Militärische Operarionen und der Terror als Antwort.


Moin Moin

Burkl, mir ist völlig unklar wozu du nun religiösen Wahn glorifizieren möchtest angesichts der Tatsache dass blinder und fanatischer Glaube den Nährboden für solch krankhaften Wahn bildet..

Ein Mensch der im Leben auf der Hut ist um nicht zu verunglücken handelt vernünftig und ist sich der Tatsache bewusst dass das Leben von Gefahren begleitet wird.
Jemand der seinen Fokus nurnoch auf alle möglichen Gefahren ausrichtet und hinter jeder Ecke eine Gefahr witter, hat gute Chancen langfristig einen ausgeprägten Verfolgungswahn zu entwickeln, der dazu führt dass sein Leben stets von massiven Einschränkungen begleitet wird.

So ähnlich funktioniert das auch mit religiösem Wahn.
Man kann sicherlich eine gesunde Religiosität leben die das Leben bereichert, man kann sich aber ebenfalls in einen religiösen Wahn hineinsteigern der ein gesundes Sozialleben verunmöglicht.

Im religiösen Wahn vergessen Menschen dass sie sich in einer Sozialgemeinschaft mit fehlerbehafteten Menschen befinden.
Im Wahn sprengen sich solche Idiologen in grossen Menschenmassen in die Luft oder installieren religiös-politische Systeme die darauf ausgerichtet sind Menschen in ihrer Freiheit zu beschneiden um ihnen ihren religiösen Wahn aufzuzwingen.

Sorry... aber das ist alles andere als gesund...

LG

PS: Kann mir mal jemand ein paar gefährliche atheistische Ideologien aufzählen?
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https://youtu.be/f2ROFnA4HRA
Grubi hat folgendes geschrieben:
Burkl, mir ist völlig unklar wozu du nun religiösen Wahn glorifizieren möchtest angesichts der Tatsache dass blinder und fanatischer Glaube den Nährboden für solch krankhaften Wahn bildet..

Letztlich geht es darum aufzuzeigen, dass eine Lebenshaltung, die rein auf das Irdische baut, eigentlich viel wahnsinnger ist als eine religiöse. Weil alles Irdische höchst unstet und unzuverlässig ist.

Es geht nicht darum religiöse Gewalt zu rechtfertigen, denn Gewalt im Namen Gottes ist immer Missbrauch der Religion. Das hat jüngst auch der Heilige Vater festgehalten:

https://www.google.at/url?sa=t&.....g2=2oDIIO-pTxkORpN2SfL0yA

Aber von Gott alles zu erwarten, ist in gewisser Weise in den Augen der Welt Wahn.

Am spektakulärsten kann sich das im Martyrium zeigen. Wie etwa beim heiligen Märtyrer Laurentius, der heute seinen Gedenktag hat. Er wurde durch vielfache Folterungen zermalmt und hat sich so vor der ganzen Welt den Ruhm eines herausragenden Märtyrers verdient. Während seines Erdendaseins war er demütig, unbeachtet und unauffällig; nachdem er gefoltert, zerfetzt und verbrannt war, hat er über alle Getreuen auf der ganzen Welt den Wohlgeruch seines Seelenadels verbreitet. Dennoch war und ist er wohl in den Augen Vieler ein Wahnsinniger.

Das entscheidende Opfer liegt für den "normalen" Gläubigen im Heroismus des Alltags. Das wahre Heldentum ist, sich hinzugeben in den vielen Widrigkeiten und Schwierigkeiten des Lebens und sie mit einem Lächeln zu tragen. Jedesmal, wenn eine Boshaftigkeit mit Liebe beantwortet wird oder eine Widrigkeit mit einem Lächeln um Christi Willen getragen wird, vollzieht sich Martyrium, wird das Universum ein Stück weit erlöst.

"Viele Menschen würden sich vor den erstaunten Blicken tausender Zuschauer ans Kreuz nageln lassen. Aber die kleinen Nadelstiche des Alltags wissen sie nicht christlich zu ertragen! - Was ist wohl heroischer?"

