusstseinszustand des Geistes entsprechend bekommen wir wieder einen neuen Körper.
Entweder einen irdischen oder einen göttlichen oder einen dämonischen oder einen tranzendentalen wenn wir Vollkommenheit erlangt haben.

Das entspricht nicht dem Zeugnis des Evangeliums. Wohl kann man davon sprechen, dass der Auferstehungsleib gegenüber dem jetzigen eine überlegene "Leichtigkeit" hat - Jesus könnte beliebig seinen Standort verändern - auch geschlossene Räume betreten etc. - aber es ist kein neuer Leib, es ist immer noch seiner. Freilich in einer unbegreiflich anderen Weise - die Junger brauchten ja länger, um Jesus zu erkennen. Aber an bestimmten Merkmalen, vor allem dem "Habitus" - typischen Bewegungen usw. erkannten sie ihn.

Zitat:

Dieser "Geistkörper" kann tatsächlich ebenfalls "verletzt" werden, dem stimmt Shri Krishna zu.

Das wird nicht der Fall sein - weder ist dieser Leib verletzbar, noch sterblich. Der Auferstehungsleib Jesu hatte ja z.B. noch die Wundmale der Kreuzigung - aber eben in neuer Form. Es ist unwahrscheinlich, dass ein die Kreuzigung überlebender Jesus sich mit vernarbtem und hässlich verwundetem Leib humpelnd durch die Gegend schleppte und so irgendjemand von seiner Auferstehung überzeugen konnte - nein, auch die Wunden sind verwandelt worden, gleichsam in die ewige Herrlichkeit Gottes hineingehalten. Sie sind verwandelt und verklärt, wie es in einem alten Osterlied heißt „Die Wunden rot, jetzt o wie schön, wie Sonn- und Mondglanz anzusehen.“
Und Jesus, von den Toten auferstanden, stirbt nicht mehr.

"Wir wissen, dass Christus, von den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod hat keine Macht mehr über ihn." Röm 6,9