Solidarität sollte keine Einbahnstraße sein, Gerechtigkeit.


Hallo,
hier das als Beispiel für die Frage.

Z.B. in München und anderen sehr teuren Großstädten mit sehr hohen Mieten und großer Wohnungsnachfrage gibt es etliche Langzeitarbeitlose.

Ich denke wer 2, 3 oder gar 5 Jahre schon arbeitslos ist dürfte Vermittlungshemmnisse auf Dauer haben.

Warum dann aber ( ich denke an Einzelpersonen, Singles ) in München wohnend bleiben und nicht nach Hof oder anderswo mit billgen Wohnungsleerstand?

Es geht hier um ein Beispiel für Solidarität, NICHT die Arbeitslosigkeitsproblematik.

In der Praxis sagt man ein Umzug wäre unzumutbar, andernseits müssen die die wegen Arbeit den Umzug nach München von Stralsund, Bottrop oder Herford auf sich nehmen mit Steuern und Sozialbabgaben die Hochmieten für umzugsunwillige Arbeitlose mitfinanzieren.

Ethische Frage, wieweit ist es Gerechtigkeit eine Solidarität als umzugsunwilliger Arbeitlsoser Single für die hohe Miete von denen zu verlangen die die Last des Umzuges mit neuen Freunden, Kontakten usw. auf sich nehmen?

Ähnlich bei der Frage Transplantation, wäre es nicht in Ordnung nur die zum Organempfang auf die Warteliste zu nehmen die vorher als noch Gesunde einer Organspende zustimmten? ( Personen unter 18 Jahre sind nicht gemeint )

Achtung, beachtet bitte den Unterschied von Solidarität und Almosen....

Solidarität, denke an die "Feuersoziatät", nur wer die Police bezahlte bekommt wenn das Haus brennt eine Regulierung. Ebenso Knappschaft der Bergleute zu Goslar, die älteste Sozialversicherung. Nur wer einzahlte bekam Unterstützung im Bedarfsfalle.