Hl. Josémaria Escrivá, Der Weg, Nr. 204
Grubi hat folgendes geschrieben:
Moin Moin

Burkl, mir ist völlig unklar wozu du nun religiösen Wahn glorifizieren möchtest angesichts der Tatsache dass blinder und fanatischer Glaube den Nährboden für solch krankhaften Wahn bildet..

Ein Mensch der im Leben auf der Hut ist um nicht zu verunglücken handelt vernünftig und ist sich der Tatsache bewusst dass das Leben von Gefahren begleitet wird.
Jemand der seinen Fokus nurnoch auf alle möglichen Gefahren ausrichtet und hinter jeder Ecke eine Gefahr witter, hat gute Chancen langfristig einen ausgeprägten Verfolgungswahn zu entwickeln, der dazu führt dass sein Leben stets von massiven Einschränkungen begleitet wird.

So ähnlich funktioniert das auch mit religiösem Wahn.
Man kann sicherlich eine gesunde Religiosität leben die das Leben bereichert, man kann sich aber ebenfalls in einen religiösen Wahn hineinsteigern der ein gesundes Sozialleben verunmöglicht.

Im religiösen Wahn vergessen Menschen dass sie sich in einer Sozialgemeinschaft mit fehlerbehafteten Menschen befinden.
Im Wahn sprengen sich solche Idiologen in grossen Menschenmassen in die Luft oder installieren religiös-politische Systeme die darauf ausgerichtet sind Menschen in ihrer Freiheit zu beschneiden um ihnen ihren religiösen Wahn aufzuzwingen.

Sorry... aber das ist alles andere als gesund...

LG

PS: Kann mir mal jemand ein paar gefährliche atheistische Ideologien aufzählen?


Zu deinem PS:

Quasi-religiösen Wahn, der zu Fanatismus und Gewalt führt, gibt es auch bei nicht-religiösen Ideologien. Jedes Welterklärungssystem, an das man nur glauben kann, kann auch zu Fanatismus führen.

Im 20. Jahrhundert waren die mörderischsten Ideologien, die "wahnhaft" geglaubt würden, der Nationalsozialismus und der Kommunismus (z.B. in stalinistischer oder maoistischer Ausprägung). Und beide waren keine Religionen, überwiegend sogar antireligiös. Und beide haben zum Tod von mehr Menschen geführt als religiöser Fanatismus.
Bernh hat folgendes geschrieben:

Im 20. Jahrhundert waren die mörderischsten Ideologien, die "wahnhaft" geglaubt wurden, der Nationalsozialismus und der Kommunismus (z.B. in stalinistischer oder maoistischer Ausprägung). Und beide waren keine Religionen, überwiegend sogar antireligiös

... und gleichzeitig selbst pseudoreligiös. Die Diktatoren setzen sich an die Stelle Gottes - "Mao-Bibel", Mausoläen mit tempelhaftem Charakter, Verneigung vor ihren Standbildern, gottesdienstähnliche Massenveranstaltungen etc.

In Nordkorea muss jede Familie vor den Mahlzeiten "beten": "Danke, Vater Kim Il-sung, für dieses Essen". Die Christen aber landen im KZ oder werden hingerichtet.

Bei all diesen Phänomenen muss ich an diese Bibelstelle denken:

"Warum toben die Völker, / warum machen die Nationen vergebliche Pläne?
Die Könige der Erde stehen auf, / die Großen haben sich verbündet gegen den Herrn und seinen Gesalbten.
«Lasst uns ihre Fesseln zerreißen / und von uns werfen ihre Stricke!»
Doch er, der im Himmel thront, lacht, / der Herr verspottet sie." Ps 2,1-4
Es ist durchaus so, dass aufgrund von menschlichen Missverständnissen immer wieder solche totalitären Anschauungen entstehen. Um dem entgegen zu wirken, müsste man vermehrt anerkennen, dass verschiedene Menschen/Kulturen gewisse Dinge und Verhältnisse unter verschiedenen Gesichtspunkten definieren, ohne gleich verurteilend darüber zu argumentieren.
Peter.Trim hat folgendes geschrieben:
Es ist durchaus so, dass aufgrund von menschlichen Missverständnissen immer wieder solche totalitären Anschauungen entstehen. Um dem entgegen zu wirken, müsste man vermehrt anerkennen, dass verschiedene Menschen/Kulturen gewisse Dinge und Verhältnisse unter verschiedenen Gesichtspunkten definieren, ohne gleich verurteilend darüber zu argumentieren.


Oder einfach ein paar Grundregeln beachten, wie sie sowohl die meisten Religionen und auch viele weltliche Philosophien vorschlagen:

Anderen Menschen so behandeln, wie man selbst gerne behandelt werden möchte ... Hass vermeiden, nicht zu schnell urteilen, Fremden zunächst mit Offenheit begegnen... Liebe in den Mittelpunkt stellen, Gewalt zurückhalten, sich selbst unter Kontrolle haben und dergleichen mehr.


Politik frustriert mich nur noch. Weil es mir so vorkommt, dass fast alle, egal ob links oder rechts, einfach kein Maß halten, mit ihrem eigenen beschränkten Tellerrand zufrieden sind und aggressiv ihre kleinkarierten Standpunkte durchsetzen wollen.

Bei den Schreihälsen und Hasspredigern von "rechts" oder aus dem Islamismus ist das eh offensichtlich, aber auch die "Gutmenschen" oder angeblichen "Pazifisten" von links sind oft nicht weniger beschränkt, wenn auch weniger aggressiv. Keiner von beiden kommt jemals auf die Idee, seine Grundannahmen in Frage zu stellen.

Nur die wenigsten machen sich die Mühe, sich wirklich mal aufrichtig, nach bestem Wissen und Gewissen selbst zu fragen, ob ihr Gegenüber vielleicht nicht doch in irgendeinem Punkt Recht haben könnte -- selbst dann, wenn die Ansicht ihres Gegenübers ihnen ganz fundamental gegen den Strich geht. Und selbst dann, wenn das erfordern würde, ganz grundlegende Überzeugungen in Frage zu stellen.

In sozialen Medien wird meist sowieso alles verkürzt ... niemand ist an einer wirklich ergebnisoffenen Diskussion interessiert, sondern jeder stellt nur seine Meinung in Form eines dummen Slogans in den Raum, damit alle anderen, die genau derselben Meinung sind sehen, was für ein toller Typ man ist und einem auf die Schulter klopfen bzw. "liken". Wenn irgendwer widerspricht, ist sofort ein Shitstorm der Gleichgesinnten da, der ihn mit Häme und Hass übersät, weil man ja unter sich, im Echoraum, bleiben will. Man kämpft ja für die Gute Sache(tm), warum also nicht eklig werden gegen Andersdenkende? Das machen Rechte genau wie Linke, Falken genau wie Pazifisten.

Die Temperatur kocht hoch, Aggression und Hass nehmen zu, für Besonnenheit und Nachdenklichkeit ist immer weniger Zeit und Raum.

Ohne Tugenden wird sich das nicht ändern.
Bernh hat folgendes geschrieben:
Nur die wenigsten machen sich die Mühe, sich wirklich mal aufrichtig, nach bestem Wissen und Gewissen selbst zu fragen, ob ihr Gegenüber vielleicht nicht doch in irgendeinem Punkt Recht haben könnte -- selbst dann, wenn die Ansicht ihres Gegenübers ihnen ganz fundamental gegen den Strich geht. Und selbst dann, wenn das erfordern würde, ganz grundlegende Überzeugungen in Frage zu stellen.

Oftmals beschränkt sich "Kommunikation" darauf, dass der eine den anderen in seine "Keksform" pressen will - passt er rein dann gut, wenn nicht weg mit ihm. Das ist eigentlich keine echte menschliche Begegnung, sondern Verzweckung des Anderen zur Steigerung und Vergrößerung des eigenen Ich. Wahre Kommunikation besteht weniger im Austausch von Argumenten, sondern vielmehr in der Offenheit für die andere Person.
Das eigentliche Moment, das Menschen tatsächlich verändern kann ist die Begegnung mit einer anderen Person, die im wahrsten Sinne "berührend" ist. Dann kann Verwandlung passieren. Liebe in der menschlichen Begegnung besteht zuallererst in einer offenen und verständnisvollen Art des Zuhörens, des unverzweckten Achtens des Geheimnisses der Person des Menschen, dem ich begegne. Dort ereignet sich auch "Leben" im eigentlichen Sinne - wenn ich den Anderen so annehme wie er auf mich zukommt und das Geheimnis seiner Person an meinen Wesenskern herankommen lasse.

Alles wirkliche Leben ist Begegnung - sagte Martin Buber.
Ja - der dreifaltige Gott ist in sich selbst reine Begegnung. Daraus abgeleitet ist auch das Geheimnis der menschlichen Person, die nur in der wirklichen Begegnung mit dem Du zum Ich findet.

Wie unendlich viel wird heutzutage kommuniziert - und wie wenig einander begegnet...
Bernh hat folgendes geschrieben:
Peter.Trim hat folgendes geschrieben:
Es ist durchaus so, dass aufgrund von menschlichen Missverständnissen immer wieder solche totalitären Anschauungen entstehen. Um dem entgegen zu wirken, müsste man vermehrt anerkennen, dass verschiedene Menschen/Kulturen gewisse Dinge und Verhältnisse unter verschiedenen Gesichtspunkten definieren, ohne gleich verurteilend darüber zu argumentieren.


Oder einfach ein paar Grundregeln beachten, wie sie sowohl die meisten Religionen und auch viele weltliche Philosophien vorschlagen:

Anderen Menschen so behandeln, wie man selbst gerne behandelt werden möchte ... Hass vermeiden, nicht zu schnell urteilen, Fremden zunächst mit Offenheit begegnen... Liebe in den Mittelpunkt stellen, Gewalt zurückhalten, sich selbst unter Kontrolle haben und dergleichen mehr.

Stimmt!
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Jedes Schicksal ist angemessen, individuell zugeschnitten, denn nichts, was Gott tut, ist sinnlos!
Peter.Trim hat folgendes geschrieben:
Bernh hat folgendes geschrieben:
Peter.Trim hat folgendes geschrieben:
Es ist durchaus so, dass aufgrund von menschlichen Missverständnissen immer wieder solche totalitären Anschauungen entstehen. Um dem entgegen zu wirken, müsste man vermehrt anerkennen, dass verschiedene Menschen/Kulturen gewisse Dinge und Verhältnisse unter verschiedenen Gesichtspunkten definieren, ohne gleich verurteilend darüber zu argumentieren.


Oder einfach ein paar Grundregeln beachten, wie sie sowohl die meisten Religionen und auch viele weltliche Philosophien vorschlagen:

Anderen Menschen so behandeln, wie man selbst gerne behandelt werden möchte ... Hass vermeiden, nicht zu schnell urteilen, Fremden zunächst mit Offenheit begegnen... Liebe in den Mittelpunkt stellen, Gewalt zurückhalten, sich selbst unter Kontrolle haben und dergleichen mehr.

Stimmt!

Dann beachten wir eben endlich alle die "Grundregeln", schaffen die Wahrheitsfrage ab, und glauben an was immer - Aphrodite oder das Spaghettimonster. Und alle umarmen sich unter einem zuckerrosa Himmel und es wird Blumen regnen...

Ich habe meine Zweifel, dass das funktioniert... Der Mensch sucht nach Wahrheit. Und die Frage nach der Wahrheit ist zu beantworten - und aufs engste verknüpft mit der Frage nach dem Guten.
gg, wir brauchen die "Wahrheitsfrage" nicht abzuschaffen.
Wir müssen uns nur klar machen, dass die meisten Wahrheiten ein Verfallsdatum haben.
Nur Religionen verkünden "ewige Wahrheiten". Mischen sie sich dabei in die Wissenschaften ein, sind sie schon des öfteren einem Irrtum aufgesessen.
Betrifft es die Metaphysik, widersprechen sich die Religionen eklatant.

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!