Wissenschaft und Religion:


Es gibt in der Natur nur 3 Faktoren oder Funktionen, welche zusammen wirken, und wodurch alles funktioniert, entsteht und vergeht.
Die Faktoren sind die tote Materie, der lebendige Geist, und das göttliche Prinzip der Seele.
Materie ist bekanntlich fest. Der Geist ist sinnbildlich wie das Wasser, und kann sich mit der Materie verbinden. Die Seele ist sinnbildlich wie die Luft – sie durchdringt alles, geht aber keine Verbindung ein.
Der Geist BELEBT die Materie, und die Materie unterliegt dem PRINZIP der Seele.
Was die Wissenschaft beweisen kann, sind nur Teilchen (Materie) und Schwingung (Geist). Die Seele (das Prinzip) ist nicht nachzuweisen, sondern kann nur ERKANNT werden.

So hat die Wissenschaft festgestellt, daß die Anziehungskraft der Materie nicht ausreicht, um die Planeten auf der Bahn um die Sonne zu halten. So erfanden sie einen neuen Begriff: Dunkle Materie.
Dann stellten sie fest, daß sich das Universum sich BESCHLEUNIGT ausdehnt, was eigentlich nicht möglich sein könnte. So erfanden sie den Begriff: Dunkle Energie.
http://www.weltderphysik.de/gebiet/.....terie-und-dunkle-energie/

Die Wissenschaft mag gut gewesen sein für die Technische und Materielle Entwicklung. Kurz – für unseren Luxus – welcher letztendlich die Ressourcen der Erde ausraubt. Doch Erkenntnis von der Welt und dem Leben kann die Wissenschaft nicht bieten. Darum heißt sie ja auch WISSEN – SCHAFT, weil sie nur Wissen schafft.

Wer aber Erkenntnis und Verständnis von der Welt und dem Leben als solches gewinnen will, muß sich zwangsläufig in den Bereich der Religionen (nicht der Kirchen) begeben.
Doch Religion erwartet mehr als auswendig lernen oder blinden Glauben. Religion bedingt eigenständiges Denken. Denn in wahrer Religion geht es um Erkenntnis, über Verständnis bis zum höchsten (Bewusstsein).

Die Masse (Alten) bei uns verbindet Religion nur noch mit Kirche laufen, Beten, Almosen spenden, und dann beim körperlichen Tod in den Himmel zu kommen. (Eine Religion für DUMME)!
Die Masse der Jugend ist an Religion (teils mit Recht) nicht mehr interessiert. Es zählt das Aussehen, die Klamotten, der Besitz, die Position und das Ansehen.
Die Masse lebt nach dem Motto: „Hauptsache ICH habe noch genug, und nach mir die Sintflut“. Dabei vergessen sie (wissen es nicht), daß sie wieder da hineingeboren werden, wo und wie sie beim Tod die Erde verlassen haben.
So wie (sinnbildlich) sich ein Mensch schlafen legt, seine Klamotten im ganzen Zimmer verteilt, und eine Unordnung hinterlässt. Wenn sie dann aufwachen, finden sie genau das vor, was und wie sie es verlassen haben. Dann sind sie am Jammern – ICH armer Mensch, womit habe ich das verdient!
Das müßte der Masse einmal bewusst gemacht werden. Dann würden sie garantiert sparsamer und genügsamer mit den Ressourcen der Erde umgehen.

Aber, das ist so gewollt. Es gibt auf Erden NICHTS Dauerhaftes. So wie es Sonne und Regen gibt, so muß es zwangsläufig auch Freud und Leid geben. Denn NUR Freude ist schädlich, und NUR Leid ist schädlich. Aber die rechte Mischung, bringt den Menschen dazu, über den Sinn des Ganzen nachzudenken. Wahre Erkenntnis und Weiterentwicklung im Bewusstsein, gewinnt der Mensch NUR in einem abwechslungsreichen Leben – mit Gewinn und Verlust, mit Freud und Leid, mit Erfolg und Misserfolg.
So gibt es dann auch Wissenschaft für die Materiell gesinnten, und Religion für die Geistig gesinnten.
Jeder kann sich aussuchen, was er für richtig hält.
Denn dafür hat der Mensch tatsächlich einen FREIEN WILLEN.
So steht auch in der Bibel: „Fleisch gesinnt wird zu Fleisch und Geist gesinnt wird zu Geist“!
Fleisch bezieht sich auch auf Körper und Materie! Geist bezieht sich auf Erkenntnis und Bewusstwerdung.
Gesinnung ist einfach das, worauf mein Interesse und mein Streben gerichtet ist.
Offensichtlich ist, daß das Interesse oder auch begehren der Masse in unserer sogenannten Zivilisierten Welt in das Materielle gerichtet ist.

