Was ist Wahrheit...


...und wo und wie finden wir sie?

Bei den Religionen? Bei welchen Religionen? Es gibt "hunderte"!

Und nahezu alle widersprechen sich! Auch die zahlreichen christlichen Glaubens Organisationen berichten unterschiedlich!

Wo? Bei den menschlichen Religionen wohl nicht!

Wie?
Durch absolutes Wollen. Los lassen aller religiösen Dogmen.
Bibel: "Wer suchet der findet".

PS;:Suchet nicht die Bestätigung Eures Glaubensbildes!
Wer die schöpferische Wahrheit wirklich sucht, wird sie im Lichte der Wahrheit auch finden.
Und das sagt mir jetzt ... was genau?
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"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523
Liebe Rowanny!

Die Wahrheit kannst du nicht im Aussen finden, sondern nur in dir drinnen.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Zitat:
"Sei ein Heim dem Fremdling, ein Balsam dem Leidenden, dem Flüchtling ein starker Turm." - Bahá'u'lláh


Und was geschieht mit den Homos
Rowanny hat folgendes geschrieben:
Zitat:
"Sei ein Heim dem Fremdling, ein Balsam dem Leidenden, dem Flüchtling ein starker Turm." - Bahá'u'lláh


Und was geschieht mit den Homos


Die verteidige ich gegen Anfeindungen, wie ich jeden anderen Menschen auch verteidigen würde. Das hat aber auch mit Flüchtlingen nicht wirklich viel zu tun. Es gibt in dem Zitat in Vollversion noch viel eindringlichere Sätze zum zwischenmenschlichen Umgang miteinander. Und an die halte ich mich. Eine theologische Lehraussage entscheidet nicht darüber, wie man Menschen behandelt. Sonst wäre es auch folgerichtig, alle Ungläubigen zu töten, und ISIS hätte Recht. Da man aber aus der Unterscheidung in "Gläubige" und "Ungläubige" (nicht einmal die gibt es übrigens im Koran, sondern nur diejenige zwischen Muslimen, "Völkern des Buches" und Götzenanbetern) nicht automastisch und unzweideutig Konkretes über den Umgang mit ihnen ableiten kann, gibt es Terroristen und friedfertige Menschen...
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"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523
Zitat:
Die verteidige ich gegen Anfeindungen, wie ich jeden anderen Menschen auch verteidigen würde.


Sören, das ehrt Dich.

Nur, wenn Menschen gegen die eigene Religion verteidigt werden müssen, dann stimmt irgend etwas nicht.
Rowanny hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Die verteidige ich gegen Anfeindungen, wie ich jeden anderen Menschen auch verteidigen würde.


Sören, das ehrt Dich.

Nur, wenn Menschen gegen die eigene Religion verteidigt werden müssen, dann stimmt irgend etwas nicht.


Und genau deshalb weise ich seit Wochen konsequent darauf hin - was du im Übrigen ebenso ausdauernd und konsequent ignorierst - dass theologische Lehre und praktisches Handeln zwei Paar Schuhe sind. Nirgens in den Bahá'í-Schriften steht, man sollte Vorurteile gegenüber Homosexuellen entwickeln, sie beleidigen oder sich vor ihnen ekeln. Es sind in erster Linie Menschen, die Menschen diskriminieren.
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"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523
Rowanny hat folgendes geschrieben:
...und wo und wie finden wir sie?

Bei den Religionen? Bei welchen Religionen? Es gibt "hunderte"!

Und nahezu alle widersprechen sich! Auch die zahlreichen christlichen Glaubens Organisationen berichten unterschiedlich!

Wo? Bei den menschlichen Religionen wohl nicht!

Aber doch dreht es sich bei allen Religionen auf Ebene der religiösen Sittenlehre im Kern immer darum, dass das sittliche Handeln, das im Menschen ja naturhaft grundgelegt ist, verstärkt und angeleitet werden soll.

Es ist auch die Frage, wie man Wahrheit überhaupt definiert. Im Skeptizismus und Relativismus der Moderne wird überhaupt geleugnet, dass es so etwas wie allgemeingültige zeitlose Wahrheit geben kann.

Das Christentum sieht die Wahrheit, auf die der Mensch angelegt ist, vor Allem darin, dass es sich um einen Weg handelt der viel mit Gnade zu tun hat. Das Leben der Gnade ist etwas, das geschenkt werden muss. Es kann nicht durch "Leistung" erworben werden. Und dieses Leben der Gnade, auch genannt Leben der Gotteskindschaft, "setzt" sozusagen auf die natürlichen Tugenden auf. Darum zu kämpfen ein besserer Mensch zu werden ist sozusagen natürliche Voraussetzung, um überhaupt für die Gnade empfangsbereit zu werden. Die Gnade gibt dann das dazu, was ich als Mensch nicht selbst machen kann - eben diese Ähnlichkeit mit Christus zu erreichen, der das Vollbild des Menschen darstellt und damit auch das Maximum an Gottesebenbildlichkeit - und damit die Wahrheit in Person ist. Nur ist dieses Ziel der Christusähnlichkeit in diesem Leben nie voll verwirklicht, weshalb sich die Wahrheit als permanenter Weg darstellt.
Zitat:
Das Leben der Gnade ist etwas, das geschenkt werden muss. Es kann nicht durch "Leistung" erworben werden.


Burkl, da sagen die zahlreichen (!) Bibeln aber etwas anderes.

Was heißt das denn, wenn der Lohn durch Jesus von meinen Werken abhängt?

Erkläre es mir bitte!
Rowanny hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Das Leben der Gnade ist etwas, das geschenkt werden muss. Es kann nicht durch "Leistung" erworben werden.


Burkl, da sagen die zahlreichen (!) Bibeln aber etwas anderes.

Was heißt das denn, wenn der Lohn durch Jesus von meinen Werken abhängt?

Erkläre es mir bitte!

Hinsichtlich des Verhältnisses zwischen Gnade und Werken sind Bände geschrieben worden - vor Allem in der theologischen Auseinandersetzung mit dem Protestantismus.

Die katholische Position lautet kurz zusammengefasst, dass der Mensch dadurch gerecht wird, dass er sich der Gnade Gottes, das heißt dem Erlösungswerk Christi, öffnet und mit der empfangenen Gnade mitwirkt. Das Verdienstvolle ist also das Offensein für Gott und sein Wirken an mir und auch die daraus hervorgehenden Werke, die Er durch mich bewirkt, die aber eigentlich Ihm gehören.