Wissenschaft und Religion:


ziraki hat folgendes geschrieben:
Danke für deine Antwort, Burkl.
Ironie an: Ist dir aufgefallen, dass meine Frage eine sogenannte Entscheidungsfrage war? Man hätte sie mit Ja oder Nein beantworten können. Ironie aus.

OK - dann "Ja" mit vorstehenden Erläuterungen.
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:

Viele der hier schreibenden Religionsangehörigen, benutzen ihre "heiligen Schriften" sehr individuell zugeschnitten.
Da werden die einen Verse eines Verfassers als unabdingbar richtig hingestellt, andere Verse des gleichen Verfassers werden aber abgelehnt oder als nicht mehr zeitgemäß hingestellt. Mit welcher Berechtigung macht man das (gg, in der kath. Kirche kann man natürlich für alles den "hl. Geist" verantwortlich machen, aber das ist keine sinnvolle Erklärung)?


Ich verstehe es genauso wenig wie du.
Darf ich dir ein Audio empfehlen, das mir sehr gefallen hat? Von einem katholischen Theologen: https://ketzerpodcast.wordpress.com.....prof-dr-klaus-von-stosch/
Schon recht lang, aber ich finde es lohnt sich.
Hallo ziraki,

gg, das Audio wär ja fast ein Grund, wieder religiös zu werden.

Mir ist noch nie so deutlich auf die Ohren geschrien worden, daß man doch bitte auch alle christlichen Dogmen aus der Zeit ihrer Verfassung und gegen wen sie gerichtet waren mit zur Beurteilung heranziehen muß.
Allerdings denke ich, daß die Argumentationen von Dr. Klaus von Stosch nicht die übliche Einstellung vieler konservativer Christen widerspiegelt. Die
entspricht wohl eher der Annahme einer biologischen unbefleckten Empfängnis von Maria und seine Aussagen zur Homosexualität und die teilweise Zustimmung zu Nietzsche und Kant oder seine Einstellung zum Katechismus werden von Burkl sicher nicht geteilt.

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:


gg, das Audio wär ja fast ein Grund, wieder religiös zu werden.


Ich bin mir sicher, du kriegst noch rechtzeitig die Kurve.
Ich bin auch keine Katholikin.
Die Erklärungen, die mich auch überzeugt haben, beweisen ja nicht die Wahrheit von katholischen Glaubensgrundsätzen, sondern nur, dass sie nicht irrational sein müssen.
Die meisten Christen werden sich wohl nicht sehr intensiv damit auseinandersetzen. Sehr konservative Christen vermutlich erst recht nicht. Für die scheint die historische Glaubwürdigkeit der biblischen Berichte (also mancher der biblischen Berichte) die Grundlage ihres Glaubens zu sein.
Dieser Vortrag ist sehr interessant und versucht wirklich, verschiedene Glaubensdefinitionen ernst zu nehmen! Finde ich irgendwo genial!