Biblische Prophetie -- Baha'u'llah die Wiederkehr Christi?


ziraki hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:

Die bösen Kräfte haben personalen Charakter - sie sprechen Menschen persönlich gezielt an, kennen ihre Schwächen usw. Hitler soll ja ein paar mal schweißgebadet aus seinem Arbeitszimmer gekommen sein und gesagt haben: "Er war wieder da!"

ziraki hat folgendes geschrieben:

Eine mir unbekannte Narrative. Kannst du eine Quelle nennen?

Burkl hat folgendes geschrieben:
http://www.kath.net/news/24515

urban legend oder katholische Legende?

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. verweist auf die Bezeugung dieser Ereignisse.

http://m.focus.de/politik/deutschla.....d-fleisch_aid_184519.html

Wenn dich Näheres interessiert - etwa ob es dazu auch schriftliche Primärquellen gibt, wende dich doch bitte an ihn.

https://popeemeritus.wordpress.com/.....edikt-xvi-emeritus-in-rom
ziraki hat folgendes geschrieben:

Wenn du davon ausgehst, dass es ewig gültig ist, wird der Tag des Herrn nie kommen.

Burkl hat folgendes geschrieben:
Der Tag des Herrn ist das Ende dieser Welt. Bis dahin sind alle Propheten, Gurus, Herrscher und Könige ständig im Gehen, Jesus Christus demgegenüber ständig im Kommen, im Advent.

Wirklich? Denn dann wurde in diesem Brief an die Gemeinde in Thessalonich darauf hingewiesen, dass das Ende der Welt erst noch bevorsteht, und nicht schon geschehen ist.

Der Tag des Herrn geht mit dem Ende der materiellen Wirklichkeit einher. Dass er kommt wie "der Dieb in der Nacht" bedeutet nicht, dass er unbemerkt und heimlich geschieht, sondern dass der Zeitpunkt unvorhersehbar ist und man sich nicht gezielt auf Basis einer exakten Vorausberechnung "absichern" kann, sondern nur eine Lebenshaltung der ständigen geistigen Wachsamkeit schützt - das Gegenteil wäre die geistige Schläfrigkeit, auch genannt Lauheit ("Ich habe noch Zeit, heilig werde ich später! Ich bin ohnehin ganz brav und gut. So genau muss man das alles nicht nehmen.") bzw. die Vermessenheit ("Den Teufel hat die Kirche erfunden. Wir kommen ohnedies alle in den Himmel!").
Niemand kann sich also gegen dieses unabwendbare Ereignis des Endgerichts durch Kenntnis des genauen Zeitpunkts "versichern". Aber wenn der Tag da ist, dann ist es aus mit dieser Wirklichkeit, das ist dann keineswegs "diebisch" und heimlich. Der Christ versteht dieses Ende auch als das Ende der ihm zugedachten Lebensspanne: »als ein Kommen zu Jesus und als Eintritt in das ewige Leben« (vgl. Katechismus der Katholischen Kirche Punkt 1020).
Und die Tür, die uns diese jetzige Zeit der Barmherzigkeit Gottes zur Umkehr eröffnet hat wird endgültig geschlossen werden. Diese verschlossene Tür wird dann für Viele unerbittliche Realität sein.

"Während sie noch unterwegs waren, um das Öl zu kaufen, kam der Bräutigam; die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm in den Hochzeitssaal und die Tür wurde zugeschlossen.
Später kamen auch die anderen Jungfrauen und riefen: Herr, Herr, mach uns auf!
Er aber antwortete ihnen: Amen, ich sage euch: Ich kenne euch nicht.
Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde." Mt 25,10-13

"Der Tag des Herrn wird aber kommen wie ein Dieb. Dann wird der Himmel prasselnd vergehen, die Elemente werden verbrannt und aufgelöst, die Erde und alles, was auf ihr ist, werden (nicht mehr) gefunden." 2 Petr 3,10
Zitat:
Burkl:ziraki hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:
ziraki hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:

Die bösen Kräfte haben personalen Charakter - sie sprechen Menschen persönlich gezielt an, kennen ihre Schwächen usw. Hitler soll ja ein paar mal schweißgebadet aus seinem Arbeitszimmer gekommen sein und gesagt haben: "Er war wieder da!"