Grüße,
© Demetrius
Mehr unter: Prinzipien des Lebens: http://www.demetrius-degen.de/zeit-themen/mensch42.htm
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Auf der Erde gibt es seit jeher den Kampf zwischen Egoismus und Selbstlosigkeit.
Die Egoisten werden reich, die Selbstlosen schaffen große Werke.
www.demetrius-degen.de
Demetrius hat folgendes geschrieben:
Offensichtlich ist, daß das Interesse oder auch begehren der Masse in unserer sogenannten Zivilisierten Welt in das Materielle gerichtet ist.

Ich glaube, dass du so wie ich die Annehmlichkeiten und Vorteile unserer modernen Zivilisation und Wohlstandsgesellschaft sehr gerne in Anspruch nimmst. Denn sonst wärst du ja schon z.B. nach Haiti, Burma oder Somalia ausgewandert, um dich dort ungehindert den geistigen Dingen hinzugeben.

Selbstverständlich sind Wohlstand und Sozialstaat sehr gute Dinge. Das Problem ist, dass dort, wo ein Überangebot an Materiellem vorhanden ist, die Versuchung aufgrund der faktischen Umstände und Möglichkeiten wesentlich größer wird, nicht das Wachsen im Sein sondern im Haben als Lebensziel zu definieren.

Jesus gesteht uns ja durchaus zu, die materiellen Dinge anzustreben, die vielen Güter, die an sich gut sind (weil sie ja von "dem Guten" kommen) - Jesus sichert denjenigen, die ihm nachfolgen sogar zu, dass sie alles Notwendige haben werden. Entscheidend ist die Rangfolge: Dass es den Christen nämlich zuerst um die Ausbreitung und die Bedürfnisse des Reiches Gottes, der Kirche, gehen muss - dann wird Gott auch für das notwendige Materielle im Leben des Christen sorgen, indem Er es so fügt, dass die notwendigen Mittel zur rechten Zeit da sind. Diese Lebenshaltung - zuallererst die Kirche und ihre Bedürfnisse im Blick zu haben - unterscheidet die Christen eben von den Heiden, die für das Materielle leben und den Konsum und Besitz für das Wesentliche halten. Insofern leben wir heute in einer mehrheitlich heidnischen Gesellschaft, das ist leider Gottes so.

"Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen?
Denn um all das geht es den Heiden. Euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles braucht.
Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben." Mt 6,32 u. 33
Hallo Burkl,

ich führte ein sehr ausführliches und intensives Leben, und habe nichts ausgelassen.
Hier, wo ich überall gearbeitet habe: http://www.demetrius-degen.de/demetrius/lebenslauf.htm
Letztendlich bin ich zur Ruhe gekommen, und lebe ziemlich zurückgezogen. Wenn ich hier in den Wald gehe, bin ich genau so alleine wie in Indien. Es ist nicht der Ort, der den Ausschlag macht, sondern die geistige Einstellung.

Ansonsten ist es schon richtig, nichts als Solches ist schlecht, es ist nur das, was wir daraus machen.
Doch eines dürfte auch klar sein, diese REINE Marktwirtschaft erzeugt mit ABSICH das Begehren der Menschen (Massen), was in früheren Zeiten ohne Medien gar nicht möglich war.
(Die 10 Gebote: „Du sollst NICHT begehren“!)
Zudem verbrauchen wir in einer Generation mehr Ressourcen der Erde, wie in früheren Zeiten 100 Generationen brauchten. Um Blüten zu bestäuben, müssen künstlich Bienenvölker auf Lastwagen angefahren werden. Ansonsten beruht die Marktwirtschaft auf Wachstum, und es gibt auf der Welt aber kein ewiges Wachstum.

