Was ist Wahrheit...


ziraki hat folgendes geschrieben:
Rowanny hat folgendes geschrieben:

Aber es gibt einen Psalm der passt. Psalm 90 Vers 3 und es gibt für mich die Gewissheit von der Vollkommenheit meines Schöpfers!


Ich bin mir sicher, die Seelen inkarnieren wieder in einen neuen irdischen Körper auf Erden um die Erfahrungen zu machen, die der Sinn des Lebens vorgibt.


Schau dir mal den Psalm 90 nochmal an:
3Der du die Menschen lässest sterben
und sprichst: Kommt wieder, Menschenkinder!
4Denn tausend Jahre sind vor dir / wie der Tag, der gestern vergangen ist,
und wie eine Nachtwache.
5Du lässest sie dahinfahren wie einen Strom, / sie sind wie ein Schlaf,
wie ein Gras, das am Morgen noch sprosst,
6das am Morgen blüht und sprosst
und des Abends welkt und verdorrt.
7Das macht dein Zorn, dass wir so vergehen,
und dein Grimm, dass wir so plötzlich dahinmüssen.
8Denn unsre Missetaten stellst du vor dich,
unsre unerkannte Sünde ins Licht vor deinem Angesicht.
9Darum fahren alle unsre Tage dahin durch deinen Zorn,
wir bringen unsre Jahre zu wie ein Geschwätz.

http://www.die-bibel.de/online-bibe.....bibelstelle/Psalm%2090,4/

Im zweiten Teil des Satzes wird jeweils sinngemäß wiederholt, was im ersten Teil gesagt wurde. Das ist eine rhetorische Figur. Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Parallelismus_(Rhetorik)
Wenn man das berücksichtigt, ergibt Vers 3 keinen Hinweis auf Reinkarnation.


Aber nur für die, die blind die Bibel lesen.

PS: Jesus, spricht lt. Bibel: "Johannes d.T. ist der wiedergeborene Elia!" Ziraki du darfst, so wie jeder Mensch, gerne das glauben was Dir genehm ist, auf die Schöpfung Gottes und deren Gesetzmäßigkeit hat das keinen Einfluss. -Siehe Matthias Claudius-
Rowanny hat folgendes geschrieben:
ziraki hat folgendes geschrieben:
Rowanny hat folgendes geschrieben:

Aber es gibt einen Psalm der passt. Psalm 90 Vers 3 und es gibt für mich die Gewissheit von der Vollkommenheit meines Schöpfers!


Ich bin mir sicher, die Seelen inkarnieren wieder in einen neuen irdischen Körper auf Erden um die Erfahrungen zu machen, die der Sinn des Lebens vorgibt.


Schau dir mal den Psalm 90 nochmal an:
3Der du die Menschen lässest sterben
und sprichst: Kommt wieder, Menschenkinder!
4Denn tausend Jahre sind vor dir / wie der Tag, der gestern vergangen ist,
und wie eine Nachtwache.
5Du lässest sie dahinfahren wie einen Strom, / sie sind wie ein Schlaf,
wie ein Gras, das am Morgen noch sprosst,
6das am Morgen blüht und sprosst
und des Abends welkt und verdorrt.
7Das macht dein Zorn, dass wir so vergehen,
und dein Grimm, dass wir so plötzlich dahinmüssen.
8Denn unsre Missetaten stellst du vor dich,
unsre unerkannte Sünde ins Licht vor deinem Angesicht.
9Darum fahren alle unsre Tage dahin durch deinen Zorn,
wir bringen unsre Jahre zu wie ein Geschwätz.

http://www.die-bibel.de/online-bibe.....bibelstelle/Psalm%2090,4/

Im zweiten Teil des Satzes wird jeweils sinngemäß wiederholt, was im ersten Teil gesagt wurde. Das ist eine rhetorische Figur. Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Parallelismus_(Rhetorik)
Wenn man das berücksichtigt, ergibt Vers 3 keinen Hinweis auf Reinkarnation.


Aber nur für die, die blind die Bibel lesen.

PS: Jesus, spricht lt. Bibel: "Johannes d.T. ist der wiedergeborene Elia!" Ziraki du darfst, so wie jeder Mensch, gerne das glauben was Dir genehm ist, auf die Schöpfung Gottes und deren Gesetzmäßigkeit hat das keinen Einfluss. -Siehe Matthias Claudius-

Mir ist jetzt nicht ganz einsichtig, warum du eine Textanalyse mit Blindheit vergleichst?
Hier ist die Antwort des Johannes auf die Frage, ob er der Elia sei:Und sie fragten ihn: Was denn? Bist du Elia? Er sprach: Ich bin's nicht. Bist du der Prophet? Und er antwortete: Nein!
Ziraki hat folgendes geschrieben:
Und sie fragten ihn: Was denn? Bist du Elia? Er sprach: Ich bin's nicht. Bist du der Prophet? Und er antwortete: Nein


Der Mensch Johannes muss das ja nicht gewusst haben. Jesus aber bestätigt es.
_________________
»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Minou hat folgendes geschrieben:
Ziraki hat folgendes geschrieben:
Und sie fragten ihn: Was denn? Bist du Elia? Er sprach: Ich bin's nicht. Bist du der Prophet? Und er antwortete: Nein


Der Mensch Johannes muss das ja nicht gewusst haben. Jesus aber bestätigt es.


Johannes hätte dann sagen müssen: Ich weis es nicht.

Dann bleiben die Fragen: a) Lügt Johannes d. T.? b) oder Jesus? oder c) wieder Übersetzungsfehler in den Bibeln.?

Ich "tippe" auf c)!
Rowanny hat folgendes geschrieben:
Minou hat folgendes geschrieben:
Ziraki hat folgendes geschrieben:
Und sie fragten ihn: Was denn? Bist du Elia? Er sprach: Ich bin's nicht. Bist du der Prophet? Und er antwortete: Nein


Der Mensch Johannes muss das ja nicht gewusst haben. Jesus aber bestätigt es.


Johannes hätte dann sagen müssen: Ich weis es nicht.

Dann bleiben die Fragen: a) Lügt Johannes d. T.? b) oder Jesus? oder c) wieder Übersetzungsfehler in den Bibeln.?

Ich "tippe" auf c)!

Sollte es c) sein, sind wir mit dieser Erkenntnis immer noch nicht wirklich weiter. Denn dann ist die nächste Frage, welche der beiden Stellen verfälscht ist. Oder sogar beide?
_________________
Die Gottheit lebt in den Details.
Ich werfe ja sonst sehr ungern unkommentiert mit Zitaten um mich, aber hier kann es glaube ich ganz gut weiterhelfen

'Abdu'l-Bahá hat folgendes geschrieben:
Frage: Wie ist die Wiederkunft zu erklären?

Antwort: Bahá'u'lláh hat diese Frage im "Buch der Gewißheit" ausführlich und eingehend erklärt. Lies es, und die Wahrheit über dieses Problem wird offenkundig werden. Da du aber gefragt hast, will Ich es kurz erklären. Wir beginnen, es anhand des Evangeliums zu erläutern, denn da ist klar gesagt, daß Johannes, Zacharias' Sohn, als er auftrat und den Menschen die frohen Botschaften vom Gottesreich brachte, gefragt wurde: "Wer bist du? Bist du der verheißene Messias?" Er antwortete: "Ich bin nicht der Messias." Darauf fragten sie ihn: "Bist du Elias?" Er sagte: "Ich bin es nicht." Diese Äußerung scheint klar zu beweisen, daß Johannes, Zacharias' Sohn, nicht der verheißene Elias war. Aber am Tage der Verklärung auf dem Berg Tabor sagte Christus deutlich, daß Johannes, Zacharias' Sohn, der verheißene Elias gewesen sei.

In Kapitel 9, Vers 11-13, des Markusevangeliums heißt es: "Und sie fragten Ihn und sprachen: Die Schriftgelehrten sagen doch, daß zuvor Elias kommen muß. Er aber sprach zu ihnen: Ja, zuvor kommt Elias und bringt alles wieder zurecht. Und wie steht geschrieben von des Menschen Sohn, daß Er viel leiden soll und verachtet werden? Aber Ich sage euch: Elias ist schon gekommen, und sie haben an ihm getan, was sie wollten, wie von ihm geschrieben steht." In Kapitel 17, Vers 13, des Matthäusevangeliums steht: "Da verstanden die Jünger, daß Er von Johannes dem Täufer zu ihnen geredet hatte."

Johannes war also gefragt worden: "Bist du Elias?" Er antwortete: "Ich bin es nicht", obwohl im Evangelium steht, daß Johannes der verheißene Elias war, und auch Christus dies deutlich sagte. Wenn also Johannes Elias war, warum sagte er: "Ich bin es nicht?" Und wenn er nicht Elias war, warum sagte Christus, daß er es wäre?

