Gedanken zu "Beantwortete Fragen" von Abdu'l Baha


Burkl hat folgendes geschrieben:
Mara-Devi hat folgendes geschrieben:
In den Augen jenes Papstes war Luther nur ein einfacher Priester, der ihm die eigene Macht untergraben wollte. Von Versöhnungsversuchen keine Spur.

Zitat aus "Exsurge Domine" - ich versuche mich in der freien Übersetzung.

"Nihilominus de eorundem fratrum nostrorum in consilio, omnipotentis Dei imitantes clementiam, qui non vult mortem peccatoris, sed magis ut convertatur et vivat, omnium injuriarum hactenus nobis et Apostolicqae sedi illatarum obliti, omni qua possumus pietate uti decrevimus, et quantum in nobis est, agere, ut propositâ mansuetudinis viâ ad cor revertatur, et a praedictis recedat erroribus, ut ipsum tanquam filium illum prodigum ad gremium Ecclesiae revertentem benigne recipiamus."

Nichtsdestotrotz fordere ich meinen Bruder zur Umkehr auf, indem ich die Milde des Herrn nachahme, der den Tod des Sünders nicht will, sondern umso mehr dass er sich bekehrt und lebt, und übe als Inhaber des Apostolischen Stuhles soviel Milde wie mir das angesichts des bisherigen Unrechts möglich ist und schlage vor, dass er in der aufgezeigten Weise sein Herz zum rechten Weg zurückwendet und von den vorstehenden Irrtümern absteht, damit die aufopferungsvolle Kirche jenen Sohn wohlwollend in ihre Gemeinschaft aufnehmen möge.


Was willst du mir damit aufzeigen?

Es bestätigt doch nur, dass der Papst seine Macht ausspielte und Luther bereits als "Sünder" verurteilt hatte.
Was anderes soll dieses Unrecht gewesen sein, als die Tatsache, dass Luther die Kirche konfrontierte mit ihren Abweichungen von der Heiligen Schrift genauer ihren Verstößen gegen die Lehre Jesu.

Eine Versöhnung mit einem Bruder, von der Jesus gesprochen hat, findet auf Augenhöhe statt und indem man inhaltlich auf die Kritikpunkte des anderen eingeht.

Während Luther sich auf die Bibel bezog und immer wieder dazu aufforderte ihn durch die Bibel zu widerlegen, gingen die Kirchenoberen nicht darauf ein, wohl wissend, dass sie dann den kürzeren gezogen hätten.
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OM LOKAH SAMASTHA SUKHINO BHAVANTHU
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
"Wer den Teufel reden hören will, der lese des Papstes Dekrete!" (Martin Luther)
Sören hat folgendes geschrieben:

Bahá'u'lláh hat folgendes geschrieben:
Wer ein Haus vorsätzlich durch Feuer zerstört, den sollt ihr auch verbrennen. Wer einem anderen vorsätzlich das Leben nimmt, den sollt ihr auch töten. Haltet euch an Gottes Gesetz mit eurer ganzen Kraft und Macht und verlasset die Wege der Unwissenden. So ihr sie zu lebenslangem Gefängnis verurteilt, ist dies nach den Vorschriften des Buches statthaft.


Wenn man sich diesen Absatz mal in Ruhe ansieht, dann stellt man fest, dass hier gar nichts "festgeschrieben" wird. Festschreiben wäre auf X folgt automatisch Y. Hier gibt es aber zwei mögliche Strafen, den Tod und lebenslange Haft. Entsprechend ist das auch kein Gesetz, das man 1:1 umsetzen könnte, sondern in meinem Verständnis mehr ein allgemeiner Hinweis, dass auf ein Kapitalverbrechen eine adäquate Strafe folgen muss. Darüber hinaus sind das ja nur zwei Koordinaten für ein ganzes Rechtssystem, das darum herum entwickelt werden muss. Diese beiden Punkte zu verabsolutieren würde ihre Kontextualisierung innerhalb eines Systems völlig unmöglich machen.