Eine mir unbekannte Narrative. Kannst du eine Quelle nennen?

http://www.kath.net/news/24515

urban legend oder katholische Legende?

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. verweist auf die Bezeugung dieser Ereignisse.

http://m.focus.de/politik/deutschla.....d-fleisch_aid_184519.html



Tja, je mehr ich von Ratzinger so zu lesen bekomme, desto sicherer bin ich, damals mit dem Verlassen der kath. Kirche die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Vielleicht hat Ratzinger ja "Hitlers Tagebücher" gelesen.


Pjotr Kala

PS: Gerade gefunden. Vielleicht bezieht Ratzinger sich ja auch darauf:

Zitat:
"Eine Person aus seiner näheren Umgebung hat mir erzählt, dass Hitler zuweilen nachts aufwache und kramphafte Schreie ausstoße. Er ruft um Hilfe, sitzt auf dem Rand seines Bettes und wirkt wie gelähmt. Er ist von einer Panik erfasst, die ihn so zittern lässt, dass das ganze Bett erschüttert wird.... Hitler stand aufrecht in seinem Zimmer, schwankte und sah mit einem Ausruck des Entsetzens um sich ´Das ist er! Das ist er! Er ist gekommen!´, stammelte er...Plötzlich gab er sinnlose Zahlen und Worte und dann Satzfetzen von sich... Auf einmal keuchte er: ´Da! Da in der Ecke! Er ist da!´ Er stampfte mit dem Fuß auf den Boden und schrie."


von:http://www.ufos-co.de/news_artikel/...../article.php?storyid=1165
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Was das etwa mit Hitler war! Jedenfalls scheint er dem Bösen damals ziemlich gehorcht zu haben!
Burkl hat folgendes geschrieben:
ziraki hat folgendes geschrieben:

Wenn du davon ausgehst, dass es ewig gültig ist, wird der Tag des Herrn nie kommen.

Burkl hat folgendes geschrieben:
Der Tag des Herrn ist das Ende dieser Welt. Bis dahin sind alle Propheten, Gurus, Herrscher und Könige ständig im Gehen, Jesus Christus demgegenüber ständig im Kommen, im Advent.

Wirklich? Denn dann wurde in diesem Brief an die Gemeinde in Thessalonich darauf hingewiesen, dass das Ende der Welt erst noch bevorsteht, und nicht schon geschehen ist.

Der Tag des Herrn geht mit dem Ende der materiellen Wirklichkeit einher. Dass er kommt wie "der Dieb in der Nacht" bedeutet nicht, dass er unbemerkt und heimlich geschieht, sondern dass der Zeitpunkt unvorhersehbar ist und man sich nicht gezielt auf Basis einer exakten Vorausberechnung "absichern" kann, sondern nur eine Lebenshaltung der ständigen geistigen Wachsamkeit schützt - das Gegenteil wäre die geistige Schläfrigkeit, auch genannt Lauheit [...]

Was ich meinte, es muss wohl auch andere Ansichten darüber gegeben haben, denn die Thessalonicher haben wohl nicht irrtümlich das Ende der materiellen Wirklichkeit angenommen.

Außerdem habe ich nichts von unbemerkt und heimlich geschrieben. Es gibt ja schon eine ganze Menge Bahai, die haben wohl was bemerkt.
Ich weiß dass das für dich völlig unglaubwürdig ist und möchte dich eigentlich auch nicht überzeugen. Aber aus Freude an der Diskussion, greife ich mal dein Argument bzgl. 2.Petr.3,10 auf."Der Tag des Herrn wird aber kommen wie ein Dieb. Dann wird der Himmel prasselnd vergehen, die Elemente werden verbrannt und aufgelöst, die Erde und alles, was auf ihr ist, werden (nicht mehr) gefunden."
Du rechnest damit, dass sich das wörtlich erfüllt, also die Himmel prasselnd vergehen usw. (wobei wir ja schon mal so weit waren, darin übereinzustimmen, dass mit Himmel (oder Luft) nicht unbedingt physikalische Gegebenheiten gemeint sind.)
Schau dir mal an, wie das Auftreten von Johannes dem Täufer als Bestätigung einer Voraussage aus Jesaja beschrieben wird: Luk.3,4wie geschrieben steht im Buch der Worte des Propheten Jesaja, der spricht: »Die Stimme eines Rufenden [ertönt] in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, macht seine Pfade eben! 5Jedes Tal soll ausgefüllt und jeder Berg und Hügel erniedrigt werden, und das Krumme soll gerade und die holprigen Wege eben werden; 6und alles Fleisch wird das Heil Gottes sehen.«
Nun hat sich aber an Hügeln und Wegen und Bergen nichts verändert - zumindest nicht im wörtlichen Sinn. Und dass alles Fleisch das Heil Gottes sehen wird, war bei der Abfassung des Evangeliums auch nicht sichtbar.

Oder der Bericht über Pfingsten: Apg.2,15Denn diese sind nicht berauscht, wie ihr meint; es ist ja erst die dritte Stunde des Tages; 16sondern dies ist es, was durch den Propheten Joel gesagt worden ist: 17»Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da werde ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure jungen Männer werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden Träume haben; 18ja, auch über meine Knechte und über meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie werden weissagen. 19Und ich will Wunder tun oben am Himmel und Zeichen unten auf Erden, Blut und Feuer und Rauchdampf; 20die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, ehe der große und herrliche Tag des Herrn kommt.
Auch hier ist vieles an äußeren Zeichen in der Vorhersage erwähnt, die Prophezeiung wird als erfüllt dargestellt, obwohl diese Zeichen gar nicht sichtbar waren - zumindest nicht im wörtlichen Sinne.
Das bedeutet aus meiner Sicht, dass man Voraussagen über Veränderungen in der sichtbaren Welt auch schon damals symbolisch verstanden hat, und dass es sich sozusagen aus der Bibel selbst erklärt, dass es so zu verstehen ist.
@ziraki

An andere Stelle sagt Jesus "Wenn dich dein Auge zum Bösen verführt, dann reisse es aus!" oder "Ihr verschluckt Kamele!".

Selbstverständlich muss man bei der Bibelexegese auch die Symbolik und die für den Orient typische semantische Überzeichnung in bestimmten Redeweisen erkennen - das bedeutet aber keineswegs, dass die Bibel eine reine oder hauptsächliche Sammlung von Symboliken und Metaphern ist. Sie ist eine Sammlung geistinspirierter Texte unterschiedlicher Literaturgattungen - vom nüchternen Tatsachenbericht (z.B. die Berichte in den Evangelien über das leere Grab Jesu) bis zur mystisch-transzendenten Vision (z.B. die Offenbarung des Johannes). Die Bibel ist auch kein naturwissenschaftliches Buch (dass das physikalische Ende der Erde einmal durch Hitze geschehen wird ist aber naturwissenschaftlich keineswegs auszuschließen).

Dass die Wiederkehr Christi plötzlich - dann aber für alle Menschen absolut unübersehbar und mit dem Ende der zeitlichen Wirklichkeit einhergeht - dafür ist der biblische Befund überwältigend. Das war auch der feste Glaube der Kirche und wird es immer bleiben.
Lieber Burkl, ich habe es eher soo verstanden, dass nach der Wiederkunft Jesu noch die "tausend Jahre" folgen, waehrend derer der Satan "gebunden" ist; darauf soll erst der Endkampf gegen das Boese stattfinden?
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Es gibt verschiedene Interpretationen, die in den christlichen Kirchen und millenaristischen Gruppen verbreitet sind. Es gibt ein sehr anschauliches Schaubild, das ich mal im Studium vor der Nase hatte. Das suche ich nachher mal raus.
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"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523
Danke, lieber Soeren
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten

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"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523