Staat, Recht und Homosexualität.


Der Grund und die Bedeutung der Ehe,
und warum die Homo Ehe nicht gleichzusetzen ist:


Ein Beitrag, den ich schon Anfang 2013 geschrieben habe.
Die heutigen Gesetze und Regulierungen kenne ich nicht. Aber es wird nicht besser geworden sein.

Bei Interesse HIER: http://www.demetrius-degen.de/zeit-themen/mensch23.htm
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Auf der Erde gibt es seit jeher den Kampf zwischen Egoismus und Selbstlosigkeit.
Die Egoisten werden reich, die Selbstlosen schaffen große Werke.
www.demetrius-degen.de
Natürlich denke auch ich, dass das dann keine gewöhnliche Ehe ist, aber ich meine, ausleben darf man es in einem gewissen Rahmen trotzdem, ohne unangenehme Konsequenzen davon tragen zu müssen.
Peter.Trim hat folgendes geschrieben:
Natürlich denke auch ich, dass das dann keine gewöhnliche Ehe ist, aber ich meine, ausleben darf man es in einem gewissen Rahmen trotzdem, ohne unangenehme Konsequenzen davon tragen zu müssen.

Eine Ehe (das, was es sein und werden soll - FAMILIE) kann es nur zwischen Mann und Frau geben. Alles Andere ist ein Zusammenleben.
Eine Familie kann man (vom Staat) finanziell unterstützen, ein Zusammenleben NICHT (dafür gibt es keinen Grund)!
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Hallo Weinberg,

Zitat:
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Hallo Weinberg,
Nenne mir bitte Beispiele, wo sexuelle Randgruppen vorbeugend steuerliche Privilegien erhalten.
Pjotr Kala

Weinberg antwortet:
Z.B. beitragsfreie Krankenkassenmitgliedschaft auch für homosexuelle Partner.


gg, wenn gleichgeschlechtlichen Partnerschaften der gleiche rechtliche Rang zugebilligt wird wie heterosexuellen Partnerschaften, so haben sie auch einen Rechtsanspruch auf alle Vorteile aus dieser Partnerschaft.
Es ist nicht Schuld der Homosexuellen, daß das ganze Eherecht immer noch von der christlichen und völkischen Vorstellung von Ehe und Familie dominiert wird. Daß dieses Klischee von Vater, Mutter, Kind weder in der Vergangenheit noch heute real von vielen Menschen gelebt wurde, dürfte inzwischen auch den borniertesten Religions- und sonstigen völkischen Anhängern bekannt sein. Hauptsächlich gab es früher die Hausgemeinschaft und die hohe Kinderzahl war der fehlenden Kenntnis oder dem Verbot der Verhütung, der hohen Kindersterblichkeit, der Absicherung des Alters, der Produktion von Arbeitern und von Kanonenfutter geschuldet.
Heute muß eigentlich das ganze Eherecht zugunsten der Menschen, die Kinder erziehen umgeändert werden. Aber die religiöse Lobby ist immer noch sehr stark und versucht, Änderungen möglichst zu verhindern. Genau so, wie es beim §175 oder der Abtreibung getan hat.

Der Versuch, die Bevorzugung der Ehe mit einem sogenannnten Naturrecht und als Hort der Kindererziehung zu begründen ist falsch.

1. Es gibt kein Naturrecht auf Ehe! Es gibt eine natürliche sexuelle Verhaltensweise, die von der Mehrzahl der Menschen ausgeübt wird. Daraus entsteht kein Rechtsanspruch, weil eine moralische und rechtliche Bewertung von Verhaltensweisen nur durch die soziologische Evolution des Menschen und auch nur für den Menschen vorgenommen wird. Diese moralische Bewertung war und bleibt immer zeit- und kulturabhängig.
Es gab und gibt auch heute unterschiedliche Formen des Zusammenlebens und der Kindererziehung.
2. Die Entkoppelung von Sexualleben und Produktion von Kindern verstärkt sich weltweit. Ausgenommen hiervon sind nur einige religiöse Splittergruppen.
3. Demnächst werden wir auch eine stärkere Entkopplung der Zeugung von Kindern vom normalen Geschlechtsakt erleben. Hier müssen neue Wertmaßstäbe gefunden werden.
4. Bei einer 30 -50 %igen Scheidungsrate, bei einen Anteil von Alleinerziehenden von ca 20% (das sind überwiegend Frauen, die zu 50% kein Unterhalt von den Vätern erhalten), frage ich mich wirklich, wie lange man noch an dem Familienklischee von Vater, Mutter, Kind festhalten will.