Die Erklärung ist wie folgt: Es ist nicht die Person, sondern die Wirklichkeit der Vollkommenheiten gemeint; das heißt, die Vollkommenheiten, die in Elias lebendig waren, wurden genauso in Johannes dem Täufer verwirklicht. Deshalb war Johannes der Täufer der verheißene Elias. In diesem Fall ist nicht von der Person, sondern von den Eigenschaften die Rede. Zum Beispiel blühte im vergangenen Jahr eine Blume, und dieses Jahr blüht auch eine Blume; man sagt, daß die Blume des letzten Jahres wiedergekommen sei. Man will damit aber nicht sagen, daß die gleiche Blume in ihrer absoluten Einzigartigkeit zurückgekommen sei; sondern da diese Blume die gleichen Eigenschaften wie die des vergangenen Jahres hat - denselben Duft, die gleiche Schönheit, Farbe und Form -, sagt man, die Blume des Vorjahres sei wiedergekommen, und diese Blume sei jene Blume. Wenn der Frühling kommt, sagen wir, der Frühling des vergangenen Jahres sei wiedergekommen, weil alles, was wir im letztjährigen Frühling fanden, auch im diesjährigen Frühling besteht. Darum sagte Christus: Was zu den Zeiten der früheren Propheten geschah, das werdet ihr alles sehen.

Wir wollen noch eine andere Erklärung geben: Das Samenkorn des vergangenen Jahres wurde gesät, Zweige und Blätter wuchsen empor, Blüten und Früchte erschienen, und schließlich bildete sich wieder ein Samenkorn. Wenn dieses zweite Samenkorn gesät wird, wächst aus ihm ein neuer Baum, und jene Äste, Blätter, Blüten und Früchte kommen wieder, und wieder erscheint jener Baum in Vollendung. Weil am Anfang ein Samenkorn war, und das Ende wieder ein Samenkorn ist, sagt man, daß das Samenkorn wiedergekommen ist. Nehmen wir die Substanz des Baumes, so ist sie eine andere, betrachten wir aber die Blüten, Blätter und Früchte, so ist der gleiche Duft, dieselbe Schönheit, der nämliche Wohlgeschmack hervorgebracht worden. Daher ist die Vollkommenheit des Baumes ein zweites Mal wiedergekommen.

Ebenso ist, wenn wir an die Wiederkunft einer Person denken, diese ein anderes Individuum; betrachten wir aber die Eigenschaften und Vollkommenheiten, so sind sie wiedergekommen. Wenn daher Christus sagte: "Dies ist Elias", so meinte Er, dieser Mensch ist ein Wiedererscheinen der Gaben und Vollkommenheiten, des Charakters, der Eigenschaften und Tugenden des Elias. Johannes der Täufer konnte sagen: "Ich bin nicht Elias." Christus sprach von den Eigenschaften und Vollkommenheiten, dem Charakter und den Tugenden, die beide besaßen, und Johannes sprach von seinem physischen Sein und der Individualität. Es ist wie mit dieser Lampe: Sie brannte in der vergangenen Nacht, wird heute abend wieder angezündet und wird auch morgen nacht wieder scheinen. Wenn man sagt, daß die Lampe von heute die gleiche ist wie die von gestern und daß sie wiedergekommen sei, so ist das Licht gemeint, aber nicht das Öl, der Docht oder der Halter.

Dieses Thema ist im "Buch der Gewißheit" ausführlich und erschöpfend erklärt.

_________________
"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523
Cacau hat folgendes geschrieben:
Rowanny hat folgendes geschrieben:
Minou hat folgendes geschrieben:
Ziraki hat folgendes geschrieben:
Und sie fragten ihn: Was denn? Bist du Elia? Er sprach: Ich bin's nicht. Bist du der Prophet? Und er antwortete: Nein


Der Mensch Johannes muss das ja nicht gewusst haben. Jesus aber bestätigt es.


Johannes hätte dann sagen müssen: Ich weis es nicht.

Dann bleiben die Fragen: a) Lügt Johannes d. T.? b) oder Jesus? oder c) wieder Übersetzungsfehler in den Bibeln.?

Ich "tippe" auf c)!

Sollte es c) sein, sind wir mit dieser Erkenntnis immer noch nicht wirklich weiter. Denn dann ist die nächste Frage, welche der beiden Stellen verfälscht ist. Oder sogar beide?


Stimmt!
Aber eine andere Frage ist wohl damit beantwortet: Die Frage: Können die Bibeln das Wort Gottes sein oder steckt in den Bibeln das Wort Gottes, welches freigelegt (gedeutet) werden muss? (Einige Bibeln sind ja in der Neuzeit noch einmal korrigiert worden.)

Interessant ist in diesem Zusammenhang die Aussage von Paulus lt. Bibeln: "Euer Wissen ist Stückwerk. Wenn aber kommt das Vollkommene, wird das Stückwerk aufhören" (1.Kor.13.9-10)

Und bei Johannes sendet uns Jesus den "Tröster" der uns alles lehren wird!

Ich denke beide sprechen von dem selben Ereignis.
Sören hat folgendes geschrieben:
Ich werfe ja sonst sehr ungern unkommentiert mit Zitaten um mich, aber hier kann es glaube ich ganz gut weiterhelfen


Vielen Dank, lieber Sören, für die Erinnerung an dieses Zitat!
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten