Sexuelle Enthaltsamkeit


Zitat:
...und solange wir uns von dieser Art Freude bezaubern lassen, finden wir auch keinen Zugang zu höheren spirituellen Freuden.



Ich empfinde es immer als sehr bedenklich, wenn die Wörter: "wir", "alle",
"uns", "jeder" dort Verwendung finden, wo das Wörtchen "ich" angesagt ist.

Geben wir doch einfach Gott die Ehre der Vollkommenheit, dann können wir wissen und erfahren, ob wir das Geschenk der Sexualität bewusst erleben und genießen dürfen.

Zitat:
So geniesst der wahre Spiritualist grenzenloses Glück in seinem Innern und ist dadurch nicht mehr von den seichten Freuden der körperlichen Lebensauffassung berührt.



Ich sehe es so: "Der wahre Spiritualist erlebt sein "grenzenloses" Glück auf Erden in dem er mit allem was ihm sein Schöpfer zur Verfügung stellt, bewusst und dankbar umgeht und ihm den Stellenwert gibt, der ihm gebührt.


Wie sagte Jesus lt. Bibel?: "Gebt des Kaisers was des Kaisers ist und Gott was Gottes ist"
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Hallo Rowanny,

das meiste in deinem Beitrag schildert einfach einen vernünftigen, verantwortbewußten Umgang mit der Sexualität.


Zitat:
Außerdem hat die körperliche Vereinigung nicht nur den Zeugungszweck, sondern es soll dabei der nicht minder wertvolle und notwendige Vorgang einer innigen Verschmelzung und eines Austausches gegenseitiger Fluide zu höherer Kraftentfaltung erfolgen. Vortrag Ende


gg, in ähnlichen Worten wird das in vielen Religionen so verlangt.

Nur hat noch nie jemals genau gesagt, was denn diese "gegenseitigen Fluide zu höherer Kraftentfaltung" sein sollen.
Außerdem, selbst bei einem wunderbar vollzogenen Geschlechtsakt bleibst du mit deinem Höhepunkt alleine. Bestenfalls gibt es einen gleichen Zeitpunkt. Ich persönlich habe da eigentlich auch noch nie etwas von "höherer Kraftentfaltung" gespürt.
Daß eine gute Übereinstimmung in der Sexualität auch für eine gute Ehe förderlich ist, versteht sich von selbst.

Pjotr Kala



Zitat:
Nur hat noch nie jemals genau gesagt, was denn diese "gegenseitigen Fluide zu höherer Kraftentfaltung" sein sollen.


Pjotr, es gibt Dinge die sind durch Worte nicht zu vermitteln, sondern nur durch Erleben erfahrbar.

Dazu gehört die romantische Liebe und das Erleben von Fluiden in der Vereinigung zweier Körper und Seelen!
[quote="Rowanny"]
Zitat:

Geben wir doch einfach Gott die Ehre der Vollkommenheit, dann können wir wissen und erfahren, ob wir das Geschenk der Sexualität bewusst erleben und genießen dürfen.

So sehe ich das auch!
_________________
Jedes Schicksal ist angemessen, individuell zugeschnitten, denn nichts, was Gott tut, ist sinnlos!
@Rowanny
Zitat:
Geben wir doch einfach Gott die Ehre der Vollkommenheit, dann können wir wissen und erfahren, ob wir das Geschenk der Sexualität bewusst erleben und genießen dürfen.

Natürlich dürfen wir das geniessen, wir tun es seit Millionen und aber Millionen von Leben.
Dieses Geschenk der Sexualität gibt Gott auch den Seelen die im Körper von einem Schwein oder Hund sind, auch sie geniessen. Ihr Genuss ist sogar so gross das sie sich nicht einmal darum scheren ob jemand zuschaut oder nicht.

In der Bhagavad-Gita erfahren wir, dass die menschliche Lebensform von Gott dazu gedacht ist sich über die Sexualität zu erheben und diese zu transzendieren in Liebe zum Höchsten Herrn.
Das was wir als Liebe bezeichnen sind doch in Wirklichkeit nur zeitweilige sentimentale Gefühle. Sobald die Person der wir unsere Gefühle schenken nicht mehr unseren Wünschen und Vor-stellungen entsprich, wandeln sich diese in Ablehnung, Abneigung und sogar Zorn.
Aus diesem Grund bezeichnet man dies im Sanskrit als "kama", Lust.
Transzendentale Freude, man kann auch sagen, transzendentale Sexualität, wird jedoch als "sukama" bezeichnet. (also als eine höhere Art der Lust)
Auf der Ebene wo wir erkennen das wir ewige, unsterbliche, göttliche Persönlichkeiten sind die eine individuelle Beziehung mit Gott der Höchsten Person haben ist das Glück grenzenlos.
Wohingegen die Genüsse die uns unsere materiellen Sinne schenken können begrenzt sind und sogar meist mit Leid verbunden sind.

Wahre Liebe ist etwas Ewiges und vollkommen selbstloses und sie ist auch immer auf etwas Ewiges, Beständiges gerichtet.

So wie wir unsterbliche, ewige Personen sind, so ist es auch Gott. Gott ist die Höchste und Grösste Person und wir sind dieser Höchsten Persönlichkeit ewiglich untergeordnet. Das Lebewesen das sich von Gott trennen möchte um getrennt von Gott ein Geniesser zu sein, kommt in diese Welt der Vergänglichkeit und des Leids.

In unserer Unwissenheit sind wir bezaubert von der Schönheit dieser Welt, aber diese Schönheit ist nur ein fader Abglanz der Ewigen Schönheit Gottes und seiner abgesonderten Teilchen den Lebewesen und dem liebenden Austausch zwischen Gott und den Lebewesen.

In der spirituellen Welt in der die Nityasiddhas, die ewig befreiten Lebewesen leben leuchtet alles aus sich selbst heraus, alles ist ewig, voller Wissen und Glückselig. Das ist unsere Heimat.
Solange wir unser wahres Selbst zurückweisen und uns als ein Produkt der vergänglichen Welt sehen um in ihr zu Geniessen, verdammen wir uns selbst zum nicht enden wollenden Kreislauf von Geburt und Tod und dem damit zusammenhängenden Leid.

Die Ent-Scheidung liegt bein uns...
[quote="Narasimha"]@Rowanny
Zitat:
Geben wir doch einfach Gott die Ehre der Vollkommenheit, dann können wir wissen und erfahren, ob wir das Geschenk der Sexualität bewusst erleben und genießen dürfen.

Natürlich dürfen wir das geniessen, wir tun es seit Millionen und aber Millionen von Leben.
Dieses Geschenk der Sexualität gibt Gott auch den Seelen die im Körper von einem Schwein oder Hund sind, auch sie geniessen. Ihr Genuss ist sogar so gross das sie sich nicht einmal darum scheren ob jemand zuschaut oder nicht.

In der Bhagavad-Gita erfahren wir, dass die menschliche Lebensform von Gott dazu gedacht ist sich über die Sexualität zu erheben und diese zu transzendieren in Liebe zum Höchsten Herrn.
Das was wir als Liebe bezeichnen sind doch in Wirklichkeit nur zeitweilige sentimentale Gefühle. Sobald die Person der wir unsere Gefühle schenken nicht mehr unseren Wünschen und Vor-stellungen entsprich, wandeln sich diese in Ablehnung, Abneigung und sogar Zorn.
Aus diesem Grund bezeichnet man dies im Sanskrit als "kama", Lust.
Transzendentale Freude, man kann auch sagen, transzendentale Sexualität, wird jedoch als "sukama" bezeichnet. (also als eine höhere Art der Lust)
Auf der Ebene wo wir erkennen das wir ewige, unsterbliche, göttliche Persönlichkeiten sind die eine individuelle Beziehung mit Gott der Höchsten Person haben ist das Glück grenzenlos.
Wohingegen die Genüsse die uns unsere materiellen Sinne schenken können begrenzt sind und sogar meist mit Leid verbunden sind.

Wahre Liebe ist etwas Ewiges und vollkommen selbstloses und sie ist auch immer auf etwas Ewiges, Beständiges gerichtet.

So wie wir unsterbliche, ewige Personen sind, so ist es auch Gott. Gott ist die Höchste und Grösste Person und wir sind dieser Höchsten Persönlichkeit ewiglich untergeordnet. Das Lebewesen das sich von Gott trennen möchte um getrennt von Gott ein Geniesser zu sein, kommt in diese Welt der Vergänglichkeit und des Leids.

In unserer Unwissenheit sind wir bezaubert von der Schönheit dieser Welt, aber diese Schönheit ist nur ein fader Abglanz der Ewigen Schönheit Gottes und seiner abgesonderten Teilchen den Lebewesen und dem liebenden Austausch zwischen Gott und den Lebewesen.

In der spirituellen Welt in der die Nityasiddhas, die ewig befreiten Lebewesen leben leuchtet alles aus sich selbst heraus, alles ist ewig, voller Wissen und Glückselig. Das ist unsere Heimat.
Solange wir unser wahres Selbst zurückweisen und uns als ein Produkt der vergänglichen Welt sehen um in ihr zu Geniessen, verdammen wir uns selbst zum nicht enden wollenden Kreislauf von Geburt und Tod und dem damit zusammenhängenden Leid.

Die Ent-Scheidung liegt bein uns...


Zitat:
In der Bhagavad-Gita erfahren wir, dass die menschliche Lebensform von Gott dazu gedacht ist sich über die Sexualität zu erheben und diese zu transzendieren in Liebe zum Höchsten Herrn.


Ja, ich glaube das es darin steht, aber ich glaube die Aussage nicht, wobei glauben untertrieben ist.

Was ist denn überhaupt "transzendierte" Liebe?

Meine Liebe zu Gott zeigt sich in meinem Bemühen sine Schöpfungsgesetze zu leben. Das wohl wichtigste für uns Menschen auf Erden ist das Schöpfungsgesetz der Wechselwirkung. -Saat und Ernte-

Zitat:
Die Ent-Scheidung liegt bein uns...


Das ist wahr!

Die Frage ist nur, wonach treffen wir unsere Entscheidungen ?
Zitat:
In der spirituellen Welt in der die Nityasiddhas, die ewig befreiten Lebewesen leben leuchtet alles aus sich selbst heraus, alles ist ewig, voller Wissen und Glückselig. Das ist unsere Heimat.
Solange wir unser wahres Selbst zurückweisen und uns als ein Produkt der vergänglichen Welt sehen um in ihr zu Geniessen, verdammen wir uns selbst zum nicht enden wollenden Kreislauf von Geburt und Tod und dem damit zusammenhängenden Leid.


Narasima, Du vergisst dabei nur eines, wir Menschen sind in diese "vergängliche" grobstoffliche Welt von unserem Schöpfer hineingestellt worden um hier zu leben und zu reifen und dürfen bewusst all die Dinge die uns der Schöpfer zu Verfügung gestellt hat genießen.

Was es zu vermeiden gilt ist, das wir zu Sklaven unserer Triebe werden.
Liebe Rowanny!

In Sahaja Yoga ist sexuelle Enthaltsamkeit als Teil der Keuschheit nirgends vorgeschrieben, sie ergibt sich nur als Folge tiefer Meditationen, in denen man das Shri Ganesha Prinzip in sich etabliert. Denn Shri Ganesha schenkt uns im ersten Blütenblatt des Wurzelchakras Harmonie, Balance und Spüren von Unschuld, deren Folge Freude und Keuscheit verbunden durch Unschuld sind.

Alles Liebe

Erich
_________________
Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Hallo Rowanny,
danke für deine Antwort.

Zitat:
Was ist denn überhaupt "transzendierte" Liebe?


Das habe ich doch geschrieben.
Es beginnt zuerst einmal mit dem Respekt vor allen Lebewesen. Alles was Lebt hat ein Recht auf Selbstbestimmung. Die ganze Kultur der Tierzucht und des Tiere Tötens ist eine Perversion fehlgeleiteter Sexualität.

Sexualität ist ursprünglich ein zusammenkommen von Frau und Mann um eine Seele zu rufen. Wobei die Qualität der Zusammenkunft über die Qualität der Seele entscheidet die gerufen wird. Das ist Sexualität die Gottes Segen hat.

Wir heutigen Menschen sind so versessen auf sexuellen Genuss weil wir vergessen haben wie schön es ist ein spirituell ausgerichtetes Leben zu führen.

Zitat:
Meine Liebe zu Gott zeigt sich in meinem Bemühen sine Schöpfungsgesetze zu leben. Das wohl wichtigste für uns Menschen auf Erden ist das Schöpfungsgesetz der Wechselwirkung. -Saat und Ernte-

Das ist schön von dir, aber wir (Menschen) sind nicht allein auf Erden, auch die Tiere und Pflanzen sind beseelt und haben Empfinden. Auch sie haben ein Recht darauf sich zu empfalten. Auch jeder Planet ist beseelt, ist bewohnt von einer beherrschenden Person mit Empfindungen.

vielleicht findest du Zeit dir einmal diesen Film anzuschauen, er zeigt das Aufblühen der jahrtausendealten Kultur Mittelamerikas. Einer Kultur die einst mit der vedischen Kultur (der altindischen Kultur), die ich vermitteln möchte eng verbunden ist. Der Film handelt von Vater Sonne und Mutter Erde, die eng mit unserem Bewusstsein verbunden ist, viel Vergnügen
https://www.youtube.com/watch?v=nep.....0psOxlnyoosHu&index=7

Gruss
Zitat:
Wir heutigen Menschen sind so versessen auf sexuellen Genuss weil wir vergessen haben wie schön es ist ein spirituell ausgerichtetes Leben zu führen.



Narasimha, ersetze das "Wir" bitte durch "Ich".


Du hast leider vergessen, oder auch nie erfahren, dass beides möglich ist.

Religiöse Eiferer, gleich welcher "Fakultät", haben den Mensch selten gut getan!

PS: Bist Du eine Sie oder ein Er?
sexuelle Enthaltsamkeit als Genuss.Wo liegt da der Kick?