Zitat:
Das gilt von Grundstückskauf über Zulassung eines Privatflugzeuges bis Heirat und Adoption.

Auch das Jugendamt fragt nicht im Adoptionsverfahren ob einer der Eheleute einen gegengeschlechtlichen, homosexuellen oder lesbischen Zweitpartner hat.

gg, die rechtlichen Bestimmungen sind hierfür teils erst 2014 und auf Druck des Bundesverfassungsgerichts (teils durch Klagen von Homosexuellen) geändert worden. Bis dahin hat die kirchliche Lobbyarbeit in den Parlamenten Neufassungen von Gesetzen zu verhindern gewußt.

Heute so zu tun, als wäre die Diskrimierung von Homosexuellen schon lange vorbei, halte ich eindeutig für Geschichtsklitterung. Und, wenn man so deine Posts so verfolgt hat, bist du eindeutig ein Gegner der rechtlichen Gleichbehandlung von Homosexuellen.

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Hallo Weinberg,


4. Bei einer 30 -50 %igen Scheidungsrate, bei einen Anteil von Alleinerziehenden von ca 20% (das sind überwiegend Frauen, die zu 50% kein Unterhalt von den Vätern erhalten), frage ich mich wirklich, wie lange man noch an dem Familienklischee von Vater, Mutter, Kind festhalten will.


Heute so zu tun, als wäre die Diskrimierung von Homosexuellen schon lange vorbei, halte ich eindeutig für Geschichtsklitterung. Und, wenn man so deine Posts so verfolgt hat, bist du eindeutig ein Gegner der rechtlichen Gleichbehandlung von Homosexuellen.

Pjotr Kala


Hallo Widerspruch:
1. Private Diskriminierung von wem gegen wem ist zulässig und Ausdruck von Freiheit der Lebensgestaltung. Und diese Freiheit ist zu erhalten.

2. Nenne einen staatlichen Rechtsvorgang der irgendwie betreff Zulässigkeit oder Ablehnung die sexuelle Orientierung berührt. Bei keiner Behörde, keinem Vorgang werden darüber Tatsachen erhoben oder abgefragt.

Allgemein, hohe Scheidungsraten und kein Unterhalt beruht zu einem erheblichen Teil auf den hohen Sozialleistungen für Alleinerziehende.
Ich denke daß ein großer Teil der "Erzeuger" erziehende Väter sein wollen, die Frau mit der sie im Bett sind schon längst als Mutter ihres Kindes akzeptierten, deshalb nicht verhüteten, es kommt oder kommt nicht....

Frauen aber dank hoher Unterstützung statt sich einmischenden Papa Geld vom Überpapa Sozialamt lieber haben, ohne Einmischung in die Erziehung.
Den Fehler aber rnicht zugeben wollen.
Weinberg hat folgendes geschrieben:
Allgemein, hohe Scheidungsraten und kein Unterhalt beruht zu einem erheblichen Teil auf den hohen Sozialleistungen für Alleinerziehende.
Ich denke daß ein großer Teil der "Erzeuger" erziehende Väter sein wollen, die Frau mit der sie im Bett sind schon längst als Mutter ihres Kindes akzeptierten, deshalb nicht verhüteten, es kommt oder kommt nicht....

Frauen aber dank hoher Unterstützung statt sich einmischenden Papa Geld vom Überpapa Sozialamt lieber haben, ohne Einmischung in die Erziehung.
Den Fehler aber rnicht zugeben wollen.


Lieber Weinberg,

ich habe schon lange nicht mehr so wirres Zeug gelesen. Die Schuld am Alleinsein den alleinerziehenden Müttern zuzuschieben und gleichzeitig all die fahnenflüchtigen Erzeuger kollektiv in Schutz zu nehmen, weil die sich beim unverhüteten Verkehr irgendwelche weitergehenden Gedanken für die Zukunft mit Frau und Kindern gemacht hätten, ist nicht nur blödsinnig, sondern gemeingefährlich, weil es bewusst und gezielt die Realität verzerrt. Ich kenne genug alleinerziehende Mütter, die sich das nicht ausgesucht haben. In keinem dieser Fälle würde regelmäßig ein liebender Vater auf der Matte stehen. Im Gegenteil müssen diese Frauen meist zwangsweise zum Amt, weil statistisch jeder zweite Erzeuger in Deutschland seiner Unterhaltspflicht nicht nachkommt.
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"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523
Sören hat folgendes geschrieben:
Im Gegenteil müssen diese Frauen meist zwangsweise zum Amt, weil statistisch jeder zweite Erzeuger in Deutschland seiner Unterhaltspflicht nicht nachkommt.


Und warum? Zahlungsfähige Väter können sich nicht der Unterhaltspflicht entziehen, da sind die Jugendämter und Familiengerichte knallhart. Da liegt es an den Frauen daß sie Zahlungsunfähige als Erzeuger zulassen.

Aber Frauen schauen wohl zu oft auf Charme, gutes Tanzen und eindrucksvollen PKW auf kredit als auf eine gesicherte Existens des Mannes der ihr Ehemann sein könnte und wollte.

Ps.:

Ich gebe gewerblichen Auszubildenden, jungen Männer, Nachhilfeunterricht, ich fragte die warum sie sich für so große Autos verschulden. Antwort ohne schickes großes Auto findest du keine Freundin....
5km zur Disco mit Fahrrad, das "geht nicht"...
[quote=“Weinberg“]Private Diskriminierung von wem gegen wem ist zulässig und Ausdruck von Freiheit der Lebensgestaltung. Und diese Freiheit ist zu erhalten.
[/quote]

Das wäre dann die Erklärung dafür, dass manche Personengruppen keine Wohnungen, keine Arbeit, keine Dienstleistungen finden.
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https://youtu.be/XJ9E4sbnW-k
Diskriminierung, Ausgrenzung, Missachtung, Beleidigung - alles Dinge, die kein Christ, aber auch sonst niemand, der menschlich sein will, als Ziel haben kann.

Von der katholischen Morallehre müsste ich z.B. einem schwulen Paar als Hotelier nicht jedenfalls das Zimmer verweigern. Wir unterscheiden bei der Mitwirkung an der Sünde die materielle und die formelle Mitwirkung. Materiell mitzuwirken bedeutet an den Rahmenbedingungen, die die Sünde ermöglichen, beteiligt zu sein, ohne aber die Sünde selbst anzustreben oder zu wollen. Formelle Mitwirkung bedeutet unmittelbar auf die Sünde hin tätig zu werden und sie zu wollen (und damit selbst zu sündigen). Als Beispiel für die materielle Mitwirkung könnte man eine alleinerziehende Reinigungskraft nennen, die einen Operationssaal reinigt, in dem Abtreibungen stattfinden. Die Alternative wäre den Job zu verlieren und die wirtschaftliche Existenz der Familie zu gefährden - die materielle Beteiligung an der Sünde ist vorzuziehen. Die OP-Schwester, die unmittelbar am Eingriff mitwirkt, wäre formell an der Sünde beteiligt - das ist niemals und unter keinen Umständen erlaubt.
Der Ehepartner, der nicht verhütet und mit seiner Ehefrau/Ehemann, die/der verhütet, Geschlechtsverkehr hat, ist materiell an der Sünde beteiligt. Die Alternative wäre durch Verweigerung des ehelichen Verkehrs, die Ehe aufs Spiel zu setzen - die materielle Beteiligung ist dem vorzuziehen.

Den Hotelier, der ein Zimmer vermietet, in dem dann durch homosexuellen Verkehr gesündigt wird, würde ich im Regelfall als materiell an der Sünde Beteiligten sehen. Unter Umständen wäre die Inkaufnahme der materiellen Beteiligung vorzuziehen, weil er sich sonst selbst einer Sünde schuldig machen würde, z.B. durch Kompromottierung und Bloßstellung des homosexuellen Paares. Aber so einfach kann die Formel für einen Christen nicht sein, dass Schwulen diese Dienstleistung rundweg zu verweigern wäre.

Der Papst hat neulich wieder einige sehr wichtige Punkte festgehalten:

* Homosexuelle zu beleidigen, diffamieren etc. ist Sünde.
* Homosexuelle Menschen sind nicht gleichzusetzen mit der Homolobby, die, so wie alle Lobbys, der vollen Kritik in der Auseinandersetzung der Meinungen unterliegt und sich diesbezüglich nicht auf eine Sonderstellung berufen kann
* Homosexuelle Menschen, die in katholischen Gemeinden sind, sind tunlichst zu integrieren und in ihren Bestrebungen Gott näher zu kommen, so wie jedes Gemeindemitglied, zu unterstützen
* Gelebte Homosexualität ist Sünde und das Ziel kann nur sein, sie - so wie jede andere Sünde - zu überwinden. Sie gutzuheißen kann kein Weg sein.
Hallo Weinberg,

die meisten Argumente gegen deine Einstellung hat Sören dir schon genannt.

Zitat:
Und warum? Zahlungsfähige Väter können sich nicht der Unterhaltspflicht entziehen, da sind die Jugendämter und Familiengerichte knallhart. Da liegt es an den Frauen daß sie Zahlungsunfähige als Erzeuger zulassen.


Das ist der gleiche Quatsch, wie der von Burkl verbreitete Satz "Gelebte Homosexualität ist Sünde".
Sexualität ist ein Trieb, der von der Natur wohl aus ganz einfachen Gründen der absoluten vernunftgemäßen Steuerung entzogen wird. Sie sichert bis heute bei aller Variabilität der vorkommenden sexuellen Verhaltensweisen eine gute Durchmischung des Genpools und damit eine funktionierende Anpassung an die zur Zeit bestimmenden Umgebungsparameter.
Außerdem schaffen es die Jugenämter sehr unterschiedlich, das Geld von den zahlungsunwilligen Vätern einzutreiben. Die Rede ist von ca 20-40 % je nach Jugendamt, zudem abgesehen von den Vätern, die sich erfolgreich "armrechnen".


Zitat:
2. Nenne einen staatlichen Rechtsvorgang der irgendwie betreff Zulässigkeit oder Ablehnung die sexuelle Orientierung berührt. Bei keiner Behörde, keinem Vorgang werden darüber Tatsachen erhoben oder abgefragt.


Ich hatte bereits geschrieben, daß das Adoptionsrecht erst 2014 angepaßt worden ist. Ein rechtlicher Anspruch allein reicht jedoch wohl kaum, daß die bis heute in vielen Ämtern vorkommenden Vorbehalte gegenüber Homosexuellen nicht zum Nachteil dieser Personengruppe angewendet werden und erst auf dem Klagewege überwunden werden können.

Private Diskriminierung hat da seine Grenzen, wenn sie den Rechtsanspruch von bestimmten Personengruppen einschränken soll. Und deine ganzen Ausführungen laufen genau darauf hinaus. Hattest du nicht mal geschrieben, daß du es unverschämt fändest, daß sich Homosexuelle ihr Recht auf dem Klagewege lautstark erstritten haben?

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!