Welche Religion hat GOTT?


Rowanny hat folgendes geschrieben:
Danke für Eure Antworten!

Es sind immer die Fragen die Licht ins Dunkle bringen.

Ich habe festgestellt, dass Menschen, sobald sie sich für eine Religion entschieden haben, das e i g e n e Denken weitestgehend einstellen und nur noch dem Denken ihrer Religionsleader folgen.

Ja leider ist das oftmals der Fall:
"Hier und da steht geschrieben und deswegen..."
Schriften sollten immer auch kritisch hinterfragt und
im historischem Kontext verstanden werden.
Auch sollte gesehen werden, dass sogenannte Heilige nicht immer wirklich so heilig waren.
Im übrigen finde ich das Zitat von Meister Eckhart zutreffend:
"Religion ist das Netz, einen Fisch zu fangen. Ist der Fisch gefangen, so hat das Netz seinen Zweck erfüllt."
Der gefangene Fisch ist die Gottesverwirklichung im eigenen Leben.
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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Burkl müsste sich hier widersprechen, denn er selbst glaubt (und so sagt es ihm sein Papst vor), dass der Mensch schimpansenartige Vorfahren hat, er hält also die Evolutionstheorie für wahr. Demnach sind Schimpansen selbst die Krone der Schöpfung für ihn. Eine Unstimmigkeit und Lästerung sieht er hier nicht, dem Menschen affenartige (und weitere) Vorfahren anzuhängen. Was mag wohl Gott, Christus darüber denken?

Ist wahrscheinlich nicht von Bedeutung, wichtig ist für die Papisten, was sein "Stellvertreter" auf Erden, der Papst sagt.
RoseGarden hat folgendes geschrieben:
Hi Rowanny,

willkommen im Forum!

Guten Fragen, was denkst du dazu? Ein bisschen input bitte


Werte Rose, wie wäre es denn vorab mit Antworten?
Rowanny, welcher Religion gehörst du an?
Schmied hat folgendes geschrieben:
Rowanny hat folgendes geschrieben:
[...]
Kann das eine von Menschen gemachte Religion überhaupt?


Die Kirche ist nicht von Menschen gemacht, sondern vom Gottmenschen: „Ich werde Meine Kirche errichten, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen.“ Jesus Christus (Matth. XVI, 18 )


Ich bin davon überzeugt, dass weder Jesus, noch Buddha, noch Mohamed, noch andere Wahrheits-und Lichtbringer vor hatten, Religionen zu gründen.

Sie brachten den Menschen die Wahrheit in der Form, die die Menschen damals in der Lage waren zu (be) greifen.

Religionen machten dann die Menschen. Wahrscheinliche Motive: Gier nach Macht und Geld (Der Taler in dem Kasten klingt, die Seele aus dem Feuer springt)

Schmied mit "Gottmensch" meinst Du Jesus. Wie oft lesen und hören wir: "Und Jesus sprach...." Fakt jedoch ist, das wir nicht wissen was Jesus sprach, denn Jesus hinterließ nichts schriftliches, zumindest ist mir das nicht bekannt. Und so bin ich immer wieder überrascht wenn Menschen mit dem Brustton der Überzeugung sagen: Und Jesus sprach...!
Lieber Freund Schmied,

Gott sei Dank gibt es sehr viele orthodoxe Christen, die ganz anders sind als du. Das gibt mir Hoffnung für die Zukunft des Christentums.

http://www.deutschlandfunk.de/oekum.....ml?dram:article_id=304800
Rowany hat folgendes geschrieben:
Ich habe festgestellt, dass Menschen, sobald sie sich für eine Religion entschieden haben, das e i g e n e Denken weitestgehend einstellen und nur noch dem Denken ihrer Religionsleader folgen.

Ich gebe dir in einem Aspekt recht: Religiöse Lehrgebäude bergen die Gefahr, dass sie zum bedrückenden Gefängnis oder gar zur kriegerischen Festung verkommen. Aber es geht um etwas anderes sehr Entscheidendes.

Archimedes sagte einmal in einem physikalischen Zusammenhang:

„Gebt mir einen festen Punkt im All, und ich werde die Welt aus den Angeln heben."

Ich glaube, solange wir diesen festen "Punkt im All" für uns nicht definiert haben, "überheben" wir uns beim Versuch in das große Ganze der Erkenntnis der Wirklichkeit einzutreten. Dieser Punkt darf freilich nur "Hebelpunkt" für die Erkenntnis sein. So wie ein Stabhochspringer einen solchen Punkt braucht um Sprunghöhen zu erreichen, die ihm sonst unmöglich wären brauchen wir die Religion - im Falle von Katholiken die Lehre der Kirche - um erkenntnismäßig über uns hinauszuwachsen.
Rowanny hat folgendes geschrieben:
Ich habe festgestellt, dass Menschen, sobald sie sich für eine Religion entschieden haben, das e i g e n e Denken weitestgehend einstellen und nur noch dem Denken ihrer Religionsleader folgen.


Das halte ich für eine ziemlich pauschale Aussage. Es mag Menschen geben, die aus den unterschiedlichsten Gründen die Sicherheit feststehender Wahrheiten suchen, aber das ist kein Charakteristikum von religiösen Menschen in ihrer Allgemeinheit.
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"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523
Rowanny hat folgendes geschrieben:
[...]
Religionen machten dann die Menschen. Wahrscheinliche Motive: Gier nach Macht und Geld (Der Taler in dem Kasten klingt, die Seele aus dem Feuer springt)[...]


Auch du bist von der Perversion der Römisch-Katholischen Institution geprägt.

Ich lade dich ein die Orthodoxe Kirche kennenzulernen und dich mit ihr zu beschäftigen.
Rowanny hat folgendes geschrieben:
[...]
Religionen machten dann die Menschen. Wahrscheinliche Motive: Gier nach Macht und Geld (Der Taler in dem Kasten klingt, die Seele aus dem Feuer springt)[...]

Schmied hat folgendes geschrieben:
Auch du bist von der Perversion der Römisch-Katholischen Institution geprägt.

Ich lade dich ein die Orthodoxe Kirche kennenzulernen und dich mit ihr zu beschäftigen.

Nun, Rowanny sprach von einem Zustand der Kirche im Mittelalter: zu Zeiten der Ablassbriefe um ca. 1500.
Es ist auch nicht richtig, das der heutigen Kirche anzulasten,
denn diese hat sich längst von solchen Praktiken distanziert.

Sicherlich gibt es immer wieder einige Krichenoberhäupter, die sich üner die Maßen bereichern wollen, man denke an den Tebarz von Elst aber auch Patriarch Kirill wird eine Vorliebe für irdischen Reichtum nachgesagt.
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