Evolution


Hallo, ich bin Ebony

ich beschäftige mich mit dem Ursprung des Menschen bzw. mit dem Universum.
Was haltet ihr von solchen Beiträgen?
https://youtu.be/9bg4pQ_MmaUe

Gibt es Naturwissenschaftler unter euch, die auch an eine Schöpfung glauben und nicht an eine Evolution, die durch Sternenstaub, Zufall und Zeit begründet wird?
Es gibt auch immer wieder Berichte von Außerirdischen. Man kann über solche Ding geteilter Meinung sein, sie skeptisch betrachten. Doch wenn solchen Berichten Glauben zu schenken ist, wie kann es sein, dass Lichtjahre entfernt eine Lebensform entstanden ist, die sich von uns äußerlich zwar deutlich unterscheidet, aber dennoch die wesentlichen Merkmale wie Rumpf, Arme, Beine, Kopf und intelligentes Bewusstsein aufweist?


Ich freue mich auf kluge Gedanken
Hallo Ebony,
den Ursprung des Lebens können wir aus unserer Warte nicht ergründen.
Darüber zu spekulieren ist eine andere Sache. Was Prof. Dr. Gitt hier erklärt ist sehr einleuchtend.

In den Veden (alt indischen Schriften) wird dies wie folgt erklärt:

1. Wir leben in einem multidimensionalen Kosmos, der aus 14 mit einander verbundenen und interagierenden Dimensionen besteht.
Alle diese Dimensionen zusammen bilden unser Universum. Dieses Universum ist nicht von Bestand (keine der 14 Dimensionen besteht für ewig), sondern es findet ein ständiger Wandel von "Schöpfung - Erhaltung - Vernichtung" statt. Von den Atomen in Sanskrit "Anu" genannt bis hin zu den einzelnen Galaxien.

Jenseits des Universums existiert die Transzendenz, sie wird in Sanskrit "Vaikuntha" genannt. Dort leben die Lebenwesen die Vollkommenheit erlangt haben. Diese Welt ist ewig. Alles leuchtet aus sich selbst heraus, ist voller wissen und ewigen Glücks. In der Transzendenz gibt es keine toten Gegenstände wie bei uns, dort ist alles lebendig, voller Wissen und vollkommen Glücks. ( in Sanskrit genannt "Sat-Cit-Ananda" )

2. Innerhalb unseres Universums existieren grundsätzlich 8'400'000 verschiedene Lebensformen (tierische + menschliche).
400'000 von diesen sind menschliche Lebensformen, wir hier auf der Erde sind eine davon. Einige sind dämonisch, einige irdisch (wie wir) und andere göttlich.

3. In den niederen 7 Dimensionen leben dämonische Lebewesen und in den 6 obersten Dimensionen leben die göttlichen Lebewesen. Unsere Mutter Erde, die zur irdischen Dimension gehört, liegt genau dazwischen und ist ein umkämpfter Ort, da hier Seelen von beiden Seiten Geburt nehmen können.

4. Die Schöpfung fand von der Höchsten Dimension der göttlichen Seite statt, welche die feinstofflichste von allen ist.
Aus unserer Sicht scheint das Universum riesig, ja unendlich gross zu sein. Aber für die Lebewesen in den höheren Dimensionen ist sowohl Zeit als auch Raum viel kleiner als für uns.

5. Die Schöpfung findet wie gesagt in der höchsten Dimension statt, welche geistiger Natur ist und wird dann quasi "herunter kopiert" bis sie im materiell verdichteten Raum unserer irdischen Dimension dann abgeschlossen ist.
Die Intelligenz oder wir können auch sagen der "Bauplan" ist also nicht durch Zufall von Unten nach Oben durch chemische Reaktionen auf der irdischen Ebene entstanden. Sondern vielmehr umgekehrt vom höchsten Perfekten Lebewesen (Gott) von Oben nach Unten durchgeführt worden.
Hallo Narashima,

Narasimha hat folgendes geschrieben:


5. Die Schöpfung findet wie gesagt in der höchsten Dimension statt, welche geistiger Natur ist und wird dann quasi "herunter kopiert" bis sie im materiell verdichteten Raum unserer irdischen Dimension dann abgeschlossen ist.
Die Intelligenz oder wir können auch sagen der "Bauplan" ist also nicht durch Zufall von Unten nach Oben durch chemische Reaktionen auf der irdischen Ebene entstanden. Sondern vielmehr umgekehrt vom höchsten Perfekten Lebewesen (Gott) von Oben nach Unten durchgeführt worden.


So weit macht der Beitrag das ja auch klar, doch welche Ur-Information wird kopiert, wie kann aus geistiger Natur materielle Natur werden?
Verdichtung von Materie spricht dafür, dass auch schon vorher Materie vorhanden war, eben nur weniger dicht. Wie also kann Gott geistiger Natur sein? Sieht Gott genauso aus, wie wir oder wie ein Reptil oder wie ein Baum? Alles hat einen individuellen Bauplan, aber welcher ist der, der auf die göttliche Natur schließen ließe?
Wenn alle existierenden Dimensionen der Veränderung unterliegen, kann es ferner nichts Ewigs geben. Gott aber soll ewig sein.

Dr. Gitt spricht übrigens auch zu Dimensionen
https://www.youtube.com/watch?v=ci1iXc-HvkA

Er beschränkt sich dabei allerdings auf die christliche Religion
(und behauptet witziger Weise, dass Gebete auf dem Mond sofort erhört werden. Das aber ist insofern interessant, weil dort von den Amerikanern bei der Mondlandung außerirdische Beobachter wahrgenommen wurden
"Sie stehen am Kraterrand und beobachten uns". Vielleicht sind sie telepathisch und haben für die Gebetserhörung gesorgt)

Es erstaunt, dass so ein altes indisches Buch wie die Veden schon von Dimensionen und Außerirdischen wissen kann. Spannend.

Ob Wesen in anderen Galaxien auch religiös sind?
Hallo Ebony,
Das, was Gott genannt wird, ist die EINHEIT von LEBEN (Geist) und PRINZIP (Seele).
Ein LEBENDIGES PRINZIP - ein LEBENSPRINZIP.

Geist ist LEBENDIGE VORSTELLUNG (veränderlich). Seele ist TOTES PRINZIP (unveränderlich). Lebendige Vorstellung ALLEINE ist NICHTS, ein Totes Prinzip ALLEINE ist NICHTS, doch die EINHEIT von BEIDEN ist ALLES! Darum gehören diese gegensätzlichen Pole auch zusammen und bilden eine EINHEIT. Denn nur der GEIST, kann das PRINZIP BELEBEN!

Bibel:
Am Anfang war das Wort.
Das Wort war in Ihm, und in Ihm war das Wort.
Und das Wort ward Fleisch geworden.

Für heutiges Verständnis:
Am Anfang war eine VORSTELLUNG des GEISTES.
Die geistige Vorstellung war im PRINZIP (SELBST), und im PRINZIP war die geistige Vorstellung.
Und die geistige Vorstellung (vom (SELBST) Prinzip) ist Fleisch (Materie - Körper) geworden.


Daraus wird "ersichtlich", daß dieser universelle Gott, eine LEBENDIGE VORSTELLUNG von einem universellen PRINZIP als SEINZUSTAND ist.
Somit sollte auch verständlich werden, daß dieser Gott von der Wissenschaft NIE nachgewiesen werden kann - denn eine geistige Vorstellung ist nicht nachweisbar, und wird auch nie nachweisbar sein! Daher erübrigt sich auch jede Frage nach einem BEWEIS für die Existenz eines Gottes.

Diese göttliche EINHEIT kann nicht bewiesen, sondern nur ERKANNT werden.
© Demetrius
Mehr hier: http://www.demetrius-degen.de/zeit-themen/mensch42.htm
_________________
Auf der Erde gibt es seit jeher den Kampf zwischen Egoismus und Selbstlosigkeit.
Die Egoisten werden reich, die Selbstlosen schaffen große Werke.
www.demetrius-degen.de
Zitat:
ich beschäftige mich mit dem Ursprung des Menschen bzw. mit dem Universum.
Was haltet ihr von solchen Beiträgen?
https://youtu.be/9bg4pQ_MmaUe


Sollen wir hier auf RTL2 Niveau sinken? Mit Bibel.tv ist man sogar irgendwo darunter angesiedelt, auch wenn manch einer glaubt, das wäre gar nicht möglich.
Liebe(r) Ebony,

danke für das sehr interessante und wichtige Thema, das du eröffnet hast und das verlinkte Video.

