Welche Religion hat GOTT?


Rowanny hat folgendes geschrieben:
Ich bin davon überzeugt, dass weder Jesus, noch Buddha, noch Mohamed, noch andere Wahrheits-und Lichtbringer vor hatten, Religionen zu gründen.

Sie brachten den Menschen die Wahrheit in der Form, die die Menschen damals in der Lage waren zu (be) greifen.

Religionen machten dann die Menschen. Wahrscheinliche Motive: Gier nach Macht und Geld (Der Taler in dem Kasten klingt, die Seele aus dem Feuer springt)

Stimmt, denn was die Religionsbegründer vorlebten war:
Im Zweifel das Herz über die regoliösen Dogmen stellen.
Da dies jedoch schwierig ist,
wurde aus ihren Lehren wieder neue Dogmen geschaffen.

Rowanny hat folgendes geschrieben:
Schmied mit "Gottmensch" meinst Du Jesus. Wie oft lesen und hören wir: "Und Jesus sprach...." Fakt jedoch ist, das wir nicht wissen was Jesus sprach, denn Jesus hinterließ nichts schriftliches, zumindest ist mir das nicht bekannt. Und so bin ich immer wieder überrascht wenn Menschen mit dem Brustton der Überzeugung sagen: Und Jesus sprach...!

Das ist richtig:
Es gab nur einen Zeitzeugen, den Evangelisten Johannes.
Und der war zu Jesus' Tod wohl erst 12 Jahre.
Wenn mir jemand mit 42 erzählt,
was er mit 12 erlebte,
und ich weiß, dass er diesem Menschen auch noch sehr erhöht,
was allgemein das Gedächtnis trübt,
so können diese Aussagen kaum noch als verwertbare Zeugenaussagen herhalten.

Nur: christliche Fundamentalisten werden eben wieder sagen,
dass das Wissen um Jesus von Gott geschützt gewesen sei,
und somit gar nicht gefälscht werden könne.

Und dagegen kommst Du nicht an!
Lass ihnen einfach ihren Glauben, wenn ich persönlich auch glaube,
dass vieles davon so gar nicht stimmt.

Soll nicht heißen, dass Jesus' Lehre im Kern falsch sei,
nur glaube ich gar nicht, dass Jesus diese Überhöhung seiner Person selbst hätte haben wollen.
_________________
Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
>HIER KLICKEN<
PapaLoooo hat folgendes geschrieben:
Rowanny hat folgendes geschrieben:
[...]
Religionen machten dann die Menschen. Wahrscheinliche Motive: Gier nach Macht und Geld (Der Taler in dem Kasten klingt, die Seele aus dem Feuer springt)[...]

Schmied hat folgendes geschrieben:
Auch du bist von der Perversion der Römisch-Katholischen Institution geprägt.

Ich lade dich ein die Orthodoxe Kirche kennenzulernen und dich mit ihr zu beschäftigen.

Nun, Rowanny sprach von einem Zustand der Kirche im Mittelalter: zu Zeiten der Ablassbriefe um ca. 1500.
Es ist auch nicht richtig, das der heutigen Kirche anzulasten,
denn diese hat sich längst von solchen Praktiken distanziert.

Sicherlich gibt es immer wieder einige Krichenoberhäupter, die sich üner die Maßen bereichern wollen, man denke an den Tebarz von Elst aber auch Patriarch Kirill wird eine Vorliebe für irdischen Reichtum nachgesagt.


Pflegt der Vatikan heute keinen Reichtum?
Rowanny hat folgendes geschrieben:
Danke für Eure Antworten!

Es sind immer die Fragen die Licht ins Dunkle bringen.

Ich habe festgestellt, dass Menschen, sobald sie sich für eine Religion entschieden haben, das e i g e n e Denken weitestgehend einstellen und nur noch dem Denken ihrer Religionsleader folgen.


Liebe Rowanny!

Wenn man in der meditativen Praxis zur ein- und derselben Wahrheit gelangt, ist das verständlich.

Alles Liebe

Erich
_________________
Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Schmied hat folgendes geschrieben:
Pflegt der Vatikan heute keinen Reichtum?

