Karfreitag


Die Kreuzigung galt als die grausamste und schimpflichste Hinrichtungsart, die es im Altertum gab. Sie wurde über Schwerverbrecher verhängt. Sie war so entehrend, dass ein römischer Bürger nicht gekreuzigt werden durfte.
In dieser heidnischen Einschätzung schwingt etwas von jenem Ärgernis des Kreuzes mit, das seit der Zeit der Apostel bis in unsere Tage besteht: das Drama das Kreuzes ist nach wie vor für Juden ein empörendes Ärgernis, für Heiden eine Torheit (vgl. 1 Kor 1,23). Auch heute widerstrebt vielen ein Gott, der Mensch wird und am Kreuz stirbt. Für das Gefühl ist es ein Greuel, für den Verstand eine Sinnlosigkeit und ein Ärgernis, das angesichts der Wirklichkeit des Leidens, zu einer Stellungnahme herausfordert. Die Versuchung, dem Kreuz seinen Sinn abzusprechen, liegt in der Natur des Menschen, in der alles nach Glück strebt.
Aber die Nähe zum Herrn in der christlichen Nachfolge erlaubt es nicht, das Leben Christi zwar zu würdigen, das Kreuz jedoch auszusparen. Unsere Erlösung vollendet sich nach dem unergründlichen göttlichen Ratschluss am Kreuz. Erst vom Kreuz her wird der Schmerz in der Welt - ohne dass er aufhört, ein Rätsel zu sein - sinnvoll. Erst angesichts des Kreuzes können wir die Bosheit der Sünde und die Liebe Gottes zu jedem einzelnen Menschen erahnen. So ist das Kruzifix das Kennzeichen unseres Glaubens, das uns niemals gleichgültig lassen kann.

aus Franciso F. Carvajal, Meditationen für jeden Tag, Bd. 2
Zitat:
Die Kreuzigung galt als die grausamste und schimpflichste Hinrichtungsart, die es im Altertum gab. Sie wurde über Schwerverbrecher verhängt. Sie war so entehrend, dass ein römischer Bürger nicht gekreuzigt werden durfte.


Das stimmt. Dadurch wird es auch völlig einsehbar und ist auch folgerichtig, dass Gott, dem wir die Ehre der Vollkommenheit geben, das benutzt um einen Unschuldigen das angedeihen zu lassen, auf das Herr Burkl gerettet werde.

PS: Die Mär vom "säen und ernten", vergessen wir am besten!
@all!

Wir alle tragen dieses Kreuz in uns, und wir alle müssen es überwinden um wiederaufzustehen. Jesus sagt unter anderem sinngemäß: " Ich bin der Weg. Wer zum Vater will, ich öffne die Türe!" Damit ist die Sehnervenkreuzung in unserem dritten Auge Chakra gemeint. Wenn wir durch diese Enge nicht durchkommen, können wir unser Selbst ( unseren Geist ) niemals im Scheitelchakra ins Bewusstein bringen.

Alles Liebe

Erich
_________________
Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Heute ist Karfreitag. Todestag Jesu. Gestorben gegen 15 Uhr, am Freitag des Osterfestes im Jahre 30. Todesursache: Kreuzigung. Das geschah vor 1.986 Jahren. Und heute geschieht es wieder. Die Dschihadisten, die IS-Leute kreuzigen ihre Opfer. Und scheuen sich nicht, Fotos und Videos davon ins Netz zu stellen. Ihre Opfer sind Christen, aber auch Menschen anderer Religionen, selbst Muslime. Wer hätte gedacht, dass im 21. Jahrhundert wieder gekreuzigt wird!

Es war die grausamste Todesstrafe, die es im Altertum gab, und die Römer machten reichlich davon Gebrauch. Jesus ist zweifellos der berühmteste Gekreuzigte. Weil er von Christen in aller Welt verehrt wird, ist das Kreuz zum Kennzeichen der Christen geworden. Heute wird es wieder zum Zeichen der Christenverfolgung. Warum wird ständig an dieses schreckliche Folterwerkzeug erinnert? In Schulen und Spitälern, auf Kirchtürmen und Bergspitzen. In unserem Land stößt man überall auf das Kreuz. Immer wieder kommt die Diskussion auf, ob Kreuze nicht aus dem öffentlichen Raum entfernt gehören. Soll die Öffentlichkeit wirklich religionslos sein?

Mich hat die Antwort einer Muslimin in einer Fernsehdiskussion beeindruckt. Auf die Frage, ob sie die vielen Kreuze in unserem Land nicht stören, meinte sie, sie sei froh in einem Land zu leben, in dem Menschen an Gott glauben. Dem kann ich nur zustimmen. Das Kreuz erinnert daran, dass Jesus lieber Gewalt erlitten hat, als zur Gewalt aufzurufen. Das Kreuz ist das Zeichen der Versöhnung. Es hilft, an die vielen Opfer von Krieg und Terror zu denken, ganz besonders heute, am Karfreitag.

http://m.heute.at/news/oesterreich/.....ng-heute;art23652,1270168
Ein Beitrag entfernt der gegen das Urheberrecht verstieß und auch die Bezüge auf diesen Beitrag.
Mai vergangenen Jahres wurde Pater Jacques Mourad aus seinem syrischen Kloster Mar Elian verschleppt und in ein Verließ in die IS-Hochburg Rakka gebracht. 84 Tage war der syrisch-katholische Priester dort ständigen Todesdrohungen und Scheinexekutionen ausgesetzt. Er sollte zum "wahren Islam", wie die Dschihadisten ihre Ideologie nennen, konvertieren. 15 Jahre lang hat sich Pater Jacques intensivst mit dem Islam beschäftigt gemeinsam mit muslimischen Freunden für den interreligiösen Dialog eingesetzt. Im andauernden syrischen Bürgerkrieg hat er sich nicht nur um seine christliche Gemeinde, sondern gleichermaßen auch um muslimische Flüchtlinge gekümmert. Dass dieser interreligiöse Dialog nicht nur hehre Worte, sondern gelebte Nächstenliebe ist, beweist nicht zuletzt der Umstand, dass es Muslime waren, die dem christlichen Pater zur Flucht aus der IS Gefangenschaft verholfen haben. Psychisch gezeichnet und gesundheitlich angeschlagen wird der Priester derzeit an einem verborgenen Ort medizinisch betreut. Trotz seiner traumatischen Erlebnisse jedoch will Jacques Mourad zu den Menschen im Krisengebiet zurückkehren, um für sie da zu sein. Und: Er will weiterhin gegen Gewalt und für Menschlichkeit und Frieden eintreten - ganz im Sinne des Karfreitag. Tod und Gewalt haben nicht das letzte Wort, ist der syrisch-katholische Priester überzeugt.

http://tvthek.orf.at/program/Feierabend/1197
Burkl hat folgendes geschrieben:
Mai vergangenen Jahres wurde Pater Jacques Mourad aus seinem syrischen Kloster Mar Elian verschleppt und in ein Verließ in die IS-Hochburg Rakka gebracht. 84 Tage war der syrisch-katholische Priester dort ständigen Todesdrohungen und Scheinexekutionen ausgesetzt. Er sollte zum "wahren Islam", wie die Dschihadisten ihre Ideologie nennen, konvertieren. 15 Jahre lang hat sich Pater Jacques intensivst mit dem Islam beschäftigt gemeinsam mit muslimischen Freunden für den interreligiösen Dialog eingesetzt. Im andauernden syrischen Bürgerkrieg hat er sich nicht nur um seine christliche Gemeinde, sondern gleichermaßen auch um muslimische Flüchtlinge gekümmert. Dass dieser interreligiöse Dialog nicht nur hehre Worte, sondern gelebte Nächstenliebe ist, beweist nicht zuletzt der Umstand, dass es Muslime waren, die dem christlichen Pater zur Flucht aus der IS Gefangenschaft verholfen haben. Psychisch gezeichnet und gesundheitlich angeschlagen wird der Priester derzeit an einem verborgenen Ort medizinisch betreut. Trotz seiner traumatischen Erlebnisse jedoch will Jacques Mourad zu den Menschen im Krisengebiet zurückkehren, um für sie da zu sein. Und: Er will weiterhin gegen Gewalt und für Menschlichkeit und Frieden eintreten - ganz im Sinne des Karfreitag. Tod und Gewalt haben nicht das letzte Wort, ist der syrisch-katholische Priester überzeugt.

http://tvthek.orf.at/program/Feierabend/1197


Und was hat das mit Karfreitag zu tun

Karfreitag war der Tag an dem Menschen, im Gegensatz zu Pater Mourad, versagt haben!
Rowanny hat folgendes geschrieben:
Karfreitag war der Tag an dem Menschen, im Gegensatz zu Pater Mourad, versagt haben!


Aber Christus hat gesiegt
_________________
»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Leider hat vorerst nicht Jesus, sondern die Kirche gesiegt. Helfen wir Jesus, sich gegen die Kirche durchzusetzen.
Rentner hat folgendes geschrieben:
Leider hat vorerst nicht Jesus, sondern die Kirche gesiegt. Helfen wir Jesus, sich gegen die Kirche durchzusetzen.

Durch die Eingießung des Heiligen Geistes in der Taufe wird der Mensch mit Christus derart verbunden, dass er zusammen mit allen Kindern Gottes einen einzigen Leib bildet. In diesem Leib empfängt jedes Glied das übernatürliche Leben von Haupt Christus her und erhält gleichzeitig die Macht, ein freies Werkzeug zur Weitergabe dieses Lebens an die anderen zu sein. Christliches Leben ist demnach gleichbedeutend mit Leben in der Kirche.

Zu fordern, Jesus möge sich gegen die Kirche behaupten ist daher gleichbedeutend mit der Forderung, das Haupt des Leibes möge gegen seine Glieder ankämpfen. Zu propagieren - Jesus ja, Kirche nein - ist gleichbedeutend mit der Behauptung, das Haupt alleine genüge und bedürfe keines Leibes.