Das Universale Haus der Gerechtigkeit hat folgendes geschrieben:
Auf eine Frage zu diesem Vers hat Shoghi Effendi ausgeführt, daß die Todesstrafe zulässig, die "lebenslange Freiheitsstrafe" aber als Alternative vorgesehen ist, "wodurch die Härte einer solchen Verurteilung entscheidend gemildert werden kann". Er sagt, "Baháu'lláh hat uns die Wahl überlassen und es uns somit freigestellt, innerhalb der Grenzen, die Sein Gesetz festlegt, unser eigenes Urteil walten zu lassen". Da es zu diesem Aspekt des Bahá'í-Rechts keine besondere Anleitung gibt, liegt die künftige Gesetzgebung darüber beim Universalen Haus der Gerechtigkeit.


Hallo Sören,

auch wenn dieses Gesetz Bahá'u'lláhs nichts festschreibt, so unterstützt es meiner Meinung nach, durch seine Legitimierung der Todesstrafe, leider jene Menschen/ Staaten, die diese in einer rückläufigen Radikalisierung wieder einführen wollen.

LG
Mara
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OM LOKAH SAMASTHA SUKHINO BHAVANTHU
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
Templer hat folgendes geschrieben:
"Wer den Teufel reden hören will, der lese des Papstes Dekrete!" (Martin Luther)

Das ist dann doch eine ganz andere Tonlage als der Papst gegenüber Luther gewählt hat...
Burkl hat folgendes geschrieben:
Templer hat folgendes geschrieben:
"Wer den Teufel reden hören will, der lese des Papstes Dekrete!" (Martin Luther)

Das ist dann doch eine ganz andere Tonlage als der Papst gegenüber Luther gewählt hat...


Die Wahrheit kann man ruhig beim Namen nennen
Burkl hat folgendes geschrieben:
Bis heute hält die Kirche in drastischen Fällen, in denen die Gesellschaft nicht anders geschützt werden kann, die Todesstrafe als letztes Mittel für zulässig.


Aha, das wusste ich bislang aber auch noch nicht!
Wie kommst Du da dazu, die Baha'i-Religion anzugreifen
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Der Papst hatte Luther längst ohne ihm mit der Bibel seine angeblichen Irrtümer nachzuweisen und unter Ausnützung seiner Macht exkommuniziert, als dieser sein Spätwerk, "Wider das Papsttum, vom Teufel gestiftet" verfasste.

Dieses endet:
"Wer Gott reden hören will, der lese die heilige Schrift,
wer den Teufel reden hören will, der lese des Papstes Dekrete und Bullen."
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OM LOKAH SAMASTHA SUKHINO BHAVANTHU
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
WIEDERKUNFT DER GOTTESGESANDTEN

Frage: Wie ist die Wiederkunft zu erklären?

Antwort: Bahá'u'lláh hat diese Frage im "Buch der Gewißheit"¹ ausführlich und eingehend erklärt. Lies es, und die Wahrheit über dieses Problem wird offenkundig werden. Da du aber gefragt hast, will Ich es kurz erklären. Wir beginnen, es anhand des Evangeliums zu erläutern, denn da ist klar gesagt, daß Johannes, Zacharias' Sohn, als er auftrat und den Menschen die frohen Botschaften vom Gottesreich brachte, gefragt wurde: "Wer bist du? Bist du der verheißene Messias?" Er antwortete: "Ich bin nicht der Messias." Darauf fragten sie ihn: "Bist du Elias?" Er sagte: "Ich bin es nicht."² Diese Äußerung scheint klar zu beweisen, daß Johannes, Zacharias' Sohn, nicht der verheißene Elias war. Aber am Tage der Verklärung auf dem Berg Tabor sagte Christus deutlich, daß Johannes, Zacharias' Sohn, der verheißene Elias gewesen sei.