Ich denke, dass der jetzige Papst da einiges umkrempeln wird.
Das es noch viel weiterer Arbeit bedarf, ist aber unbestritten.
_________________
Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
>HIER KLICKEN<
Burkl hat folgendes geschrieben:
Lieber Freund Schmied,

Gott sei Dank gibt es sehr viele orthodoxe Christen, die ganz anders sind als du. Das gibt mir Hoffnung für die Zukunft des Christentums.

http://www.deutschlandfunk.de/oekum.....ml?dram:article_id=304800


Gott sei Dank gibt es auch solche, lies aufmerksam:
Zitat:

Ökumenismus


Ökumenismus ist eine kollektive Bezeichnung für das Pseudo-Christentum der Pseudo-Kirchen Westeuropas. Sein Herz ist der europäische Humanismus, an dessen Spitze der Papismus steht. Dieses ganze Pseudo-Christentum, alle diese Pseudo-Kirchen, sind nichts als eine Häresie nach der anderen. Ihr kollektiver Name, vom Evangelium her gesehen, ist „Panhäresie“. Warum? Im Laufe der Geschichte leugneten oder verzerrten verschiedene Häresien bestimmte Aspekte des Gottmenschen, des Herrn Jesus Christus, doch diese europäischen Häresien schaffen den Gottmenschen zur Gänze beiseite und stellen den europäischen Menschen an Seinen Platz. Es gibt in der Tat keinen grundlegenden Unterschied zwischen Papismus, Protestantismus, Ökumenismus und den anderen Häresien, deren Name „Legion“ ist.

Das Orthodoxe Dogma, das heißt das universelle Dogma über die Kirche, ist verworfen und ersetzt worden durch das häretische lateinische Dogma des universellen Primats und später der Unfehlbarkeit des Papstes, das heißt des Menschen. Diese Häresie brachte weitere Häresien hervor und fährt fort, solche hervorzubringen: das Filioque, die Abschaffung der Epiklese, die Einführung der geschaffenen Gnade, des ungesäuerten Brotes, des Fegefeuers, der Anhäufung überzähliger Werke, mechanistischer Lehren über die Erlösung, daraus abgeleitet mechanistische Lehren über das Leben, Papo-Zentrismus, Inquisition, Ablassbriefe, die Ermordung von Sündern wegen ihrer Sünden, Jesuitentum, Scholastik, Kasuistik, Monarchismus, Sozialhumanismus, Sozialindividualismus usw.

Der Protestantismus, das liebste und loyalste Kind des Papismus, strauchelt in seiner rationalistischen Scholastik von einer Häresie zur anderen und trinkt sich voll mit ständig neuen Giften seiner häretischen Irrtümer. In alledem führen päpstliche Arroganz und „Unfehlbarkeits“-Torheit das Zepter und verheeren die Seelen ihrer Anhänger. Im Prinzip ist in Glaubensfragen jeder Protestant ein unabhängiger und unfehlbarer Papst. Dies führt unweigerlich von einem geistigen Tod zum anderen, zu einem Sterben ohne Ende, denn die geistigen Tode des Menschen sind unzählig…

Ohne Sinnesänderung und Eintritt in die wahre Kirche Christi ist es widersinnig und unnatürlich, von Vereinigung der „Kirchen“ zu reden, von „Dialog der Liebe“, von „Interkommunion“ (d.h. vom gemeinsamen Kelch). Das Wichtigste ist, Glied des gottmenschlichen Leibs der Kirche Christi zu werden und damit Teilhaber, im Heiligen Geist, an der Seele der Kirche und am Erbe aller unsterblichen göttlichen Schätze, die der Gottmensch gibt.