Aber Es gab schon immer Zivilisationen die Aufgestiegen, und wieder zerfallen sind.
Werden die rechten Prinzipien eingeführt, kommt es zum Wachstum. Gehen die rechten Prinzipien im Volke verloren, kommt es zum Zusammenbruch.
Unsere Gesellschaft hat längst die rechten Prinzipien verloren.
Bibel: „Eure Kinder und Kindeskinder, werden an Euren Sünden zu tragen haben“. Diese Entwicklung ist schon längst zu sehen.

Zitat: <Jesus gesteht uns ja durchaus zu, die materiellen Dinge anzustreben,>
Das glaube ich so nicht. Der Ursprung allen Strebens des Menschen, ist das Begehren für sICH.

Bibel: „Seht die Vögel des Himmels, sie sähen nicht, sie ernten nicht, der Herr ernährt sie doch“
Aber diese Begehren auch nichts, und sie wollen auch nicht immer mehr haben, und sie horten nichts, das sie nicht brauchen.

Aber was Du schreibst, da spricht Lao – Tse vom Tun ohne Tun – das nur selten erreicht wird.
Lao-Tse: "Höchste Tugend ist ohne Tun; Ist auch ohne Grund, warum sie täte. Niedere Tugend tut, Hat auch einen Grund, warum sie tut".
Mehr hier: http://www.demetrius-degen.de/religionen/daoismus/laotse1.htm

Grüße,
© Demetrius
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Auf der Erde gibt es seit jeher den Kampf zwischen Egoismus und Selbstlosigkeit.
Die Egoisten werden reich, die Selbstlosen schaffen große Werke.
www.demetrius-degen.de
Ich finde es ziemlich gut passend, wie Dimetrius Degen den Unterschied zwischen tiefgreifender Religion und der menschlichen Organisationen mancher Kirchen klarlegt.
Demetrius hat folgendes geschrieben:
Ansonsten beruht die Marktwirtschaft auf Wachstum, und es gibt auf der Welt aber kein ewiges Wachstum.

Sagen wir so - ein Organismus, der nicht mehr wächst, indem er gesunde neue Zellen hervorbringt, ist krank - auf der anderen Seite ist ungeordnetes und unkontrolliertes Zellwachstum Krebs. Die Frage ist also, ob das Wachstum zum Selbstzweck wird, oder ob es so geordnet wird, dass es der wahren Menschlichkeit dient. Dazu kann auch gehören, dass in bestimmten Zeiten der ein oder andere Einschnitt gemacht wird - um neues Wachstum zu ermöglichen.
Was für den ganzen Staat gilt, gilt genauso für das Leben der Familien und des Einzelnen. Das Schlechte muss isoliert und abgetrennt werden, um das Weiterleben zu ermöglichen. Das ist übrigens Inhalt des Sakramentes der Buße - Wachstum durch Abtrennung des schlechten Alten, damit daraus gutes Neues wachsen kann.

"Vergrabe durch die Buße deine Nachlässigkeiten, Beleidigungen und Sünden in der tiefen Grube, die deine Demut öffnet. − Denn so vergräbt auch der Bauer die faulen Früchte, die trockenen Äste und das gefallene Laub am Fuße des Baumes, der sie hervorbrachte. − Was unfruchtbar, ja, was schädlich war, trägt nun wirksam zu neuer Fruchtbarkeit bei.
Lerne, Schwung aus dem Sturz zu holen: Leben aus dem Tode."

Hl. Josémaria Escrivá, Der Weg Nr. 211


Zitat:

Der Ursprung allen Strebens des Menschen, ist das Begehren für sICH.

Ich würde sagen, die Wurzel des Übels ist der Gebrauch der geschaffenen Dinge ohne dabei zuerst Gott im Blick zu haben. Zu begehren und die Befriedigung materieller Bedürfnisse zu suchen ist nicht in sich schlecht. Gott hat ja die Dinge erschaffen und uns anvertraut, dass wir sie zu unserem Wohl gebrauchen, um durch sie Lebendigkeit, Freude, Lust und Befriedigung zu erlangen - aber es ist auch ein Auftrag Gottes damit verbunden: nämlich die Dinge zu seiner Ehre zu gebrauchen, in den Dingen Ihn zu sehen, seine Liebe. Das Problem entsteht immer dann, wenn zuerst die eigene Befriedigung gesucht wird und die Dinge unter Ausblendung der Ehrerbietung und Dankbarkeit gegenüber dem Geschenkgeber und unter Missachtung seines Willens gebraucht werden. Ich kann mein Essen gedankenlos hinunterschlingen oder mich zuvor durch ein Gebet dafür bei Gott bedanken, dass Er mir damit Freude und Leben schenkt. Ich kann meine Frau als Instrument der Selbstbefriedigung sehen oder zuerst sie als Person suchen, hinter der Gott steht, der will dass wir zu zweit die Vollkommenheit erlangen. Sünde ist daher letztlich Gott aus dem Blick zu verlieren - das Handeln der Kreatur als ob sie sich niemandem verdankte. Die Wurzel allen Übels ist so gesehen die Undankbarkeit.

"Rechts und links von sich sieht der Herr die Volksmenge dahintreiben, wie eine Herde ohne Hirt. Jeden einzelnen könnte Er bei seinem Namen rufen, jeden einzelnen, auch uns. Hier sind sie, die Er bei der wunderbaren Vermehrung der Brote und Fische sättigte; die Er von ihren Leiden heilte; die Er am See, auf dem Berge und in der Halle des Tempels lehrte.

Ein schneidender Schmerz durchdringt die Seele Jesu. Erschöpft bricht der Herr zusammen.

Du und ich, wir können nichts sagen: aber wir begreifen jetzt, warum das Kreuz Jesu so schwer wiegt. Wir weinen über unsere Erbärmlichkeit und über die erschreckende Undankbarkeit des menschlichen Herzens. Aus tiefster Seele steigt ein Gebet echter Reue auf, das uns aus der Niedergeschlagenheit der Sünde befreit. Jesus ist gefallen, damit wir uns erheben: einmal und immer wieder."

http://de.escrivaworks.org/book/kreuzweg-nummern-3.htm
Hallo Demetrius

Zitat:
So hat die Wissenschaft festgestellt, daß die Anziehungskraft der Materie nicht ausreicht, um die Planeten auf der Bahn um die Sonne zu halten. So erfanden sie einen neuen Begriff: Dunkle Materie.
Dann stellten sie fest, daß sich das Universum sich BESCHLEUNIGT ausdehnt, was eigentlich nicht möglich sein könnte. So erfanden sie den Begriff: Dunkle Energie.


Na, ganz so einfach machen sich es die Wissenschaftler nun doch nicht. Um die bekannten physikalischen Gesetzmäßigkeiten für das ganze Universum aufrecht zu erhalten, mußten zwei neue Größen eingeführt werden, nämlich die dunkle Energie und die dunkle Materie. Von beiden weiß man nicht, ob sie überhaupt existieren und wie sie beschaffen sind. Aber mit diesen beiden Größen sind die meisten bekannten physikalischen Gesetze auch konsistent auf das Universum anzuwenden.
Im Übrigen hat man auch jahrzehntelang nach dem vorhergesagten Higgs-Boson gesucht. Und man hat es schließlich gefunden. Meines Erachtens eine Leistung, an die keine religiöse oder geistige Vorhersage heranreicht.

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Burkl hat folgendes geschrieben:
Ich würde sagen, die Wurzel des Übels ist der Gebrauch der geschaffenen Dinge ohne dabei zuerst Gott im Blick zu haben. Zu begehren und die Befriedigung materieller Bedürfnisse zu suchen ist nicht in sich schlecht. Gott hat ja die Dinge erschaffen und uns anvertraut, dass wir sie zu unserem Wohl gebrauchen, um durch sie Lebendigkeit, Freude, Lust und Befriedigung zu erlangen - aber es ist auch ein Auftrag Gottes damit verbunden: nämlich die Dinge zu seiner Ehre zu gebrauchen, in den Dingen Ihn zu sehen, seine Liebe. Das Problem entsteht immer dann, wenn zuerst die eigene Befriedigung gesucht wird und die Dinge unter Ausblendung der Ehrerbietung und Dankbarkeit gegenüber dem Geschenkgeber und unter Missachtung seines Willens gebraucht werden. Ich kann mein Essen gedankenlos hinunterschlingen oder mich zuvor durch ein Gebet dafür bei Gott bedanken, dass Er mir damit Freude und Leben schenkt. Ich kann meine Frau als Instrument der Selbstbefriedigung sehen oder zuerst sie als Person suchen, hinter der Gott steht, der will dass wir zu zweit die Vollkommenheit erlangen. Sünde ist daher letztlich Gott aus dem Blick zu verlieren - das Handeln der Kreatur als ob sie sich niemandem verdankte. Die Wurzel allen Übels ist so gesehen die Undankbarkeit.

Ich denke, das ist richtig auf den Punkt gebracht! Denn wenn ich Gott hinter allem erkennen möchte, weiß ich, ich bin reich beschenkt und soll mit allem in einem richtigen Maß umgehen.
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Jedes Schicksal ist angemessen, individuell zugeschnitten, denn nichts, was Gott tut, ist sinnlos!
Hallo Burkl,

Dein erster Beitrag vom 02.09.16, 06:35 zur Marktwirtschaft (ich will das nicht alles zitieren).
Du schreibst an meinem Beitrag (Aussage zur Marktwirtschaft) vorbei!
Hast Du schon einmal vom Turmbau zu Babel gehört (gelesen)?
Entspricht unsere aktuelle Gesellschaft (System Marktwirtschaft) nicht genau dieser Symbolik?

Das Gleiche gilt für Deinen zweiten Beitrag vom 02.09.16, 06:35 zum Begehren des Menschen.
Kennst Du die Symbolik vom Paradies, und den 2 Bäumen – Baum des Lebens und Baum der Erkenntnis:
Der Baum des Lebens bedeutet, daß jede Vorstellung und der Glaube daran (Gott macht das), zur materiellen Wirklichkeit wird. Diese "Früchte" (Ergebnisse) durften gegessen (verinnerlicht) werden.
Doch die Früchte des Baumes der Erkenntnis von gut und böse, durften nicht gegessen werden. Aber die Schlange (der Verstand) redete Adam (Geist) und Eva (materielle Natur) ein, daß sie durch das Essen dieser Früchte, wie Gott werden würden. Sie müssen diesen Gott also um nichts mehr bitten, und könnten alles SELBST machen. (Eva – die materielle Natur) verführt Adam (den Geist) (Unterschiedswahrnehmung, und dadurch Begehren für sICH) So haben eben beide diese Früchte gegessen, und durch Unterschiedswahrnehmung das Begehren (Eigennutz - Ego) entwickelt.
Jetzt muß der Mensch alles SELBST machen.
Da hilft auch kein Beten, Bitten oder Glauben zu-an einen Gott!
Erst wenn der Mensch (im Geiste - Bewusstsein) sein persönliches EGO abgelegt hat, erkennt er wieder die EINHEIT.

Ausführlicher hier: http://www.demetrius-degen.de/zeit-themen/mensch27.htm
Und hier: http://demetrius-degen.de/gedanken/gedanken14.htm

© Demetrius Degen
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Auf der Erde gibt es seit jeher den Kampf zwischen Egoismus und Selbstlosigkeit.
Die Egoisten werden reich, die Selbstlosen schaffen große Werke.
www.demetrius-degen.de
Demetrius hat folgendes geschrieben:

Doch die Früchte des Baumes der Erkenntnis von gut und böse, durften nicht gegessen werden. Aber die Schlange (der Verstand) redete Adam (Geist) und Eva (materielle Natur) ein, daß sie durch das Essen dieser Früchte, wie Gott werden würden.

So sehr viel Sinn macht diese Symboldeutung für mich nicht. Denn wenn du in Genesis 3 weiterliest, kommt dieser Vers:15 Feindschaft setze ich zwischen dich und die Frau, /
zwischen deinen Nachwuchs und ihren Nachwuchs. / Er trifft dich am Kopf / und du triffst ihn an der Ferse.

Der Verstand in Feindschaft zur materiellen Natur?

Eine Gleichsetzung von Verstand, als Feind oder Verführung des Menschen erscheint mir sehr fragwürdig.
ziraki hat folgendes geschrieben:
Denn wenn du in Genesis 3 weiterliest, kommt dieser Vers:15 Feindschaft setze ich zwischen dich und die Frau, / zwischen deinen Nachwuchs und ihren Nachwuchs. / Er trifft dich am Kopf / und du triffst ihn an der Ferse.
Der Verstand in Feindschaft zur materiellen Natur?

Diese alttestamentliche Prophezeiung ist erfüllt - es gibt die Frau, die Nachkomme Evas ist und die durch ihren Nachkommen der Schlange den Kopf zertreten hat - und deren Nachkommen wir Christen sind...



Heilige Maria, du mächtige Jungfrau, bitte für uns.
Heilige Maria, du Mutter der Kirche, bitte für uns.