Staat, Recht und Homosexualität.


Ich denke, dass es grundsätzlich vermehrt anerkannt werden soll, dass gelebte Homosexualität als Nebenform der gewöhnlichen Heterosexualität nicht in jedem Fall aus glaubenstechnischer Sicht kritisch zu sehen ist.
Der Wiener Kardinal Schönborn erläuterte 2008 vor den Europäischen Bischöfen: Durch Ablehnung von Humanae Vitae, durch die Abtreibungsgesetze, durch die homosexuelle „Ehe“: „Europa ist im Begriff zu sterben, da es dreimal Nein zum Leben gesagt hat“.

http://kath.net/news/56985
gg, und solche Aussagen von einem Kardinal, der sich nicht gerade rühmlich um die Aufklärung von Kinderschädung durch Priester bemüht hat.

Zitat:
Die Tageszeitung Der Standard zitierte Eich am 24. November: Er war stets informiert und hatte immer alle Fälle auf dem Schreibtisch. Auch über die vielen erst jüngst bekannt gewordenen Fälle sei der Kardinal mit Sicherheit informiert gewesen. Eich weiter: Natürlich ist man nicht ganz untätig gewesen und hat in verschiedenen Fällen Therapien bezahlt. Aber in zahlreichen Fällen ist halt gar nichts passiert. Schönborn ist immer informiert, aber letztlich eben entscheidungsschwach gewesen. Ex-Caritas-Direktor Helmut Schüller leitete die Ombudsstelle für sexuellen Missbrauch in Wien, bevor er 2005 nach zehnjähriger Tätigkeit ausschied. Schüller relativiert im Gespräch mit profil die Aussagen Eichs, mit dem er damals zusammenarbeitete. Schüller:
Die öffentlichen Aussagen von Holger Eich sind im Grunde richtig, doch schienen sie mir etwas undifferenziert. Es ist richtig, dass wir Kardinal Schönborn in vielen Fällen in Kenntnis gesetzt haben. Wegen der Langsamkeit, mit der oft reagiert wurde, haben wir immer wieder darauf gedrängt, etwas zu tun. Nicht richtig ist, dass nie etwas passiert ist. Es ist immer wieder etwas geschehen, und es wurde meines Wissens auch nie jemandem geraten, auf eine Anzeige zu verzichten.

Doch nicht nur Schönborn habe von Übergriffen gewusst. Schüller: Wir haben auch anderen Bischöfen Fälle bekannt gemacht, die in deren Diözesen vorgefallen waren.


zitiert vonhttp://www.profil.at/home/missbrauc.....ardinal-schoenborn-286985

Und noch viel schöner ist, daß er Nachfolger von Kardinal Hans Hermann Groer geworden ist, dem ja ebenfalls sexueller Mißbrauch vorgeworfen wurde. Und um das Ganze noch zu krönen, hat Johannes Paul II, nachdem er Bischof Kurt Krenn zum Rücktritt aufgefordert hat, weil der sich in der Kausa Groer als zu starker Fürsprecher für Groer erwies, durch den Opus-Dei-Priester Klaus Küng ersetzt.

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!