Biblische Prophetie -- Baha'u'llah die Wiederkehr Christi?


Burkl hat folgendes geschrieben:
ziraki hat folgendes geschrieben:

Der Fürst dieser Welt wirkt in der Luft. Bei der Wiederkunft Christi gibt es eine Begegnung mit dem Herrn in der Luft.
Ich denke man kann davon ausgehen, dass hier nicht atmosphärische Bedingungen geschildert werden, sondern Luft als Metapher verwendet wird.

Eine Loslösung von der rein materiellen Ebene?
Was denkt ihr?

"Die Luft" oder an anderen Bibelstellen "der Himmel" steht im betreffenden Zusammenhang sicherlich nicht für ein physikalisches Phänomen, sondern für die geistige Sphäre, die unsichtbare Welt, die Gott nach christlichem Glauben genauso geschaffen hat wie die sichtbare, und in der sich der eigentlich entscheidende Kampf zwischen Gut und Böse - Engel und Dämonen, Teufel und Gott - abspielt. Die geistige Machtsphäre steht in ständiger Interaktion mit der sichtbaren Wirklichkeit. Jedesmal wenn eine böse Tat gesetzt wird oder auch nur ein schlechter Gedanke gefasst wird hat ein Dämon ein Scharmützel gegen unseren Schutzengel gewonnen.

"Denn wir haben nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern gegen die Fürsten und Gewalten, gegen die Beherrscher dieser finsteren Welt, gegen die bösen Geister des himmlischen Bereichs." Eph 6,24


Mir erscheint es sinnvoller anzunehmen, dass mit solchen Beschreibungen Erfahrungen personifiziert werden, wie zB in therapeutischen Verfahren Zorn oder Trauer als Person imaginiert werden, weil sie als überwältigend erlebt werden.
Wobei ich schon denke, dass das nicht nur persönliche Erfahrungen betrifft. Es gibt aus meiner Sicht zB etwas, was man als den Geist des Antisemitismus bezeichnen könnte.
Aber ich denke nicht, dass da ein Dämon dahintersteht, auch wenn ich es als einen "bösen Geist" ansehe.

Zitat:
"Die Zweiundsiebzig kehrten zurück und berichteten voll Freude: Herr, sogar die Dämonen gehorchen uns, wenn wir deinen Namen aussprechen.
Da sagte er zu ihnen: Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen." Lk 10,17 u. 18

Das wären dann sechsunddreißig ausgesandte Paare. Müsste eigentlich auch viele Dämonen betreffen, die dann untertan waren.
Hast du eine Vorstellung, was sie damit inhaltlich beschreiben wollten?
Burkl hat folgendes geschrieben:
"Brüder, wir schreiben euch über die Ankunft Jesu Christi, unseres Herrn, und unsere Vereinigung mit ihm und bitten euch:
Lasst euch nicht so schnell aus der Fassung bringen und in Schrecken jagen, wenn in einem prophetischen Wort oder einer Rede oder in einem Brief, der angeblich von uns stammt, behauptet wird, der Tag des Herrn sei schon da.
Lasst euch durch niemand und auf keine Weise täuschen! " 2 Thess 2,1-3a

Das wurde aber vor ca. zwei Jahrtausenden geschrieben. Wenn du davon ausgehst, dass es ewig gültig ist, wird der Tag des Herrn nie kommen.
Außerdem bezieht sich hier niemand auf einen Brief der angeblich von Paulus stammt, es sei denn man bezieht ein, dass er als Autor des zweiten Thessalonicherbriefs in Frage gestellt wird.
ziraki hat folgendes geschrieben:
Wobei ich schon denke, dass das nicht nur persönliche Erfahrungen betrifft. Es gibt aus meiner Sicht zB etwas, was man als den Geist des Antisemitismus bezeichnen könnte.
Aber ich denke nicht, dass da ein Dämon dahintersteht, auch wenn ich es als einen "bösen Geist" ansehe.

Die bösen Kräfte haben personalen Charakter - sie sprechen Menschen persönlich gezielt an, kennen ihre Schwächen usw. Hitler soll ja ein paar mal schweißgebadet aus seinem Arbeitszimmer gekommen sein und gesagt haben: "Er war wieder da!"

Zitat:

Das wären dann sechsunddreißig ausgesandte Paare. Müsste eigentlich auch viele Dämonen betreffen, die dann untertan waren.
Hast du eine Vorstellung, was sie damit inhaltlich beschreiben wollten?

Unterschiedliches - von Krankheitsheilungen über Exorzismen bis zur wundersamen Bekehrung von völlig in Sünde Verstrickten. Sprich - die Neutralisation der Auswirkungen der Ursünde.
Zitat:
Lasst euch nicht so schnell aus der Fassung bringen und in Schrecken jagen


Das Kommen Bahá'u'lláhs ist kein Grund sich aus der Fassung bringen oder in Schrecken jagen zu lassen.

Es ist Grund höchster Freude und größten Glücks für jeden Einzelnen und für die gesamte Menschheit.

Seine Lehren bilden die Grundlage des Größten Friedens auf dieser Erde.


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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
ziraki hat folgendes geschrieben:
Das wurde aber vor ca. zwei Jahrtausenden geschrieben.

Hör dir doch noch einmal den Vortrag von Dr. Hartl an. Entscheidend für die Glaubwürdigkeit einer Quelle ist nicht ihr absolutes Alter sondern der zeitliche Abstand der Textfunde zum dokumentierten Ereignis. Es gibt neben den biblischen keine antiken Texte, die in dieser Hinsicht eine bessere Quellenlage aufweisen. Und selbst wenn es ein Schüler des Paulus verfasst hätte, würde das an der Glaubwürdigkeit nichts ändern. Die Bibel ist eine Sammlung geistinspirierter Texte, der christliche Glaube ruht auf dem historischen bezeugten Ereignis der Auferstehung Jesu. Es ist nicht so wie in anderen Religionen, dass gesagt wird: Diese Offenbarung kommt von Gott oder einem Engel und wurde jemandem sozusagen "privat" eingegeben und das hast du zu glauben! Sondern: Mit der Auferstehung, die bezeugt ist, ist völlig Neues geschehen, das die gesamte Realität in einem völlig neuen Licht erscheinen lässt und die Welt und die Position des Menschen verändert hat. Und weil es dieses Ereignis der Auferstehung gibt sollst du an Jesus glauben!

Zitat:

Wenn du davon ausgehst, dass es ewig gültig ist, wird der Tag des Herrn nie kommen.

Der Tag des Herrn ist das Ende dieser Welt. Bis dahin sind alle Propheten, Gurus, Herrscher und Könige ständig im Gehen, Jesus Christus demgegenüber ständig im Kommen, im Advent.

linde hat folgendes geschrieben:

Es ist Grund höchster Freude und größten Glücks für jeden Einzelnen und für die gesamte Menschheit.

Für mich ist die größte Freude die Auferstehung Jesu Christi und dass seine Mutter Maria und Er leben und nicht im Grab geblieben sind - leben mit Leib, Geist und Seele - und wir als Christen die im wahrsten Sinne lebendige Hoffnung haben ihnen in diesen neue Leben nachzufolgen.
Burkl hat folgendes geschrieben:

Die bösen Kräfte haben personalen Charakter - sie sprechen Menschen persönlich gezielt an, kennen ihre Schwächen usw. Hitler soll ja ein paar mal schweißgebadet aus seinem Arbeitszimmer gekommen sein und gesagt haben: "Er war wieder da!"


Eine mir unbekannte Narrative. Kannst du eine Quelle nennen?
ziraki hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:

Die bösen Kräfte haben personalen Charakter - sie sprechen Menschen persönlich gezielt an, kennen ihre Schwächen usw. Hitler soll ja ein paar mal schweißgebadet aus seinem Arbeitszimmer gekommen sein und gesagt haben: "Er war wieder da!"


Eine mir unbekannte Narrative. Kannst du eine Quelle nennen?

http://www.kath.net/news/24515
Burkl hat folgendes geschrieben:
ziraki hat folgendes geschrieben:
Das wurde aber vor ca. zwei Jahrtausenden geschrieben.

[..] Entscheidend für die Glaubwürdigkeit einer Quelle ist nicht ihr absolutes Alter sondern der zeitliche Abstand der Textfunde zum dokumentierten Ereignis.

Da hast du mich missverstanden. Eine Aussage darüber, dass der der Tag des Herrn zur Zeit des Paulus noch nicht eingetreten ist, kann durchaus damals gestimmt haben, ohne deshalb zweitausend Jahre später noch stimmen zu müssen.
Burkl hat folgendes geschrieben:

Zitat:

Wenn du davon ausgehst, dass es ewig gültig ist, wird der Tag des Herrn nie kommen.

Der Tag des Herrn ist das Ende dieser Welt. Bis dahin sind alle Propheten, Gurus, Herrscher und Könige ständig im Gehen, Jesus Christus demgegenüber ständig im Kommen, im Advent.



Wirklich? Denn dann wurde in diesem Brief an die Gemeinde in Thessalonich darauf hingewiesen, dass das Ende der Welt erst noch bevorsteht, und nicht schon geschehen ist.
Zitat:
"Brüder, wir schreiben euch über die Ankunft Jesu Christi, unseres Herrn, und unsere Vereinigung mit ihm und bitten euch:
Lasst euch nicht so schnell aus der Fassung bringen und in Schrecken jagen, wenn in einem prophetischen Wort oder einer Rede oder in einem Brief, der angeblich von uns stammt, behauptet wird, der Tag des Herrn sei schon da.
Lasst euch durch niemand und auf keine Weise täuschen! " 2 Thess 2,1-3a
Burkl hat folgendes geschrieben:
ziraki hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:

Die bösen Kräfte haben personalen Charakter - sie sprechen Menschen persönlich gezielt an, kennen ihre Schwächen usw. Hitler soll ja ein paar mal schweißgebadet aus seinem Arbeitszimmer gekommen sein und gesagt haben: "Er war wieder da!"


Eine mir unbekannte Narrative. Kannst du eine Quelle nennen?

http://www.kath.net/news/24515

urban legend oder katholische Legende?