Gewissheit vom ewigen Leben


Zitat:
@Peter.Trimm
Wenn die Tiere dabei rücksichtslos gequält werden, ja! Finde ich. Dann ist es sicher eine Sünde!

Weltliche Religion ist eine Sache, sie ist vergänglich. Religionen kommen und gehen. Religionen werden verfälscht und missbraucht und so entsteht in ihnen ein Bild das vom ursprünglichen Meister von dem sie ausgingen widersprechen.
Das Gesetz der Nächstenliebe wie es von Christus oder Buddha gelehrt wurde, steht jedoch höher, als Religion. Es ist ein universales Gesetz, das vollkommen zeitlos ist. Nächstenliebe ist untrennbar mit Mit-gefühl und Mit-leid verbunden. So wie wir mit anderen Lebewesen umgehen so gehen wir auch mit Gott um.
siehe dein Zitat--->
Zitat:
@Peter.Trim
Im Evangelium heißt es aber diesbezüglich anders: "Was ihr den Geringsten unter euch getan habt, das habt ihr mir getan!"

Vereinfacht ausgedrückt, "behandle ein anderes Lebewesen immer so, wie auch du behandelt werden möchtest".
Aus diesem Grund steht in der Bibel "du sollst nicht töten". An diesen Worten gibt es nichts zu "interpretieren".
Sobald interpretiert wird, wird das Wort Gottes zerstört.
Narasimha hat folgendes geschrieben:

Vereinfacht ausgedrückt, "behandle ein anderes Lebewesen immer so, wie auch du behandelt werden möchtest".
Aus diesem Grund steht in der Bibel "du sollst nicht töten". An diesen Worten gibt es nichts zu "interpretieren".
Sobald interpretiert wird, wird das Wort Gottes zerstört

Derart rigide und streng ausgelegt dürfte ich z.B. auch Ungeziefer in meiner Wohnung nicht bekämpfen. Ich sehe aber keinen Grund dich mit einer Bettwanze gleichzusetzen.

Narasimha hat folgendes geschrieben:
Das Gesetz der Nächstenliebe wie es von Christus oder Buddha gelehrt wurde, steht jedoch höher, als Religion. Es ist ein universales Gesetz, das vollkommen zeitlos ist.

Ja - das Gesetz der Liebe ist zeitlos. Nur woran können wir es erkennen und wie uns an einem konkreten Bezugspunkt festmachen? Wie können wir aus dem bloßen Wort Liebe einen mit Inhalt befüllten Begriff machen? Wohl nur durch das menschliche Beispiel, denn sonst bleibt für uns die Liebe abstrakt und letztlich nicht fassbar.

Jeder Mensch - egal wie ihr oder sein Leben ausgerichtet ist - nimmt eigentlich auf irgendeine Weise für sich in Anspruch zu lieben bzw. die Liebe als Ziel zu haben.
Wo zeigt sich die göttliche Liebe in ihrer äußersten Form, an welchem Bezugspunkt wird sie sozusagen "ablesbar"? Das ist doch die Kernfrage. Am selig lächelnden Buddha, der im Kreise seiner Anhänger friedvoll meditierend an einer Lebensmittelvergiftung stirbt, oder am Staatsmann und Feldherrn Mohammed, der seine Gegner vernichtete und religiöse, wirtschaftliche und politische Macht in sich vereinte?

Wir Christen glauben an Christus, als den Gekreuzigten. Das Kreuz ist das zentrale Symbol christlicher Offenbarung, weil es uns eben das Wort „Liebe“ konkret macht. "Ich habe euch ein Beispiel gegeben", "Liebt einander wie ich euch geliebt habe" und „Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt“, heißt es im Johannesevangelium. Genau das hat Gott für uns getan - darum ist er die Liebe.
Hallo,

[quote="Burkl"]
Narasimha hat folgendes geschrieben:

Das Kreuz ist das zentrale Symbol christlicher Offenbarung, weil es uns eben das Wort „Liebe“ konkret macht. "Ich habe euch ein Beispiel gegeben", "Liebt einander wie ich euch geliebt habe" und „Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt“, heißt es im Johannesevangelium. Genau das hat Gott für uns getan - darum ist er die Liebe.


Was wäre gewesen, wenn Jesus nicht gekreuzigt worden wäre?
Er hat als Lehrer die Nächstenliebe gelehrt, warum wird seinem gewaltsamen Tod so viel Bedeutung für das ewige Leben beigemessen?
Es geht doch darum, das Gute in sich zur Entwicklung zu verhelfen. Für das Schlechte bezahlt doch ohnehin jeder selber. Wenn es überhaupt etwas gibt nach dem Tod.
Ebony_ hat folgendes geschrieben:

Was wäre gewesen, wenn Jesus nicht gekreuzigt worden wäre?
Er hat als Lehrer die Nächstenliebe gelehrt, warum wird seinem gewaltsamen Tod so viel Bedeutung für das ewige Leben beigemessen?
Es geht doch darum, das Gute in sich zur Entwicklung zu verhelfen. Für das Schlechte bezahlt doch ohnehin jeder selber. Wenn es überhaupt etwas gibt nach dem Tod.

Jesus machte sich den Plan Gottes zu eigen.

Gottes Plan ist von der Heiligen Schrift im Voraus angekündigt worden, wie der Katechismus (Nr. 601) festhält. Die Leidensgeschichte Jesu ist vor allem eine Erfüllung der beim Propheten Jesaja (Jes 53) vorausgesagten Leiden. Der Plan Gottes ist so alt wie die Welt.

Warum aber kann Gott so etwas wollen?

Es gibt theologische Versuche, dies zu ergründen: Gott habe seinen Sohn nicht verworfen, sondern "mit der Sünde beladen". Und der Sohn ist bewusst auf seine Stunde zugegangen. Der Ruf Jesu am Kreuz - "Mein Gott warum hast du mich verlassen" - ist nicht als Verzweiflung zu verstehen, sondern darin hat er, wie der Katechismus sagt, "alle Not und Gottverlassenheit der Menschen in sein Opfer hineingenommen". Jesus Christus wird dadurch zu unserem Erlöser, indem er sich den Heilsplan Gottes zu eigen macht. Dieser Plan Gottes aber ist "unser Heil, absolut und grenzenlos".
Hier ist unser Gottesbild angefragt. Der Katechismus hält dazu fest (609): "Da Jesus die Liebe des Vaters zu den Menschen in seinem Herzen aufnahm, erwies er ihnen seine Liebe bis zur Vollendung", darum ging der Sohn in "souveräner Freiheit" seinem Tod entgegen.

Wenn der Tod Jesu als "Opfer" bezeichnet wird, dann ist damit die "Wiederherstellung einer Verbindung", der Verbindung zu Gott gemeint. Etwa so, wie wenn man Zeit opfert, um jemandem nahe sein zu können. Dazu bemerkt der Katechismus auch, dass die Menschen am Erlösungswerk teilhaben können. Das geschieht in besonderer Weise, wenn wir für andere beten oder wenn wir Schweres für andere aufopfern.

Das Opfer Jesu ist dabei "einmalig", weil es eine Gabe des Vater ist: "Nicht wir bringen Gott ein Opfer dar, sondern Gott schenkt uns seinen Sohn, damit wir mit ihm versöhnt werden".
Jesu Opfer meint nicht, dass er einen zornigen Vater beschwichtigen müsse, sondern den Willen des Vaters vollziehe und uns die Möglichkeit der Versöhnung schenkt.

Das innerste Geheimnis der Erlösung ist die Liebe. Sühne ist eine Tat der Liebe, denn nur die Liebe geht so weit, dass jemand sein Leben gibt für die Freunde und schließlich für die Feinde.
Dennoch entsteht die Frage: "Warum braucht es das Leid, warum das Kreuz, reicht nicht die Liebe?"
Rational ist dies nicht mehr aufzulösen, doch eines ist sicher:

"Angesichts dieser Liebe, die bis zum Äußersten geht, erkennen wir, wie viel uns an Liebe fehlt. Erst im Blick auf das Kreuz, wird deutlich, wie weit die Liebe Gottes geht und was Sünde heißt."

Christoph Kardinal Schönborn
Hallo Burkl,

wenn Gott aber Ur-Information ist oder eine geistiges, kreatives Wesen, das alles im Blick hat, warum hat er einen Erlöser erst so spät auf die Welt geschickt?

Warum braucht die Erde einen Erlöser? Reicht ein Wissender, ein Erleuchteter, ein Lehrer nicht aus? Warum muss ein Erlöser sterben? Mich würde es nicht glücklich machen, wenn mein Lehrer getötet würde, weil er mir von der Liebe erzählt hat. Es würde mich auch nicht retten. Für meine Fehler bin ich selbst veranwortlich. Andere Wissende sind auch nicht getötet worden.

(Ist Budda wirklich an Lebensmittelvergiftung gestorben? Beim Meditieren?)
Ebony_ hat folgendes geschrieben:
(Ist Budda wirklich an Lebensmittelvergiftung gestorben? Beim Meditieren?)

So ist es überliefert, ja.

http://www.buddhismus-schule.de/inhalte/buddhasleben.html#tod
Ebony_ hat folgendes geschrieben:
wenn Gott aber Ur-Information ist oder eine geistiges, kreatives Wesen, das alles im Blick hat, warum hat er einen Erlöser erst so spät auf die Welt geschickt?

"Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz unterstellt." Gal 4,4

Warum diese "Fülle der Zeit" genau vor 2000 Jahren in einem kleinen Dorf einer römischen Randprovinz Wirklichkeit geworden ist, das weiß nur Gott alleine. Genauso, warum wir im riesigen Universum irgendwo am Rande einer bestimmten Galaxie unsere Heimat bekommen haben. Es gibt Dinge, die können (und müssen) wir nicht verstehen.

"Er sagte zu ihnen: Euch steht es nicht zu, Zeiten und Fristen zu erfahren, die der Vater in seiner Macht festgesetzt hat." Apg 1,7

Zitat:
Warum braucht die Erde einen Erlöser? Reicht ein Wissender, ein Erleuchteter, ein Lehrer nicht aus? Warum muss ein Erlöser sterben? Mich würde es nicht glücklich machen, wenn mein Lehrer getötet würde, weil er mir von der Liebe erzählt hat.

Der da am Kreuz hängt ist eben nicht nur unser Lehrer, Bruder und Freund, sondern eben auch unser Schöpfer. Der Herr des Universums.

Es geht nicht darum glücklich oder unglücklich über den Kreuzestod zu sein. Es geht auch nicht um "kleinkrämerische Gerechtigkeit", so als ob Gott ein Opfer bräuchte, um wieder versöhnt zu sein.

Im Kreuz steckt soviel drinnen, dass man eigentlich nie aufhören könnte darüber zu schreiben, weil eben die Warheit über Gott und den Menschen darinnen verborgen ist.

"Im Kreuz war nur die Gottheit verborgen, aber hier ist zugleich auch die Menschheit verborgen.", sagt der Hl. Thomas von Aquin im Hymnus Adoro te devote.

Die Menschheit - warum? Ja, weil dieser zerfetzte, entstellte und geschundene unansehentliche und sterbende Leib - weil das der gefallene Mensch ist, weil das die Folge der Sünde ist. "Seht - da ist der Mensch!" ruft Pilatus als man den gegeißelten und gemarterten Jesus der grölenden Menge vorführt - und er hat damit unwillkürlich die Wahrheit ausgesagt über die Sünde - über das, was die Sünde bewirkt, unsere Entstellung und Zerstörung.

Und die Gottheit - ja die steckt auch im Kreuz. Diese Haltung der Liebe, diese weit ausgebreiteten offenen Arme, die die ganze verlorene Menschheit umarmen und zu sich nehmen will. Eine Liebe unvorstellbar größer als wir es begreifen können - so groß, dass sie von uns missdeutet wird, indem wir sagen - wozu diese "Verschwendung" am Kreuz?
Gottes Liebe ist so stark, dass ihre Äußerung für unsere kleinen Herzen zur Herausforderung wird, unser Herz muss erst "geweitet" werden. Und das wunderbare ist - das menschliche Herz lässt sich weiten, ist unglaublich ausdehnungsfähig, wenn man Gott an sich arbeiten lässt.

Und die Mittlerschaft und Vereinigung zwischen Gott und Mensch - Himmel und Erde - die ist im Kreuz zu finden. Der senkrechte Balken, der in die Erde gerammt gleichzeitig in den Himmel aufragt, und der Querbalken, der entlang dem Horizont und den ausgestreckten Armen verläuft und die ganze Menschheit umfassen und vereinen will. Und dort - zwischen Himmel und Erde erhöht, dort wo die Balken sich kreuzen, dort wo Gott und Mensch aufeinander treffen - dort hängt Christus.

In einem bekannten christlichen Liedtext heißt es im Refrain:

"Zwischen Himmel und Erde hängst du dort
Ganz allein und verlassen von Mensch und Gott
zwischen Himmel und Erde ausgestreckt
Dort am Kreuz
Zwischen Himmel und Erde hängst du dort
Wo die Balken sich kreuzen, ist der Ort
Wo sich Himmel und Erde trifft in dir."

https://www.youtube.com/watch?v=9HXLVJgP3mY
Zitat:
@Burkl
Derart rigide und streng ausgelegt dürfte ich z.B. auch Ungeziefer in meiner Wohnung nicht bekämpfen. Ich sehe aber keinen Grund dich mit einer Bettwanze gleichzusetzen.

Also wenn du Bettwanzen hast, wasch einfach deine Wäsche.

Spass beiseite...
Shri Krishna beschreibt in der Bhagavad-Gita (18.20-22) das wir grundsätzlich zwischen 3 Arten des Wissens unterscheiden sollten.
1. Wissen auf der Bewusstseinsebene der Tugend. = hier betrachtet man jedes Lebewesen als gleichwertig, denn man erkennt deren ursprünglich spirituelle Natur.

2. Wissen auf der Bewusstseinsebene der Leidenschaft. = hier betrachtet man den äusseren, vergänglichen, materiellen Körper und denkt ich bin besser oder schlechter, wichtiger oder unwichtiger. etc.

3. Wissen auf der Bewusstseinsebene der Unwissenheit. = hier ist man nur an seine Tätigkeiten angehaftet, Geld ist für diese Person Gott. Und Wissen bedeutet für diese Person wie man am besten seine materiellen Sinne befriedigen kann.

Wir sind von unserer spirituellen Natur aus alle gleich! Ob wir nun den Körper einer Bettwanze annehmen mussten oder die menschliche Lebensform geschenkt bekommen haben. Der Unterschied liegt nur im materiellen Körper, die spirituelle Seele die in jedem Lebewesen weilt ist jedoch von gleicher Qualität und sie alle sind verbunden mit Gott.

Also töte nichts willentlich was du nicht erschaffen kannst.

Zurzeit sehen wir dass das Massenbewustsein der Menschen darauf ausgerichtet ist, die Ressourcen von Mutter Erde gnadenlos auszubeuten.
Dieses niedere Bewusstsein entsteht aus der "Kultur des Tiere töten und verspeisen".
Dieses Bewusstsein bringt unseren Planeten zum Kollaps. Und Mutter Erde wird gezwungen sein sich von all der Last zu befreien.

Die Entscheidung welchen Weg wir gehen wollen liegt bei uns.
Hallo ich habe dieses Thema zufällig gesehen da ich schon seit langen nicht mehr in diesen Forum war ich persönlich glaube an kein Leben nach den Tod und ich möchte auch kein ewiges Leben
nach meinen Tod im Himmel.

Durch Religionen enstehen Kriege.
Es gibt 3036 Götter wie soll man da noch an einen Glauben.

Es verhungern Menschen in Afrika es werden Kinder bzw Menschen getötet und ein allmächtiger oder liebender Gott lässt so etwas zu den es angeblich geben soll.


Bedenke man die Judenvergasung 6 Millionen Menschen was ich weiß vom Geschichtsunterricht wurden vergast kein Gott sagte stopp halt aus wo ist dieser liebende Gott ?

Die meisten würden sagen die Menschen sind selber Schuld daran.

Aber was ist mit Krankheiten die wurden von Menschen nicht verursacht warum sterben Kinder an Krebs .........

Ich glaube das man keine Religionen braucht um den Sinn im Leben zu suchen.

Den beten hilft auch nicht in den Ländern wo andere verhungern u.s.w.
ganz im Gegenteil viele kommen dadurch von Glauben ab.

Jeder soll Glauben an was er möchte ich brauche und will auch kein Weiterleben nach den Tod.