Der derzeitige „Dialog der Liebe“, der in Form eines hohlen Sentimentalismus geführt wird, ist in Wirklichkeit eine treulose Leugnung der rettenden Heilung des Heiligen Geistes und des Glaubens an die Wahrheit (2 Thess 2, 13), das heißt der allein rettenden Liebe zur Wahrheit (2 Thess 2, 10). Die Essenz der Liebe ist die Wahrheit. Wahrheit ist das Herz jeder gottmenschlichen Tugend, die Liebe eingeschlossen… Wir leben in Christus, indem wir die Wahrheit in Liebe sagen

Lassen wir uns nicht täuschen: es gibt auch einen „Dialog der Lüge“, wenn die Unterhändler einander bewusst oder unbewusst belügen. Ein solcher Dialog ist kennzeichnend für den Vater der Lüge, den Teufel, denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge (Joh 8, 44). Er ist auch kennzeichnend für alle seine willigen oder unwilligen Mitarbeiter, wenn sie ihr Gutes mit bösen Mitteln erreichen, ihre „Wahrheit“ mit Hilfe von Lügen finden wollen. Es kann keinen „Dialog der Liebe“ geben ohne Dialog der Wahrheit…

Die Lehre der gottmenschlichen Orthodoxen Kirche Christi, formuliert durch die heiligen Apostel, die heiligen Väter und die heiligen Konzile, sagt in Bezug auf die Häresien Folgendes: Häresien sind nicht die Kirche und können es nie sein. Deshalb können sie keine Heiligen Mysterien haben, insbesondere keine Heilige Eucharistie…

Gemäß der Orthodoxen Lehre über die Kirche und die Mysterien ist das einzige und allumfassende Mysterium die Kirche Selbst, der Leib Christi des Gottmenschen, und als solcher ist sie die einzige Quelle und der einzige Gehalt aller göttlichen Mysterien…

Gemäß der Orthodoxen Ekklesiologie und in Übereinstimmung mit der ganzen Orthodoxen Tradition, anerkennt die Orthodoxe Kirche folglich keine Existenz anderer Mysterien oder Sakramente außerhalb ihrer selbst, noch auch anerkennt sie solche als Mysterien, und keiner kann ihre Mysterien empfangen, solange er sich nicht in Reue gelöst hat von den häretischen „Kirchen“, d.h. den Pseudo-Kirchen. Bis dann bleibt er außerhalb der Kirche, nicht vereint mit ihr durch die Reue, und ist, von der Kirche aus gesehen, ein Häretiker und deshalb ausgeschlossen von der rettenden Gemeinschaft, der Koinonia, der Kirche.

Hl. Justin (Popović)
    Ich lade dich ein die Orthodoxe Kirche kennenzulernen und dich mit ihr zu beschäftigen.


Schmied, herzlichen Dank für Deine Einladung, habe ich aber auf meiner Suche nach der Schöpfungswahrheit schon getan.

Nein, von der rkK bin ich nicht geprägt.

Ich wurde ev. zwangsgetauft und habe mir irgendwann die Frage gestellt: Welche Religion hat Gott eigentlich? Als ich herausfand, Gott hat keine Religion, habe ich die Gleiche angenommen, d.h. ich entschied mich dafür, den Weg Gottes zu gehen und nicht mehr den Weg der Menschen, denn alle Religionen sind Wege der Menschen.

Den Weg Gottes gehen bedeutet, seinen Gesetzen zu folgen, d.h. sich darin einfügen und IHM die Ehre der Vollkommenheit zu geben, denn das sehe ich bei den Kirchen und ihren Religionen nicht!

Und diese Gesetze gelten für die gesamte Menschheit.

Wer wirklich glaubt, es gibt eine rk Schöpfung, eine evangelen Schöpfung, eine buddhistische Schöpfung, eine orthodoxe Schöpfung, eine islamische Schöpfung, eine Bahai Schöpfung, etc., der mag den Weg seiner Lieblingsreligion gehen, denn ein Jeder ist für sich verantwortlich.
Rowanny, nur wirst Du bei Gesprächen mit den Fundis keinen Deut weiter kommen. Fundis verschließen sich immer gegen sachliche Diskussionen. Sie werden auf ihrem Standpunkt bleiben, oder irgendwann mal in eine andere Religion umsatteln, die sie dann mit dem selben Fanatismus vertreten. Sie haben ja immer das Gefühl, an Gottes Seite gegen Dich, nicht an Gottes Seite zu stehen.