¹ Kitáb-i-Iqán. ² Vgl. Johannes 1:19-21

In Kapitel 9, Vers 11-13, des Markusevangeliums heißt es: "Und sie fragten Ihn und sprachen: Die Schriftgelehrten sagen doch, daß zuvor Elias kommen muß. Er aber sprach zu ihnen: Ja, zuvor kommt Elias und bringt alles wieder zurecht. Und wie steht geschrieben von des Menschen Sohn, daß Er viel leiden soll und verachtet werden? Aber Ich sage euch: Elias ist schon gekommen, und sie haben an ihm getan, was sie wollten, wie von ihm geschrieben steht." In Kapitel 17, Vers 13, des Matthäusevangeliums steht: "Da verstanden die Jünger, daß Er von Johannes dem Täufer zu ihnen geredet hatte."

Johannes war also gefragt worden: "Bist du Elias?" Er antwortete: "Ich bin es nicht", obwohl im Evangelium steht, daß Johannes der verheißene Elias war, und auch Christus dies deutlich sagte. Wenn also Johannes Elias war, warum sagte er: "Ich bin es nicht?" Und wenn er nicht Elias war, warum sagte Christus, daß er es wäre?

Die Erklärung ist wie folgt: Es ist nicht die Person, sondern die Wirklichkeit der Vollkommenheiten gemeint; das heißt, die Vollkommenheiten, die in Elias lebendig waren, wurden genauso in Johannes dem Täufer verwirklicht. Deshalb war Johannes der Täufer der verheißene Elias. In diesem Fall ist nicht von der Person, sondern von den Eigenschaften die Rede. Zum Beispiel blühte im vergangenen Jahr eine Blume, und dieses Jahr blüht auch eine Blume; man sagt, daß die Blume des letzten Jahres wiedergekommen sei. Man will damit aber nicht sagen, daß die gleiche Blume in ihrer absoluten Einzigartigkeit zurückgekommen sei; sondern da diese Blume die gleichen Eigenschaften wie die des vergangenen Jahres hat - denselben Duft, die gleiche Schönheit, Farbe und Form -, sagt man, die Blume des Vorjahres sei wiedergekommen, und diese Blume sei jene Blume. Wenn der Frühling kommt, sagen wir, der Frühling des vergangenen Jahres sei wiedergekommen, weil alles, was wir im letztjährigen Frühling fanden, auch im diesjährigen Frühling besteht. Darum sagte Christus: Was zu den Zeiten der früheren Propheten geschah, das werdet ihr alles sehen.

Wir wollen noch eine andere Erklärung geben: Das Samenkorn des vergangenen Jahres wurde gesät, Zweige und Blätter wuchsen empor, Blüten und Früchte erschienen, und schließlich bildete sich wieder ein Samenkorn. Wenn dieses zweite Samenkorn gesät wird, wächst aus ihm ein neuer Baum, und jene Äste, Blätter, Blüten und Früchte kommen wieder, und wieder erscheint jener Baum in Vollendung. Weil am Anfang ein Samenkorn war, und das Ende wieder ein Samenkorn ist, sagt man, daß das Samenkorn wiedergekommen ist. Nehmen wir die Substanz des Baumes, so ist sie eine andere, betrachten wir aber die Blüten, Blätter und Früchte, so ist der gleiche Duft, dieselbe Schönheit, der nämliche Wohlgeschmack hervorgebracht worden. Daher ist die Vollkommenheit des Baumes ein zweites Mal wiedergekommen.

