Friedensworte


Hallo, liebe Forumsfreunde, ich möchte hier gerne eine Seite eröffnen auf der man Worte, Sprüche, Zitate etc. posten kann,die zum Frieden beitragen können, wenn wir darüber nachdenken, sie verinnerlichen und uns bemühen sie in unserem täglichen Leben zum Ausdruck zu bringen.

Liebe Grüße
Linde

Herr, mache mich zu einem Werkzeug deines Friedens;
dass ich liebe, wo man hasst; dass ich verzeihe, wo man beleidigt;
dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Freude bringe, wo Traurigkeit wohnt;
dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert.
Franz von Assisi


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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Herr, ich will zu einem Werkzeug Deiner Schöpfung werden. Segne mein Wollen!
„Der Frieden, wie auch der Regen, hängt von Gott ab und kommt von Gott. Und so wie die Menschen für den Regen zu Gott beten müssen, so auch für den Frieden.“ Hl. Nikolaj (Velimirovic) der Serbe
Hallo Linde, danke für diesen Thread!

Frieden fällt für mich unter das Prinzip:

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Dazu müssen sich Einzelne und die Gesellschaft soweit wandeln, dass Frieden möglich ist. Das ist ein langer Prozess und hängt letztlich immer vom freien Willen und den Entscheidungen der Menschen ab.



Die Richtung, die der freie Wille annimmt, wird maßgeblich durch Erziehung beeinflusst. Friedensfördernde Erziehungsergebnisse wären:

- Gewissen (bei bewusstem Glauben Gottesfurcht)
- Wissen um den Wert des Menschen, da daraus Respekt vor Körper/Psyche und Eigentum anderer entsteht
- Wissen um Gleichwertigkeit aller Menschen, da daraus die Wahrung der Rechte Schächerer entsteht
- Optimismus/Vertrauen
- ...

Nicht umsonst, wird in der Schule ein Fokus auf "Demokratieerziehung" gelegt. Hier wird eine moralische Grundhaltung gefördert, die auf Friedenssicherung abzielt.
RoseGarden hat folgendes geschrieben:
Nicht umsonst, wird in der Schule ein Fokus auf "Demokratieerziehung" gelegt. Hier wird eine moralische Grundhaltung gefördert, die auf Friedenssicherung abzielt.

Sicher bietet die Demokratie viele Vorteile - oder wie Churchill gesagt hat: Die Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen, aber ich kenne keine bessere.

Aber hat Erziehung zur Demokratie automatisch und wesensgemäß etwas mit moralischer Bildung zu tun?
Hallo Burkl,

Burkl hat folgendes geschrieben:
Aber hat Erziehung zur Demokratie automatisch und wesensgemäß etwas mit moralischer Bildung zu tun?

Ja, weil sie auf dem Grundgesetz basiert. Genau genommen auf etwas, das aus einem religiös begründeten Rechtssystem erwachsen ist und die ganz basalen menschlichen Bedürfnissen nach Gerechtigkeit beruht.

Wunsch nach Mitsprache (Teilhabe)
Lohn und Strafe (Gerechtigkeit und Schutz)
Würde des Menschen
Gleichheit
...

Eine Diktatur (als Gegenstück zur Demokratie) würde diese Bedürfnisse nicht garantieren.

Demokratie garantiert nicht unbedingt Frieden, wie wir ja jetzt mal wieder sehen. Da spielen ja sooo viele politische Faktoren mit hinein. Aber sie ist zur Zeit die Regierungsform, die dem am Besten entgegenkommt und vor allem persönliche Rechte sichert.

Lg
Jedes Kind hat die Möglichkeit in sich, das Licht der Welt zu sein - und genauso ihre Dunkelheit. Deshalb muß der Frage der Erziehung höchste Bedeutung beigemessen werden.
Abdul-Baha

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Bahá'u'lláh
RoseGarden hat folgendes geschrieben:

Wunsch nach Mitsprache (Teilhabe)
Lohn und Strafe (Gerechtigkeit und Schutz)
Würde des Menschen
Gleichheit

Demokratie bedeutet zunächst einmal nur "Herrschaft des Volkes". Das ist eigentlich wertemäßig neutral. Z.B. wäre es demokratisch einwandfrei, wenn sagen wir 66,6% entscheiden, dass den anderen 33,3% weniger Rechte zustehen. Der "Demos" kann also auch zum "Dämon" werden.

Die Werte müssen also wohl der Wahl der Regierungsform vorangehen und vorausgesetzt werden und ergeben sich nicht aus dieser.
Wo ich mit dir mehr konform gehe ist, dass aufgrund der bisherigen Erfahrungen der Geschichte die Demokratie die geeignetste Regierungsform sein dürfte, um die von dir genannten Werte umzusetzen. Eine Gesetzmäßigkeit in dem Sinne, dass eine Demokratisierung diese Werte automatisch hervorbringt und damit eine Bildung in Sachen Demokratie simultan zur Förderung dieser Werte führt, die sehe ich nicht.
Zitat:
Frieden fällt für mich unter das Prinzip:
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.
Dazu müssen sich Einzelne und die Gesellschaft soweit wandeln, dass Frieden möglich ist. Das ist ein langer Prozess und hängt letztlich immer vom freien Willen und den Entscheidungen der Menschen ab.
Die Richtung, die der freie Wille annimmt, wird maßgeblich durch Erziehung beeinflusst. Friedensfördernde Erziehungsergebnisse wären:
- Gewissen (bei bewusstem Glauben Gottesfurcht)
- Wissen um den Wert des Menschen, da daraus Respekt vor Körper/Psyche und Eigentum anderer entsteht
- Wissen um Gleichwertigkeit aller Menschen, da daraus die Wahrung der Rechte Schächerer entsteht
- Optimismus/Vertrauen
- ...
Nicht umsonst, wird in der Schule ein Fokus auf "Demokratieerziehung" gelegt. Hier wird eine moralische Grundhaltung gefördert, die auf Friedenssicherung abzielt.


Ich finde das absolut interessant, liebe RoseGarden.

Könnte man daraus nicht einen Extra-Thread machen z.B. mit dem Thema
Friedenserziehung ?

Liebe Grüße
Linde
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Bahá'u'lláh
Es gibt keinen Weg zum Frieden. Der Friede ist der Weg.

Mahatma Ghandi

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