Ostersonntag


Er ist auferstanden! - Jesus ist auferstanden. Er ist nicht mehr im Grab - das Leben hat den Tod überwunden.

Die glorreiche Auferstehung des Herrn ist der Schlüssel zum Verständnis seines ganzen Lebens, das Fundament unseres Glaubens, der Grund unserer Hoffnung auf die eigene Vollendung und auf die Vollendung der Welt: Jesu Tod und Auferweckung sind die abschließende und zusammenfassende Offenbarung Gottes, seiner schöpferischen Treue und seiner Allmacht in Liebe. Die endgültige Offenbarung Gottes in Jesus Christus ist der Grund unserer Hoffnung auf das kommende Reich Gottes, in dem Gott einmal alles und in allem sein wird. Deshalb singt die Kirche: Das ist der Tag, den der Herr gemacht; lasst und jubeln und seiner uns freuen (vgl. Ps 117, 24).

Lukas lässt durchblicken, dass die Apostel erst nach und nach zu der Fülle der österlichen Gewissheit gelangten. Die Niedergeschlagenheit des Karfreitags - es ist alles aus - machte zunächst einer neuen, noch unklaren Erfahrung Platz: Es geht doch weiter mit Jesus. Aber wie? Während sie darüber redeten... Diese Gespräche werden auf die Ebene des Denkbaren beschränkt geblieben sein. Was kann man über Unvorstellbares reden? Die Frauen, die Jünger von Emmaus... sie versichern, den Herrn gesehen zu haben. Das Ganze ist unbegreiflich, nicht einzuordnen. Wenn überhaupt, dann kann es nur ein Geist gewesen sein.

Dann: Friede sei mit euch. Der Herr ist mitten unter ihnen. Sie erkennen: Es ist nicht ein Geist, sondern er selbst - der ganze Jesus. Die Menschwerdung ist nicht zurückgenommen, sie hat sich vielmehr voll entfaltet. Der auferstandene Herr macht eine Gestalt der Leiblichkeit sichtbar, die uns ahnen lässt, was Vollendung des Menschen bei Gott sein kann. Von daher ahnen wir wie groß der Mensch ist.
Der Herr versetzt seine Apostel in die Lage, die unfassbare Wirklichkeit einzuordnen: Nicht durch eigene Anstrengung, sondern in einem Licht, das er ihnen schenkt. Jetzt erkennen sie: er ist Gottes Sohn, er hat den Tod und die Sünde vernichtet, er ist unter uns, aber nicht als der Wiederkehrende zum alten Leben, sondern als jener, der ein neues Leben bringt, jenseits des Todes.
Er zeigte ihnen seine Hände und Füße - die Wunden sind Merkmale eines Triumphes. Jetzt wissen sie: Es ist der Herr, er selbst, aber anders, verherrlicht.

Als es noch dunkel war - im Morgengrauen des dritten Tages - erstand jener auf, der gesagt hatte: Ich bin das Licht der Welt. Der Auferstandene ist das strahlende Licht für jedes Zeitalter der Geschichte, für jede Gesellschaft, für jede Kultur, für jeden Menschen.
Die Osterbotschaft - sie gilt Tag für Tag. Der ganze Jesus ist unter uns. Nicht nur sein Geist, nicht nur seine "Sache", nicht nur seine Ideen - Er selbst. Die Kirche jubelt heute der Mutter des Herrn zu: Freu dich, du Himmelskönigin, alleluja! Den du zu tragen würdig warst, alleluja, er ist auferstanden, wie er gesagt hat, alleluja, bitt Gott für uns, alleluja.

aus Franciso F. Carvajal, Meditationen für jeden Tag, Bd. 2
Ehren wir Gott wirklich damit, wenn wir an Dinge glauben die mit den vollkommenen Gesetzen unseres vollkommenen Schöpfers nicht in Einklang zu bringen sind?

Was ist es was Menschen davon abhält vom Glauben zum Wissen zu gelangen?



FROHE OSTERN
Ich finde Ostersonntag deswegen so geil, weil man am Montag immer noch frei hat. Das ist ein Wissen, das auf dem Glauben basiert.
Dazu möchte ich noch den Einwand bringen,
dass ein Bärtierchen sogar nach 30 Jahren totsein auferstanden ist.
Wissenschaftlich belegt!

..und dann frage ich mich wiederum,
ob es wirklich so Sinnvoll ist,
aufzuerstehen, um dann lebendig in den Himmel aufzufahren.(?)

Generell bin ich gegen Weltraumbestattungen:
Diese Erde gab uns die Nährstoffe,
aus denen unser Körper besteht.
Sterben wir, so sollten wir mit unserem toten Körper der Erde diese Nährstoffe wieder zurückgeben.
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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Papaloooo hat folgendes geschrieben:
Dazu möchte ich noch den Einwand bringen,
dass ein Bärtierchen sogar nach 30 Jahren totsein auferstanden ist.

Die Auferstehung bedeutet aber nicht Rückkehr ins alte Leben, um irgendwann wieder zu sterben, sondern das Gelangen in das neue, unzerstörbare und ewige Leben.
Das physische Dasein ist definitiv nicht unzerstörbar und ewig.
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PapaLoooo hat folgendes geschrieben:
Das physische Dasein ist definitiv nicht unzerstörbar und ewig.

Das ist definitiv so - dieser Leib, den wir haben ist todgeweiht. Aber er trägt eben durch die Taufe den Samen für das neue und ewige Leben der Auferstehung in sich.
Burkl hat folgendes geschrieben:
Das ist definitiv so - dieser Leib, den wir haben ist todgeweiht. Aber er trägt eben durch die Taufe den Samen für das neue und ewige Leben der Auferstehung in sich.

Und genau solche Aussagen sind es,
dass ich mich kritisch vom Christentum distanziert habe.

Die Christen haben eben nicht das Monopol auf Gottes Gnade.
Dies sind nur Lockmittel um unwissende Mitmenschen für eigene Zwecke zu gewinnen!
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PapaLoooo hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:
Das ist definitiv so - dieser Leib, den wir haben ist todgeweiht. Aber er trägt eben durch die Taufe den Samen für das neue und ewige Leben der Auferstehung in sich.

Und genau solche Aussagen sind es,
dass ich mich kritisch vom Christentum distanziert habe.

Die Christen haben eben nicht das Monopol auf Gottes Gnade.
Dies sind nur Lockmittel um unwissende Mitmenschen für eigene Zwecke zu gewinnen!

Du könntest es auch positiv sehen - Gott hat Christus zwar das "Monopol" verliehen als Einziger Sieger über Sünde und Tod und der einzige wahre Mittler zwischen Gott und Mensch zu sein - er schließt aber zum Unterschied von Monopolisten in der irdischen Wirtschaft niemanden von der Teilhabe aus - im Gegenteil, er will ausdrücklich alle an sich ziehen.
Burkl hat folgendes geschrieben:
Papaloooo hat folgendes geschrieben:
Dazu möchte ich noch den Einwand bringen,
dass ein Bärtierchen sogar nach 30 Jahren totsein auferstanden ist.

Die Auferstehung bedeutet aber nicht Rückkehr ins alte Leben, um irgendwann wieder zu sterben, sondern das Gelangen in das neue, unzerstörbare und ewige Leben.


Es gibt Nichts, an das Menschen nicht glauben können!

PS: Es gibt sogar Menschen die glauben das eine Frau nach der Geburt eines Kindes immer noch gynäkologisch Jungfrau ist.