Ebenso ist, wenn wir an die Wiederkunft einer Person denken, diese ein anderes Individuum; betrachten wir aber die Eigenschaften und Vollkommenheiten, so sind sie wiedergekommen. Wenn daher Christus sagte: "Dies ist Elias", so meinte Er, dieser Mensch ist ein Wiedererscheinen der Gaben und Vollkommenheiten, des Charakters, der Eigenschaften und Tugenden des Elias. Johannes der Täufer konnte sagen: "Ich bin nicht Elias." Christus sprach von den Eigenschaften und Vollkommenheiten, dem Charakter und den Tugenden, die beide besaßen, und Johannes sprach von seinem physischen Sein und der Individualität. Es ist wie mit dieser Lampe: Sie brannte in der vergangenen Nacht, wird heute abend wieder angezündet und wird auch morgen nacht wieder scheinen. Wenn man sagt, daß die Lampe von heute die gleiche ist wie die von gestern und daß sie wiedergekommen sei, so ist das Licht gemeint, aber nicht das Öl, der Docht oder der Halter.

Dieses Thema ist im "Buch der Gewißheit" ausführlich und erschöpfend erklärt.

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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
DAS BEKENNTNIS DES PETRUS

Frage: im Matthäusevangelium, Kapitel 16, Vers 18, heißt es: "Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich bauen meine Gemeinde." Was ist die Bedeutung dieses Verses?

Antwort:
Dieser Ausspruch Christi ist die Bestätigung der Worte Petri, als Christus fragte: "Wer sagt denn ihr, daß ich sei?" und Petrus antwortete: "Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn." Darauf erwiderte ihm Christus: "Du bist Petrus"¹ - denn Kaiphas bedeutet im Aramäischen Felsen - "und auf diesen Felsen will ich bauen meine Gemeinde." Denn die anderen gaben Christus zur Antwort, daß Er Elias wäre, einige sagten Johannes der Täufer und wieder andere meinten Jeremia oder der Propheten einer.²

¹ Es ist bekannt, daß Petri wirklicher Name Simon war, aber Christus nannte ihn Kaiphas, was dem griechischen Wort "petra" entspricht, weiches Fels bedeutet.

² Vgl. Matthäus 16:14-18

Christus wollte durch eine Andeutung oder eine Anspielung Petri Worte bestätigen; und so sagte Er wegen der Eignung seines Namens, Petrus: " ... und auf diesen Felsen will ich bauen meine Gemeinde" das heißt, dein Glaube, daß Christus der Sohn des lebendigen Gottes ist, wird zur Grundlage der Religion Gottes; und auf dieser Überzeugung wird das Fundament der göttlichen Kirche - die das Gesetz Gottes ist - errichtet werden.

Ob sich das Grab Petri wirklich in Rom befindet, ist zweifelhaft und nicht zuverlässig verbürgt; manche sagen, es sei in Antiochia. Laßt uns ferner das Leben mancher Päpste mit der Religion Christi vergleichen. Hungrig und ohne Obdach nährte Sich Christus von den Früchten des Feldes, und keines Menschen Gefühle wollte Er verletzen. Der Papst fährt in goldgeschmückter Kutsche und verbringt seine Tage in größter Pracht, umgeben von Freuden und Luxus, Reichtümern und Verherrlichung, wie selbst Könige sie nie besaßen.

#137

Christus hat niemanden verletzt, aber viele Päpste ließen Unschuldige töten. Aus der Geschichte kann man ersehen, wieviel Blut nur um weltlicher Macht willen die Päpste vergossen haben. Wegen Meinungsverschiedenheiten haben sie Tausende von Dienern an der Menschheit und von Gelehrten, die die Geheimnisse der Natur entdeckt hatten, festgenommen, eingekerkert und umgebracht, in welchem Maß haben sie sich der Wahrheit widersetzt!

