Worauf kommt es im Leben an: Glaube oder Werke/Taten?


Ich weis nicht was die Bahai Lehre dazu sagt, aber in den Bibeln steht:

* "Es werden nicht alle die zu mir sagen Herr, Herr! , in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel."
Weitere: Matth. 7.21 Weitere: Matth. 16.27; Off. 22.12


Das hält die Menschen die sich das Christentum als Religion auserkoren haben nicht davon ab zu sagen: "Für mich trifft das nicht zu, denn Jesus ist für mich gestorben und hat meine Schuld getilgt"!

In der Tat auch diese Stellen gibt es in den Bibeln.

Möge ein jeder wache Mensch schauen was für ihn, über den Tod hinaus, richtig und wichtig ist.
Na, hier scheinen sich die Religionsanhänger aber schwer zu tun.
Ich habe es geahnt!
Rowanny hat folgendes geschrieben:
Na, hier scheinen sich die Religionsanhänger aber schwer zu tun.
Ich habe es geahnt!


Also zum einen ist dein ursprünglicher Beitrag noch keine 24h alt und zum anderen gibt es durchaus auch Menschen, die über's Wochenende mal wegfahren. Ich zum Beispiel.

Außerdem motiviert dein Eingangspost nicht unbedingt dazu, sich an einer Diskussion zu beteiligen, da das Ergebnis ohnehin schon festzustehen scheint, festgemacht an einem einzelnen Satz in einem Buch mit über 1000 zweispaltigen Seiten...

Akzeptierst du überhaupt Zitate aus den Bahá'í-Schriften, wenn ich die bringe?
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"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523
Rowanny hat folgendes geschrieben:

Möge ein jeder wache Mensch schauen was für ihn, über den Tod hinaus, richtig und wichtig ist.

Alles, was jetzt gut und wichtig ist soll bleiben - und es soll noch mehr daraus wachsen. Das wichtigste ist die Gemeinschaft mit Gott und den Mitmenschen. "Himmel" ist der vollkommene Zustand der Entfaltung des Menschseins und der Schöpfung, das "Aufblühen" ihres wahren Wesens. Alles, was jetzt in den Dingen und Beziehungen gut ist, wird weiterhin sein, wobei eine wesentliche neue zukünftige Eigenschaft dazu kommt, von der jetzt für das wache Herz nur ab und an ein Aufblitzen wahrnehmbar ist: die Glorie, der Glanz der ewigen Vollendung. In diese Glorie ist Jesus durch seine Auferstehung vorausgegangen. Christsein bedeutet ihm dahin zu folgen.
Okay, dann bin ich mal gespannt, was du zu diesem wunderschönen Vers aus dem Kitáb-i-Aqdas sagst:

Bahá'u'lláh hat folgendes geschrieben:
Die erste Pflicht, die Gott Seinen Dienern auferlegt, ist die Anerkennung dessen, der der Tagesanbruch Seiner Offenbarung, der Urquell Seiner Gesetze ist und Gott im Reiche Seiner Sache und in der Welt der Schöpfung vertritt. Wer diese Pflicht erfüllt, hat alles Gute erreicht, und wer dessen beraubt ist, geht in die Irre, hätte er auch alle gerechten Werke vollbracht. Wer diese höchst erhabene Stufe, diesen Gipfel überragender Herrlichkeit erreicht, muß jedem Gebot dessen folgen, der der Ersehnte der Welt ist. Beide Pflichten sind untrennbar, und nur die Erfüllung beider wird angenommen. So wurde es von Ihm, dem Quell göttlicher Eingebung, verfügt.

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"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523
Sören hat folgendes geschrieben:
Rowanny hat folgendes geschrieben:
Na, hier scheinen sich die Religionsanhänger aber schwer zu tun.
Ich habe es geahnt!


Also zum einen ist dein ursprünglicher Beitrag noch keine 24h alt und zum anderen gibt es durchaus auch Menschen, die über's Wochenende mal wegfahren. Ich zum Beispiel.

Außerdem motiviert dein Eingangspost nicht unbedingt dazu, sich an einer Diskussion zu beteiligen, da das Ergebnis ohnehin schon festzustehen scheint, festgemacht an einem einzelnen Satz in einem Buch mit über 1000 zweispaltigen Seiten...

Akzeptierst du überhaupt Zitate aus den Bahá'í-Schriften, wenn ich die bringe?


Das kommt auf die Zitate an und das religionsunabhängig.
Wenn diese mit der Vollkommenheit Gottes im Einklang stehen, natürlich.

Den habe ich schon bei einigen Zitaten erhoben.

Aber Zitate aller Religionsführer sind halt ambivalent!
Wenn es auf den Glauben ankommen würde, dann wäre das in höchstem Maße ungerecht und auch fanatisch. Haben wir nicht schon genug (verbale) Glaubenskriege geführt? Kann es wirklich sein, dass ein Mensch nur deshalb von höheren Mächten, Gott oder wem auch immer "verdammt" wird, nur weil er nicht an Jesus, Mohammed, Buddha oder noch einpaar andere Leute, die ich nicht unbedingt mit Namen nennen möchte , glaubt. Oder wenn er sonntags nicht brav in die Kirche spaziert und stattdessen lieber in seinem warmen Bettchen bleibt? Wohl nicht...
Es kann nur auf die Taten ankommen, alles andere wäre ziemlich schräg.
Philipp2 hat folgendes geschrieben:
Oder wenn er sonntags nicht brav in die Kirche spaziert und stattdessen lieber in seinem warmen Bettchen bleibt? Wohl nicht...
Es kann nur auf die Taten ankommen, alles andere wäre ziemlich schräg.

Ohne Krankheitsgrund im Bett zu bleiben statt Gott die Ehre zu geben ist ja eine Tat, genauer: eine Unterlassung, die gegen das dritte Gebot verstößt. Das kann auch eine schwere Sünde sein bzw. bei Verfestigung dieser Haltung zu anderen Sünden führen.
Burkl hat folgendes geschrieben:
Philipp2 hat folgendes geschrieben:
Oder wenn er sonntags nicht brav in die Kirche spaziert und stattdessen lieber in seinem warmen Bettchen bleibt? Wohl nicht...
Es kann nur auf die Taten ankommen, alles andere wäre ziemlich schräg.

Ohne Krankheitsgrund im Bett zu bleiben statt Gott die Ehre zu geben ist ja eine Tat, genauer: eine Unterlassung, die gegen das dritte Gebot verstößt. Das kann auch eine schwere Sünde sein bzw. bei Verfestigung dieser Haltung zu anderen Sünden führen.


Solche Sätze können vllt. (kirchengläubige) Christen beeindrucken. Ich bin schon sehr lange kein Christ mehr. Und außerdem: warum kann man nicht im Bett oder sonstwo in seinen Gedanken Gott die Ehre geben? Muss man dafür wirklich eine Kirche oder in eine andere Kultreinrichtung aufsuchen? Wem dient man damit? Nur den Amtsträgern des betreffenden Kults, man sichert deren Arbeitsplätze und sorgt dafür, dass sie sich einen schicken Audi oder Mercedes leisten können. Während man selbst seine Kohle im freien Wettbewerb und im harten wirtschftlichen Überlebenskampf verdienen muß...

Ich habe mit Gläubigen kaum bessere Erfahrungen gemacht als mit Atheisten, und ich kann mir deshalb nicht vorstellen, dass beide Gruppen nur aufgrund ihres Glaubens oder Unglaubens unterschiedlich behandelt werden.