Ich denke, dass es durchaus vereinbar ist Naturwissenschaften zu betreiben und die Welt unter diesem Gesichtspunkt zu sehen und dabei religiös zu sein. Die Naturwissenschaft bietet sozusagen einen bestimmten "Blickwinkel" auf die Wirklichkeit an - sie ist aber im Kern auf dem menschlichen Verstand zugängliche Instrumente, allen voran die Mathematik, angewiesen um intersubjektiv nachvollziehbare Aussagen zu treffen. Darüber hinausgehen kann sie aufgrund dieser "instrumentellen Beschränkung" nicht bzw. wenn sie es tut wird sie zur Ideologie im Mantel der Wissenschaftlichkeit.

Die Religion bewegt sich in einer anderen Dimension der Beschreibung der Wirklichkeit. Sie will den Menschen in die Lage versetzen, den Blick "von außen" auf die Wirklichkeit zu werfen. Um ein Bild zu benutzen: Wenn ich in einer Turmuhr drinnen im Uhrwerk bin kann ich die ganze Mechanik erkunden und Aussagen über die Zusammenhänge der einzelnen Zahnräder, Riemen und Gestänge zu treffen. Solange ich mich von der Perspektive her im Uhrwerk befinde sehe ich aber unmöglich das Ziffernblatt, das bedeutet das letzte Ziel dieses Zusammenwirkens der einzelnen Elemente erkenne ich durch die Beschreibung ihrer Gesetzmäßigkeiten nicht. Die Religion ist der Blick auf das Ziffernblatt - also auf das Ganze. Beide Wahrnehmungsweisen der Wirklichkeit sind wichtig und haben ihre volle Daseinsberechtigung und können und dürfen sich eigentlich nicht in die Quere kommen. Wenn es passiert, dann weil menschliche Fehler geschehen, oft durch falsche Ideologien motiviert, eben die Religionsfeindlichkeit bzw. auf der anderen Seite die Wissenschaftsfeindlichkeit. Beide Ideologien sind letztlich Hochmut, weil es ihnen an der Demut fehlt die Grenzen des eigenen Hoheitsgebiets zu akzeptieren. Und Hochmut hat die Folge der Verengung des menschlichen Blicks und Herzens.
Hallo Ebony,
deine Fragen gefallen mir darum möchte ich ausführlich antworten, ich versuche es aber so kurz wie möglich zu halten
Zitat:
@Ebony
So weit macht der Beitrag das ja auch klar, doch welche Ur-Information wird kopiert, wie kann aus geistiger Natur materielle Natur werden?

Die einfache Antwort der Veden ist wie folgt.
Wie ich gesagt habe existiert gleichzeitig ausserhalb des materiellen Universums eine Transzendentale Welt, genannt Vaikuntha. Diese Transzendentale Welt ist ewig, alles was wir hier an Vielfalt in unserer Welt haben existiert auch dort. Mit dem Unterschied das dort alles perfekt ist. Alles dort ist "sat-cit-ananda" (ewig - vollkommenes Wissen - vollkommenes Glück).
Die Vielfalt in unserer Welt ist eine "pervertierte, verzerrte Widerspiegelung" der ewigen Realität der Transzendenz.
Es wird folgendes Beispiel gegeben.
Ein Baum steht an einem Gewässer und wird in diesem widergespiegelt.
Der echte Baum steht am Ufer und der scheinbar echte Baum wird im Wasser widergespiegelt. Beide Bäume haben eine Realität, aber der eine ist vom anderen abhängig. In der absoluten Realität existiert alles ewig, wohingegen in unserer materiellen Realität alles temporär ist.

Unser Kosmos wird also mit einem Baum verglichen der auf dem Kopf steht. Dieser Baum wuchs von Oben nach Unten - von der Wurzel (in der höchsten Dimension) bis zu den Zweigen und Ästen in den untersten Dimensionen.

Die transzendentale Welt ist vollkommene Realität, denn dort ist alles ewig.
Diese materielle Welt hingegen ist nur relative Realität da hier alles nur zeitweilig ist.

Die natürliche Frage die hier aufkommt ist, wieso gibt es eine materielle Welt aus 14 Dimensionen und eine transzendentale Welt?

Die Antwort der "Bhagavad-Gita wie sie ist".
Wenn das ewige individuelle Lebewesen in der Transzendenz von Gott dem höchsten individuellen Lebewesen getrennt geniessen will (ICH und MEIN), fällt es in die zeitweilige, materielle Welt hinab. Dort kann es selbst versuchen "Gott zu spielen". Dafür muss es aber in Illusion fallen, das heisst es muss vergessen wer es wirklich ist.

Zitat:
@Ebony
Verdichtung von Materie spricht dafür, dass auch schon vorher Materie vorhanden war, eben nur weniger dicht. Wie also kann Gott geistiger Natur sein?

Die Antwort der Veden ("Bahgavad-Gita wie sie ist").
Die Höchste Person, Gott, hat unzählige Energien die Er nach Belieben wandeln kann. Wie jemand am Strand der aus Sand die verschiedensten Dinge formt. Oder wie man mit Elektrizität sowohl Kühlen als auch Heizen kann.

Zitat:
@Ebony
Sieht Gott genauso aus, wie wir oder wie ein Reptil oder wie ein Baum?

Die Formen die wir hier in unserer Welt kennen sind allesamt materieller Natur. Gott hingegen ist der Ursprung dieser zeitweiligen Natur. Gott kann jede Form annehmen die Er will und alle diese Formen sind von transzendentaler Natur, das heisst, sie sind alle ewig und sie unterliegen nicht den Naturgesetzen.

Gleichzeitig heisst es aber in der Brahma-Samhita das die Höchste aller Formen Gottes, die menschliche ist !
"Und Gott schuf den Menschen nach SEINEM EBENBILD" !
Diese Aussage wird also von den Veden bestätigt.
Mit dem Unterschied das Gottes Schönheit grenzenlos ist, alles schöne in unserer Welt ist nur ein fahler Abglanz der unerschöpflichen Schönheit der Höchsten Person (Gott). Und jeder von uns hier hat (kann haben) eine ewige, individuelle Beziehung mit dieser Höchsten Person.

Zitat:
@Ebony
Alles hat einen individuellen Bauplan, aber welcher ist der, der auf die göttliche Natur schließen ließe?

Du selbst !
Wir selbst sind ebenfalls "multidimensional". (von 1.grob bis 5.super feinstofflich)
1. der grobe Körper (temporär)
2. der Geist (unsere mentale Ebene - Denken, Fühlen, Wünschen) (temporär)
3. der Intellekt (unser Unterscheidungsvermögen) (temporär)
4. das falsche Ego (unsere falsche Identifikation mit dem grob- und feinstofflichen materiellen Körper) (temporär)
5. die spirituelle Seele unser wahres Selbst (vollkommen transzendental und EWIG)
Bevor wir Gotteserkenntnis erlangen können, müssen wir Selbsterkenntnis erlangen.

Sowohl Gott als auch das Lebewesen sind ewige individuelle Persönlichkeiten. Der Unterschied ist nur das Gott in Person unbegrenzt ist, wohingegen wir begrenzt sind. Es wird der Vergleich mit der Sonne gemacht. Von der Sonne gehen unzählige Lichtteilchen aus. Alle diese Teilchen besitzen die gleiche Eigenschaft wie die Sonne (Licht und Wärme). Aber die Sonne (Gott) hat diese Eigenschaft in unbegrenzter Form wohingegen die Lichtteilchen (Lebewesen) diese nur in begrenzter form besitzen. In der Shri Ishopanishad wird erklärt, dass was immer von Gott der absolut ist ausgeht, perfekt und vollkommen ist. Und obwohl so viele Teile von Gott ausgehen, Gott immer vollkommen ausgeglichen ist und gleich bleibt.

nochmals sorry für die Länge...
Narasimha hat folgendes geschrieben:
4. das falsche Ego (unsere falsche Identifikation mit dem grob- und feinstofflichen materiellen Körper) (temporär)

D.h. jemand der unter einer Krankheit oder körperlichen Einschränkung leidet tut dies nur, weil er sich als unsterbliche Seele fälschlicherweise mit seinem irdischen Leib identifiziert. Der Leib ist nach dieser Lehre nicht wesentlicher Teil seiner Selbst und das körperliche Leiden so gesehen Folge einer Einbildung bzw. eines Mangels an Spiritualität. Also ist eigentlich der Leidende selbst in der Verantwortung durch ausreichendes spirituelles Wachstum dafür zu sorgen, dass er seine falsche Identifikation mit dem Leib überwindet.
Oder anders gesagt: Das Leiden ist in dieser Sicht ein reines Problem des Leidenden. Zum Einen weil er selbst das Karma zu verantworten hat, das ihn in diese Lage gebracht hat und zum anderen weil er spirituell nicht genug leistungsfähig ist die "Leidensillusion" zu überwinden.

Wegen dieser letztlich unbarmherzigen Sicht auf Leidende in den östlichen Religionen hatte die Heilige Mutter Teresa in Indien auch so einen revolutionären Erfolg mit ihrem Wirken. Sie setzte dieser kalten Sicht die christliche Barmherzigkeit entgegen, die die Verantwortung für das Leid nicht dem Leidenden zuweist, sondern in der Kraft des Kreuzes die erlösende Dimension des Leidens in der Vereinigung mit dem gekreuzigten Herrn Jesus Christus in dem Mittelpunkt stellt.
Demetrius hat folgendes geschrieben:
Hallo Ebony,
Das, was Gott genannt wird, ist die EINHEIT von LEBEN (Geist) und PRINZIP (Seele).
Ein LEBENDIGES PRINZIP - ein LEBENSPRINZIP.

Geist ist LEBENDIGE VORSTELLUNG (veränderlich). Seele ist TOTES PRINZIP (unveränderlich). Lebendige Vorstellung ALLEINE ist NICHTS, ein Totes Prinzip ALLEINE ist NICHTS, doch die EINHEIT von BEIDEN ist ALLES! Darum gehören diese gegensätzlichen Pole auch zusammen und bilden eine EINHEIT. Denn nur der GEIST, kann das PRINZIP BELEBEN!

Bibel:
Am Anfang war das Wort.
Das Wort war in Ihm, und in Ihm war das Wort.
Und das Wort ward Fleisch geworden.

Für heutiges Verständnis:
Am Anfang war eine VORSTELLUNG des GEISTES.
Die geistige Vorstellung war im PRINZIP (SELBST), und im PRINZIP war die geistige Vorstellung.
Und die geistige Vorstellung (vom (SELBST) Prinzip) ist Fleisch (Materie - Körper) geworden.


Daraus wird "ersichtlich", daß dieser universelle Gott, eine LEBENDIGE VORSTELLUNG von einem universellen PRINZIP als SEINZUSTAND ist.
Somit sollte auch verständlich werden, daß dieser Gott von der Wissenschaft NIE nachgewiesen werden kann - denn eine geistige Vorstellung ist nicht nachweisbar, und wird auch nie nachweisbar sein! Daher erübrigt sich auch jede Frage nach einem BEWEIS für die Existenz eines Gottes.

Diese göttliche EINHEIT kann nicht bewiesen, sondern nur ERKANNT werden.
© Demetrius
Mehr hier: http://www.demetrius-degen.de/zeit-themen/mensch42.htm


Hallo Demetrius,
Lebensprinzip. Gut und schön. Für mich ein Wortspiel.
Deine Ansichten scheinen mir sehr individuelle Auslegungen zu sein, die zwar beim Lesen nicht unwahr scheinen, aber aus irgendeinem Grund erschließen sich mir deine Ausführungen nicht.
Erkennen ohne Beweisen genügt mir nicht. Zu wissen, dass wissenschaftlicher Erkenntnis Grenzen gesetzt sind, ist eine Sache. Doch muss die Natur in sich Wegweiser tragen, die am Ende keinen anderen Schluss zulassen als eine Schöfperkraft. Solange Naturwissenschaft schlüssiger ist als transzendente Ideen, verlieren letztere für mich an Bedeutungskraft.
[quote="Burkl"
danke für das sehr interessante und wichtige Thema, das du eröffnet hast und das verlinkte Video.

Ich denke, dass es durchaus vereinbar ist Naturwissenschaften zu betreiben und die Welt unter diesem Gesichtspunkt zu sehen und dabei religiös zu sein. Die Naturwissenschaft bietet sozusagen einen bestimmten "Blickwinkel" auf die Wirklichkeit an - sie ist aber im Kern auf dem menschlichen Verstand zugängliche Instrumente, allen voran die Mathematik, angewiesen um intersubjektiv nachvollziehbare Aussagen zu treffen. Darüber hinausgehen kann sie aufgrund dieser "instrumentellen Beschränkung" nicht bzw. wenn sie es tut wird sie zur Ideologie im Mantel der Wissenschaftlichkeit.

[/quote]

Hallo Burkl,

das Video ist in der Tat interessant. Dr. Gitt überzeugt mich im Moment seines Redens. Höre oder sehe ich aber eine naturwissenschaftliche Doku, überzeugt sie mich genauso. Es ist sehr schwer, sich auf nur eine Seite völlig einzulassen. Daher teile ich deine Einstellung. Religion geht nicht ohne Glauben.
Zitat:
Wenn ich in einer Turmuhr drinnen im Uhrwerk bin kann ich die ganze Mechanik erkunden und Aussagen über die Zusammenhänge der einzelnen Zahnräder, Riemen und Gestänge zu treffen. Solange ich mich von der Perspektive her im Uhrwerk befinde sehe ich aber unmöglich das Ziffernblatt, das bedeutet das letzte Ziel dieses Zusammenwirkens der einzelnen Elemente erkenne ich durch die Beschreibung ihrer Gesetzmäßigkeiten nicht. Die Religion ist der Blick auf das Ziffernblatt - also auf das Ganze. Beide Wahrnehmungsweisen der Wirklichkeit sind wichtig und haben ihre volle Daseinsberechtigung und können und dürfen sich eigentlich nicht in die Quere kommen.

Das ist ein guter Vergleich, wie ich finde.

Was mich an der Evolutionsnegierung Gitts stört ist, dass er sich so unbedingt an der Bibel als scheinbar einzige Alternative zur Evolutionstheorie orientiert. 6000 Jahre soll die ganze Entstehung der Welt erst her sein? Dinosaurierknochen, die mit C14 datiert werden können, sollen in Wahrheit ein paar tausend Jahre alt sein?
Da gehe ich nicht mehr mit.
Zitat:
Und Hochmut hat die Folge der Verengung des menschlichen Blicks und Herzens.

Viele Anhänger der unterschiedlichen Glaubenbekenntnisse sind durchaus nicht hochmütig, dennoch bekämpfen sie sich untereinander und wetteifern um die einzig wahre Religion. Oft in aller Demut.

Zitat:
D.h. jemand der unter einer Krankheit oder körperlichen Einschränkung leidet tut dies nur, weil er sich als unsterbliche Seele fälschlicherweise mit seinem irdischen Leib identifiziert. Der Leib ist nach dieser Lehre nicht wesentlicher Teil seiner Selbst und das körperliche Leiden so gesehen Folge einer Einbildung bzw. eines Mangels an Spiritualität. Also ist eigentlich der Leidende selbst in der Verantwortung durch ausreichendes spirituelles Wachstum dafür zu sorgen, dass er seine falsche Identifikation mit dem Leib überwindet.


Dies ist allerdings eine der Kernfragen, die mich umtreiben. Evolution kann Fehler machen. Wie aber kann eine Kopie der perfekten Ur-Information plötzlich falsch sein?
Narasimhas Ausführungen sprechen mich sehr an, doch diese Frage kann ich mir mit diesem Konstrukt dann doch nicht beantworten.
Es finden sich viele Phänomene, die eher für eine Evolution sprechen.
Zum Beispiel die Zweigeschlechtlichkeit. Hin und wieder tritt sie auf. Eigentlich deutet das darauf hin, dass der Mensch bzw. alle Lebewesen ursprünglich zweigeschlechtlich und selbstfruchtbar waren. Vielleicht haben sich die unterschiedlich geschlechtlichen Wesen erst im Laufe der Zeit entwickelt.
Die Frage nach intelligentem Leben in anderen Galaxien steht auch noch im Raum. Ich glaube weder der Koran noch die Bibel setzen sich damit auseinander. Die Veden offenbar schon. Das finde ich spannend.