Betrachte die Lehren Christi und prüfe Leben und Art der Päpste. Überlege: Gibt es zwischen den Lehren Christi und den Methoden der päpstlichen Herrschaft irgendeine Ähnlichkeit? Wir üben nicht gern Kritik, aber die Geschichte des Vatikans ist sehr außergewöhnlich. Der Zweck Unserer Beweisführung ist, daß die Lehren Christi eine Sache für sich sind, und die Methoden der päpstlichen Regierung eine ganz andere, denn sie stimmen nicht überein. Sieh, wie viele Protestanten auf Befehl der Päpste getötet wurden. Wie viele Gewalttätigkeiten und Unterdrückungen haben sie gutgeheißen, und wie viele Strafen und Torturen haben sie verhängt! Kann irgendeiner der süßen Düfte Christi in solchen Handlungen entdeckt werden? Nein, bei Gott! Sie haben Christus nicht gehorcht, während die heilige Barbara¹, deren Bild hier vor uns ist, Christus gehorchte, Seinen Fußstapfen nachfolgte und Seine Lehren in die Tat umsetzte. Es gab auch unter den Päpsten gesegnete Seelen, die in den Fußstapfen Christi wandelten, besonders in den ersten christlichen Jahrhunderten, als die weltlichen Güter noch fehlten und die göttlichen Prüfungen hart waren. Aber als die Machtmittel zusammenströmten und weltliche Größe und Reichtümer erworben wurden, vergaß die päpstliche Gewalt Christus vollständig und befaßte sich mit Herrschaft, Ruhm, Behagen und Luxus dieser Welt. Sie tötete Menschen, widersetzte sich der Verbreitung von Wissen, folterte die Gelehrten, hemmte das Licht der Erkenntnis und gab Befehl zu töten und zu plündern. Tausende von Menschen, Wissenschaftler, Gelehrte und Unschuldige, kamen in den Kerkern Roms um. Kann man bei solchem Vorgehen und einer derartigen Handlungsweise an eine Stellvertretung Christi glauben?


#138

Der päpstliche Stuhl widersetzte sich immer der Wissenschaft; sogar in Europa wird zugegeben, daß die Religion der Wissenschaft widerspreche und die Wissenschaft die Grundlage der Religion zerstöre, in Wirklichkeit aber ist die Religion Gottes Verbreitung der Wahrheit, Begründung von Wissen und Erkenntnis, und voller Aufgeschlossenheit für Gelehrte; sie kultiviert die Menschheit, entdeckt die Geheimnisse der Natur und erleuchtet die Horizonte der Welt. Wie kann man also sagen, daß sie der Erkenntnis entgegengesetzt ist? Gott behüte! Nein, bei Gott ist Erkenntnis die herrlichste Gabe des Menschen und die vornehmste der menschlichen Vollkommenheiten. Erkenntnis zu bekämpfen ist Torheit, und wer Erkenntnis und Wissenschaft haßt, ist kein Mensch, sondern ein Tier ohne Verstand. Denn Erkenntnis ist Licht und Leben, Glückseligkeit, Vollkommenheit und Schönheit und das Mittel, das uns der Schwelle der Einheit nahebringt. Sie ist Ehre und Ruhm in der Menschenwelt und die größte Gabe Gottes. Erkenntnis ist dasselbe wie Führung, Unwissenheit aber ist wirkliche Verirrung.

Glücklich die Menschen, die ihre Tage damit verbringen, sich Wissen zu erwerben, die Geheimnisse des Seins zu entdecken und in die Feinheiten der reinen Wahrheit einzudringen. Wehe den Menschen, die sich mit Unkenntnis zufrieden geben, deren Herz sich an gedankenloser Nachahmung erfreut, die auf die niedrigste Stufe der Unwissenheit und Torheit herabgesunken sind und ihr Leben vergeudet haben!

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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Zitat:
Christus wollte durch eine Andeutung oder eine Anspielung Petri Worte bestätigen; und so sagte Er wegen der Eignung seines Namens, Petrus: " ... und auf diesen Felsen will ich bauen meine Gemeinde" das heißt, dein Glaube, daß Christus der Sohn des lebendigen Gottes ist, wird zur Grundlage der Religion Gottes; und auf dieser Überzeugung wird das Fundament der göttlichen Kirche - die das Gesetz Gottes ist - errichtet werden.

Abdu'l Baha


Dieses Jesuswort hat also nicht wirklich etwas mit der Gründung des Papsttums zu tun.
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten