Evolution


Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
(zB Evolutionstheorie, geozentrisches und antropozentrisches Weltbild)

Die Erde ist immer noch der Mittelpunkt, solange keine anderen bewohnten Planeten gefunden werden.
Kennst du Schimpansen, die Atomphysik betreiben, Symphonien komponieren und Kathedralen bauen? Also - der Mensch ist auch immer noch im Zentrum. Und mit der Evolutionstheorie ist der Schöpfungsglaube vereinbar, nicht aber mit der Ideologie des Evolutionismus, einer Ausprägung des materialistischen Atheismus.
der Mensch steht nicht im Zentrum dieses Universums. Er ist allerdings zur Zeit das einzig uns bekannte Wesen, das über dieses Universum nachdenken kann. Daraus ihn gleich zum Mittelpunkt des Universums zu machen, halte ich für menschliche Hyphe.
Ich habe noch von keinem Evolutionsforscher gehört oder gelesen, daß für die Evolution zwingend ein "Gott" erforderlich ist (ausgenommen natürlich solche Typen wie Walter Gitt usw, die aber in der seriösen Wissenschaft "persona non grata" sind).

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Hallo Piotr,
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:

Walter Gitt ist jemand, der sich sein Geld mit Vorträgen in sehr konservativen Religionskreisen verdient. Seine Aussagen stimmen schon lange nicht mehr mit den Fakten der Evolutionstheorie und der Genetik überein.
Pjotr Kala

Welche seiner Aussagen genau sind es, die schon lange nicht mehr den Lehren der Genetik und der Evolutionstheorie übereinstimmen?

Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:

Ich habe mir vor einigen Jahren hier am Computer einmal einen Beitrag von ihm laut angehört. Ein anwesender Genetiker hörte zufällig mit und sein einziger Kommentar zu dem Vortrag war (ohne zu wissen, wer der Vortragende war) "was erzählt der denn da für einen Sch....!"

Pjotr Kala

Wenn der Mann Recht hat, was freilich sein kann, wie begründet er dann seine Meinung. Was genau ist Sch ...?
Hallo Burkl,
Burkl hat folgendes geschrieben:

Die Erde ist immer noch der Mittelpunkt, solange keine anderen bewohnten Planeten gefunden werden.


Wenn es andere Lebensformen, bewusste Intelligenz also Aliens gäbe, was würde das an der Annahme einer Schöpfung durch Gott ändern? Was an der Annahme, alles sei durch Evolution entstanden?
Beide Theorien fänden noch immer ihre Vertreter.
Daher muss es einen Anhaltspunkt geben, welche die Richtige ist. Irgendeine Seite denkt falsch. Vielleicht ist aber beides richtig. Eine Kombination aus Schöpfung und Evolution.
Hallo Ebony,

ich habe Walter Gitt selber mal in der Veranstaltung einer freikirchlichen Gemeinde gehört. Ich fand ihn damals schon nicht besonders überzeugend.

Der Vortrag am Computer liegt nun auch schon 2-3 Jahre zurück. Der Mann hat mit halben Ohr zugehört, und dann eben festgestellt, daß Gitts Aussagen nicht in Übereinstimmung mit der genetischen Forschung zu bringen sind.

Vielleicht werde ich mir doch noch die genannten Youtube-Videos antun, oder Gegendarstellungen zu Walter Gitts Positionen im Netz suchen. Aber das kann etwas dauern.


Zitat:
Daher muss es einen Anhaltspunkt geben, welche die Richtige ist. Irgendeine Seite denkt falsch. Vielleicht ist aber beides richtig. Eine Kombination aus Schöpfung und Evolution.


Nein, muß es nicht. Gott ist kein Thema in der Wissenschaft. Wäre er ein wissenschaftlicher Gegenstand, wäre er irgendwie berechenbar und das wiederum widerspricht seiner Unberechenbarkeit.
Du kannst an Gott glauben oder nicht. Es macht für die Wissenschaft keinen Unterschied. Der Glaube an Gott kann allerdings zum Hindernis für wissenschaftliche Forschung werden, wenn die Ergebnisse der Forschung nicht mit den Aussagen einer Religion übereinstimmen.
Zum Beispiel Gender-Forschung, wo Burkl sich tatsächlich zu der Behauptung verstiegen hat, daß es keine männliche Kinder gibt, die gerne mit Puppen spielen.


Pjotr Kala
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Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
tja ich bin leider auch nicht besonders mathematisch begabt. Aber wenn eine ganze Menge Wissenschaftler mit etlichen Dimensionen jonglieren und damit dann auf die Stringtheorie kommen, so ist das weit mehr als ein metaphysisches Glaubensgespinst.

Da brauchst du auch nicht mathematisch begabt zu sein. Da genügt der Hausverstand.
Das Multiversum muss für verschiedene Probleme herhalten, die wissenschaftlich-rational nicht lösbar sind, eben z.B. die Frage nach dem Warum eines geordneten und fein austarierten Systems, welches das Leben ermöglicht. Dass das alles Zufall sein soll, da tun sich selbst die eingefleischten Atheisten schwer damit. Darum die Behauptung, dass es unendlich viele Universen gäbe - und wenn etwas unendlich oft versucht werde, dann müsse zwangsläufig einmal der "Haupttreffer" gelingen, und die das Leben ermöglichenden Parameter hervorgebracht werden. Oder anders formuliert: Der sinnlose Zufall brächte nach unendlichen Versuchen den Sinn hervor.
Das wäre so, wie wenn ich behaupte, ein leeres Buch, eine Feder und ein Tintenfass unendlich oft gemeinsam aus dem Fenster zu werfen führt dazu, dass irgendwann ein geschriebener Roman unten ankommt.

Wie gesagt, die Bibel nennt die Gottleugner Toren, nicht ich.
selten soviel Unsinn auf einen Haufen gelesen!

1. Der Zufall ist nur ein Kriterium der Evolution. Er ist auch sicher nicht der entscheidenste. Viel wichtiger ist "Survival of The Fittest", was aber nicht das Überleben des Stärkeren, sondern das Überleben des am besten an die Umgebungsvariablen angepaßten bedeutet. Und da können soziokulturelle Einflüsse auch eine Rolle spielen.
2. Die Rosetta-Mission ist gerade zu Ende gegangen. Ein bereits jetzt feststehendes Ergebnis ist, daß die Bausteine des Lebens nicht nur auf der Erde vorkommen, sondern überall im Universum.
3. Spätestens dann, wenn sich auf dem Mars Reste von Leben finden oder auf einem der Jupitermonde, fällt das ganze Kartenhaus der Antropozentik in sich zusammen.
4. Es gibt keinen "sinnlosen Zufall". Was wir Zufall nennen, ist die Nichtvorhersagbarkeit eines Ergebnisses beim Zusammentreffen von unendlich vielen Variablen. Dazu ein Beispiel:Vor kurzer Zeit ist irgendwo im Ruhrgebiet zufällig ein schwarzer Rauchring erzeugt worden, der sehr schmal, aber mit großem Durchmesser und aus der Sicht des Aufnehmenden fast rechteckig war. Die Wahrscheinlichkeit, daß ein gleich dimensionierter Rauchring noch einmal geschaffen werden kann, geht gegen Null.
5. Ein Hauptsatz der Evolutionstheorie lautet: Die Evolution kennt kein Ziel. Alle Religionen gehen über diesen Satz hinweg, weil er sie ad absurdum führt.


Zitat:
Das wäre so, wie wenn ich behaupte, ein leeres Buch, eine Feder und ein Tintenfass unendlich oft gemeinsam aus dem Fenster zu werfen führt dazu, dass irgendwann ein geschriebener Roman unten ankommt.


Das ist das typische Ammen-Märchen, was von Religions-Anhängern immer wieder in verschiedensten Variationen verbreitet wird.
Man kann aber nicht heute Vorhandenes durch wildes Zusammenwürfeln zu irgendetwas Sinnvolles zusammenbasteln. Eine Brücke ist nicht aus dem Nichts entstanden, sondern durch Generationen von Variationen und Fehlversuchen gegangen. Das leere Buch, die Feder und das Tintenfass haben ebenfalls eine lange Entwicklung hinter sich, ganz zu schweigen vom menschlichen Verstand, der erst durch die Sprachentwicklung dazu befähigt wurde, die leeren Seiten des Buches zu füllen.

Pjotr Kala
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Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Man kann aber nicht heute Vorhandenes durch wildes Zusammenwürfeln zu irgendetwas Sinnvolles zusammenbasteln. Eine Brücke ist nicht aus dem Nichts entstanden, sondern durch Generationen von Variationen und Fehlversuchen gegangen. Das leere Buch, die Feder und das Tintenfass haben ebenfalls eine lange Entwicklung hinter sich, ganz zu schweigen vom menschlichen Verstand, der erst durch die Sprachentwicklung dazu befähigt wurde, die leeren Seiten des Buches zu füllen.

Der Sukkus bleibt derselbe: Die Behauptung, dass eine sinnvolle Ordnung durch langen Zeitablauf irgendwann einmal hervorgebracht wird. Das widerspricht eben jeder Lebenserfahrung. Wenn ich etwas Sinnvolles tue - dann nicht weil ich ungelenkt tausendfach irgendetwas mache und das dann irgendwann einmal zu etwas Sinnvollem wird. Sondern umgekehrt - am Anfang steht der Sinn, mein Verstand und mein Wille. Und genau das sagt die Bibel: "Am Anfang war der Logos - das Wort, die Vernunft, der Sinn." Und dieser Sinn steht in Jesus Christus in menschlicher Gestalt vor uns.

Dem Atheisten bleibt nur zu leugnen, dass es überhaupt Sinn gibt. Und damit die Sinnlosigkeit seines Weltbildes einzugestehen.
Zitat:
Der Sukkus bleibt derselbe: Die Behauptung, dass eine sinnvolle Ordnung durch langen Zeitablauf irgendwann einmal hervorgebracht wird. Das widerspricht eben jeder Lebenserfahrung. Wenn ich etwas Sinnvolles tue - dann nicht weil ich ungelenkt tausendfach irgendetwas mache und das dann irgendwann einmal zu etwas Sinnvollem wird. Sondern umgekehrt - am Anfang steht der Sinn, mein Verstand und mein Wille.


Quatsch!
Eine willentliche Entscheidung setzt erst einmal einen Willen voraus. Und der ist nicht vom Himmel gefallen, sondern ist in der Evolution gestaltet worden.

Erst durch die jahrmillionenalte Erfahrung, die entweder genetisch oder soziokulturell weitergegeben wurde, bin ich überhaupt in der Lage, heute
im Rückgriff auf diese Erfahrungen etwas logisch fortzuentwickeln. Nicht der Verstand stand am Anfang, sondern der Versuch und gg, der Zufall.

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Das ist eben die Grundentscheidung des Lebens.

Glaube: Im Anfang war der Sinn, der in alle Dinge objektiv hineingelegt wurde.
Atheismus: Im Anfang war die Sinnlosigkeit und was Sinn ist definiere ich selbst.

Jeder muss entscheiden bzw. kann sich auch um die Entscheidung drücken, das heißt dann Agnostizismus.