Und dann werden Widersprüche (wie "Judas der Verräter" vs. "allerlösender Opfertod Jesus') in kauf genommen und immer wieder neu uminterpretiert. Man widerspricht sich selbst lieber vielfach, als Fehler im (ach so verehrten) System einzuräumen.

Kurzum: Hier herrschen Denkblockaden, gegen diese ist nicht anzukommen.
_________________
Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
>HIER KLICKEN<
PapaLoooo hat folgendes geschrieben:
Fundis verschließen sich immer gegen sachliche Diskussionen. Sie werden auf ihrem Standpunkt bleiben, oder irgendwann mal in eine andere Religion umsatteln, die sie dann mit dem selben Fanatismus vertreten. Sie haben ja immer das Gefühl, an Gottes Seite gegen Dich, nicht an Gottes Seite zu stehen.

Ja - und die Tragik ist, dass sie es nicht erkennen.

Die eigentliche tragische Gestalt beim Gleichnis vom verlorenen Sohn ist der ältere Sohn. Er lebt physisch nahe beim Vater und glaubt aufgrund seiner Nähe besondere Ansprüche zu haben. Er hat aber in Wahrheit keine Ahnung von dem, was dem Vater wichtig ist. Er versteht ihn nicht, er teilt seine Barmherzigkeit nicht, er kennt ihn nicht wirklich. Es geht ihm um etwas völlig Anderes - er jagt aus Egoismus einer banalen Sache, einem Ziegenbock nach, also noch dazu etwas Ungenießbarem. Und er hat auch keine Chance aus seiner Blindheit rauszukommen. Der jüngere Sohn, dem ging es dreckig, er erkannte wie weit er sich vom Vater entfernt hatte und wollte zurück. Diese Chance hat der ältere nicht.

"Sein älterer Sohn war unterdessen auf dem Feld. Als er heimging und in die Nähe des Hauses kam, hörte er Musik und Tanz.
Da rief er einen der Knechte und fragte, was das bedeuten solle.
Der Knecht antwortete: Dein Bruder ist gekommen und dein Vater hat das Mastkalb schlachten lassen, weil er ihn heil und gesund wiederbekommen hat.
Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber kam heraus und redete ihm gut zu.
Doch er erwiderte dem Vater: So viele Jahre schon diene ich dir, und nie habe ich gegen deinen Willen gehandelt; mir aber hast du nie auch nur einen Ziegenbock geschenkt, damit ich mit meinen Freunden ein Fest feiern konnte.
Kaum aber ist der hier gekommen, dein Sohn, der dein Vermögen mit Dirnen durchgebracht hat, da hast du für ihn das Mastkalb geschlachtet." Lk 15,25-30
Papaloooo hat folgendes geschrieben:
Und dann werden Widersprüche (wie "Judas der Verräter" vs. "allerlösender Opfertod Jesus') in kauf genommen und immer wieder neu uminterpretiert

Das ist kein Widerspruch. Gott bewirkt die Erlösung wegen der Sünde und durch die Sünde hindurch. Das Böse verhilft dem Guten zum Durchbruch. Das ist oft so. Deshalb wird aber das Böse nicht verdienstvoll.

"Der Menschensohn muss zwar seinen Weg gehen, wie die Schrift über ihn sagt. Doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird. Für ihn wäre es besser, wenn er nie geboren wäre." Mt 26,24

'Ohne es zu wollen, helfen die Verfolger den Verfolgten, heilig zu werden...
Aber: wehe solchen "Helfern"!'

Hl. Josemaría Escrivá, Die Spur des Sämanns Nr. 264
Rowanny hat folgendes geschrieben:
Als ich herausfand, Gott hat keine Religion, habe ich die Gleiche angenommen, d.h. ich entschied mich dafür, den Weg Gottes zu gehen und nicht mehr den Weg der Menschen, denn alle Religionen sind Wege der Menschen.


Hallo Rowanny,
wie hast Du denn den Weg Gottes gefunden?
_________________
»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten